Altria Group Aktie aktuell Altria: Kurspotenzial und 7,86% Dividende?

News: Aktuelle Analyse der Altria Group Aktie

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Altria Group
ISIN: US02209S1033
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Zur Altria Group Aktie

Altria ist ein global tätiger Tabak- und Nahrungsmittelkonzern. Zum Unternehmen gehören unter anderem Marlboro USA, mit einem US-Marktanteil von nahezu 50%.

Schlummernde Werte

Das Hauptgeschäft entfällt zwar auf Zigaretten. Der Konzern besitzt aber allerlei Beteiligungen.
Darunter Chateau Ste. Michelle, der älteste Weinhersteller der USA. 45% am Cannabis-Hersteller Cronos, 35% an der Vaporizer-Marke Juul.
Darüber hinaus hat man eine eigene Investment-Tochter.

Die wichtigste Beteiligung ist aber sicherlich ein Aktienpaket von 12,2% an Anheuser Busch. Derzeitiger Wert über 12 Mrd. USD und somit fast ein Sechstel des Börsenwerts von Altria.

Ein bedeutender Teil der Unternehmensbewertung wird also bereits durch die Beteiligungen abgedeckt.
Als Investor hat man also einen gewissen Puffer, wenn das operative Geschäft ebenfalls attraktiv bewertet ist.

Gegen den Trend

Zigaretten sind keine Wachstumsbranche. Die Zahl der Raucher ist weltweit leicht rückläufig, wenn es auch Regionen gibt, in denen das anders aussieht.

Dennoch ist es Altria gelungen, den Umsatz in den letzten zehn Jahren von 16,89 auf 19,79 Mrd. USD zu steigern.
Gleichzeitig hat sich die Profitabilität verbessert, die operative Marge ist mit 53% außerordentlich hoch.
Der operative Gewinn kletterte im selben Zeitraum von 1,90 auf 4,22 USD je Aktie.

Der freie Cashflow hat sich im selben Zeitraum nahezu verdreifacht und lag zuletzt bei 7,59 Mrd. USD.
Das Geschäft ist also nicht kapitalintensiv, sonst hätte man sich all die Beteiligungen auch nicht leisten können.

Die Dividendenrendite liegt bei 7,86% und dürfte einer der Hauptgründe für einen Kauf der Aktie sein.
Ein Blick auf den Cashflow zeigt, dass sich Altria diese Zahlung tatsächlich leisten kann.

Massiver Gewinneinbruch?

Das dürfte den ein oder anderen Anleger wundern, hat man im Vorjahr doch einen Verlust gemeldet.
Die Betonung liegt wieder mal auf „gemeldet“.

Altria musste Milliarden auf die Investments von Juul und Cronos abschreiben. Das ist zwar nicht erfreulich, wahrscheinlich hat man Milliarden in den Sand gesetzt. Das Geld ist aber bereits damals abgeflossen, heute sind die Beteiligungen nur noch Buchhaltungsposten.
Am operativen Geschäft ändert das nichts und es hat auch keinen Einfluss auf den real erwirtschafteten Gewinn.

Man kann daraus auch etwas lernen: Investiere nicht in Hypes.

Wie läuft es aktuell?

Wir haben bereits gesehen, dass die langfristige Unternehmensentwicklung überzeugender ist.
Trotz der Abschreibungen hat man operativ Milliarden verdient.
Wie sieht es aber derzeit aus?

Im ersten Halbjahr ist der Umsatz um 3,9% auf 12,73 Mrd. USD gestiegen. Das Ergebnis legte um 8,5% auf 2,18 USD je Aktie zu.

Die Dividende wurde von 0,84 auf 0,86 USD je Quartal angehoben. Daraus ergibt sich eine Rendite von 7,86%.

Der Abverkauf der Aktie hatte aus meiner Sicht keine nachhaltige Grundlage. Mit einem P/FCF von 10 und einer forward P/E von 9,6 ist das Unternehmen attraktiv bewertet. Es ist nicht lange her, als man das doppelte bezahlen musste.

Altria steht dabei stellvertretend für die Branche. Bei Philip Morris und British American Tobacco ist die Situation ähnlich.
PM kommt auf eine Dividendenrendite von 5,85% und BAT auf 7,95%.
Alle drei können es sich leisten.

Stabilität in stürmischen Zeiten. Bei LYNX selbstverständlich.

