Aktienanalyse:
S&T: Reicht das für die Aufwärtswende?

Aktuelle Analyse der S&T Aktie

Die Investoren reagierten mit eine kräftigen Kursanstieg von gut neun Prozent auf die gestern präsentierte Halbjahresbilanz des österreichischen, im TecDAX gelisteten IT-Dienstleisters S&T. Die Frage ist, ob dieser Anstieg in der S&T Aktie die Basis wird, um den Ende April unterbrochenen Aufwärtstrend wieder aufzunehmen oder aber nur eine kurze Gegenreaktion bleibt, bevor eine durch diese gestrigen Käufe erst einmal verteidigte Unterstützungszone doch noch bricht. Am Zahlenwerk selbst gab es nichts auszusetzen: Der Umsatz stieg gegenüber dem ersten Halbjahr 2018 um 12, der Gewinn als EBITDA um 21 Prozent. Die bestehenden Wachstumsziele wurden bestätigt, man liegt also derzeit absolut im Plan. Damit setzt sich eine seit Jahren konstante „Wachstumsstory“ fort, so dass man sich natürlich fragen muss, wieso die S&T-Aktie überhaupt Ende April in eine kräftige Korrektur überging und seit Juni in einer Seitwärtsrange gefangen ist, aus der die Aktie sogar nach unten hätte ausbrechen können, wenn die positive Reaktion auf die Bilanzzahlen nicht gewesen wäre. Denn aktuell würde das Kurs/Gewinn-Verhältnis auf Basis der für 2019 im Analystenkonsens geschätzten und mit dieser Bilanz realistisch bleibenden Gewinne bei 25 liegen, das wäre keineswegs zu teuer. Was also stimmt die Investoren auf einmal weniger positiv als zu Jahresanfang?

Expertenmeinung: Möglich ist, dass man deswegen vorsichtiger geworden ist, weil S&T als IT-Dienstleister mit Schwerpunkt in Zentral- und Osteuropa womöglich nicht ungeschoren bliebe, wenn sich das derzeit eintrübende Wachstumsklima weiter verdüstert. Denn S&T bedient die unterschiedlichsten Unternehmen. Und konjunktursensible Firmen, die Druck durch das schwindende Wachstum verspüren, könnten natürlich auch im IT-Sektor sparen bzw. neue Projekte aufschieben. Aber solange S&T selbst seine Perspektive aufrechterhält, ist das eine reine Möglichkeit, kein greifbares Szenario. Diese Käufe als kurze Episode vor einem erneuten Abwärtsimpuls zu „beerdigen“ wäre daher gewagt. Erst, wenn die Aktie die vorgenannte, mit dem gestrigen Anstieg verteidigte Unterstützungszone 18,60/19,10 Euro auf Schlusskursbasis gebrochen hätte, wäre die Bestätigung des noch bärischen Szenarios vollzogen. Bis dahin bleibt die Chance greifbar, dem Abwärtstrend den Deckel weg zu sprengen, indem der Kurs den Kreuzwiderstand aus der oberen Begrenzung der seit Mai laufenden Seitwärtsbewegung und der im April etablierten Abwärtstrendlinie im Bereich 21,45/21,80 Euro bezwingt.

Chart vom 08.08.2019, Kurs 20,50 Euro, Kürzel SANT1 | Online Broker LYNX Aktienempfehlungen

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