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Fielmann Aktie Prognose Fielmann: Solide Zahlen … aber ein bärisches Chartbild

News: Aktuelle Analyse der Fielmann Aktie

In diesem Artikel
Fielmann
ISIN: DE0005772206
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Ticker: FIE --- %
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Börse: --

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Gültigkeit der Analyse
1 Woche
Erwartung: Neutral
Zur Fielmann Aktie

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

Hören Sie sich die Audioversion dieses Artikels an (KI-generiert).

Die von der Optik-Kette Fielmann am Donnerstag vorgelegten Ergebnisse zum ersten Quartal wichen von denen des Vorjahreszeitraums kaum ab. Gut behauptet oder kein Wachstum? Man konnte das auf zwei Arten sehen. Der Chart zeigt, dass man die zweite Variante wählte.

Ein Umsatzanstieg von 1,3 Prozent auf 613 Millionen Euro und ein Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 149 Millionen nach 148 Millionen im Vorjahresquartal, erreicht mit einer EBITDA-Gewinnmarge von 24,3 Prozent nach 24,4 Prozent im Vorjahr: Dynamik sieht zweifellos anders aus. Und das gilt auch für den Gesamtjahres-Ausblick.

Denn da rechnet Fielmann zwar mit einem Umsatzanstieg zwischen fünf und sieben Prozent zum Vorjahr, zugleich erwartet man bei der EBITDA-Marge im Jahresschnitt aber nur 23 Prozent. 2025 hatte man da noch 23,8 Prozent erreicht, so dass diese geringere Marge die EBITDA-Gewinnperspektive wieder zurechtstutzt. Zwischen 590 und 610 Millionen will die Kette da 2026 erreichen, 2025 waren es 581 Millionen gewesen. Viel Wachstum wird da also nicht avisiert.

Trotzdem hätte das auf den ersten Blick eigentlich ausreichen können, um die Marktteilnehmer versöhnlich zu stimmen. Immerhin war die Aktie seit Sommer 2025 deutlich zurückgekommen, so dass die Bewertung günstiger wurde. Also, woran haperte es?

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Fielmann Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Wassertreten in Bezug auf die Gewinnentwicklung wird am Aktienmarkt grundsätzlich negativ bewertet. Es sei denn, man hätte im Vorfeld bereits einen Rückgang eingepreist und wäre positiv überrascht worden. Das war bei Fielmann aber nicht der Fall. Und dass das gesamtwirtschaftliche Umfeld ein gehaltenes Ergebnis eigentlich als starke Leistung ausweist, wird derzeit offenbar von vielen nicht erkannt, die Hausse der US-Aktienmärkte wäre für das Ignorieren der konjunkturellen Gefahren ein tauglicher Beleg, aber:

Mit einem Kurs-/Gewinn-Verhältnis von momentan 19 ist die Aktie eigentlich nicht teuer bewertet, was auch die Analysten so sehen. Sechs von acht Experten stufen die Fielmann-Aktie als kaufenswert ein. Und das durchschnittliche Kursziel liegt derzeit bei 61,25 Euro, während die Aktie derzeit sogar unter dem tiefsten aller Analysten-Kursziele von 53 Euro notiert. Könnte man da nicht doch beherzt zugreifen?

Fielmann Aktie: Chart vom 30.04.2026, Kurs 42,50 Euro, Kürzel: FIE | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Fielmann Aktie: Chart vom 30.04.2026, Kurs 42,50 Euro, Kürzel: FIE | Quelle: TWS

Besser nicht, zumindest noch nicht. Denn das Chartbild ist durch das Minus als Reaktion auf die Bilanzzahlen weiter klar bärisch und hat diese Aussage sogar unterfüttert, indem der Kurs die im Chart hellblau eingezeichnete Flaggenformation nach unten verließ und sie so als „bärische Flagge“ bestätigte. Zwar schloss Fielmann ein gutes Stück über dem Tagestief, zugleich läge das bisherige Jahres-Verlaufstief bei 39,84 Euro als Support recht nahe.

Aber dass der Kurs im Vorfeld genau auf Höhe der 200-Tage-Linie und am oberen Ende der Flagge scharf nach unten drehte zeigt, dass das bärische Lager hier weiter effektiv agiert. Erst, wenn das jüngste Zwischenhoch bei 47,96 Euro auf Schlusskursbasis überboten und damit auch die 200-Tage-Linie bezwungen wäre, ließe sich hier von einem bullischen Signal sprechen. Bis dahin wären Long-Trades mit einem klar erhöhten Risiko behaftet.

