Chartanalyse DAX und Co.

DAX-Future (Kontrakt 03-19)

In den vergangenen Handelstagen bot es sich an, den DAX-Future (FDAX) wie geplant oberhalb der Unterstützung von 10.600 zu kaufen, da dieser weiter aufwärts tendierte und nur kurzzeitig unter den Vorwochenschlusskurs rutschte. Die angedachten Ziele wie 11.000 und 11.200 wurden jedoch nicht ganz erreicht – der FDAX fand sein Wochenhoch an der Marke von rund 10.960, also nahe des Hochs von Mitte Dezember. Auch der Schlusskurs zum Freitagabend erwies sich im Vergleich zur Vorwoche verhältnismäßig stark. Er lag nur knapp unterhalb von 10.890, also etwa 150 Punkte höher als in der Vorwoche.

In den vergangenen Handelstagen fiel auf, dass sich die Schwankungsamplitude ab Mittwoch merklich zusammen zog, was einen Ausbruch auf der Ober- oder auch der Unterseite wahrscheinlich werden lässt. Kaufgedanken oberhalb der Vorwochenhochs von rund 10.950 wären somit eine interessante Option, wobei nach einem eventuellen Sprung der Kurse über 11.000 der Weg in Richtung 11.200 realistisch werden könnte. Rutscht der FDAX jedoch dauerhaft unter 10.800, würden auch für die Abwärtsseite mögliche Handelsszenarien eintreffen und Kurse in Richtung 10.550 und folgend 10.400 wären ebenfalls denkbar.

EUR.USD

Ab Montag setzte im EUR.USD wieder leichte Stärke ein, doch das Währungspaar blieb größtenteils weiterhin in der Seitwärtsrange von 1,1350 und 1,1450. Am Mittwoch sprang der Markt dann über die obere Seitwärtszonengrenze. Nach mehrfachen Versuchen in den Vorwochen erreichte der EUR/USD endlich die in der vergangenen Handelswoche angedachten Ziele von 1,1525 und 1,1575. Der Wochenschlusskurs lag am Ende jedoch wieder verdächtig tief nahe 1,1470 und relativierte die vorher aufgebaute Sequenz steigender Hochs und steigender Tiefs. Der Aufwärtsseite könnte weiterhin ein geringfügiger Trendvorteil zugesprochen werden, was Käufe oberhalb von 1,1450 erlauben würde. Die Hochs der Vorwoche nahe der 1,1575 wären für dieses Szenario durchaus realistisch.

Weitere Bewegungshochs könnten ebenfalls eintreten, sollten jedoch idealer Weise nicht direkt als erstes Ziel angenommen werden. Rutscht der EUR/USD erneut unter 1,1450, was durchaus nicht auszuschließen ist, so sollte schnell wieder Gas aus Handlungen genommen werden, da sich das Währungspaar dann erneut in der Schiebzone der vergangenen Monate befinden würde. Verkäufe kämen erst unterhalb von 1,1350 in Frage.

Bund-Future (Kontrakt 03-19)

Bis zum Mittwochvormittag neigte der Bund Future weiterhin zur Schwäche und auch am Dienstag und Mittwoch rutschte er jeweils kurzeitig unter die wichtige Unterstützung von 163,75 Damit wurden Käufe vorerst etwas uninteressanter. Ab Mittwochnachmittag setzte die angenommene Stärke im Bund-Future ein und das angepeilte Ziel von 164,75 wurde fast erreicht. Gut 164,60 war am Freitag das Wochenhoch und auch der Schlusskurs am Freitagabend lag nur rund 20 Ticks darunter.

Durch die Wiederaufnahme der Stärke wäre es aus aktueller Sicht denkbar, dass sich auch in den kommenden Handelstagen Stärke zeigt und die Bewegungshochs knapp oberhalb von 165,00 angegriffen werden könnten. Realistisch könnte somit ein Wochenziel von 165,25 angenommen werden. Dazu sollte der Bund-Future allerdings nicht mehr dauerhaft unter die Unterstützung von 164,00 rutschen. In einem solchen Fall wären sofortige Verkaufsgedanken nicht uninteressant, da gegebenenfalls Abwärtsdruck aufkommen könnte.

S&P Future (Kontrakt 03-19)

Im weiteren Verlauf der Aufwärtsbewegung vom Freitag der vorletzten Handelswoche konnte sich der S&P Future wie angenommen weiter aufwärts bewegen und erreichte mit Bravur das Ziel 2.550,00. Die Marke von 2.600,00 wurde nur minimal verfehlt. Zwischenzeitliche geringe Rücksetzer waren ideale Einstiegstrigger. Auffallend war der merkliche Rückgang der Volatilität. Nach Schwankungen von bis zu 50 Punkten und mehr an einem Tag schwankte der Markt in der vergangenen Woche nur um 30 Punkte am Tag.

Wie schon in der letzten Analyse angesprochen befindet sich der S&P Future jetzt in einem übergeordneten Kernwiderstandsniveau, welches durchaus das Potenzial hätte, den Markt in eine Konsolidierung zu schicken. Aus diesem Grund weisen Kurse oberhalb von 2.570,00 zwar weiterhin charttechnisch aufwärts und vorsichtige Käufe wären denkbar. Interessanter wäre jedoch gegebenenfalls ein Rutsch unter die Unterstützung von 2.570,00. Diese Bewegung könnte etwas volatilere Shortsequenzen nach sich ziehen, welche sich in Richtung der Ziele 2.525,00, 2.480,00 und 2.450,00 ausdehnen könnte.

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