Börsenblick

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Aktienanalyse:
Wo bekommt man die höchste Dividende?

Aktuelle Analyse der Altria Group Aktie

Anleger sind immer auf der Suche nach Rendite und einer der wichtigsten Faktoren ist die Dividende.
Doch eine hohe Ausschüttung bringt einem recht wenig, wenn sie nicht sicher ist, oder der Aktienkurs ständig sinkt.

In den meisten Fällen hat die hohe Dividendenrendite einen einfachen Grund: Das Unternehmen hat ernsthafte Probleme und die Aktie ist massiv eingebrochen.

Wir haben für Sie die Aktien mit der höchsten Dividende im S&P500 unter die Lupe genommen.
Hier die Top 5:

  1. Der Retail-REIT Macerich: Dividendenrendite 10,81%
  2. Der Retailer Macys: Dividendenrendite 9,51%
  3. Der Öl- und Gaskonzern Occidental Petroleum: Dividendenrendite 7,88%
  4. Datensicherung Iron Mountain: Dividendenrendite 7,59%
  5. De Zigarettenhersteller Altria: Dividendenrendite 7,24%.

Macerich

Der REIT hat beispielsweise zwei Drittel an Wert verloren. Die Branche stand zuletzt massiv unter Druck. Doch auch zuvor konnte man nicht abliefern. Immer wieder führte man Kapitalerhöhungen durch, die zu keinem nachhaltigen Umsatz- und Gewinnwachstum führten.

Die Aktie ist ein langfristiger Underperformer und notiert heute auf dem Niveau von 1997.

Darüber hinaus ist die Ausschüttungsquote in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und liegt nun bei nahezu 100%. Kommt es zu operativen Problemen, wird man die Dividende kürzen müssen.
Selbst jetzt scheinen die Kursrisiken noch erheblich zu sein.

Macys

Anderes Betätigungsfeld, aber ebenfalls im Einzelhandel tätig. Auch Macys hat mit erheblichem Gegenwind zu kämpfen.

Der Umsatz stagniert seit Jahren, der Gewinn ist trotz stetiger Buybacks sogar rückläufig.

Auch hier zieht sich das Trauerspiel schon seit einer gefühlten Ewigkeit. Die Aktie notiert heute auf dem Niveau von 1996.
Daran haben wir als Investoren kein Interesse.

Occidental Petroleum

Das Unternehmen bewegt sich in einer notorisch kapitalintensiven und schwierigen Branche. Der Geschäftserfolg ist maßgeblich vom Auf und Ab der Rohstoffpreise abhängig.

Das zeigt sich auch in den Unternehmenszahlen. In den letzten zehn Jahren wurde ein Umsatz zwischen 10,09 und 24,45 Mrd. USD erzielt. Zuletzt waren es 17,82 Mrd. USD.

Trotz jährlicher Milliardeninvestitionen ist kein klarer Aufwärtstrend erkennbar. Der Gewinn springt wild, zuletzt war man kaum noch profitabel.

Die Ausschüttungsquote lag mehrfach über 100%, die Dividende wird also aus der Substanz finanziert. Die Schulden steigen stetig.

Iron Mountain

Der erste kleine Lichtblick ist Iron Mountain. Der Umsatz ist in den letzten zehn Jahren von 3,01 auf 4,23 Mrd. USD gestiegen.
Die operative Marge ist mit 19% ordentlich. Das Geschäft ist zwar ebenfalls kapitalintensiv, vor allem im Vergleich zum eher schwachen Wachstum, doch man erwirtschaftet einen nennenswerten freien Cashflow.
Ein Outperformer ist die Aktie aber beileibe nicht und günstig umso weniger.

Altria

Die Aktie des Zigarettenherstellers hat die Hälfte an Wert verloren. Die Branche befindet sich im Umbruch, Cannabis und Vaping scheinen die Zukunft zu sein.
Doch in beiden Segmenten gibt es auch ausreichend Probleme. Die Bewertungen sind hoch, die Rechtslage unsicher.

All diese Faktoren haben sich negativ auf die Kurse ausgewirkt.

Es ist aber wahrscheinlich, dass Altria auch diese Krise gut überstehen wird. Wenn Branchen im Umbruch sind, überleben die anpassungsfähigen und kapitalstarken Unternehmen.
Beides trifft auf Altria zu. Der Konzern hat sich über die Jahrzehnte so extrem gewandelt, wie kaum ein anderer. Wussten Sie zum Beispiel, dass Kraft früher ein Teil von Altria war? Man hält auch eine bedeutende Beteiligung an Anheuser Busch.

Auch in der jüngeren Vergangenheit hat man nicht gezögert. Cannabis und Vaporizer wurden zu Trend-Themen. Altria ist mit MarkTen selbst engagiert, hält 35% an Juul und 45% an Cronos Group.
Bisher sind die Investments in Juul und Cronos wenig erfreulich, doch man kann es sich schlichtweg leisten.
Manche Investments werden sich auszahlen, manche nicht. Hauptsache man verliert nicht den Anschluss und bleibt im Spiel.

Bei einem freien Cashflow von knapp 8,0 Mrd. USD hat man ausreichend Kapital, um am Ball zu bleiben. Daher kann man sich sowohl Fehler, als auch die enorme Dividende von 7,24% leisten.

Die antizyklische Kaufzone beginnt bei 45 USD und erstreckt sich bis 40 USD. Fällt die Aktie nachhaltig unter diese Marke, droht eine Ausdehnung der Korrektur.
Bricht Altria hingegen über 47,50 USD, kommt es zu einem Kaufsignal mit möglichen Kurszielen bei 50 und 55 USD.

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