Quellenangaben: Ergebnis des ersten Quartals 2026, 30.04.2026:
https://www.fielmann-group.com/fileadmin/fielmann/Dokumente/Publikationen/Praesentationen/Fielmann_Earnings_Call_FY2025_Q1-2026.pdf?tab=tab_1_1

Analysten-Einschätzungen: https://finance.yahoo.com/quote/FIE.DE/analyst-insights/

Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 01.05.2026 um 22:27 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.


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Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

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Vorherige Analysen der Fielmann Aktie

13.02.2026
15:49 Uhr

Fielmann: Das mit Abstand beste Geschäftsjahr der bisherigen Unternehmens­geschichte — Tobias Krieg

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 13.02.2026 um 15:29 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Bei Fielmann läuft seit längerer Zeit immer wieder dasselbe Spiel. Das Unternehmen legt Geschäftszahlen vor, die Aktie springt kurz an und dann klappen wieder die Scheuklappen runter.

So scheint es auch dieses Mal wieder zu laufen. Nach den vorläufigen Zahlen zum Geschäftsjahr 2025 ist die Aktie gestern um etwa 7 % gestiegen. Heute herrscht Katerstimmung und die Aktie gibt wieder nach.

Die realwirtschaftlichen Fortschritte spiegeln sich nach wie vor nicht an der Börse wider. Doch das dürfte nicht ewig so bleiben. Solange das Unternehmen auf Kurs bleibt, sollten irgendwann auch die Kurse folgen.

Die Vermutung liegt nahe, dass die Kursschwäche vor allem auf technische Faktoren zurückzuführen ist. Die meisten Anleger schrecken vor Aktien zurück, die seit Jahren auf der Stelle treten.
Vielleicht übersehen sie dabei etwas.

Erfolgreiche Neuausrichtung

Fielmann ist in eine neue Ära eingetreten, doch bisher scheint das nicht im Geringsten gewürdigt zu werden.

Fielmann fertigt einen Großteil seiner Brillen in eigenen Werken. Das sichert Qualität und drückt die Kosten. Diese Vorteile gibt das Unternehmen direkt an die Kunden weiter. Transparente Preise schaffen Vertrauen. Ergänzt wird das Sortiment durch Markenfassungen, Kontaktlinsen, Pflegeprodukte und in ausgewählten Niederlassungen Hörgeräte.

Dieses Modell geriet zuletzt unter Druck. Onlineanbieter wie Mister Spex oder Brille24 greifen mit aggressiven Preisen an. Fielmann reagierte mit einem harten Effizienzprogramm, das Sparmaßnahmen von 125 Millionen Euro umfassen sollte, und einer Expansion in die USA.

Die beiden Maßnahmen waren hart und gewagt, beide scheinen aufgegangen zu sein.

Die Fortschritte sind sichtbar. Terminbuchungen laufen digital. Online-Sehtests ergänzen den stationären Besuch. Die Brillenanpassung wird technologisch unterstützt. Papier verschwindet, Prozesse werden schlanker. Das senkt Kosten und verbessert das Kundenerlebnis zugleich. Fielmann nähert sich wieder dem Anspruch, Kostenführer zu sein.

Nun überträgt Fielmann sein europäisches System auf den US-Markt. Einheitliche Ladenkonzepte, klare Produktauswahl, digitale Tools vor Ort. Dazu eine App mit Terminbuchung und Online-Sehtest. Viele Wettbewerber bieten das nicht.

Die entscheidende Frage lautet: Wie groß kann das US-Geschäft werden? Gelingt es Fielmann, dort ähnliche Marktanteile zu erreichen wie in Teilen Europas, könnte das Amerika-Geschäft langfristig das europäische übertreffen.

Bisher wird das nicht gewürdigt

Fielmann hat eine strategische Neuausrichtung vollzogen, die längst Früchte trägt. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Gewinnanstieg um 29 % erzielt. Darauf folgte ein weiterer Anstieg um 15 % und wie wir spätestens seit gestern wissen, hat sich dieser Trend auch 2025 fortgesetzt.

Den vorläufigen Zahlen zufolge konnte der Umsatz um 7 % auf 2,44 Mrd. Euro gesteigert werden.
Gleichzeitig hat sich die EBIT-Marge von 10,6 auf 12,8 % verbessert, wodurch das EBIT um 30 % auf 313 Mio. Euro gesteigert werden konnte.

Das Wachstum wurde von allen Regionen getragen, von einem Plus von 4 % in Deutschland, über 5 – 6 % (organisch) in den USA, der Schweiz und Österreich, bis hin zu 10 – 19 % in Spanien, Polen und Tschechien.

