Workday Aktie Prognose Workday direkt am mehrjährigen Aufwärtstrend

News: Aktuelle Analyse der Workday Aktie

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Workday
ISIN: US98138H1014
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Zur Workday Aktie

Workday ist einer der führenden Anbieter Cloud-basierter Computersoftware für Rechnungswesen, Personalverwaltung und Unternehmensplanung.

Das Kernstück ist das Human Capital Management (HCM), mit dem selbst international agierende Konzerne die Arbeitsstunden, Überstunden, Feiertage und weitere Details von Mitarbeitern erfassen und die Löhne automatisch berechnen können.

Das hört sich im ersten Moment trivial an, ist es aber nicht. Und an dieser Stelle enden die Möglichkeiten der Workday-Systeme auch nicht.

Egal ob Buchhaltung, Finanzen, HR oder Entgeltabrechnung, Workday deckt alle angrenzenden Themen ab. Die Analyse von Finanzen, Personal, operativen Themen, das Personalmanagement, Talentakquise, Projekt- und Ressourcenmanagement, Zeiterfassung, die Planung von Budgets, Vertrieb und so weiter.

Darüber hinaus können alle vorliegenden Datensätze eingehend analysiert werden.

Ohne geht es nicht

Im Endeffekt benötigt jedes Unternehmen ab einer gewissen Größe Systeme, um diese Herausforderungen zu meistern.
Scheinbar setzen immer mehr davon auf Workday.

Und Workday wiederum baut die Anwendungsmöglichkeiten immer weiter aus. Derzeit deckt man einen der wichtigsten Bereiche von ERP-Systemen ab, jedoch noch lange nicht alle.
Die Kombination aus neuen Kunden und neuen Anwendungsfeldern hat in der Vergangenheit zu erheblichem Wachstum geführt und dürfte es auch in Zukunft.

Das Zahlenwerk

Workday hat den Umsatz in den letzten zehn Jahren von 274 Mio. auf 5,14 Mrd. USD massiv gesteigert.
Die Bruttomarge konnte in dieser Zeit von 57 auf 72% gesteigert werden.

Einen nennenswerten Gewinn meldet man zwar nicht, doch das ist in Anbetracht des enormen Wachstums auch nicht die maßgebliche Kennzahl.

Operativ verdient man seit jeher Geld. Der operative Cashflow legte in dieser Zeit von 11 Mio. auf 1,65 Mrd. USD zu. Der freie Cashflow ist bereits seit 2016 positiv und seitdem hält sich auch die Verwässerung der Aktienbasis in Grenzen.

Betrachtet man die Zeit seit 2016, dann konnte seither mehr als einer Vervierfachung des Umsatzes erzielt werden, der freie Cashflow hat sich mehr als verzehnfacht. Die Zahl der Aktien kletterte um etwa 34% und somit in exorbitant niedrigerem Ausmaß als die anderen Kennzahlen.
Die Verhältnismäßigkeiten stimmen also.

Das liegt unter anderem auch daran, dass das laufende Geschäft nicht kapitalintensiv ist. Kapital wird vor allem für die Expansion verwendet und das ist bei den vorliegenden Erfolgen auch richtig.

Ausblick und Bewertung

Bei dem vorherrschenden Wachstum dürfte es niemanden wundern, dass die Aktie ein Outperformer, leider aber auch notorisch hoch bewertet ist.

In den letzten fünf Jahren lag das KUV durchschnittlich bei 12,4. Das auf den Tisch zu legen, dazu dürfte nicht jeder Anleger bereit sein.
Dem Erfolg der Aktie hat es aber keinen Abbruch getan. Aktuell liegt das KUV bei 11,2.

Im laufenden Geschäftsjahr dürfte der Umsatz von 5,14 auf 6,20 Mrd. USD steigen, das KUV würde dementsprechend auf 9,4 sinken.
Es wäre also durchaus Luft vorhanden.

Beim operativen Cashflow ergibt sich ein ähnliches Bild. In den letzten fünf Jahren kam Workday auf ambitionierte Bewertung mit einem P/OCF von durchschnittlich 47,9. Aktuell liegt der P/OCF bei 34,9.

Relativ gesehen ist die Aktie also derzeit vergleichsweise günstig. Dass die Bewertung grundsätzlich trotzdem hoch ist, kann man aber nicht verneinen.

Dem steht aber auch entsprechend viel Potenzial gegenüber und die erwarteten Wachstumsraten sind erheblich.
Der Umsatz könnte von derzeit 5,15 Mrd. bis 2025 auf 8,8 Mrd. USD steigen. Beim operativen Ergebnis soll es von 1,15 auf 2,0 Mrd. USD aufwärtsgehen.

Chart vom 12.04.2022 Kurs: 227 Kürzel: WDAY - Wochenkerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 12.04.2022 Kurs: 227 Kürzel: WDAY – Wochenkerzen

Workday hat eine umfassende Korrektur vollzogen und ist zur Unterstützung bei 220 USD sowie dem mehrjährigen Aufwärtstrend zurückgekommen.

Für antizyklische Anleger könne das eine erste Gelegenheit sein, einen Fuß in die Türe zu stellen.

Gelingt ein Wochenschlusskurs über 245 respektive 250 USD, kommt es zu einem prozyklischen Kaufsignal mit möglichen Kurszielen bei 260 sowie 280 und 300 USD.

Fällt die Aktie hingegen unter 200 USD, trübt sich das Chartbild weiter ein.

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