Chart

Aus charttechnischer Sicht ist die Kuh aber noch nicht vom Eis, daher sollten Investoren einen schrittweisen Einstieg erwägen.

Aus Sicht der Bullen sollte die Aktie möglichst nicht mehr unter 40 USD fallen. Sonst drohen erneute Verluste bis 35 oder sogar 30 USD. In diesem Bereich wären antizyklische Käufe hochinteressant.

Über 44 USD sind weitere Kursgewinne in Richtung 49 USD wahrscheinlich. Über 51,50 USD würde sich das Chartbild nachhaltig aufhellen.

Mehr als 10.700 Investoren & Trader folgen mir und meinen täglichen Ausführungen auf Guidants.

Chart vom 28.08.2020 Kurs: 43,75 Kürzel: MO - Wochenkerzen
Chart vom 28.08.2020 Kurs: 43,75 Kürzel: MO – Wochenkerzen | Online Broker LYNX

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Tobias Krieg, Technischer Analyst | LYNX Börsenexperten
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Vorherige Analysen der Altria Group Aktie

Altria ist ein global tätiger Tabak- und Nahrungsmittelkonzern.

Wiedervereinigung gescheitert

Ich möchte nicht die gesamte Geschichte des Konzerns aufarbeiten. Aber es ist schier unglaublich, welche Unsummen Altria in den letzten Jahrzehnten erwirtschaftet hat. Zwischenzeitlich wusste man nicht mehr, wohin mit all dem Geld. Daher kaufte man ein Unternehmen nach dem anderen. Darunter zum Beispiel Kraft Foods, die später wieder abgespalten wurden. Philip Morris war gehörte dereinst auch zum Konzern. Die Wiedervereinigung scheiterte kürzlich aber.

Es ist kompliziert

Bis heute besitzt man 12% an Anheuser Busch und zahlreiche weitere Beteiligungen, Weingüter & Co. In den letzten Jahren hat man eine ganze Reihe von Investitionen im Bereich Vaporizer und Cannabis durchgeführt. MarkTen wurde übernommen, man ist mit 35% an Juul beteiligt und mit 45% an Cronos Group. Man wollte diese Trends nicht verpassen, bisher haben sich die Investitionen aber nicht ausgezahlt. Das ist auch einer der Gründe, warum die Altria-Aktie unter Druck gekommen ist. Das Hauptgeschäft entfällt aber weiterhin auf Zigaretten. Zum Unternehmen gehören unter anderem Marlboro USA, mit einem US-Marktanteil von nahezu 50%, L&M, Parliament, Kentucky Club, John Middleton, Nat Sherman, der Vaporizer-Hersteller Nu Mark und Philip Morris Capital Corp. Die Kapitalstruktur ist also kompliziert. Den Wert all der Beteiligungen zu bestimmen ist schwierig. Wir werden uns daher auf das operative Geschäft von Altria konzentrieren und den Wert der Investments als Puffer nutzen. Die Aktie muss auch ohne Töchter und Beteiligungen attraktiv sein. Der Puffer ist in diesem Fall nicht gerade klein. Das Aktienpaket von Anheuser ist beispielsweise rund 10 Mrd. USD Wert. Das entspricht rund einem Siebtel des Börsenwerts von Altria.

Keine Wachstumsbranche

Es ist kein Geheimnis, dass Zigaretten keine Wachstumsbranche sind. Die Zahl der Raucher ist weltweit leicht rückläufig, wenn es auch Regionen gibt, in denen das anders aussieht. Dennoch ist es Altria gelungen, den Umsatz in den letzten zehn Jahren von 16,89 auf 19,79 Mrd. USD zu steigern. Gleichzeitig hat sich die Profitabilität verbessert, die operative Marge ist mit 53% außerordentlich hoch. Der operative Gewinn kletterte im selben Zeitraum von 1,90 auf 4,22 USD je Aktie. Im Vorjahr musste man einige Abschreibungen auf die zuvor genannten Investments tätigen und meldete einen Verlust. Die Betonung liegt auf „meldet“.

