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RWE Aktie Prognose RWE: Die Analysten werden optimistischer, aber die Anleger nicht

News: Aktuelle Analyse der RWE Aktie

In diesem Artikel
RWE
ISIN: DE0007037129
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Ticker: RWE -,-- %
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Gültigkeit der Analyse
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Zur RWE Aktie

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

In den letzten Tagen gab es mehrere angehobene Kursziele für die RWE-Aktie. Das durchschnittliche Kursziel der Analysten für die Aktie des Energieversorgers liegt damit noch weiter über dem derzeitigen Kurs. Doch noch zieht die Aktie nicht recht mit – wieso nicht?

Im Verlauf der Vorwoche gab es eine Senkung des RWE-Kursziels: Bei Morgan Stanley ging man mit dem Ziel von 75 auf 70 herunter, behielt aber die Einschätzung „Übergewichten“ bei … kein Wunder, immerhin liegen auch diese 70 Euro noch deutlich über dem aktuellen Kurs der RWE-Aktie. Aber am Freitag und am gestrigen Dienstag füllten gleich drei neue Kursziele die „Lücke“, die Morgan Stanley mit dem Streichen des bis dahin höchsten Kursziels für die Aktie hinterließ:

Am 28. August hob die Berenberg Bank das Ziel für RWE von 68,50 auf 72 Euro an. Und gestern kam Jefferies mit einem neuen Ziel von 75 nach bislang 68 Euro, Goldman Sachs setzte am Dienstag ebenfalls eine Zielmarke von 75 Euro an, bis dahin lag deren Ziel bei 71 Euro. Natürlich stuften alle drei die Aktie mit „Kaufen“ ein. Und sie stehen damit nicht alleine:

Von den 18 RWE momentan einstufenden Experten sehen 15 die Aktie als kaufenswert an, die anderen drei werten mit „Halten“. Und das niedrigste aller aktuellen Kursziele findet sich bei 55 Euro … nur wenig unterhalb des derzeitigen Kurses. Und auf einem Niveau, das eine massive Unterstützungszone bezeichnet: Zwischen 53,70 und 55,18 Euro sehen wir im Chart eine sehr robust wirkende, durch die 200-Tage-Linie noch verstärkte Supportzone. Trotzdem gelang es gestern nicht, die anfänglichen, zweifellos durch diese beiden 75-Euro-Kursziele motivierten Gewinne ins Handelsende zu retten. Wo klemmt es hier?

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur RWE Aktie finden Sie hier.

RWE Aktie: Chart vom 01.09.2026, Kurs 58,58 Euro, Kürzel: RWE | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
RWE Aktie: Chart vom 01.09.2026, Kurs 58,58 Euro, Kürzel: RWE | Quelle: TWS

Expertenmeinung: Das könnte vor allem an der Bewertung der Aktie in Kombination mit dem aktuell erwarteten Tempo des Gewinnwachstums liegen. Auf Basis der momentanen, durchschnittlichen Schätzung des 2026er-Gewinns seitens der Analysten käme das Kurs-/Gewinn-Verhältnis (KGV) von RWE momentan auf knapp 20. Das ist für einen Energieversorger in etwa normal. Was auch hieße: Würde die Aktie deutlich weiter steigen, indem sie das aktuelle, durchschnittliche Analysten-Kursziel bei 67 Euro anläuft, läge das KGV bei 22,3, das wäre schon eher hoch bewertet. Ein Kurs von 75 Euro hieße, ein KGV von 25 zu erreichen – das wäre deutlich zu hoch. Es sei denn …

… es gäbe Argumente dafür, dass sich der Anstieg beim Gewinn pro Aktie deutlich schneller vollzieht, als es die für den Kurs so optimistischen Analysten vorzeichnen. Denn einen Gewinn pro Aktie, bei dem die Aktie bei 75 Euro auf ein KGV von 19–20 käme, erwarten die Experten erst 2029. Und das ist eben noch sehr lange hin.

