HelloFresh Aktie Prognose HelloFresh: Bei diesem Kurs lauern Kaufsignale

News: Aktuelle Analyse der HelloFresh Aktie

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HelloFresh
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Chartanalyse
Basis 6 Monate bearish
Zur HelloFresh Aktie
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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Nach wie vor kommt die Aktie des Lieferanten von Kochboxen nicht in Schwung. Die HelloFresh-Aktie befindet sich mittlerweile seit Dezember des vorigen Jahres im freien Fall und hat bereits mehr als 60% an Wert eingebüßt.

Die fundamentale Situation hat sich ebenfalls deutlich eingetrübt und auch die angeschlagene Börsenlage macht die Lage nicht leichter. Vorige Woche gab es zwar seitens der Bullen den Versuch, die 20- und 50-Tage Linie nach oben zu durchbrechen, doch die kurzfristige Stärke wurde genutzt, um sich eher von dem Titel zu trennen, als Positionen aufzubauen. Der Verkaufsdruck setzt sich somit vorerst weiter fort.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur HelloFresh Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Der freie Fall setzte sich auch in der letzten Woche fort und gleichzeitig bildete sich ein neues tieferes Pivot-Hoch. Genau diese Marke ist nun für eine mögliche Erholung der Aktie ungemein wichtig. Erst wenn die Kurse über das Niveau von 43.24 EUR steigen und darüber schließen würden, wäre eine nachhaltige Zwischenerholung denkbar. Der Trend würde dann unmittelbar in eine neutrale Kaufphase übergehen und könnte einige Anleger wieder aufs Parkett zurückholen.

Ob dies jedoch so schnell passieren wird, ist eine andere Frage. Die Börsen dürften wohl eher mit negativen Vorzeichen in die neue Woche gehen und die Lage ist alles andere als bullisch.

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 06.05.2022 Kurs: 35.79 Kürzel: HFG | Online Broker LYNX
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Vorherige Analysen der HelloFresh Aktie

In diesen Zeiten ähneln sich viele Geschichten. Auch bei HelloFresh könnte man die Kursentwicklung kurz und knapp mit „Überflieger und zurück“ beschreiben.

Im Verhältnis zu vielen anderen Aktien hat es den Lieferanten von Kochboxen aber nicht so hart getroffen. Eine Kurshalbierung ist hart. Aber bei manch anderem einstiegen Überflieger aus 2020/21 würde man es sich wünschen, dass es nur um 50% abwärts gegangen ist.

Den Grund dafür, dass es HelloFresh nicht so hart getroffen hat, dürfte man im Zahlenwerk finden. Der Umsatz ist massiv durch die Decke gegangen und man hat den Sprung in die Profitabilität geschafft.

Nur ein Strohfeuer?

Doch es zählt natürlich nicht nur die aktuelle Lage und die gute Entwicklung der letzten beiden Jahre.
Viel wichtiger ist die Perspektive des Unternehmens. Und wie realistisch ein Ausblick und eine Perspektive ist, sollte oder muss man anhand des Trackrecords bewerten.

Betrachtet man die langfristige Entwicklung, wird schnell klar, dass die Geschäftszahlen auch schon vor Corona massiv zur Oberseite gezeigt haben.

In den fünf Geschäftsjahren bis einschließlich 2019 konnte der Umsatz von 305 Mio. auf 3,75 Mrd. Euro gesteigert werden.
Die Bruttomarge verbesserte sich von 52,1 auf 64,6% und die operative Marge von -37,4 auf -1,1%.

Jahr um Jahr zeigten die Kennzahlen in die richtige Richtung. Die starke Entwicklung 2020/21 war also nur eine Fortsetzung der bisherigen Entwicklung, wenngleich auch beschleunigt.

Die Zeit der Einschränkungen

Dass das Geschäft von HelloFresh befeuert wird, wenn plötzlich Restaurants geschlossen werden, ist offensichtlich.
Aber wie wir gesehen, bestanden die positiven Trends auch zuvor.

