Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
Volkswagen Vorzüge: Fällt ihr Optimismus den Bullen auf die Füße?

Es ist kompliziert … das gilt derzeit für die Gemengelage aller Automobilhersteller. Aber immerhin hält sich die Volkswagen Vorzugsaktie im Vergleich zu vielen Branchenkollegen erstaunlich wacker. So hat Daimler am Donnerstag ein neues Jahrestief markiert, während die VW Vorzüge noch acht Prozent bis zu ihrem Jahres-Verlaufstief bei 131,44 Euro Spielraum hätten. Doch allzu überzeugend präsentiert sich der Chart dennoch nicht.

Als die meisten Investoren am Montag noch dachten, es gebe wirklich einen nennenswerten Schritt hin zu einer Einigung zwischen den USA und China, machte die Aktie zwar einen Satz nach oben, wurde aber von den beiden mittelfristig entscheidenden Widerständen, der Januar-Abwärtstrendlinie bei 156 und der 200-Tage-Linie bei 153 Euro, gestoppt. Und das Ergebnis des Gesprächs der drei großen deutschen Automobilkonzerne mit US-Regierungsvertretern in Washington brachte keinen Befreiungsschlag.

Zwar scheinen US-Strafzölle auf europäische Autos und Autoteile für den Moment abgewendet. Außerdem gaben die Konzernlenker keine Verpflichtenden Zusagen ab, man begnügte sich seitens der US-Regierung scheinbar zunächst damit, dass diese versprachen, eine Aufstockung der Produktion in den USA zu prüfen. Aber die Chance, daraus am Mittwoch einen zweiten Anlauf an vorgenannte, mittelfristige Hürden zu machen, blieb ungenutzt. Zeitweilige Gewinne gingen verloren – und am Donnerstag folgten dann, konform zum deutschen Gesamtmarkt, kräftige, weitere Abgaben. Ist jetzt damit zu rechnen, dass die VW-Aktie „ihr“ neues Jahrestief zügig nachholt?

Expertenmeinung: Denkbar wäre es schon, dass sich die für VW so unerschütterlich wirkende Zuversicht in Luft auflöst, aber das muss nicht sofort sein. Denn VW taucht in immer kürzeren Abständen mit Plänen für Investitionen, Einsparungen und Renditesteigerungen auf. Das klingt gut genug, um die Anleger bei der Stange zu halten. Und das, obwohl auch die Absatzzahlen des Novembers wieder schwach ausfielen: -5,0 Prozent.

Für die Zeit von Januar bis November hingegen sieht man immerhin noch ein Plus von 1,2 Prozent zum Vorjahres-Vergleichszeitraum. Aber in den USA, vor allem aber in China, geht es mit den Absätzen abwärts. Vor allem China ist ein wichtiger Markt. VW schiebt das auf die allgemeine Konsumenten-Verunsicherung wegen des Handelskriegs. Aber so ganz schlüssig ist das nicht, es klingt nur besser, als müsste man konstatieren, dass die Zeit der großen Wachstumsraten im chinesischen Markt vorbei ist.

Aber erst, wenn sich herausstellen sollte, dass das Unternehmen wirklich in den Strudel fallender Verkaufszahlen und sinkender Margen gerät, dürfte denen, die bislang im Zweifel bei deutschen Autotiteln VW kaufen, ihr Optimismus auf die Füße fallen. Das muss nicht, dass kann aber noch Monate dauern. So gesehen sollte man die Long-Seite als Trading-Basis nicht einfach ausschließen – über 160 Euro wäre hier ein bullisches Trading-Signal gegeben. Aber die „weichere“ Seite dürfte die Unterseite sein. Würde die Aktie unter 130 Euro schließen, wäre der Weg nach unten zumindest auf kurzfristiger, charttechnischer Ebene erst einmal frei.

Chart vom 06.12.2018, Kurs 143,00 Euro, Kürzel VOW3 | LYNX Online Broker

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