Dass da so mancher Anleger lieber auf Aktien mit höherer Dynamik beim Unternehmensgewinn oder aber auf Turnaround-Kandidaten schaut, ist deshalb durchaus denkbar und kann für die Aktie zum Hindernis werden. Dass der Kurs trotz der beiden neuen 75-Euro-Kursziele am Dienstag seine anfänglichen Gewinne wieder abgab, deutet das an, aber:

Das seit Juni zu beobachtende Schema sukzessiv höherer Zwischentiefs im Zuge der leicht nach oben weisenden „Schaukelbewegung“ der Aktie ist dadurch noch nicht gebrochen, ein Ausbruch über das bisherige Jahresverlaufshoch bei 62,00 Euro also noch nicht vom Tisch. Dass sich der weitere Weg nach oben vermutlich eher zäh gestalten wird, deutet sich zwar mit dem derzeitigen Chartbild an, begehbar bliebe er aber dennoch, solange die RWE-Aktie nicht unter die Supportzone von 53,70 bis 55,18 Euro fällt.

Quellenangaben:
Analysten-Einschätzungen:
https://finance.yahoo.com/quote/RWE.DE/analyst-insights/

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Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 01.09.2026 um 22:29 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.


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Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

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Vorherige Analysen der RWE Aktie

30.07.2026
08:09 Uhr

RWE: Trotz starker Zahlen – die Topbildung geht weiter — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 29.07.2026 um 20:31 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Am Mittwochmorgen überraschte RWE die Anleger mit der Vorlage vorläufiger Ergebnisse zum ersten Halbjahr. Die von RWE ermittelten Analystenerwartungen wurden übertroffen, die 2026er-Prognose angehoben. Das klang perfekt … aber die Aktie reagierte nicht, wie sie sollte.

Standard ist es nicht, dass Energiekonzerne wie RWE mit Vorab-Zahlen aufwarten. Daher dürften einige überrascht gewesen sein, dass der Essener Energieversorger zwei Wochen vor der eigentlichen, am 13. August anstehenden Halbjahresbilanz vorläufige Ergebnisse auf den Tisch legte. Aber wenn die Zahlen stark ausfallen, tun Unternehmen das schon mal gerne. Und das war hier der Fall.

Der Umsatz wurde gestern nicht gemeldet, dafür aber die Gewinnentwicklung – und die ist für die Investoren letztlich auch interessanter. Im ersten Halbjahr gelang RWE ein Anstieg beim um Sondereffekte bereinigten Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf 3,0 Milliarden Euro, der Nettogewinn kam auf knapp 1,3 Milliarden. Für den Gewinn pro Aktie bedeutete das 1,77 Euro.

Auf Basis dieser laut RWE über dem Prognoseschnitt liegenden Zahlen wurde die Prognose für das Gesamtjahr in Bezug auf den Nettogewinn von bislang 1,55 bis 2,05 Milliarden auf 1,95 bis 2,45 Milliarden angehoben. Den Gewinn pro Aktie sieht der Konzern bei etwa 2,95 Euro, bislang war man von 2,55 Euro ausgegangen. Auch für 2027 ging es mit dem Ausblick höher, hier wird dann ein Gewinn pro Aktie von 3,15 Euro angepeilt.

Expertenmeinung: Starke Zahlen, die aber keinen Befreiungsschlag für die Aktie nach sich zogen. Was hielt die Akteure davon ab, auf diese vorläufigen Ergebnisse hin beherzt zuzugreifen?

Eine wirklich stichhaltige, rational unterfütterte Erklärung dafür findet sich nicht. Die Aktie ist, gerade mit Blick auf die durch die höhere Gewinnprognose niedrigere Bewertung über das Kurs-Gewinn-Verhältnis, nicht zu teuer. Die Analysten sind großenteils bullisch, 15 von 18 Experten stufen RWE mit „Kaufen“ ein. Und deren durchschnittliches Kursziel liegt mit 65,80 Euro noch deutlich über dem derzeitigen Kursniveau. Hinzu kommt, dass die Aktie alles andere als markttechnisch heiß gelaufen ist. Immerhin geht es mit dem Kurs bereits seit März seitwärts.

