RWE Aktie aktuell RWE bald auf neuem Jahreshoch?

News: Aktuelle Analyse der RWE Aktie

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Chartanalyse
Basis 6 Monate neutral
Zur RWE Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Während sich viele Aktien an der deutschen Börse nach wie vor schwertun Fuß zu fassen, bewegt sich die RWE Aktie geradewegs in Richtung des bisherigen Jahreshochs. Die Aufholjagd der Aktie des Energiekonzerns von April bis August war überaus beeindruckend. Ganz nach dem Motto: „Energie wird immer benötigt“, ging es mit dieser deutlich nach oben und die Kursverluste von März konnten rasch wieder negiert werden. Danach wurde der weitere Verlauf ein wenig holprig, zumal sich die Kurse überaus volatil zeigten. Der mögliche Beginn einer größeren Korrektur konnte im September gerade noch abgefangen werden. Das höhere Tief von Oktober signalisierte, dass das Interesse der Anleger nach wie vor intakt ist. Ein guter Nährboden für weitere mögliche Anstiege.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur RWE Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Derzeit haben die Bullen alle Chancen auf ihrer Seite. Es muss lediglich die Widerstandszone im Bereich bei 34/35 EUR gebrochen werden, um der Aktie die Möglichkeit auf weitere Kursgewinne zu geben. Danach könnte es schnell in Richtung der Marke von 40 EUR gehen, wo das nächste technische Kursziel zu sehen wäre. Der langfristige Aufwärtstrend, welcher 2017 erst begann, läuft weiterhin auf Hochtouren und noch scheint die Rallye in RWE nicht vorbei zu sein. Wir sehen durchaus noch Potential auf mehr und bleiben vorerst bullisch auf die Aktie. Da geht noch mehr.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 06.11.2020 Kurs: 70.38 Kürzel: RWE | Online Broker LYNX

 

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Achim Mautz, Daytrader | LYNX Börsenexperten
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Vorherige Analysen der RWE Aktie

Es war schon bemerkenswert, dass viele Marktteilnehmer zwar auf eine rasante wirtschaftliche Erholung setzten, zugleich aber defensive Aktien wie der Energieversorger RWE stark gesucht blieben. Das änderte sich erst Mitte August, ab da begann die Aktie eine Korrektur und verschwand dadurch aus dem Fokus der bullischen Trader. Doch vor knapp zwei Wochen meldete sich RWE wie ein Phönix aus der Asche wieder zurück und läuft seither deutlich besser als der DAX. Was könnte dahinter stecken … und kann diese Aufwärtsbewegung nachhaltig sein, womöglich auf neue Jahreshochs führen?

Es gibt einen zeitlichen Zusammenhang mit dem Beginn der Käufe und einer Meldung, dass der Bund als sogenannter „Streithelfer“ in einem Rechtsstreit fungieren will. Im Mai hatten mehrere deutsche Stadtwerke gegen die EU-Genehmigung der großen Tauschaktion von Unternehmensteilen zwischen E.ON und RWE vor dem Europäischen Gerichtshof EuG geklagt. Richtig ist, dass die Chance, dass es nicht zu einer teilweisen Rückabwicklung dieser Maßnahmen kommen wird, größer ist, wenn der Bund den beiden Energieversorgern zur Seite springt. Aber war das denn wirklich zu befürchten?

Expertenmeinung: In Unkenntnis der genauen Klage-Details und als Nicht-Jurist kann ich mir nur den Kursverlauf ansehen und festhalten: Seit diese Klage im Frühjahr ruchbar wurde, kam es bei RWE nicht zu einer nennenswerten Schwächephase. So gesehen sollte man besser nicht darauf bauen, dass die Aufhellung einer Thematik Käufe auslöst, wenn sie vorher nicht zu Verkäufen geführt hat. Denkbar also, dass ein anderer Punkt die Käufer anlockt:

Die Analysten sind für RWE sehr optimistisch und erwarten, dass sich dieser Ringtausch mit E.ON 2021 konsolidiert haben und deutlich im Gewinn niederschlagen wird. Für 2020 schätzt man den Gewinn im Schnitt auf 1,61 Euro pro Aktie und damit nur leicht unter Vorjahr. Für 2021 jedoch liegt die durchschnittliche Gewinnerwartung bei 1,97 Euro … und das ist natürlich ein Wort, wenn es so käme. Zudem liegt das durchschnittliche Kursziel der Analysten für RWE bei 37 Euro.

Aus charttechnischer Sicht positiv ist, dass der Schwenk der Aktie nach oben knapp oberhalb der im Chart dick schwarz hervorgehobenen 200-Tage-Linie vollzogen wurde. Damit ist diese aktuell bei 29,88 Euro verlaufende Linie als wichtige Supportlinie bestätigt. Dadurch steht diese kleine Rallye allerdings auch ein wenig wacklig da, denn diese Linie wäre auch die nächstgelegene, nennenswerte Unterstützung, da die im Wochenverlauf zurückeroberte 20-Tage-Linie in den letzten Wochen nie eine Rolle spielte und damit wenig beachtet werden könnte. Das heißt: Wenn RWE den Anstieg über die bisherigen Jahreshochs, die in der Zone 34,20/34,99 Euro auf die Bullen warten, nicht schaffen sollte, müsste man damit rechnen, dass die Aktie schnell auf eben diese 200-Tage-Linie zurückfällt. Vorsicht bleibt daher geboten, denn als nachhaltig wäre dieser Anstieg eben erst anzusehen, wenn RWE neue Jahreshochs erreicht.

