Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
Volkswagen Vz.: Stehen die Bullen noch mal auf?

Wirklich k.o. wären die Bullen bei der VW-Vorzugsaktie zwar erst, wenn die breite Handelsspanne der letzten zehn Monate mit Schlusskursen unter 131 Euro klar nach unten verlassen wäre. Aber angezählt sind sie, die letzten Wochen haben dem bullischen Lager einige Wirkungstreffer verpasst und sie in die Knie gezwungen.

Man wunderte sich ohnehin darüber, wie hartnäckig die Aktie ein ums andere Mal wieder nach oben gezogen wurde, wenn sie zu kippen drohte. Während Daimler und BMW eine deutliche Abwärtstendenz zeigten, die sich auch auf die vielen Aktien der Automobilindustrie-Zulieferer erstreckte, hielt die Aktie der Wolfsburger stur einen Seitwärtstrend und brach Mitte April sogar aus der zwischen 131 und 160 Euro gelegenen Handelsspanne nach oben aus. Aber genau das, der Ausbruch nach oben, scheiterte. Und seither ist auch hier der Wurm drin.

Sie sehen im Chart, dass die Aktie Mitte April kurzzeitig ausbrach, dann aber zurückfiel. Aber der Kurs stabilisierte sich am unteren Ende der Zone 155/160 Euro, die Bullen wagten einen zweiten Anlauf, aber …

Expertenmeinung: … dass auch der scheiterte, war der Anfang vom Ende. Diesmal fiel der Kurs stärker zurück, vollendete dadurch ein Doppeltopp und rutschte weiter in Richtung der inmitten der Handelsspanne verlaufenden 200-Tage-Linie. Genau zum richtigen Moment, als die Linie schon gebrochen schien, kam vergangene Woche die Meldung, Mr. Trump werde die Entscheidung über die Auto-Strafzölle aufschieben. Die Aktie schoss nach oben. Aber Sie sehen:

Am Montag war diese Mini-Rallye dahin und die Vorzugsaktie doch noch unter der 200-Tage-Linie gelandet. Was vor allem an ernüchternden Absatzzahlen liegen dürfte. Während die Analysten hier mehrheitlich noch bullisch sind und für 2019 durchschnittlich von einem Gewinnanstieg von acht Prozent ausgehen, weisen die Absatzzahlen in die Gegenrichtung. VW lieferte in den Monaten Januar bis April 3,7 Prozent weniger Fahrzeuge aus als im Vergleichszeitraum 2018. Und vor allem der April war höchst unerfreulich (-6,6 Prozent). Hinzu kommt, dass China, der wichtigste Absatzmarkt außerhalb der EU, besonders wackelt. Da fielen die Auslieferungen in den ersten vier Monaten überproportional deutlich um 7,1 Prozent.

Diejenigen, die im Vorfeld auch wegen dieser Stabilität der Aktie dachten, dass es, wenn einer der Autobauer sich halten könnte, VW wäre, dürften langsam nervös werden. Mit dem Bruch der 200-Tage-Linie wäre der Weg jetzt an die Supportzone 131/134 Euro frei. Sollten sich die ersten Sondierungen zwischen den USA und der EU in Sachen Handel unerfreulich gestalten, kann der Kurs diesen Bereich zügig testen. Mittelfristig bärisch wäre die VW Vorzugsaktie zwar erst unter 131 Euro. Aber derzeit wäre die Wahrscheinlichkeit, dass es dazu kommt, größer als die eines diesmal nachhaltigen Ausbruchs aus der Handelsspanne nach oben.

Chart vom 20.05.2019, Kurs 144,82 Euro, Kürzel VOW3 | LYNX Aktienempfehlungen

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