Das Nettoergebnis verbesserte sich um 33 % auf 205 Mio. Euro und erreichte damit den bisher höchsten Wert der Unternehmensgeschichte. Der bisherige Rekord wurde 2019 mit einem Nettoergebnis von 177 Mio. Euro erzielt.

Perspektivisch ergeben sich weitere Möglichkeiten für Wachstum und eine gleichzeitig steigende Profitabilität.
Wie wir gesehen haben, wächst Fielmann in allen Regionen organisch und in den USA organisch und durch die erfolgten Zukäufe.
Im US-Geschäft lag die operative Marge 2025 mit 16,2 % deutlich unter dem Niveau in Europa in Höhe von 24,8 %.

Perspektivisch könnte sich die Lücke jedoch schließen. Tatsächlich ist das bereits geschehen, denn im Jahresverlauf konnte die operative Marge bereits deutlich gesteigert werden. Im Schlussquartal wurden 22,9 % erreicht.
Das spricht dafür, dass die Expansion in den USA bisher planmäßig verläuft.

Dem vorläufigen Jahresbericht zufolge dürfte das Ergebnis 2025 um 33 % auf 2,44 Euro je Aktie gestiegen sein.
Fielman kommt demnach auf ein KGVe von 17,7. In den letzten fünf Jahren lag das KGV durchschnittlich bei 29.

Sollte das Ergebnis 2026 wie erwartet um 11 % auf 2,70 Euro je Aktie steigen, würde das KGV dadurch auf 16 sinken.
Die zunehmende Wachstumsdynamik im vierten Quartal und die Margensteigerungen im US-Geschäft sprechen dafür, dass die Schätzungen zu niedrig sein könnten.

Fielmann Aktie: Chart vom 13.02.2026, Kurs: 43,30 EUR - Kürzel: FIE | Online Broker LYNX
Fielmann Aktie: Chart vom 13.02.2026, Kurs: 43,30 EUR – Kürzel: FIE | Quelle: TWS

Gelingt ein Anstieg über 44 Euro, könnte das eine Erholung in Richtung 47 – 50 Euro einleiten. Darüber käme es zu einem prozyklischen Kaufsignal mit möglichen Kurszielen bei 55 – 58,50 Euro.

Fällt die Aktie hingegen unter 39 Euro, haben die Bullen ihre Chance vorerst vertan.

Über den Autor

Tobias Krieg ist Chefanalyst bei LYNX Broker und Gründer von LongTerm-Value.
Er ist seit mehr als fünfzehn Jahren an der Börse aktiv, davon mehr als eine Dekade als leidenschaftlicher Vollzeit-Investor. Geprägt durch Vorbilder wie Charlie Munger, Peter Lynch und Bill Miller ist Value Investing der Grundsatz und Growth at a reasonable Price der Wahlspruch.
Denn auch gute Unternehmen können schlechte Investments sein. Ein attraktiver Einstiegskurs zum richtigen Zeitpunkt ist absolut entscheidend.

Analysemethode

Die Aktienanalysen von Tobias Krieg basieren auf einer Kombination aus Charttechnik und Fundamentalanalyse. Dabei liegt der Fokus auf der Bewertung von Unternehmen anhand ihrer finanziellen Kennzahlen, wie z. B. KGV, Cashflow oder Eigenkapitalrendite, sowie auf der Identifikation von überdurchschnittlichen Wachstumspotenzialen zu einem attraktiven Einstiegskurs.

07.10.2025
14:13 Uhr

Fielmann: Wo würde ich zuschlagen? — Tobias Krieg

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Nach einem starken Kursanstieg befindet sich Fielmann nun in einer Korrekturphase. Gleichzeitig scheint die Expansion in den USA neue Chancen zu eröffnen.

Zweite Chance

An der Börse bekommt man glücklicherweise sehr oft eine zweite Chance. Nach meiner Fielmann-Analyse im Januar (Fielmann: Trendwende geschafft und Potenzial zum Höhenflug?) ist die Aktie von 42,40 auf über 58 Euro gestiegen.

Aktuell ist die Aktie jedoch im Korrektur-Modus und ist dem geneigten Investor auf halbem Weg entgegengekommen. Wer im Januar nicht zugeschlagen hat, könnte jetzt die Gelegenheit nutzen – denn fundamental hat sich die Lage kaum verändert.

Fielmann hat in den vergangenen Quartalen gezeigt, dass die Trendwende keine Eintagsfliege war. Umsatz und Gewinn entwickeln sich weiter positiv – getragen von einer soliden Nachfrage, stabilen Margen und dem Fortschritt beim Effizienzprogramm.

