LVMH – mehr Luxus geht nicht

Der Luxusgüterkonzern LMVH – Moet Hennessy Louis Vuitton vereint die bekanntesten und umsatzstärksten Marken der Luxusgüterbranche. Dabei ist LVMH in die Konzernbereiche Wines & Spirits, Fashion & Leather Goods, Perfumes & Cosmetics, Watches & Jewelery, Selective Retailing und Other Activities segmentiert. Die Luxusgütergruppe hat ihren Konzernsitz in Paris und wird von CEO Bernard Arnault geleitet. LVMH erzielte im Jahr 2016 mit rund 70 Marken einen Umsatz von 37,6 Mrd. EUR und einen Jahresüberschuss von rund 4 Mrd. EUR. Der Konzern kann auf 3.948 Ladengeschäfte in 70 Ländern verweisen und beschäftigt 134.476 Mitarbeiter.

Weltkonzern mit weltbekannten Marken

70 weltbekannte Marken gehören zum Luxusgüterkonsortium. Charakteristisch ist die jeweils eigene Stärke jeder Marke in ihrem jeweiligen Segment. Wer feiert, gönnt sich vielleicht zu einem besonderen Anlass einen Champagner der Marken Dom Pérignon, Krug, Moet & Chandon oder Veuve Clicquot, einen Edelcognac der Marke Hennessy oder einen Wodka der Marke Belvedere. Als sehr bekannte Markennamen aus anderen Segmenten wären Louis Vuitton, Rimowa, Guerlain, Givenchy, Bulgari, und Christian Dior zu nennen. Luxusuhren, Luxusschmuck und Luxusreisen gehören ebenfalls zum Portfolio des Konzerns. Der neueste Erwerb ist die Colgin Cellars, ein Produzent von Rotwein aus dem kalifornischen Napa Valley.

Umsätze in Europa, USA und Asien perfekt ausbalanciert

Vergleicht man die Umsatzstärke der einzelnen Regionen, befindet sich Europa mit 38 Prozent auf dem Spitzenplatz, gefolgt von Asien mit 33 Prozent und den USA mit 27 Prozent. Die höchsten Umsätze erzielt das Segment Mode und Leder (Fashion & Leather Goods) mit einem Umsatzanteil von 34 Prozent. Das Segment Parfum und Kosmetik (Perfumes & Cosmetics) steuert 13 Prozent zu den Umsätzen bei und Wein und Spirituosen (Wine & Spirits) ebenfalls 13 Prozent.

Details zur Aktie

Die LVMH-Aktie ist in den französischen Leitindex CAC40, sowie in den Euro Stoxx 50, den MSCI Europe und den FTSE Eurotop100 einbezogen. Die Heimatbörse der Aktien ist die Euronext Paris. Der größte Aktionär ist mit einem Anteil von 46,7 Prozent die Arnault Family Group. Ferner hält der Konzern eigene Anteile in Höhe von 0,8 Prozent. 34,4 Prozent der Aktien sind ausländischen institutionellen Anlegern zuzuordnen, sowie 13,1 Prozent französischen institutionellen Anlagern. Nur 5 Prozent der Aktien werden von Privatpersonen gehalten. Der Markt bewertet den Konzern derzeit mit 121,66 Mrd. EUR. Die Aktien kosteten in den letzten 52 Wochen 260,43 EUR im Hoch und 180,16 EUR im Tief. In den letzten fünf Jahren erzielte die LVMH-Aktie eine Performance von rund 77 Prozent und ist damit im Vergleich zum Euro Stoxx 50, der rund 33 Prozent im Vergleichszeitraum zulegte, ein deutlicher Outperformer.

Aktuelle Analysen

Die Analysten von Barclays, Berenberg, Bernstein, Citigroup, Cedit Suisse, Deutsche Bank, Exane BNP, Goldman Sachs, HSBC, JPMorgan, Kepler Cheuvreux, Maquarie, Morgan Stanley, RBC Capital, S&P Global, Société Générale und UBS haben seit März 2017 Studien zur Aktie gefertigt. Von diesen 17 Analysen liegt das tiefste Kursziel bei 224,00 EUR (Macquarie vom 24.03.2017) und das höchste bei 277,00 EUR (Goldman Sachs vom 16.10.2017). Das Durchschnittskursziel liegt bei 255,29 EUR. Legt man nur die drei Analysen aus dem Januar 2018 zugrunde, so läge das Durchschnittskursziel bei 266,66 Euro. Die Aktie ging zum Zeitpunkt dieser Analyse mit einem Schlusskurs von 239,90 EUR aus dem Xetra-Handel.