Es könnte durchaus reine Marktpsychologie sein, die dazu führte, dass am Ende nur noch ein mickriges Plus von 0,11 Prozent übrig blieb, nachdem der RWE-Kurs anfangs immerhin gut 4,4 Prozent in die Gewinnzone gelaufen war. Das nervöse Marktumfeld könnte dazu geführt haben, dass zu viele in diese kleinen Gewinne am Morgen hinein bereits Kasse machten und dies andere Akteure irritierte, nach dem Motto: „Wenn da so wenige kaufen, lasse ich es besser auch.“ Belastbar sind solche Überlegungen natürlich nie, schließlich sind die Motive der Akteure vielfältig und nie sicher bestimmbar, aber:

Was faktisch greifbar ist, ist eine Aktie, die mit dem Rückenwind dieser vorläufigen Bilanzzahlen den Befreiungsschlag aus der monatelangen Topbildung hätte vollziehen können, es aber nicht geschafft hat. Damit sollte der Blick weiter vor allem auf der Unterseite der Handelsspanne ruhen:

Würde RWE die Nackenlinienzone dieses Tops zwischen 53,70 und 54,96 Euro unterschreiten und darüber hinaus die aktuell bei 52,08 Euro verlaufende 200-Tage-Linie brechen, wäre das aus rein charttechnischer Sicht ein mittelfristig bärisches Signal. Und wenn man weiß, dass sich die Kurse sehr oft nicht rational bewegen und diese Aktie vor 2025 jahrelang trotz durchweg bullischer Analystenkursziele vor sich hin vegetierte, sollte man die Vollendung dieses Tops trotz starker Bilanzzahlen besser nicht ausschließen.

RWE Aktie: Chart vom 29.07.2026, Kurs 55,68 Euro, Kürzel: RWE | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
RWE Aktie: Chart vom 29.07.2026, Kurs 55,68 Euro, Kürzel: RWE | Quelle: TWS

Quellenangaben:
Vorläufige Ergebnisse zum 1. Halbjahr 2026, 28.07.2026: https://www.rwe.com/investor-relations/finanzkalender-und-veroeffentlichungen/news-und-ad-hoc-mitteilungen/news/news-2026-07-28/
Analysten-Einschätzungen: https://finance.yahoo.com/quote/RWE.DE/analyst-insights/

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

05.06.2026
08:24 Uhr

RWE: Vorsicht, Toppbildung — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 04.06.2026 um 17:57 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Das Chartbild der RWE-Aktie bildet seit März die Struktur eines Topps aus … das aber noch nicht vollendet ist. Könnten hier womöglich in Kürze die Bären das Ruder übernehmen? Was spräche dafür, was dagegen?

Dass die Aktie des Energieversorgers jahrelang trotz bullischer Analysten-Stimmen ein Mauerblümchen im DAX war, seit vergangenem September aber beeindruckend nach oben davongezogen ist, ist noch kein Grund, über die Chancen auf der Oberseite jetzt, da der Aufwärtstrend an Schwung verloren hat, das Kreuz zu schlagen. Es wäre angebracht, sich Gedanken über eine Abwärtswende zu machen, wenn die Aktie dabei mit Blick auf Bewertung und Kursziele klar überzogen hätte. Aber das ist nicht der Fall: Dadurch, dass der Ausbau der Infrastruktur und der immens steigende Energiebedarf durch KI die Perspektiven für große Stromanbieter wie RWE aufgehellt haben, rechnen die Experten für das laufende Jahr bei RWE mit einem Gewinn pro Aktie von um die 2,70 Euro, damit läge man derzeit bei einem Kurs-/Gewinn-Verhältnis leicht über 20. Was nicht „billig“ wäre, aber wenn die Analysten Recht behalten, würde der Konzern in den kommenden Jahren stetig beim Gewinn pro Aktie zulegen, was eine solche Bewertung dann auch rechtfertigen würde.

