Volkswagen Vz. Aktie Prognose Volkswagen Vz.: Jetzt sollte man hier sehr genau hinsehen!

News: Aktuelle Analyse der Volkswagen Vz. Aktie

von |
In diesem Artikel

Volkswagen Vz.
ISIN: DE0007664039
|
Ticker: VOW3 --- %

---
EUR
---% (1D)
1 W ---
1 M ---
1 J ---
Zur Volkswagen Vz. Aktie
Lassen Sie sich den Artikel vorlesen:

Erst wird der Vorstandschef ausgetauscht und die sonst in solchen Fällen oft auftretende Rallye bleibt aus. Dann kamen am Donnerstag stark wirkende Quartalszahlen … und wieder rührte sich die Aktie kaum. Das Chartbild bleibt damit für einen Ausbruch nach unten offen!

Der Volkswagen-Konzern hält sich in einem Umfeld massiv gestiegener Kosten und Materialengpässe wacker. Trotz deswegen gesunkener Auslieferungszahlen legte der Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal (67,3 Milliarden Euro) auf 69,5 Milliarden Euro zu. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) sank zwar von 6,55 Milliarden im Vorjahr auf 4,74 Milliarden Euro, lag damit aber weit über der durchschnittlichen Analystenprognose von 3,92 Milliarden. Und man bestätigte den bisherigen Ausblick einer operativen Umsatzrendite zwischen 7,0 und 8,5 Prozent und eines Umsatzanstiegs zwischen 8 und 13 Prozent.

Die Reaktion am Aktienmarkt war, wie Sie im Chart sehen, überschaubar. Die Aktie stieg am Donnerstag als unmittelbare Reaktion auf diese Bilanz um 2,79 Prozent, am Freitag noch einmal um 1,25 Prozent. Das ist zwar mehr als der DAX zulegen konnte, aber eben nicht viel. Und es hat die Aktie nicht über die Charthürden getragen, über die der Kurs hinaus muss, um erst einmal wieder Luft nach oben zu haben.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Volkswagen Vz. Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Die VW Vorzugsaktie bleibt somit erst einmal unterhalb der im Februar entstandenen Abwärtstrendlinie, die derzeit bei 142 Euro verläuft … und die durch das Mai-Tief (138,44 Euro) und das Juli-Verlaufshoch (143,12 Euro) verstärkt wird. Wenn ein Vorstandswechsel und eine gute Bilanz nicht ausreichen, um diesen Deckel zu sprengen, was dann, werden sich die potenziellen Käufer womöglich fragen.

Es ist schon auffällig, dass man monatelang ignorierte, dass das Risiko besteht, dass die Automobilhersteller diese ungewöhnlich hohen Preise, die die gestiegenen Kosten so überkompensieren, dass ein steigender Gewinn erzielt wird, nicht lange werden halten können, ohne dass der Absatz deutlich unter Druck kommt. Doch im Juni begann man dann eben doch, dieses wahrscheinlicher werdende Szenario einzupreisen. Und jetzt scheint es, als würde man die Automobiltitel so meiden, dass nicht einmal „good news“ die Käufer zurückbringen.

Das könnte sich zwar ändern. Aber dazu muss die VW-Aktie eben zumindest über diesen Widerstandsbereich zwischen 138,44 und 143,12 Euro hinaus. Dann hätte sie aus charttechnischer Sicht Aufwärtspotenzial bis in die Region 160/163 Euro. Aber eben erst dann … und solange der Bereich 138,44 und 143,12 Euro nicht genommen wurde, kann es jederzeit auch zu einem Bruch der kurzfristigen Aufwärtstrendlinie und des März-Tiefs (131,10) Euro kommen, was dann den Weg an das bisherige Jahres-Verlaufstief (120,56 Euro) als nächstes, womöglich dann aber nicht letztes Kursziel freigeben würde.