Bares ist wahres

Operativ war man natürlich weiterhin hochprofitabel. Ein Blick auf den Cashflow reicht aus, um das zu erkennen. Dadurch wird auch klar, dass man sich die enorme Dividende leisten kann. Die reale Ausschüttungsquote liegt ungefähr bei 80%. Aus all diesen Gründen hatte ich mich auf einem ähnlichen Kursniveau bereits positiv zur Aktie geäußert. Da die zwischenzeitliche Rallye durch Corona beendet wurde, könnten Anleger jetzt eine zweite Chance erhalten. Derzeit kommt Altria neben der Dividendenrendite von 8,58% auf eine P/E von und forward P/E von 9,2. Viele andere Unternehmen dürften in diesem Jahr wohl nur davon träumen, den Gewinn stabil zu halten. Aber wer raucht, ist eben süchtig… In den letzten fünf Jahren lag die P/E durchschnittlich bei 18. Es wäre also durchaus Luft vorhanden.

Chart

Altria bewegt sich in einem stabilen Abwärtstrend. Es spricht jedoch einiges dafür, dass es keine neuen Tiefs geben wird. Schließlich wurden Kurse unter 35 USD nur während einer Panik erreicht. Für antizyklische Anleger wäre ein Rücksetzer in die Nähe von 35 USD also interessant. Gelingt hingegen ein nachhaltiger Ausbruch über 40 USD, kommt es zu einem Kaufsignal mit einem ersten Kursziel bei 42,50 USD. Darüber hellt sich das Chartbild weiter auf und der Weg in Richtung 47 und 51 USD wäre frei. Mehr als 9.700 Investoren & Trader folgen mir und meinen täglichen Ausführungen auf Guidants. Auf der Suche nach dem optimalen Broker? Ich empfehle LYNX. Chart vom 02.06.2020 Kurs: 39,18 Kürzel: MO - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Anleger sind immer auf der Suche nach Rendite und einer der wichtigsten Faktoren ist die Dividende. Doch eine hohe Ausschüttung bringt einem recht wenig, wenn sie nicht sicher ist, oder der Aktienkurs ständig sinkt. In den meisten Fällen hat die hohe Dividendenrendite einen einfachen Grund: Das Unternehmen hat ernsthafte Probleme und die Aktie ist massiv eingebrochen. Wir haben für Sie die Aktien mit der höchsten Dividende im S&P500 unter die Lupe genommen. Hier die Top 5:

  1. Der Retail-REIT Macerich: Dividendenrendite 10,81%
  2. Der Retailer Macys: Dividendenrendite 9,51%
  3. Der Öl- und Gaskonzern Occidental Petroleum: Dividendenrendite 7,88%
  4. Datensicherung Iron Mountain: Dividendenrendite 7,59%
  5. De Zigarettenhersteller Altria: Dividendenrendite 7,24%.

Macerich

Der REIT hat beispielsweise zwei Drittel an Wert verloren. Die Branche stand zuletzt massiv unter Druck. Doch auch zuvor konnte man nicht abliefern. Immer wieder führte man Kapitalerhöhungen durch, die zu keinem nachhaltigen Umsatz- und Gewinnwachstum führten. Die Aktie ist ein langfristiger Underperformer und notiert heute auf dem Niveau von 1997. Darüber hinaus ist die Ausschüttungsquote in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und liegt nun bei nahezu 100%. Kommt es zu operativen Problemen, wird man die Dividende kürzen müssen. Selbst jetzt scheinen die Kursrisiken noch erheblich zu sein.

Macys

Anderes Betätigungsfeld, aber ebenfalls im Einzelhandel tätig. Auch Macys hat mit erheblichem Gegenwind zu kämpfen. Der Umsatz stagniert seit Jahren, der Gewinn ist trotz stetiger Buybacks sogar rückläufig. Auch hier zieht sich das Trauerspiel schon seit einer gefühlten Ewigkeit. Die Aktie notiert heute auf dem Niveau von 1996. Daran haben wir als Investoren kein Interesse.

Occidental Petroleum

Das Unternehmen bewegt sich in einer notorisch kapitalintensiven und schwierigen Branche. Der Geschäftserfolg ist maßgeblich vom Auf und Ab der Rohstoffpreise abhängig. Das zeigt sich auch in den Unternehmenszahlen. In den letzten zehn Jahren wurde ein Umsatz zwischen 10,09 und 24,45 Mrd. USD erzielt. Zuletzt waren es 17,82 Mrd. USD. Trotz jährlicher Milliardeninvestitionen ist kein klarer Aufwärtstrend erkennbar. Der Gewinn springt wild, zuletzt war man kaum noch profitabel. Die Ausschüttungsquote lag mehrfach über 100%, die Dividende wird also aus der Substanz finanziert. Die Schulden steigen stetig.