Hinzu kommt, dass die Analysten hier ungewöhnlich einhellig guter Dinge sind: 14 der 19 die Aktie einstufenden Experten sehen sie als einen Kauf, der Rest wertet mit „Halten“, zum Ausstieg rät aktuell niemand. Das durchschnittliche Kursziel rangiert derzeit um 63 Euro, das niedrigste liegt bei 55 Euro … die Aktie notiert momentan nur knapp darüber.

Expertenmeinung: Damit ist der Spielraum nach unten also begrenzt … oder? Es ist zumindest ein Aspekt, der davon abhalten sollte, aus der laufenden Toppbildung im Geiste bereits eine vollzogene Abwärtswende zu machen.

Ein Faktor, der ein wenig wachsamer machen sollte, ist die ausgebliebene Reaktion auf die haussierenden Ölpreise im März. Dass der Gesamtmarkt daraufhin merklich in die Knie ging, die RWE-Aktie davon aber unberührt blieb, könnte ein Indiz dafür sein, dass man dem Energieversorger mehr Wachstumspotenzial durch eine Verschiebung des Energiemix in Richtung Strom bzw. erneuerbarer Energien zubilligte. Wäre das ein Argument gewesen, könnte das dann für größeren Abgabedruck sorgen, wenn der Ölpreis glaubwürdig nach unten drehen sollte. Aber das „könnte“ müsste man da dick rot unterstreichen.

Was die charttechnische Seite angeht, liegt die relevante Supportzone, unterhalb derer ein Topp vollendet wäre, bei 53,70 bis 54,96 Euro. Schlusskurse darunter wären grundsätzlich ein bärisches Signal. Aber wenn man sich den Chart ansieht, fällt auf, dass die nächste markante und durch die 200-Tage-Linie verstärkte Unterstützungszone bereits zwischen 46,95 und 49,17 Euro warten würde.

RWE Aktie: Chart vom 04.06.2026, Kürzel: RWE | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
RWE Aktie: Chart vom 04.06.2026, Kürzel: RWE | Quelle: TWS

Natürlich könnten sich neue Fakten ergeben, die tiefere Kurse für die RWE-Aktie unterstützen würden. Aber auf Basis dessen, was wir heute in Bezug auf die Rahmenbedingungen wissen, wäre ein Test der letztgenannten Auffangzone dann eher ein Grund, sich diese Aktie in Bezug auf die Long-Seite schon wieder genauer anzusehen, so betrachtet: Ja, das Topp könnte vollendet werden, aber dass sich die RWE-Aktie dann auf der Short-Seite lohnen könnte, ist zumindest zweifelhaft.

Quellenangaben: Analysten-Einschätzungen: https://finance.yahoo.com/quote/RWE.DE/analyst-insights/

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

21.05.2026
08:19 Uhr

RWE: Das könnte kritisch werden — Achim Mautz

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Bullisch
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 21.05.2026 um 7:52 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Das deutsche Energieunternehmen blickt im letzten Halbjahr auf eine solide Entwicklung zurück. Seit Beginn des Jahres etablierte sich eine stabile Folge von höheren Hochs und höheren Tiefs.

Vor allem die 50-Tage-Linie fungierte dabei über Monate hinweg als verlässliche Unterstützung für die laufende Aufwärtsbewegung. Genau diese wurde in der vergangenen Woche jedoch erstmals seit 2025 wieder nachhaltig unterschritten. Das ist ein erstes technisches Warnsignal, das Anleger aufmerksam verfolgen sollten. Rund um die Marke von 55 EUR konnten die Käufer das höhere Tief von April bislang noch verteidigen. Diese Zone entwickelt sich nun zu einer entscheidenden Schlüsselunterstützung für den weiteren Verlauf der Aktie.