Volkswagen Vz.: Chart vom 29.07.2022, Kurs 137,30 Euro, Kürzel VOW3 | Online Broker LYNX
Sie möchten an der Börse handeln?

Nutzen Sie für Ihre Börsengeschäfte ein Depot über den Online-Broker LYNX. Alles aus einer Hand: Aktien kaufen, Optionen handeln, Futures traden oder in ETFs investieren.

Informieren Sie sich hier über den Online-Broker LYNX.

--- ---

--- (---%)
Mkt Cap
Vol
T-Hoch
T-Tief
---
---
---
---

Displaying the --- chart

Heutigen Chart anzeigen

Alle Börsenblick-Artikel

Nachricht schicken an Ronald Gehrt
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.

Vorherige Analysen der Volkswagen Vz. Aktie

Lassen Sie sich den Artikel vorlesen:

Der Vorstandschef geht und die Aktie fällt? Das ist eigentlich untypisch. Ein Wechsel auf dem Chefsessel wird von den Anlegern normalerweise eher begrüßt, weil sie sich frischen Wind in Sachen Umsatz und Gewinn erhoffen. Die Volkswagen-Aktie hingegen fiel: verdächtig.

Die Nachricht kam am Freitag kurz nach Handelsende, so dass die Marktteilnehmer erst am Montagmorgen auf die Meldung des VW-Konzerns reagieren konnten, dass der bisherige Vorstandsvorsitzende Diess zum 1.9. seinen Platz räumt und vorübergehend Porsche-Chef Blume übernehmen wird. Zumindest so lange, bis jemand gefunden ist, der den Chefsessel längerfristig einnehmen soll. Was impliziert: Dieser Abgang war nicht unbedingt geplant, sonst hätte man erst einen Nachfolger gesucht und den Wechsel dann kommuniziert. Außerdem ist dieser Termin 1. September ziemlich zeitnah. Was die Folgerung zulässt: Da war etwas unter dem Teppich am Kochen. Der Aufsichtsrat hatte offenbar schon länger seine Probleme mit Herbert Dies, jetzt zog man die Reißleine. Aber was dem Aufsichtsrat beliebt, muss den Anlegern nicht unbedingt auch gefallen.

Dabei dürfte das Ausbleiben einer sonst bei Chefsessel-Wechseln eher typischen Rallye nicht unbedingt wegen der Personalie Blume ausgeblieben sein. Eher deswegen, weil der trotzdem noch Porsche „so nebenbei“ führen muss, was Probleme bringen kann. Und weil die Lage bei VW womöglich problematischer ist, als man das bisher unter den Investoren weiß, nachdem dieser Abgang des alten Chefs so kurzfristig vonstattenging.

Expertenmeinung: Dementsprechend dürften die Anleger den am Donnerstag im Terminkalender stehenden Quartalszahlen, vor allem aber dem Ausblick, mit einer gewissen Unruhe entgegensehen. Vor allem, weil von VW am Montag zu hören war, dass man in Sachen Chips weiterhin von einer Mangel-Lage ausgeht, die womöglich auch noch die nächsten Jahre anhält. Ob das womöglich eine Art Vorbereitung auf einen nach unten korrigierten Gesamtjahres-Ausblick im Zuge der Quartalszahlen am Donnerstag war?