RWE Aktie: Chart vom 02.10.2020, Kurs 33,49 Euro, Kürzel RWE | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Versorger sind in Zeiten steigender Indizes meist nicht gerade die gefragtesten Aktien. Dennoch kann sich der Energiekonzern RWE schon seit einigen Wochen recht gut in Szene setzen und könnte nun vor einem weiteren größeren Anstieg stehen. Die Kurse befanden sich zuletzt in einer recht engen Handelsspanne. Im oberen Bereich entwickelte sich bei rund 32.40 EUR eine kleinere Widerstandslinie, während im unteren Bereich die 50- und die 20-Tage-Linien immer wieder für Unterstützung sorgten. Seit dem Tief im März sehen wir eine konstante Folge von höheren Hochs und höheren Tiefs. Dieser Chart zeigt uns einen glasklaren Aufwärtstrend. Expertenmeinung: Aktuell gehen wir mit einer hohen Wahrscheinlichkeit davon aus, dass die Aktie den Widerstand noch im Juli brechen dürfte. Danach wäre ausreichend Platz für weitere Anstiege vorhanden. Das bisherige Jahreshoch dürfte das nächste Kursziel der Bullen sein. Dieses befindet sich bei 34.64 EUR und scheint vorerst ein vernünftiges Ziel für die kommenden Wochen zu sein. Ob die Rallye danach weitergehen wird, hängt ganz davon ab, wie die Kurse mit dem Widerstandsniveau umgehen werden. Wir halten Sie diesbezüglich auf dem Laufenden. Aussicht: BULLISCH Rewe Aktie Chart vom 08.07.2020 Kurs: 32.10 Kürzel: RWE | Online Broker LYNX    

Die Aktie des Energieversorgers RWE steht, bezogen auf die Performance seit dem letzten Handelstag 2019, zwar deutlich besser da als der DAX. Die Aktie liegt in dieser Betrachtung in etwa bei plus/minus null, während der DAX deutlich in der Verlustzone verharrt. Aber die entscheidende Phase, in der RWE sich diesen Vorsprung herausgearbeitet hat, war nicht die Aufwärtsbewegung seit Mitte März, wie man bei einer defensiven Aktien wie dieser denken könnte. Denn seit Mitte März liegen DAX und RWE in etwa gleichauf. Dieser Vorsprung entstand vor dem „Corona-Crash“. Und das sollte vorsichtig stimmen. Die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Analyse bereits vorliegenden, am heutigen Donnerstag anstehenden Quartalsergebnisse werden den Weg weisen, ob sich die Aktie in den kommenden Wochen nach oben absetzen kann, falls der Gesamtmarkt stagnieren oder nach unten abdrehen sollte. Wichtig wäre, dass RWE deutlich machen kann, dass der Konzern aufgrund der Pandemie keine übergroßen Umsatzeinbußen erleidet und die Margen einigermaßen gehalten werden können. Die Idee derer, die Energieversorger in einem derartigen, rezessiven Umfeld als „sicherer Hafen“ ansehen, muss nämlich keineswegs aufgehen: Geheizt wird immer, Licht brauchen auch alle, also müssten die Versorger in solchen Phasen nahezu ungeschoren davonkommen, was die Aktien begehrt macht. Sicher? Expertenmeinung: Hier haben wir es mit zeitweiligen, aber umfassenden Produktionsstopps in der deutschen Industrie zu tun. Dieses Minus an Energieverbrauch kann nicht durch einen höheren privaten Verbrauch kompensiert werden, zudem muss der geringere Verbrauch im Zuge des „Lockdown“ nicht in der Zukunft nachgeholt werden. Denn so, wie sich die Lage momentan darstellt, wird der Konsum nicht einfach wieder auf das vorherige Niveau zurückkehren, so dass die Wiederaufnahme der Produktion nicht auf eine Bugwelle aus Nachholbedarf treffen wird. Dementsprechend gilt es, sich die heutigen Ergebnisse und vor allem die von RWE mitgelieferte Lageeinschätzung für das laufende Quartal genau anzusehen. Noch sind die Analysten mehrheitlich bullisch, deren durchschnittliches Kursziel liegt um 30 Euro und damit klar über dem letzten Kurs. Aber kann die heutige Bilanz nicht überzeugen, dürften die Kursziele schnell nach unten wandern. Noch aber wäre eine negative Reaktion nur eine Möglichkeit von zweien. Denn per Mittwochabend wäre die Aktie auf dem Sprung, einen wichtigen Befreiungsschlag zu vollziehen. Sie sehen im Chart, dass RWE im Zuge des im März etablierten Aufwärtstrends an eine entscheidende Widerstandszone herangelaufen ist. Diese setzt sich vor allem aus der oberen Begrenzung des am 12. März entstandenen, großen Abwärts-Gaps und der 200-Tage-Linie zusammen und liegt im Bereich 27,20/27,60 Euro. Dass diese Zone im Vorfeld der Bilanz angelaufen wurde ist ein Indiz dafür, dass das bullische Lager mit einem Ausbruch nach oben rechnet und diesen nach Möglichkeit aktiv „anschieben“ will … falls die Zahlen denn passen. Gelingt der Befreiungsschlag, wäre der nächste Zielbereich die Region 30/31 Euro. Sollte es indes in die Gegenrichtung laufen, wäre der Bruch der März-Trendlinie bei 25,40 Euro ein markant bärisches Signal, mit dem der Nimbus des „sicheren Hafens“ umgehend dahin wäre. RWE Aktie Chart vom 13.05.2020, Kurs 27,10 Euro, Kürzel RWE | Online Broker LYNX Sie möchten täglich vor Börsenstart unsere Chartanalysen per E-Mail erhalten? Dann abonnieren Sie hier unseren Börsennewsletter mit aktuellen Börsennews.  