Expertenmeinung: Der mittelfristige Aufwärtstrend ist aktuell zwar noch intakt, doch die jüngsten Schwächesignale erhöhen das Risiko einer größeren Korrektur spürbar. Entscheidend wird nun sein, ob die Käufer rund um die Unterstützungszone weiter aktiv bleiben und eine Rückeroberung der 50-Tage-Linie gelingt.

Sollte dies misslingen und die Aktie weiter an Dynamik verlieren, könnte sich die aktuelle Konsolidierung schnell zu einer ausgeprägteren Trendwende ausweiten. Stabilisiert sich das Papier hingegen oberhalb der Marke von 55 EUR, hätten die Käufer weiterhin die Chance, den übergeordneten Aufwärtstrend fortzusetzen.

Aussicht: Neutral

RWE Aktie: Chart vom 20.05.2026, Kurs: 55.98 EUR, Kürzel: RWE | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
RWE Aktie: Chart vom 20.05.2026, Kurs: 55.98 EUR, Kürzel: RWE | Quelle: TWS
Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

11.05.2026
08:27 Uhr

RWE: In dieser Höhe nur noch mit Klettergurt! — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 08.05.2026 um 22:44 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Jahrelang hoben die Analysten in Bezug auf RWE den Daumen, aber die Anleger kauften die Aktie trotzdem nicht. Doch seit Herbst 2025 steigt die Aktie wie auf Schienen und schickt sich an, die meist längst angehobenen Analysten-Kursziele zu überbieten. Kann das gutgehen?

Immer, wenn man eine solche Frage mit „Das kommt darauf an“ statt mit einem einfachen „Ja“ beantworten muss, sollte das automatisch zu erhöhter Wachsamkeit führen – so auch hier. Denn würde man fragen, ob die Ergebnisse des ersten Quartals diese Hausse denn unterfüttern würden, innerhalb derer sich der Kurs gegenüber Anfang 2025 glatt verdoppelt hat, würde man feststellen: Das wird man erst einmal abwarten müssen, denn diese Quartalsbilanz liegt noch gar nicht vor – die kommt erst am 13. Mai, also übermorgen!

Es wird also darauf ankommen, ob diese Ergebnisse und der ggf. adjustierte Gesamtjahresausblick die Anleger hinreichend überzeugen, eher zuzukaufen, als Gewinne mitzunehmen oder gleich ganz das Handtuch zu werfen. Wenn man sich ansieht, dass die Analysten momentan damit rechnen, dass der Gewinn pro Aktie unter dem des Vorjahresquartals landen wird, wirkt das für die Bullen auf den ersten Blick wie ein Himmelfahrtskommando, aber das könnte täuschen, denn:

Expertenmeinung: Dass RWE im ersten Quartal ebenso wie im Gesamtjahr weniger verdienen wird als im Vorjahr, weiß man ja bereits aufgrund der Analystenprognosen. Aber da geht es zum einen um Sondereffekte und zum anderen um Investitionen, die auf dynamischere Gewinne und eine breitere Marktstellung in der Zukunft ausgerichtet sind. Was RWE zum Blick nach vorne, vor allem über das laufende Jahr hinaus, zu sagen hat, darauf wird es ankommen.

Wenn die Marktteilnehmer weiterhin sehen, dass hier viel in die richtige Richtung bewegt wird, steht die Chance gut, dass der laufende Aufwärtstrend trotz der Nähe zum durchschnittlichen Kursziel der Analysten, das derzeit bei gut 62 Euro liegt, erhalten bleiben könnte.

