Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
Airbus gefällt mir sehr gut: Gewinnsprung dank Oligopol

Airbus SE (ehemals EADS) ist nach Boeing der weltweit zweitgrößte Luft- und Raumfahrtkonzern, sowie ein weltweit führender Rüstungskonzern. Das international tätige Unternehmen mit Sitz in den Niederlanden und Konzernzentrale in Frankreich ging im Jahr 2000 aus der Fusion der deutschen DaimlerChrysler Aerospace AG, der französischen Aerospatiale Matra und der spanischen CASA hervor.

Alternativloses Angebot

Airbus nimmt eine Schlüsselposition in einem Wachstumsmarkt ein. Die Tourismusbranche wird auf unabsehbare Zeit überdurchschnittlich wachsen und Airlines haben keine Wahl. Entweder man kauft die Flugzeuge bei Airbus oder Boeing. Ein Markteintritt ist für Konkurrenten nur sehr schwer möglich, denn die Hürden und Entwicklungskosten für ein Flugzeug sind enorm. Doch selbst dann scheint es kein Interesse zu geben. Tupolev produziert ebenfalls Verkehrsmaschinen, der Marktanteil ist aber verschwindend gering.

Das ist für Investoren natürlich eine komfortable Situation und schlägt sich auch in handfesten Zahlen nieder. Seit 2010 ist der Umsatz von 45,75 auf 66,77 Mrd. Euro gestiegen.
Das operative Ergebnis kletterte im selben Zeitraum von 0,57 auf 2,87 Mrd. Euro oder von 0,68 auf 3,70 Euro je Aktie.

Als Argument gegen Airbus wird hingegen oft die zyklische Natur des Geschäfts angeführt. Selbstverständlich verzichtet man in der Krise eher auf einen Urlaub und die Branche fährt die Investitionen dementsprechend zurück. So zumindest die Logik hinter dem Argument.
Die Bestelldauer eines Flugzeugs ist allerdings sehr lange und daher blieb der Umsatz selbst während der Finanzkrise nahezu stabil.

Der Laden brummt

In den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres konnte der Umsatz von 38,0 auf 40,4 Mrd. Euro gesteigert werden und der Rohertrag legte um nahezu 50% auf 6,0 Mrd. Euro zu.

Durch mehrere Sondereffekte belastet, stieg das Nettoergebnis allerdings nur von 1,40 auf 1,45 Mrd. Euro.

Dennoch wird für das Gesamtjahr ein Gewinnsprung von 3,70 auf 4,42 Euro je Aktie erwartet. Im Folgejahr dürften es bereits 5,60 Euro sein. Das Gewinnwachstum hat sich zuletzt spürbar beschleunigt und liegt weit über dem historischen Normalwert.

Airbus kommt derzeit auf ein KGV von 21,6 und für 2019 auf ein KGVe von 17. Die Dividendenrendite liegt bei 1,8%.

In Anbetracht der herausragenden Marktmacht und des Gewinnwachstums scheint diese Bewertung attraktiv.

Charttechnik und Trading

Airbus hat zuletzt eine Korrektur vollzogen und auf den mittelfristigen Aufwärtstrend zurückgesetzt.
Nahe der Unterstützung bei 95 Euro scheint der Wert auf vermehrtes Interesse zu stoßen und wird seit Tagen gekauft.
Die Gesamtkonstellation spricht dafür, dass die Aktie zwischen 89 und 95 Euro einen Boden ausbilden wird.

Prozyklische Kaufsignale ergeben sich oberhalb von 100 und 102,50 Euro. Mögliche Kursziele liegen bei 105 sowie 110 Euro und darüber.

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