Wir werfen einen Blick auf Pharma-Aktien und stellen Ihnen unser Alpha Ranking der zehn Top-Pharma-Aktien 2026 vor. Die enthaltenen Unternehmen profitieren von den demografischen Trends und neuen biotechnologischen Entwicklungen. Die drei im Alpha Ranking bestplatzierten Pharmawerte schauen wir uns für Sie etwas genauer an.
Sie suchen einen Broker, der Ihnen den weltweiten Handel mit unzähligen Aktien – und somit auch Pharma-Aktien – ermöglicht? Dann informieren Sie sich hier über LYNX, den Aktien Broker.
Inhalt
Beispielloser Siegeszug der Pharmabranche in den letzten 25 Jahren
Die Pharmabranche hat in den vergangenen fünfundzwanzig Jahren einen beispielhaften Siegeszug erlebt. Ein Grund dafür sind die Errungenschaften der Biotechnologie. Die Anwendung von Forschungsergebnissen aus der Genomforschung sowie das zunehmende Wissen über die Funktionsweisen vieler Krankheitserreger führten bei den Entwicklern von Medizin und Medikamenten zu einem enormen Innovationsschub. Seit einigen Jahren können Krankheiten wie AIDS, Hepatitis C und einige Krebsarten behandelt oder sogar geheilt werden. Auch im Zuge der Corona-Pandemie wurden in Rekordzeit wirksame Medikamente und Impfstoffe entwickelt. In Bezug auf die GLP-1-Medikamente rücken nach dem Hype um die Abnehmspritze inzwischen neue Anwendungsgebiete wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlafapnoe in den Fokus der Branche. Zunehmend an Bedeutung gewinnen darüber hinaus personalisierte Medizin, Gentherapien und KI-gestützte Medikamentenentwicklung sowie das Thema Longevity.
Globale Trends als Wachstumstreiber der Pharmaindustrie
Angeschoben werden Gesundheitsmarkt und Pharmaindustrie aber auch durch gewaltige globale Trends. Dazu zählen beispielsweise die demografische Entwicklung, eine weltweit wachsende Mittelschicht, zunehmende Umweltbelastungen und eine immer ungesündere Ernährungsweise. Aus diesen Gründen wird die Nachfrage nach pharmazeutischen Produkten in den kommenden Jahren wohl stetig steigen. Daran wird auch der in Branchenkreisen umstrittene US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. nichts ändern. Analysten bezeichnen den erklärten Impf- und Big-Pharma-Gegner dennoch als großen Unsicherheitsfaktor. Und auch Donald Trumps Druck auf die Pharmakonzerne, die Medikamentenpreise für Amerikaner zu senken, wirkt belastend. Zusätzlich sorgen Diskussionen über Importzölle auf Arzneimittel und Produktionsverlagerungen in die USA für Unsicherheit im Sektor. Doch den Siegeszug der modernen Medizin mit ihren biotechnologischen Innovationen wird das nicht aufhalten können. Für Pharmakonzerne und somit für Pharma-Aktien gibt es deshalb auch weiterhin gute Wachstumsaussichten.
Welche Pharma-Aktien kaufen?
Es gibt zahlreiche börsennotierte Pharma-Unternehmen. Investiert werden sollte vor allem in finanzstarke Großkonzerne mit einer breit diversifizierten Produktpalette und einer aussichtsreichen Pipeline an neuen Medikamenten-Kandidaten. Bei kleineren Firmen hingegen hängt vieles vom Erfolg eines einzelnen Arzneimittels oder Wirkstoffs ab. Enttäuschende Studienergebnisse oder bessere Konkurrenzprodukte könnten kleinere Player rasch in die Bredouille und deren Aktien zum Absturz bringen. Dieses Risiko ist bei Großkonzernen sehr viel geringer – es sei denn, es betrifft ein sogenanntes Blockbuster-Medikament.
In der folgenden Tabelle haben wir für Sie eine Aktien-Liste von zehn Pharma-Aktien für 2026 und darüber hinaus zusammengestellt, unsere Pharma-Aktien-Liste. Enthalten sind zehn weltweit führende Pharmakonzerne. Im Anschluss haben wir für Sie unser Alpha Ranking erstellt, um die besten der zehn Pharma-Aktien zu ermitteln.