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Der Spruch: „Energie wird immer benötigt, selbst wenn es der Wirtschaft schlecht geht“, konnte dem Energieriesen RWE zuletzt nicht wirklich helfen. Der Abverkauf an den Börsen war derart heftig, dass selbst vermeintlich defensive Werte unter die Räder kamen. Vom Zwischenhoch im März bis zum Tief dieser Handelswoche hat die Aktie satte 40 Prozent an Wert verloren. Doch wie ist das möglich? Die Börse neigt gerne dazu, in bullischen, als auch in bärischen Zeiten maßlos zu übertreiben. Das gehört zum Großen und Ganzen dazu, doch gerade aus solchen Bewegungen heraus, lassen sich teils gute Einstiege in die Big Player am Gesamtmarkt erzielen. Bei RWE lässt sich in den letzten Tagen deutlicher Kaufdruck erkennen. Das Wertpapier hat viele sogenannte Spikes hintereinander gebildet. Hierbei wurden die jeweiligen Tagestiefs teils massiv aufgekauft, was darauf hindeutet, dass die Aktie auf dem aktuellen Niveau auf eine breite Käuferschicht trifft. Expertenmeinung: Wir gehen in den kommenden Tagen von einer technischen Gegenbewegung nach oben aus. Die Bullen könnten das Ruder kurzfristig übernehmen und ein mögliches Kursziel wäre das vor kurzem gebildete Gap nach unten, welches sich im Bereich von 26.47 bis 27.56 EUR erstreckt. Spätestens dort wäre davon auszugehen, dass so mancher Anleger seine Gewinne mitnehmen dürfte. Vielleicht ist dies noch nicht der ideale längerfristige Einstieg, doch aus kurzfristiger Sicht könnte sich hier ein Trade durchaus lohnen. Aussicht: NEUTRAL Chart vom 19.03.2020 Kurs: 21.99 Kürzel: RWE | LYNX Online-Broker

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Gerade in Zeiten fallender Gesamtmärkte, greifen Marktteilnehmer am Beginn solcher Korrekturen vermehrt auf defensive Aktien zurück. Besonders Versorger sind hier gerne gefragt, denn wie heißt es im Volksmund? Energie braucht man immer, egal ob es an den Börsen kracht, oder nicht. Das Problem dabei ist die Tatsache, dass sich Versorger meist nur bei leichten Korrekturen gut halten können. Fällt der Gesamtmarkt jedoch so steil, wie im Laufe der vorigen Woche, dann sind selbst Aktien wie RWE oder E.ON nicht mehr krisenresistent. Irgendwann beginnen Anleger auch hier, ihre zu sichern und erhöhen ihre Cash-Quote. Bis zum Freitag konnte sich die Aktie des Energieriesen noch recht wacker halten, doch der Druck wurde irgendwann einfach zu hoch. Die Kurse befindet sich aktuell gerade an einer nicht unwichtigen Unterstützungsebene. Expertenmeinung: Der Aufwärtstrend ist zwar aus technischer Sicht gebrochen worden, doch noch besteht Hoffnung, dass sich die Aktie auf dem aktuellen Niveau halten kann. Das Tief der vorigen Woche spielt hierbei eine wichtige Rolle. Sollte dieses per Schlusskurs nach unten gebrochen werden, ist davon auszugehen, dass sich die Abwärtsbewegung wohl weiter fortsetzen dürfte. Kann das Wertpapier hingegen dieses Niveau halten, könnte das Schlimmste vielleicht schon vorüber sein. Vorläufig bleiben wir neutral und warten, ob die Bullen auf dem jetzigen Stand wieder etwas aktiver werden. Aussicht: NEUTRAL Chart vom 28.02.2020 Kurs: 31.16 Kürzel: RWE | LYNX Online-Broker