Aus Sicht des bullischen Lagers ist es dabei von Vorteil, dass wir hier keine wilde Kaufwelle sehen, sondern immer wieder kurze Korrekturen, die eine „Überhitzung“ der Aktie vermeiden. Die Sache dreht sich um zwei Aufwärtstrendlinien: Die eine hat ihren Ursprung im September 2025, die andere, etwas steilere, startete im Dezember und wird derzeit durch die 50-Tage-Linie verstärkt. Diese beiden Linien laufen derzeit im Bereich 55,30 zu 57,00 Euro und könnten halten, wenn die Aussagen von RWE übermorgen „passen“, aber:

RWE Aktie: Chart vom 08.05.2026, Kurs 58,74 Euro, Kürzel: RWE | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
RWE Aktie: Chart vom 08.05.2026, Kurs 58,74 Euro, Kürzel: RWE | Quelle: TWS

Mit Blick auf das nahe durchschnittliche Kursziel und die bereits ziemlich teure Bewertung kann man sich nicht so sehr darauf verlassen, dass der Gipfel noch fern und das Terrain trittsicher ist, als dass man hier ohne Klettergurt in Form von Stoppkursen dabei sein sollte. Hier wäre eine Absicherung, die man mit einem kleinen Risikopuffer von ein bis zwei Prozent unter diese beiden entscheidenden Aufwärtstrendlinien platziert, unbedingt zu überlegen!

Quellenangaben: Analysten-Einschätzungen: https://finance.yahoo.com/quote/RWE.DE/analyst-insights/

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

27.04.2026
08:38 Uhr

RWE: Stabiler Aufwärtstrend mit Rückenwind — Achim Mautz

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Bullisch
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Bullisch
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 27.04.2026 um 7:56 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Während sich der deutsche Aktienmarkt seit Monaten in einer volatilen Phase bewegt, zeigt sich die RWE-Aktie robust und setzt ihren Aufwärtstrend kontinuierlich fort. Die Kursstruktur ist klar definiert und geprägt von einer sauberen Abfolge höherer Hochs und höherer Tiefs.

Rücksetzer bleiben überschaubar und werden regelmäßig im Bereich der 50-Tage-Linie aufgefangen, die sich als verlässliche Unterstützung etabliert hat. Auch im April zeigte sich diese Stabilität erneut, als die Kurse nahe an dieser Zone nach oben drehten. Auffällig ist, dass größere Abstände zur 50-Tage-Linie immer wieder Gewinnmitnahmen nach sich ziehen, was zu kurzfristigen Konsolidierungen führt, ohne den übergeordneten Trend zwangsläufig zu beeinträchtigen.

Expertenmeinung: Die intakte Trendstruktur spricht weiterhin für eine mögliche Fortsetzung der Aufwärtsbewegung, sofern die Serie höherer Tiefs gewahrt bleibt. Kurzfristige Rücksetzer könnten als Konsolidierungen eingeordnet werden, insbesondere wenn sie im Bereich des 50-Tage-Durchschnitts aufgefangen werden.

Ein Bruch dieser Struktur könnte hingegen erste Hinweise auf nachlassende Stärke liefern und das bislang klare Bild eintrüben.

Aussicht: Bullisch

RWE Aktie: Chart vom 24.04.2026, Kurs: 60.08 EUR Kürzel: RWE | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
RWE Aktie: Chart vom 24.04.2026, Kurs: 60.08 EUR Kürzel: RWE | Quelle: TWS
Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

22.04.2026
08:13 Uhr

RWE: Nicht zu stoppen … oder gerade am „toppen“? — Ronald Gehrt

16.03.2026
08:14 Uhr

RWE: Vom Mauerblümchen ins Rampenlicht … kann das gutgehen? — Ronald Gehrt

15.01.2026
08:24 Uhr

RWE: Chartbild top, aber die Bewertung wird zum Risiko — Ronald Gehrt

08.01.2026
08:15 Uhr

RWE: Alles Kopfsache! — Ronald Gehrt

13.11.2025
08:27 Uhr

RWE: Aschenputtel wagt sich auf die Überholspur — Ronald Gehrt

14.10.2025
08:31 Uhr

RWE nähert sich der „Zone“ — Ronald Gehrt

29.09.2025
08:34 Uhr

RWE: Die Käufer sind zurück … was wäre jetzt möglich? — Ronald Gehrt