Im Geschäftsjahr 2020 verdoppelte sich der Umsatz auf 3,75 Mrd. Euro und es wurde erstmals ein Gewinn von 2,09 Euro je Aktie erzielt.

Im letzten Geschäftsjahr (2021) legte der Umsatz dann erneut sprunghaft zu und erreichte 5,99 Mrd. Euro, obwohl Restaurants in dieser Zeit wieder größtenteils geöffnet hatten.
Der Gewinn sank allerdings auf 1,42 Euro je Aktie.

Das kann man bemäkeln, man sollte sich aber auch vergegenwärtigen, dass eine derartige Expansion mit Kosten verbunden ist. Es ist eher unüblich, dass Unternehmen mit Wachstumsraten von über 50% überhaupt profitabel sind.

Rückkehr zur Normalität

Inzwischen sind die Beschränkungen im Alltagsleben weitgehend aufgehoben, was für HelloFresh einen gewissen Gegenwind bedeutet.

Jetzt muss man beweisen, dass man die gewonnenen Kunden auch halten kann. Im vergangenen Jahr hat man gezeigt, dass das bisher der Fall war.

Vergangene Woche wurden die Zahlen zum ersten Quartal 2022 veröffentlicht und es deutet sich an, dass das auch weiterhin zu gelingen scheint.

Die Zahl der aktiven Kunden ist in Q1 um 17,0% auf 8,52 Millionen gestiegen. Die Anzahl der Bestellungen legte um 18,1% auf 34,57 Millionen zu.

Kundenbindung

Die Bestellungen selbst wurden aber auch umfangreicher. Die Zahl der Mahlzeiten kletterte um 20,2% und der durchschnittliche Bestellwert um 6,5%.

Das hat dazu geführt, dass der Umsatz in Summe um 32,7% auf 1,92 Mrd. Euro gestiegen, ohne positive Wechselkurseffekte hätte das Plus bei 26,4% gelegen.

Das Ergebnis ist allerdings von 0,56 auf 0,15 Euro je Aktie gesunken. Wie zuvor schon, kann man das bemängeln…

Der freie Cashflow lag bei 120 Mio. Euro, was 0,65 Euro je Aktie entspricht.

Unter dem Strich haben wir es mit einem schnell wachsenden und profitablen Unternehmen zu tun, welches die Expansion weitgehend aus den laufenden Einnahmen finanzieren kann.

Kann das in dieser Weise fortgesetzt werden, werden die Kurse perspektivisch steigen.

Ausblick und Bewertung

Denn die Bewertung ist nicht sonderlich hoch. Durch die Kurshalbierung ist das KUV auf 1,2 gesunken.

Das erscheint für den Lebensmittelbereich zunächst in Ordnung, HelloFresh kommt aber auf eine absolut branchenuntypische Bruttomarge von über 60% und auf ebenso branchenuntypische Wachstumsraten.

Daher kam die Aktie in den letzten fünf Jahren auch durchschnittlich auf ein KUV von 2,1. Per Jahresschluss lag der Wert nie unter 0,8 und am Hoch bei 3,5.

Wir bewegen uns also am unteren Ende der Skala, denn im Jahresverlauf dürfte der Umsatz voraussichtlich um 20 – 26% steigen und das KUV dementsprechend auf 1,0 sinken. Darf man den Prognosen Glauben schenken, könnte der Umsatz bis 2024 auf 10,0 Mrd. Euro steigen. Der Gewinn soll sich von 1,25 Euro in diesem Geschäftsjahr auf 2,50 Euro je Aktie verdoppeln.
Gelingt das, ist es äußerst unwahrscheinlich, dass die Aktie nicht wesentlich höher notiert.

Chart vom 04.05.2022 Kurs: 40,50 Kürzel: HFG - Wochenkerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 04.05.2022 Kurs: 40,50 Kürzel: HFG – Wochenkerzen

HelloFresh zeigt zunehmend Bodenbildungstendenzen, die Unterstützung bei 35 Euro wurde mehrfach verteidigt.
Ausgehend von dieser Basis könnte es jetzt wieder zu einer Erholung in Richtung 45 – 46 Euro kommen.

