Börsenblick

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Aktienanalyse:
Volkswagen Vz.: Viele Fragen, keine Antworten – was tun?

Aktuelle Analyse der Volkswagen Vz. Aktie

War das jetzt der Schnäppchenkurs des Jahrzehnts, als die Volkswagen Vorzugsaktie in der vorvergangenen Woche kurzzeitig unter 80 Euro zu haben war? Oder wird es sie in den kommenden Monaten noch deutlich günstiger geben, die rasante, von unten gerechnet 50 Prozent ausmachende Gegenreaktion nur eine Episode in einem längeren Bärenmarkt sein?

Derzeit steht die Produktion in vielen Werken des Konzerns zwar still. Aber das ist nur eine Momentaufnahme. Die Produktion kann zügig wieder hochgefahren und der Rückstand nach und nach aufgeholt werden. Nur entstehen daraus wiederum Fragen, denen die derzeitige Lage die Antwort schuldig bleibt: Wann wird das sein? Und wie stellt sich dann in den kommenden Monaten die Nachfragesituation dar?

Eines ist auffällig: Mitte März teilte der Konzern mit, dass der Absatz im Januar und Februar ca. 15 Prozent unter dem des Vorjahres gelegen habe. Und das war, bevor man ahnte, dass die Pandemie Europa erfassen würde, vor auch nur den allerersten Maßnahmen hierzulande. Damals basierte dieser Rückgang alleine auf dem „Shutdown“ in China. Wie stellt sich die Lage dar, solange diese umfassenden Einschränkungen gelten? Und wie wird es aussehen, wenn die Pandemie irgendwann auch den Rest der Welt aus ihren Fängen entlässt?

Expertenmeinung: Viele Fragen, auf die es keine Antworten geben kann. Die Antworten werden zwar kommen, aber das hilft dem Anleger nichts, der sich heute die Frage stellt, ob er bei der VW-Aktie einsteigen oder im Gegenteil eher Short gehen sollte. Grundsätzlich muss die Antwort natürlich lauten: Wenn die entscheidenden Fragen nach der mittelfristigen Perspektive nicht zu beantworten sind, sollte man auch keine mittel- oder langfristigen Dispositionen vornehmen. Und wer eher kurzfristig denkt, fährt besser, wenn er sich konsequent an dem orientiert, was die anderen tun … und das schlägt sich ja 1:1 im Chart nieder. Und der meldet für den Moment:

Die Gegenbewegung hat zwar von unten gerechnet 50 Prozent ausgemacht, aber natürlich dadurch nicht 50 Prozent der vorherigen Abwärtsbewegung korrigiert. Das wäre bei knapp über 130 Euro der Fall, wo unter anderem auch eine Kurslücke vom 12. März existiert, die im Zuge einer solchen Gegenbewegung geschlossen werden könnte. Doch bullisch würde das Chartbild dadurch noch nicht. Dazu müsste es gelingen, wichtige mittelfristige Hürden zurückzuerobern. Die lägen, wie unser Chart auf Wochenbasis zeigt, bei 158 Euro in Form der 2015er-Aufwärtstrendlinie und bei 146 Euro in Form der 200-Tage-Linie. Da müsste die Aktie drüber. Idealerweise auf Wochen-Schlusskursbasis. Alles, was sich darunter abspielt, bleibt in der „Trading-Area“ und wäre nur für hartgesottene Daytrader geeignet, nicht zuletzt mit Blick auf Handelsspannen von zehn und mehr Prozent innerhalb eines Tages. Wobei das die „Trading-Area“ in einem Abwärtstrend ist, in dem, solange die vorgenannten, mittelfristigen Widerstände unterboten bleiben, das Risiko, dass Aufwärtsbewegungen kurzlebig bleiben, hoch ist.

Volkswagen Aktie Chart vom 27.03.2020, Kurs 105,42 Euro, Kürzel VOW3 | Online Broker LYNX

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