Pharma Aktien Liste
| Pharma-Aktien | Market Cap (Mrd.) | Kurs | Währung | Symbol | ISIN |
|---|---|---|---|---|---|
| Johnson & Johnson Corp. | 658,24 | 270,00 | USD | JNJ | US4781601046 |
| AbbVie Inc. | 469,60 | 262,90 | USD | ABBV | US00287Y1091 |
| Merck & Co. | 385,99 | 153,10 | USD | MRK | US58933Y1055 |
| AstraZeneca PLC | 225,05 | 142,70 | EUR | AZN | GB0009895292 |
| Abbott Laboratories | 200,95 | 114,10 | USD | ABT | US0028241000 |
| Novo Nordisk ADR | 164,96 | 47,19 | USD | NVO | US6701002056 |
| Pfizer Inc. | 162,84 | 28,30 | USD | PFE | US7170811035 |
| Novo Nordisk AS | 141,03 | 40,57 | EUR | NOV | DK0062498333 |
| Bristol-Myers Squibb Company | 138,74 | 67,57 | USD | BMY | US1101221083 |
| Eli Lilly & Co. | 1.161,31 | 1.189,41 | USD | LLY | US5324571083 |
Pharma Aktien Alpha Ranking
Das Alpha Ranking umfasst 5 objektive Kriterien. Die beiden fundamentalen Faktoren Umsatz- und Gewinnwachstum werden durch die charttechnischen Merkmale 12-Monats-Performance, RS Rating und Up/Down Volume ergänzt. Die Punktevergabe erfolgt im direkten Vergleich zu den anderen neun Aktien.
Das sind die 5 Kriterien des Alpha Rankings:
- Umsatzwachstum: Umsatzsteigerung des letzten Geschäftsjahres zuzüglich der laut Analystenkonsens geschätzten Wachstumsrate für das laufende GJ.
- Gewinnwachstum: Die um Sondereffekte bereinigte Gewinnsteigerung des letzten Geschäftsjahres zuzüglich der laut Analystenkonsens geschätzten Wachstumsrate für das laufende GJ. (Jahre in denen ein Verlust geschrieben oder die Gewinnzone erreicht wurde, werden mit 0 gerechnet)
- 12-Monats-Performance: Je höher, desto besser.
- RS Rating: Wie hoch ist die Relative Stärke der Aktie in den letzten 12 Monaten verglichen mit dem Gesamtmarkt. Haben zwei Aktien dasselbe RS Rating, so teilen sie sich den Platz.
- Up/Down Volume: Wird an Plus- oder an Minustagen mehr gehandelt? Höheres Volumen an Plustagen deutet auf Großanlegerkäufe hin. Haben zwei Aktien dasselbe Up/Down Volume, so teilen sie sich den Platz.
Für jedes der 5 Kriterien werden für das bestplatzierte Unternehmen 10 Punkte vergeben, für das zweitplatzierte 9 usw. so dass der maximal erreichbare Gesamtwert 50 Punkte beträgt.
Das ist unser Pharma-Aktien Alpha Ranking:
| Rank | Aktie | Umsatz | Gewinn* | RS Rating | Up/Down Vol. | Performance | Gesamtscore |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Eli Lilly | 10 | 10 | 9 | 5 | 10 | 44 |
| 2 | Johnson & Johnson | 6 | 6 | 8 | 8 | 8 | 36 |
| 3 | Merck & Co | 4 | 4 | 10 | 7 | 9 | 34 |
| 4 | Abbott Laboratories | 9 | 7 | 7 | 9 | 1 | 33 |
| 5 | AbbVie | 8 | 8 | 5 | 6 | 5 | 32 |
| 6 | Bristol-Myers Squibb | 3 | 2 | 6 | 10 | 7 | 28 |
| 7 | Novartis | 5 | 5 | 4 | 2 | 6 | 22 |
| 8 | AstraZeneca | 7 | 9 | 1 | 1 | 3 | 21 |
| 9 | Novo Nordisk | 2 | 3 | 2 | 4 | 2 | 13 |
| 10 | Pfizer | 1 | 1 | 3 | 3 | 4 | 12 |
Merck & Co.: Die Zeit nach Keytruda
Den Anfang macht der US-Pharmakonzern Merck & Co. (ISIN: US58933Y1055 – MRK – Währung: USD) auf Platz drei des Alpha Rankings. Das Unternehmen gehört zu den weltweit führenden Arzneimittelherstellern. Schwerpunkte sind Krebsmedikamente, Impfstoffe und Tierarzneimittel. Das mit Abstand wichtigstes Produkt ist Keytruda. Das Krebsmedikament erzielte 2025 einen Umsatz von 31,7 Mrd. USD und steht damit für fast die Hälfte des Konzernumsatzes. Die dadurch entstandene Abhängigkeit ist zugleich das größte Risiko, denn gegen Ende des Jahrzehnts läuft der Patentschutz aus.