Über 47 Euro käme es zu einem Kaufsignal mit möglichen Kurszielen bei 49 sowie 53-55 Euro.

Fällt die Aktie jedoch unter 35 Euro, haben die Bullen ihre Chance vertan.

HelloFresh legt die Ergebnisse des ersten Quartals vor und landet mit einem respektablen Plus von 4,79 Prozent auf dem zweiten Platz der DAX-Gewinner des Donnerstags. Das wirkt, als sei der Knoten endlich geplatzt und HelloFresh wieder ein Kauf. Ist das wirklich so?

Dazu sollte man sich erst einmal ansehen, was der Kochboxen-Lieferant da an Zahlen anzubieten hatte. Der Umsatz stieg, währungsbereinigt, um 26,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Das klingt schon mal gut, aber:

Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) lag bei 99,3 Millionen Euro. Und das war ein Minus von 37,6 Prozent zum Vorjahr. Und die EBITDA-Gewinnmarge sackte von den beeindruckenden 11,0 Prozent des ersten Quartals 2021 auf nur noch 5,2 Prozent in sich zusammen. Und unter dem Strich fiel der Gewinn netto dann sogar um fast drei Viertel, von 102 Millionen auf 27 Millionen Euro. Steigender Umsatz, fallender Gewinn … gar nicht gut.

In Bezug auf die bisherige 2022er-Prognose zeigte sich HelloFresh trotzdem zuversichtlich. Dieser Ausblick avisiert eine Veränderung des Gewinns auf EBITDA-Basis zwischen -5 und +10 Prozent und damit eine Range zwischen 500 und 580 Millionen Euro. Aber wenn wir uns den Chart ansehen, dürfte es da einige gegeben haben, die das angesichts der bislang nur 99,3 Millionen, die im ersten Viertel des Jahres hereinkamen, bezweifeln. Zumal die Rahmenbedingungen im Rest des Jahres vermutlich schwieriger und nicht besser werden.

Expertenmeinung: Auch, wenn das Plus von fast fünf Prozent im ersten Moment nach einer starken Reaktion auf eher weniger starke Zahlen wirkt, so dass man meinen könnte, da hätten die meisten Trader mit noch schwächeren Ergebnissen gerechnet: Der Chart macht deutlich, dass das einige durchaus anders sahen. Denn am Tageshoch hatte HelloFresh satte 14,5 Prozent vorne gelegen. Dass davon zum Handelsende nur noch ein Drittel übrig war, machte deutlich, dass da nicht gerade wenige den anfänglichen Kurssprung nutzten, um auszusteigen oder erneut Short zu gehen. Und das einen Tag, nachdem die Aktie ein neues Jahrestief markiert hatte … wer das tut, kann schwerlich optimistisch sein.

Es war zwar ein hoch spannendes Signal, dass HelloFresh am Dienstag knapp unter das März-Tief gerutscht war, dann aber am Mittwoch mit einer langen weißen Kerze ein „bullish engulfing pattern“ ausbildete und damit den Ausbruch nach unten erfolgreich konterte. Aber um aus dieser kleinen Bärenfalle ein bullisches Signal zu machen, hätten die Käufer am Donnerstag nicht von den Verkäufern überrannt werden dürften. Die Aktie hätte genau da weiter laufen müssen, wo sie abgedreht hat: an der Anfang Februar etablierten Abwärtstrendlinie.