Fundamentaldaten 2016

Bei LVMH bilanziert man jeweils zum 31.12. nach IFRS in Euro (EUR) und der Konzern wies für das Geschäftsjahr 2016 einen Gesamtumsatz in Höhe von 37,6 Mrd. EUR aus. Das Ergebnis vor Steuern lag bei 6,469 Mrd. EUR. Das Ergebnis nach Steuern wurde in Höhe von 3,981 Mrd. EUR festgestellt. Das Ergebnis je Aktie betrug 7,92 EUR. Im Jahr 2016 wurde eine Dividende in Höhe von 4,00 EUR je Stammaktie gezahlt und die Ausschüttungssumme betrug insgesamt 2,0 Mrd. EUR. Der Konzern wies liquide Mittel in Höhe von 3,5 Mrd. EUR, Eigenkapital in Höhe von 26,4 Mrd. EUR und Gesamtverbindlichkeiten in Höhe von 31,719 Mrd. EUR aus. Insgesamt ergab sich daraus die Bilanzsumme in Höhe von 59,622 Mrd. EUR. Die Eigenkapitalquote lag bei 46,8 Prozent. Das Unternehmen beschäftigte laut Geschäftsbericht 134.476 Mitarbeiter.

Bilanzprognosen für 2018 und 2019

Die Umsätze könnten 2018 bei 44,98 Mrd. EUR und 2019 bei 47,73 Mrd. EUR liegen. Das EBIT könnte 2018 9,04 Mrd. EUR und 2019 9,81 Mrd. EUR betragen. Der Gewinn je Aktie könnte sich gemäß der Prognosen 2018 bei 10,85 EUR und 2019 bei 11,85 EUR befinden. Die Dividende könnte 2018 bei 5,25 EUR und 2019 bei 5,60 EUR je Stammaktie liegen. Der Cashflow könnte sich 2018 auf 15,47 EUR und 2019 auf 16,48 EUR belaufen. Das Nettovermögen je Aktie könnte sich 2018 bei 63,78 EUR und 2018 bei 69,75 EUR einpendeln. Für 2018 wird eine Nettoverschuldung in Höhe von 6,59 Mrd. EUR prognostiziert und 2019 könnte diese sich auf 4,1 Mrd. EUR verringern.

Die nächsten Berichte und Termine

Am 25.01.2018 veröffentlicht LVMH den Konzernabschluss 2017 und am 09.04. wird bereits der Quartalsbericht für das erste Quartal 2018 publiziert.

Langfristige Chartanalyse der LVMH Aktie

Beim Blick auf den Chartverlauf der letzten fünf Jahre der LVMH-Aktie lassen sich drei Phasen ausmachen . Von April 2013 bis Ende 2014 pendelte der Wert verhältnismäßig wenig volatil zwischen den Marken 110,00 Euro und 130,00 Euro seitwärts. Mit Beginn des Jahres 2015 schaffte es der Wert, die obere Seitwärtszonenbegrenzung in Richtung 175,00 Euro zu durchbrechen. Infolgedessen setzte eine erneute Seitwärtsphase mit leichter Abwärtstendenz ein und das Ausbruchsniveau wurde mehrfach von oben getestet. Zu Beginn des Jahres 2017 schaffte der Wert einen erneuten Ausbruch aus der Seitwärtszone und tendierte bis auf eine kleine Konsolidierung zur Jahresmitte vorrangig im Trend aufwärts, wodurch Trendfolgetrades verschiedene Chancen erhielten. Der aktuelle Schlusskurs zum Freitagabend lag knapp oberhalb von 240,00 Euro und somit rund 75,00 Euro oberhalb des Ausbruchsniveaus aus der genannten Seitwärtszone.

Als Kernunterstützung für weitere Käufe könnte die Marke von 225,00 Euro angenommen werden. Kurse oberhalb dieses Bereichs wären durchaus für weitere trendfolgende Trades prädestiniert, wobei weitere Bewegungshochs nicht ausgeschlossen sind. Sollte der Wert allerdings dauerhaft unter die Marke von 225,00 Euro absacken und folgend auch unter die Unterstützung von 215,00, wäre der Vorteil für Käufe prinzipiell relativiert und eine erneute Analyse wäre anzuraten.

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