Merck investiert deshalb kräftig in neue Wachstumsträger. Besonders vielversprechend ist Winrevair zur Behandlung von Lungenhochdruck, das bereits 2025 rund 1,4 Mrd. USD Umsatz erzielte. Auch der Pneumokokken-Impfstoff Capvaxive und der neue Cholesterinsenker Lipfendra sollen künftig Milliardenumsätze beisteuern.
Wette auf die Zeit nach Keytruda
2025 stieg der Umsatz lediglich um +1 % auf 65,0 Mrd. USD. Belastend wirkte vor allem der Einbruch beim HPV-Impfstoff Gardasil, dessen Umsatz um -39 % auf 5,2 Mrd. USD einbrach. Der Gewinn kletterte um +17 % auf 8,98 USD je Aktie. Marktexperten rechnen für 2026 mit einem Umsatzwachstum von immerhin +3 % auf 67,1 Mrd. USD. Beim Gewinn sorgen milliardenschwere Übernahmen und Forschungsaufwendungen 2026 für erhebliche Sondereffekte. Für das bereinigte Ergebnis liegt der Analystenkonsens mit 8,65 USD je Aktie dennoch um knapp -4 % niedriger als im Vorjahr.

Die entscheidende Frage für Anleger ist, ob Merck genügend neue Blockbuster etablieren kann, bevor der Keytruda-Patentschutz ausläuft. Mit Winrevair, Capvaxive, Lipfendra und einer breiten Pipeline weiterer Medikamentenkandidaten stehen die Chancen dafür mittlerweile sehr gut. Gelingt der Übergang, so dürfte die Merck-Aktie, die in den letzten 12 Monaten bereits +61 % an Wert zulegen konnte und ein neues Allzeithoch markierte, weiteres Kurspotenzial bieten. Wer einsteigen möchte, der sollte nach den starken Anstiegen möglicherweise eine Korrektur in den Bereich 110 USD bis 120 USD abwarten.
Johnson & Johnson: Neue Blockbuster
Johnson & Johnson (ISIN: US4781601046 – JNJ – Währung: USD) auf Platz zwei ist einer der größten Gesundheitskonzerne der Welt. Seit der Abspaltung des Konsumgütergeschäfts Kenvue konzentriert sich das Unternehmen auf innovative Medikamente und Medizintechnik. Diese breite Aufstellung verringert die Abhängigkeit von einzelnen Arzneimitteln. Größtes Medikament ist Darzalex zur Behandlung des Multiplen Myeloms. Der Umsatz des Medikaments sprang 2025 um +23 % auf 14,4 Mrd. USD. Stark wächst auch Tremfya gegen verschiedene entzündliche Erkrankungen mit +41 % auf 5,2 Mrd. USD. Diese neuen Wachstumsträger sind wichtig, da z.B. der frühere Blockbuster Stelara nach Ablauf des Patentschutzes zunehmend unter Konkurrenz durch Nachahmerpräparate leidet.
Solides Gewinnwachstum
2025 stieg der Konzernumsatz um +6 % auf 94,2 Mrd. USD. Der ausgewiesene Gewinn je Aktie sprang zwar um +91 % auf 11,03 USD, wurde aber durch Sondereffekte verzerrt. Bereinigt legte das Ergebnis immerhin um +8 % von 9,98 auf 10,79 USD zu. Auch 2026 läuft das Geschäft gut. Nach starken Halbjahreszahlen rechnen Analysten mit einem Umsatzanstieg auf rund 101,1 Mrd. USD (+7 %) und etwa 11,68 USD (+8 %) bereinigten Gewinn je Aktie. Mit einer Quartalsdividende von derzeit 1,34 USD ist J&J zudem ein zuverlässiger Dividendenzahler.