Dass dort Verkäufe einsetzten, die den Kurs dann sogar wieder unter die 20-Tage-Linie führten, macht klar: Nein, noch haben die Bullen hier nichts erreicht. Das würde sofort anders, wenn diese Februar-Abwärtstrendlinie mit Schlusskursen über dem gestrigen Tageshoch (41,82 Euro) bezwungen würde. Aber bei den derzeit negativen Rahmenbedingungen sollte man auch dann nicht mehr erwarten als einen Anstieg an das letzte Zwischenhoch vom Monatsanfang bei 46,93 Euro. Und wie gesagt: Erst einmal müsste HelloFresh dazu über 41,82 Euro schließen, was nach dem gestrigen Abverkauf des Großteils der Tagesgewinne denkbar, aber nicht die wahrscheinlichere Variante für die kommenden Tage wäre.

HelloFresh-Aktie: Chart vom 28.04.2022, Kurs 38,25 Euro, Kürzel HFG | Online Broker LYNX

Zwischen Ende November und Anfang März hatte die HelloFresh-Aktie in der Spitze 65 Prozent ihres Kurswerts verloren. Dann drehte der Kurs nach oben, aber allzu weit kam er nicht, bevor die Abgaben Anfang April wieder einsetzten. Kann das März-Tief wirklich fallen?

Rein charttechnisch gesehen ist das, was die HelloFresh-Aktie zwischen Mitte März und Anfang April zeigte, eine konsolidierende Flagge innerhalb eines intakten Abwärtstrends. Mit dem Verlassen dieser Flagge nach unten wurde das Signal generiert, dass der Trend sich fortsetzt. Einzig das März-Tief bei 33,41 Euro würde jetzt einen potenziellen Support bieten. Dort verläuft auch ein Zwischentief vom Juni 2020, aber das war keine wirklich markante Wendemarke, nichts, das die Verkäufer-Seite hindern müsste, die Aktie weiter zu drücken.

Aber sind denn fast zwei Drittel Kursverlust nicht mehr als genug? HelloFresh hat weit mehr an Boden verloren als der DAX. Das, was diese Aktie binnen weniger Monate abgeben musste, bewegt sich in einer Größenordnung, für die eine Baisse am Gesamtmarkt eher Jahre als Monate braucht. Da muss doch mehr drin sein als nur eine kurzlebige „Flagge“?

Expertenmeinung: Dass HelloFresh eine tragfähige Aufwärtswende hinbekommt, ist noch nicht vom Tisch, ein Test des März-Tiefs könnte grundsätzlich erfolgreich sein. Die Aktie könnte auch oberhalb dieses Tiefs erneut anziehen und mit dem Ausbruch über das letzte Hoch bei 46,92 Euro ein bullisches Signal abliefern. Aber sich blind darauf zu verlassen und jetzt bereits zuzugreifen, kann eben auch leicht schiefgehen. Denn auch, wenn die Aktie bereits dramatisch tiefer notiert als Ende 2021: Die besseren Argumente haben die Bären.

Bei den Kochboxen von HelloFresh handelt es sich um einen Service, den man gerne nutzt, wenn man gut bei Kasse ist. Aber momentan stehen auch recht gutgestellte Verbraucher vor einer bedrohlich hohen Mauer aus gestiegenen Kosten bei Energie und Lebensmitteln. Die auch an HelloFresh nicht vorbeigehen, so dass man die Wahl hat, entweder die Preise auf Kosten der Gewinnmarge stabil zu halten oder sie auf Kosten des Umsatzes zu erhöhen.

Chart vom 14.04.2022, Kurs 37,94 Euro, Kürzel HFG | Online Broker LYNX

Der Ausblick auf 2022 erfolgte beim Kochboxen-Lieferanten am 1. März. Schon da rechnete das Unternehmen nicht mir nennenswert steigenden Gewinnen auf EBITDA-Basis. Und seither haben sich die Rahmenbedingungen nicht zum Besseren verändert. Aber wie das Unternehmen damit zurande kommt …