Iron Mountain

Der erste kleine Lichtblick ist Iron Mountain. Der Umsatz ist in den letzten zehn Jahren von 3,01 auf 4,23 Mrd. USD gestiegen. Die operative Marge ist mit 19% ordentlich. Das Geschäft ist zwar ebenfalls kapitalintensiv, vor allem im Vergleich zum eher schwachen Wachstum, doch man erwirtschaftet einen nennenswerten freien Cashflow. Ein Outperformer ist die Aktie aber beileibe nicht und günstig umso weniger.

Altria

Die Aktie des Zigarettenherstellers hat die Hälfte an Wert verloren. Die Branche befindet sich im Umbruch, Cannabis und Vaping scheinen die Zukunft zu sein. Doch in beiden Segmenten gibt es auch ausreichend Probleme. Die Bewertungen sind hoch, die Rechtslage unsicher. All diese Faktoren haben sich negativ auf die Kurse ausgewirkt. Es ist aber wahrscheinlich, dass Altria auch diese Krise gut überstehen wird. Wenn Branchen im Umbruch sind, überleben die anpassungsfähigen und kapitalstarken Unternehmen. Beides trifft auf Altria zu. Der Konzern hat sich über die Jahrzehnte so extrem gewandelt, wie kaum ein anderer. Wussten Sie zum Beispiel, dass Kraft früher ein Teil von Altria war? Man hält auch eine bedeutende Beteiligung an Anheuser Busch. Auch in der jüngeren Vergangenheit hat man nicht gezögert. Cannabis und Vaporizer wurden zu Trend-Themen. Altria ist mit MarkTen selbst engagiert, hält 35% an Juul und 45% an Cronos Group. Bisher sind die Investments in Juul und Cronos wenig erfreulich, doch man kann es sich schlichtweg leisten. Manche Investments werden sich auszahlen, manche nicht. Hauptsache man verliert nicht den Anschluss und bleibt im Spiel. Bei einem freien Cashflow von knapp 8,0 Mrd. USD hat man ausreichend Kapital, um am Ball zu bleiben. Daher kann man sich sowohl Fehler, als auch die enorme Dividende von 7,24% leisten. Die antizyklische Kaufzone beginnt bei 45 USD und erstreckt sich bis 40 USD. Fällt die Aktie nachhaltig unter diese Marke, droht eine Ausdehnung der Korrektur. Bricht Altria hingegen über 47,50 USD, kommt es zu einem Kaufsignal mit möglichen Kurszielen bei 50 und 55 USD. Mehr als 6.300 Trader & Investoren folgen mir und meinen täglichen Ausführungen auf Guidants. Sind Sie mit Ihrem Broker wirklich zufrieden? Ich bin bei LYNX. Chart vom 11.11.2019 Kurs: 46,40 Kürzel: MO - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Altria ist ein global tätiger Tabak- und Nahrungsmittelkonzern.

Haben Sie das auf dem Schirm?

Zum Unternehmen gehören unter anderem Marlboro USA, mit einem US-Marktanteil von nahezu 50%, L&M, Parliament, Kentucky Club, John Middleton, Nat Sherman, der Vaporizer-Hersteller Nu Mark und Philip Morris Capital Corp. Den Wenigsten dürfte bekannt sein, dass Kraft Foods und Philip Morris dereinst ebenfalls zum Konzern gehörten. Auch heute gibt es noch eine ganze Reihe an Beteiligungen, wie 11% an Anheuser Busch. In jüngerer Vergangenheit hat man durch zahlreiche Investitionen im Bereich Vaporizer und sogar Cannabis Aufsehen erregt. Zum Konzern gehört MarkTen, man ist mit 35% an Juul beteiligt und mit 45% an Cronos Group. In den letzten zehn Jahren legte der Umsatz von 16,84 auf 25,36 Mrd. USD zu. Der Gewinn kletterte im selben Zeitraum von 1,75 auf 3,99 USD je Aktie. Der freie Cashflow legte von 3,17 auf 8,15 Mrd. USD zu. Altria ist also hochprofitabel und daher kann man sich die enorme Dividendenrendite von 8,0% auch leisten.