Beeindruckend ist die starke Kursentwicklung der JNJ-Aktie, die in den letzten 12 Monaten um rund die Hälfte an Wert zulegen konnte. Dies ist vor allem auf das starke Wachstum von Darzalex, Tremfya und weiteren neueren Medikamenten zurückzuführen, die Patentverluste älterer Blockbuster bislang gut auffangen. Aus Anlegersicht bleibt J&J damit ein vergleichsweise defensiver Pharmawert mit stetigem Wachstum.
Eli Lilly: Wachstumslokomotive der Pharmabranche
Platz eins im Alpharanking gebührt dem US-Pharmaunternehmen Eli Lilly (ISIN: US5324571083 – LLY – Währung: USD), einem der größten und wachstumsstärksten Pharmakonzerne der Welt. Schwerpunkte sind Medikamente gegen Diabetes, Übergewicht, Krebs und Alzheimer. Mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 1 Bio. USD ist Lilly mittlerweile das wertvollste Pharmaunternehmen der Welt.
Wichtigster Wachstumstreiber ist der Wirkstoff Tirzepatid, der als Mounjaro gegen Typ-2-Diabetes und als Zepbound zur Gewichtsreduktion verkauft wird. Zusammen stehen beide Medikamente mit insgesamt 36,5 Mrd. USD Umsatz im Jahr 2025 bereits für mehr als die Hälfte des Konzernumsatzes. Weitere Wachstumsmöglichkeiten bieten das als Tablette einzunehmende Abnehmpräparat Orforglipron und der Wirkstoff Retatrutide.
Wachstum weiterhin auf Hochtouren
2025 sprang der Umsatz um +45 % auf 65,2 Mrd. USD. Das bereinigte Ergebnis je Aktie legte sogar um +86 % von 12,99 auf 24,21 USD zu. Auch 2026 hält das hohe Wachstumstempo an. Analysten rechnen mit rund 88 Mrd. USD Umsatz (+35 %) und einem Gewinn von etwa 36,73 USD je Aktie (+49 %). Auch 2027 dürfte das Wachstum anhalten, wenn auch mit etwas geringeren Steigerungsraten. Die Quartalsdividende beträgt aktuell 1,73 USD. Aufgrund des hohen Aktienkurses ergibt sich daraus allerdings nur eine Dividendenrendite von rund 0,6 %.

Die Kehrseite des enormen Wachstums ist das sehr hohe Bewertungsniveau der Aktie, das einiges an Kurspotenzial vorwegnimmt. Schon kleine Enttäuschungen könnten deshalb kräftige Rücksetzer auslösen. Doch solange Mounjaro und Zepbound derart kräftig wachsen und Lilly seine vielversprechende Pipeline erfolgreich in weitere Blockbuster verwandelt, zählt der Konzern zu den attraktivsten Wachstumswerten der Pharmabranche. Hoffnungsträger sind vor allem Orforglipron und Retatrutide. Für Neueinstiege sollte im besten Fall ein stärkerer Rücksetzer abgewartet werden.