… ist noch unbekannt, zumindest bis zum 28. April. Denn dann stehen die Ergebnisse zum ersten Quartal im Terminkalender, dann wird sich HelloFresh auch dazu äußern, ob der bisherige Ausblick eines Umsatzanstiegs zwischen 20 und 26 Prozent und einer Veränderung des Gewinns vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) zwischen -5 und +10 Prozent Bestand hat. Es wäre zwar möglich, dass die Aktie bereits vorher aus der durch das März-Tief und das Hoch der Flaggen-Formation definierten Handelsspanne zwischen 33,41 und 46,92 Euro ausbricht. Aber mit einem nachhaltigen Ausbruch wäre eigentlich erst zu rechnen, wenn die neuen Zahlen auf dem Tisch liegen. Und angesichts dieser derzeit kritischen Gemengelage für Dienstleister aus dem „nice to have“-Bereich wäre es allemal möglich, dass im Fall einer nennenswert gesenkten 2022er-Prognose auch das Tief vom März unterboten wird!

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die Aktie des Herstellers und Lieferanten von Kochboxen wurde in den letzten Monaten ordentlich in die Mangel genommen, doch in den letzten Wochen konnte die Vormachtstellung der Bären gestoppt werden.

Die Serie von tieferen Hochs und tieferen Tiefs wurde gebrochen und erstmals wurde auch die 20-Tage-Linie zurückerobert, welche es den Kursen über Monate hinweg absolut unmöglich machte, eine nachhaltige Rallye zu starten. Nun scheint den Bullen der erste Befreiungsschlag gelungen zu sein. Aber reicht dies, um eine nachhaltige Trendwende einzuleiten?



Expertenmeinung: Der Chart zeigt erstmals seit Monaten ein etwas freundlicheres Gesamtbild, doch noch ist die Aktie nicht über den Berg. Aktuell sollten Anleger vor allem auf die 50-Tage-Linie blicken. Diese wird im weiteren Verlauf noch eine wichtige Rolle spielen. Erst wenn die Kurse auch diese Hürde nehmen und über einen Zeitraum von rund 2 Wochen darüber notieren würden, wäre mit einer nachhaltigen Trendwende zu rechnen.

Vorerst sehen wir also lediglich eine technische Gegenreaktion im Abwärtstrend. Somit ist es noch zu früh, um hier bereits wieder euphorisch zuzugreifen. Es braucht noch etwas mehr, um die Bullen endgültig hinter dem Kamin hervorzulocken.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 30.03.2022 Kurs: 44.70 Kürzel: HFG | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die Aktie des Zustellers von Kochboxen hat es in den letzten Monaten regelrecht in der Luft zerrissen und der Corona-Bonus hatte lediglich bis Dezember des vorigen Jahres seine Gültigkeit. Danach schmissen immer mehr Anleger das Handtuch und die HelloFresh-Aktie erlebte einen beispiellosen Abwärtstrend.

Der gefühlt freie Fall der Aktie Richtung Süden war derart stark, dass die Bullen so gut wie keine nennenswerten Gegenreaktionen starten konnten. Die 20-Tage-Linie schien sich hierbei wie eine Begrenzung über den Kursverlauf zu legen und war als Widerstand einfach nicht zu überwinden. Im gestrigen Handel gab es von der Aktie wieder ein kleines Lebenszeichen, denn die Kurse konnten um +12% an Wert zulegen.



Expertenmeinung: Beim Blick auf den Tageschart kommt jedoch nicht allzu viel Euphorie auf. Die 20-Tage-Linie befindet sich derzeit bei 41.64 EUR und könnte abermals als Widerstand auf den Kursverlauf einwirken.

Beim Blick auf den Wochenchart gibt es zumindest ein wenig Grund zur Hoffnung, dass der Abverkauf auf dem aktuellen Niveau der Kurse gestoppt werden könnte. Denn erstmals seit längerem bietet sich die Chance über dem Hoch der Vorwoche zu schließen. Dies ist der Aktie das letzte Mal im November 2021 gelungen. Somit besteht also die Möglichkeit, dass sich zumindest dieser Anstieg in etwas mehr verwandeln könnte. Um den Abwärtstrend zu brechen, bedarf es aber noch wesentlich mehr.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 16.03.2022 Kurs: 39.65 Kürzel: HFG | Online Broker LYNX