Das „Cost Leadership Program“ zeigt deutliche Wirkung. Die Personalkostenquote sinkt, die Profitabilität steigt, und die Integration der neuen IT-Systeme verläuft planmäßig.

Die Erfolge sind längst sichtbar

Digitalisierung und Automatisierung verändern dabei nicht nur die interne Organisation, sondern auch die Kundenerfahrung. Viele Abläufe, die früher manuell oder papierbasiert waren, laufen heute digital – von der Terminvereinbarung über Online-Sehtests bis hin zur Brillenanpassung.

Fielmann ist auf dem besten Weg, die Kostenvorteile, die das Unternehmen einst so stark gemacht haben, zurückzuerobern und auf den US-Markt zu übertragen.

Die Expansion in den USA ist für Fielmann ein Meilenstein. Der dortige Markt ist stark fragmentiert und von einer schier endlosen Zahl von kleinen Anbietern geprägt. Fielmann hat dort die Möglichkeit, das in Europa bewährte Erfolgsmodell erneut umzusetzen – allerdings in noch größerem Maßstab.

Bisher scheint alles darauf hinzudeuten, dass diese Strategie voll aufgeht. In den letzten beiden Jahren hat das Unternehmen Gewinnsprünge um 29 und 15 % hingelegt.

Fielmann auf Kurs in die Zukunft

Im ersten Halbjahr 2025 legte der Umsatz um 12,3 % zu. Gleichzeitig hat sich die Profitabilität weiter verbessert, wodurch der operative Gewinn (EBT) sogar um 24,1 auf 152 Mio. Euro gesteigert werden konnte.
Besonders erfreulich hat sich das US-Geschäft entwickelt. Nach der Integration von Shopko Optical und SVS Vision wurde die Gewinnschwelle bereits erreicht – ein Jahr früher als anfangs geplant.

Für 2025 stellt Fielmann einen Umsatz von 2,5 Mrd. Euro in Aussicht, nach 2,26 Mrd. Euro im Vorjahr. Darüber hinaus geht das Unternehmen davon aus, dass das gruppenweite Effizienzprogramm zu einer weiteren Steigerung der Profitabilität beitragen wird.
Die EBITDA-Marge soll von 21,7 auf 24,0 % und das EBITDA von 471 auf 580 Mio. Euro steigen.
Beim Gewinn vor Steuern (EBT) soll sich der positive Trend der Vorjahre fortsetzen.

Den Schätzungen zufolge soll das Ergebnis in diesem Jahr um 34 % auf 2,42 Euro je Aktie zulegen. Fielmann kommt demnach auf ein KGVe von 20,6. Im langjährigen Durchschnitt lag das KGV bei 26. Aus dieser Warte ist demnach nennenswertes Potenzial vorhanden.

Fielmann Aktie: Chart vom 07.10.2025, Kurs: 49,90 EUR - Kürzel: FIE | Online Broker LYNX
Fielmann Aktie: Chart vom 07.10.2025, Kurs: 49,90 EUR – Kürzel: FIE | Quelle: TWS

Fielmann ist zum Ausbruchsniveau der letzten Rallye zurückgekommen. Für antizyklische Investoren könnte der Bereich zwischen 50 und 45 Euro interessant sein.

Gelingt hingegen ein Anstieg über 52,50 Euro, kommt es zu einem prozyklischen Kaufsignal mit Kurszielen bei 56,50 und 58,50 Euro.

Fällt die Aktie hingegen unter 45 Euro, haben die Bullen ihre Chance vorerst vertan.

Über den Autor

Tobias Krieg ist Chefanalyst bei LYNX Broker und Gründer von LongTerm-Value.
Er ist seit mehr als fünfzehn Jahren an der Börse aktiv, davon mehr als eine Dekade als leidenschaftlicher Vollzeit-Investor. Geprägt durch Vorbilder wie Charlie Munger, Peter Lynch und Bill Miller ist Value Investing der Grundsatz und Growth at a reasonable Price der Wahlspruch.
Denn auch gute Unternehmen können schlechte Investments sein. Ein attraktiver Einstiegskurs zum richtigen Zeitpunkt ist absolut entscheidend.

Analysemethode

Die Aktienanalysen von Tobias Krieg basieren auf einer Kombination aus Charttechnik und Fundamentalanalyse. Dabei liegt der Fokus auf der Bewertung von Unternehmen anhand ihrer finanziellen Kennzahlen, wie z. B. KGV, Cashflow oder Eigenkapitalrendite, sowie auf der Identifikation von überdurchschnittlichen Wachstumspotenzialen zu einem attraktiven Einstiegskurs.