Pharma Aktien Vergleich: Liste nach Performance
| Pharma-Aktien | Kurs | 52 W Tief | 52 W Hoch | YTD | 6M | 1Y | 5Y |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Merck & Co. | 153,10 | 77,58 | 156,92 | 45,45 % | 23,70 % | 80,14 % | 99,95 % |
| Johnson & Johnson Corp. | 270,00 | 173,33 | 276,47 | 30,47 % | 8,67 % | 52,98 % | 55,80 % |
| Bristol-Myers Squibb Company | 67,57 | 42,52 | 68,64 | 25,27 % | 8,35 % | 43,13 % | 0,87 % |
| AbbVie Inc. | 262,90 | 190,75 | 267,47 | 15,06 % | 13,27 % | 26,18 % | 118,36 % |
| Pfizer Inc. | 28,30 | 23,58 | 28,75 | 13,65 % | 2,42 % | 13,56 % | -40,27 % |
| Eli Lilly & Co. | 1.189,41 | 694,23 | 1.292,65 | 10,68 % | 13,09 % | 61,60 % | 355,15 % |
| Abbott Laboratories | 114,10 | 81,97 | 137,49 | -8,93 % | -1,91 % | -13,29 % | -9,06 % |
| Novo Nordisk AS | 40,57 | 30,25 | 54,86 | -7,84 % | 28,08 % | -14,54 % | -7,72 % |
| Novo Nordisk ADR | 47,19 | 35,12 | 64,16 | -7,25 % | 25,41 % | -16,24 % | -8,93 % |
| AstraZeneca PLC | 142,70 | 133,10 | 332,90 | -54,83 % | -19,13 % | -48,07 % | -28,72 % |
Pharma-ETFs als Alternative zu Einzelaktien
Wer nicht direkt in einzelne Pharma-Aktien investieren möchte, der könnte alternativ auch auf breit gestreute Pharma-ETFs oder Healthcare-ETFs setzen: Der iShares Healthcare Innovation ETF (ISIN: IE00BYZK4776 – Symbol: HEAL – Währung: USD) beispielsweise investiert in innovative Unternehmen aus den Bereichen Biotechnologie, Pharmaforschung und Medizintechnik. Enthalten sind unter anderem Eli Lilly, Vertex Pharmaceuticals oder Intuitive Surgical. Ebenfalls beliebt ist der Xtrackers MSCI World Health Care ETF (ISIN: IE00BM67HK77 – Symbol: XDWH – Währung: USD), der große und mittelgroße Gesundheitswerte aus Industrieländern enthält, unter anderem Schwergewichte wie Eli Lilly, Johnson & Johnson, AbbVie, AstraZeneca und Roche.
Informationen zu den Produkten finden Sie hier:
iShares Healthcare Innovation ETF – Risikoindikator 5
Xtrackers MSCI World Health Care ETF – Risikoindikator 4
Fazit: Pharmaaktien ein mögliches Investment für konservative Anleger
Die Pharmaindustrie dürfte wohl auch in der absehbaren Zukunft stetiges Wachstum verzeichnen. Denn zum einen wächst die Weltbevölkerung und zum anderen sorgen wirtschaftliche und demografische Entwicklungen dafür, dass ein wachsender Bedarf an Arzneimitteln und Medikamenten entsteht.
Und auch wenn der US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy für gewisse Unsicherheiten innerhalb der Pharmabranche sorgt und Donald Trump die Medikamentenpreise senken will, so könnte die republikanische Regierung in diesem Fall für den Sektor auch etwas Gutes haben. Denn die politischen Reglementierungen in Bezug auf den Wettbewerb dürften unter den Republikanern geringer sein als bei einer demokratisch dominierten Regierung. Letztendlich ist der Gesundheitssektor laut US-Gesundheitsbehörden mit knapp 18 % Anteil am BIP (2024) einer der wirtschaftlich wichtigsten Sektoren sowie der größte (private) Arbeitgeber in den USA. Im Jahr 2032 soll der BIP-Anteil sogar bis auf 19,7 % ansteigen. Allein schon aufgrund dieser hohen Bedeutung für die US-Wirtschaft ist auch unter dem neuen US-Gesundheitsminister eine weitgehend unternehmensfreundliche Politik zu erwarten. Pharma-Aktien, wie die drei vorgestellten Werte, dürften also weiterhin gute Wachstumsaussichten haben. Weiteres Potenzial bieten Innovationen in den Bereichen KI, personalisierte Medizin, Longevity sowie Biotechnologie.
Quellen:
Yahoo Finance: Analysten-Schätzungen (17.08.2026); https://finance.yahoo.com/
Merck & Co. IR-Webseite (17.08.2026); https://www.merck.com/investor-relations/
Johnson & Johnson IR-Webseite (17.08.2026); https://www.investor.jnj.com/
Eli Lilly IR-Webseite (17.08.2026); https://investor.lilly.com/
American Journal of Managed Care: US Health Spending Hits $4.8 Trillion, Insurance Coverage Peaks in 2023 Projections (17.08.2026); https://www.ajmc.com/view/us-health-spending-hits-4-8-trillion-insurance-coverage-peaks-in-2023-projections
Penn LDI: Unpacking the Paradox of Health Care’s GDP Percentage (17.08.2026); https://ldi.upenn.edu/our-work/research-updates/unpacking-the-paradox-of-health-cares-gdp-percentage