Wiedervereinigung

Philip Morris gehörte bis vor rund zehn Jahren noch zu Altria. Jetzt erwägt man die Wiedervereinigung. PM war zwischenzeitlich nicht tatenlos, hat zugekauft und ist ebenfalls in den Bereich Vaporizer vorgestoßen. Der Umsatz kletterte in den letzten zehn Jahren zwar nur von 25,04 auf 29,63 Mrd. USD, beim Gewinn sieht es allerdings besser aus. Der Gewinn kletterte im selben Zeitraum von 3,29 auf 5,23 USD je Aktie. Der freie Cashflow lag zuletzt bei 8,04 Mrd. USD und dementsprechend kann sich auch Philip Morris die enorme Dividendenrendite von 6,4% leisten.

Wer macht den besseren Deal?

Egal ob die Fusion über einen Aktiendeal läuft oder teilweise per Cash beglichen wird: Die Bewertung von beiden Unternehmen ist nicht hoch. Es ist keine Selbstverständlichkeit, doch ein Zusammenschluss dürfte für Anleger also keine große Gefahr darstellen. Altria kommt auf ein EV/FCF von 13,5 und ein EV/EBITDA von 10,8. Philip Morris wird derzeit mit einem EV/FCF von 17,5 und einem EV/EBITDA von 11,7 bewertet. Altria ist also eindeutig günstiger bewertet und bietet mit 8,0% auch die höhere Dividende. Darüber hinaus hat das Unternehme meines Erachtens einen besseren Trackrecord. Wie gut der ist, zeigt auch der Fastgraphs* -Chart. Eine derartige Kontinuität beim Gewinn ist äußerst selten. Die P/E lag seit der Jahrtausendwende durchschnittlich bei 14. Wer darunter gekauft hat, konnte anschließend eine ansehnliche (Out-) Performance erzielen können. Aktuell ist das der Fall, die P/E liegt bei 10,6. Altria - Fastgraphs Chart | LYNX Online Broker

Paradoxe Situation

Dadurch lässt sich auch die unterschiedliche Kursentwicklung der beiden Aktien erklären. Ein Zusammenschluss könnte für die Anteilseigner von Altria weniger attraktiv sein, als für die von Philip Morris. Das gilt vor allem dann, wenn es zu einem Aktientausch kommt und genau das wird aktuell wohl diskutiert. Das bedeutet: Kommt die Fusion zustande, könnte man mit den Papieren von Philip Morris womöglich besser fahren. Das rechnet sich der Markt aktuell zumindest aus. Daher hält sich PM auch, während Altria weiterfällt. Kommt es nicht zu einem Zusammenschluss, wäre Altria die bessere Wahl. Der Fastgraphs* -Chart deutet ebenfalls daraufhin, dass die Aktie klar unterbewertet ist. Für diejenigen, die nicht investiert sind, ergibt sich durch die jüngsten Kursverluste also eine Chance. Der Abschlag wurde bereits vollzogen, außerdem liefert er dem Vorstand von Altria weitere Munition, um in den Verhandlungen doch vorteilhafte Konditionen zu erzielen.

Charttechnik

Die Altria -Aktie hat inzwischen nahezu die Hälfte an Wert verloren. Unter 44 USD wurde ein weiteres Verkaufssignal, mit einem Kursziel bei 40 USD, ausgelöst. Fällt die Aktie in den Bereich zwischen 37,50 und 40 USD, sollte dort mit vermehrtem Interesse gerechnet werden. Altria würde sich in diesem Fall wieder am unteren Ende des Abwärtstrends befinden, was bereits mehrfach zu größeren Erholungen geführt hat. Darüber hinaus reihen sich unter 37,50 Euro die Unterstützungen regelrecht auf. Man sollte auch nicht vergessen, dass das Abwärtspotenzial begrenzt ist. Ein Unternehmen mit Milliarden-Cashflow ist nicht unendlich wenig Wert. Was auf der Oberseite gilt, gilt auch auf der Unterseite: Die Bäume wachsen nicht in den Himmel. Je weiter die Aktie fällt, desto geringer ist für Anleger das Restrisiko und umso größer das Potenzial. Mehr als 5.900 Trader & Investoren folgen mir und meinen täglichen Ausführungen auf Guidants. Auf der Suche nach dem optimalen Broker? Ich empfehle LYNX. Chart vom 16.09.2019 Kurs: 41,31 Kürzel: MO - Wochenkerzen | LYNX Online BrokerChart vom 16.09.2019 Kurs: 41,31 Kürzel: MO - Wochenkerzen | LYNX Online Broker *Affiliate Link