Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
Wirecard: Das setzt der Geschichte die Krone auf

Wirecard ist einer der führenden Anbieter elektronischer Zahlungs- und Risikomanagementlösungen.

Zusammenfassend

Wir hatten die Berichterstattung der FT und anderer Medien mehrfach kritisiert.

Bei der zweifelhaften Vorgeschichte des FT-Autors Dan McCrum kamen mir von Beginn an Zweifel. Schließlich war er bereits 2016 an einem Kursverfall der Aktie beteiligt. Am Ende kam es zu Verurteilungen wegen Kursmanipulation.

Auch im aktuellen Fall schien es so, als würde es sich um ein abgekartetes Spiel handeln.

Der Staatsanwaltschaft München lagen bereits kurz nach dem ersten Kurseinbruch die Aussagen eines Bankers vor.
Demnach wusste er bereits vor der Veröffentlichung der FT-Artikel über deren Inhalt Bescheid.

Erst Wochen nach unserem Bereicht handelte dann auch die BaFin und stellte gegen rund ein Dutzend Personen Strafanzeige.

Externe Prüfer fanden unterdessen keine nennenswerten Probleme bei Wirecard.

Mit jeder neuen Erkenntnis wurde es also wahrscheinlicher, dass die Vorwürfe haltlos waren.

Zu all den angesprochenen Punkten finden Sie Analysen in unserem Archiv.  Das Fazit all der Analysen in dieser Zeit war gleich: Kaufen.

Das setzt der Geschichte die Krone auf

Inzwischen habe ich kaum noch Zweifel daran, dass es sich um einen besonders dreisten Fall von Marktmanipulation handelt.

Was jetzt kommt, setzt der ganzen Geschichte die Krone auf.

Die FT bezichtigte Wirecard der Geldwäsche. Eine zentrale Rolle spielte demnach das philippinische Unternehmen Conepay International.

Conepay hat inzwischen Klage wegen Verleumdung gegen die FT-Autoren Dan McCrum und Stefania Palma erhoben und das mit der besten Begründung, die man sich vorstellen kann.

Die Klageschrift ist explosiv.

Demnach hat der FT-Informant eingeräumt, dass er bewusst falsche Angaben gemacht hat. Man habe ihn dafür bezahlt. Die belastenden Unterlagen habe man ihm zugespielt, damit er sie dann weiterreichen könne.

Ach Quartalszahlen?

Das Zahlenwerk kann sich wie gewohnt sehen lassen.

Der Umsatz kletterte im ersten Quartal um 34,8% auf 566,7 Mio. Euro und das Ergebnis stieg um satte 50% auf 0,86 Euro je Aktie.

Die Net Cash Position erhöhte sich ebenfalls und der freie Cashflow legte um 37,5% auf 1,00 Euro je Aktie zu.

Wirecard kann das hohe Wachstum also problemlos aus dem operativen Cashflow finanzieren. Ein großer Pluspunkt für das Unternehmen.

Darüber hinaus wurde die Prognose für das EBITDA von 740-800 auf 760-810 Mio. Euro erhöht.

Im laufenden Geschäftsjahr dürfte Wirecard dementsprechend auf ein KGVe von 32 kommen.

Kein klassisches Schnäppchen, bei dem hohen Wachstum ist die Bewertung aber absolut vertretbar und attraktiv.

Chart

Wirecard hat einen Doppelboden ausgebildet und ist in den alten Aufwärtstrend zurückgekehrt.

Gelingt ein Ausbruch über 140 Euro, kommt es zu einem weiteren Kaufsignal. Das nächste Kursziel läge dann bei 150 Euro. Darüber hellt sich das Chartbild weiter auf.

Die antizyklische Kaufzone liegt bei 126-130 Euro.

Chart vom 08.05.2019 Kurs: 137,25 Kürzel: WDI - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

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