Letztlich muss man sich diese Ergebnisse erst einmal ansehen, ebenso die Reaktion der Anleger darauf. Denn angesichts des kräftigen Abstiegs der VW Vorzugsaktie seit Ende Februar stellt sich natürlich die (erst nach den Zahlen zu beantwortende) Frage, ob viele nicht längst ein klar unter den bisherigen Prognosen liegendes Szenario bei Umsatz, Marge und Gewinn einkalkuliert haben. Denn wäre das der Fall, könnte die Aktie dann womöglich sogar bei schwachen Zahlen durch eindeckende, d.h. ihre Gewinne mitnehmende Leerverkäufer wieder anziehen. Man muss es abwarten, aber angesichts der ausgebliebenen, positiven Reaktion auf den Vorstandschef-Wechsel sollte man sich besser im Vorfeld auf der Long-Seite etwas bedeckt halten. Es ist zwar gestern gelungen, durch das Aufholen zeitweise deutlich größerer Verluste eine zwischen 129 und 132 Euro liegende Schlüssel-Unterstützung, bestehend aus kurzfristigem Aufwärtstrend, 20-Tage-Linie und März-Tief, zu halten. Aber solange die Aktie nicht wenigstens die Februar-Abwärtstrendlinie bei derzeit 143 Euro überwindet, ist sie mittelfristig trotzdem bärisch einzuordnen … und die negative Reaktion auf den Vorstandschef-Wechsel lässt zumindest den Verdacht aufkommen, dass das auch noch eine Zeitlang so bleiben könnte.

Volkswagen Vz. Aktie: Chart vom 25.07.2022, Kurs 132,64 Euro, Kürzel VOW3 | Online Broker LYNX
Lassen Sie sich den Artikel vorlesen:

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Schlechte Vorgaben der deutschen Automobilhersteller Porsche und Mercedes Benz haben die gesamte Branche in den letzten Wochen belastet. Nun ist auch die Volkswagen-Aktie endgültig weggebrochen und die Erholungsversuche von Anfang Juni sind somit vorerst vom Tisch.

Die erste Niederlage der Bullen war der Bruch des Supports bei rund 140 EUR. Das nächste Kursziel lag damit quasi auf der Hand – das Tief von März dieses Jahres. Doch auch dieser Bereich wurde mittlerweile wie Butter nach unten durchstoßen und somit befindet sich der Titel im freien Fall. Auch die wichtigen gleitenden Durchschnitte der Perioden 20 und 50 zeigen unaufhörlich Richtung Süden und unterstreichen das aktuell vorhandene bärische Momentum.

Expertenmeinung: Es ist an der Zeit, eine Etage tiefer zu blicken. Wo sind die nächsten Kursziele und wie weit könnten die Kurse noch fallen? Beim Blick auf den Wochenchart werden wir schnell fündig. Die erste Support-Ebene liegt im Bereich von 123/124 EUR und stammt aus der zweiten Jahreshälfte von 2020.

Danach könnte die Lage wirklich ernst werden, denn das nächste starke Pivot-Tief findet sich erst bei 79.38 EUR. Dies war das Tief, welches beim Corona-Crash gebildet wurde. Es liegt nun an den Bullen zu entscheiden, ob diese Ebene tatsächlich ins Spiel kommt. Noch ist nicht alles verloren, aber die Lage sieht alles andere als gut aus.

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 04.07.2022 Kurs: 127.00 Kürzel: VOW3 | Online Broker LYNX

Lassen Sie sich den Artikel vorlesen:

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die letzten Monate haben vor allem der deutschen Automobilindustrie an der Börse ordentlich zugesetzt. Keiner der großen Konzerne konnte sich der Talfahrt des DAX entziehen. Auch die Volkswagen-Aktie erwischte es recht heftig und die Kurse verloren zwischenzeitlich den Boden unter den Füßen.

Knapp oberhalb der Marke von 130 EUR konnte sich der Titel endlich stabilisieren und zumindest zu einer technischen Gegenbewegung nach oben ausholen. Häufig gehen solche Bewegungen bis hin zur 50-Tage-Linie, welche die letzten Wochen über auch als Widerstand im Chartbild agierte. Diese Hürde müsste jetzt gemeistert werden, um eine mögliche Trendwende einzuleiten.

Expertenmeinung: Zumindest die Hoffnung auf einen Trendwechsel lebt. Das nun gebildete höhere Tief im Vergleich zu dem aus dem März deutet auf etwas mehr Zuversicht unter den Marktteilnehmern hin. Von hier aus hätte das Papier durchaus Chancen eine nachhaltige Erholung zu starten. Was wäre dazu nötig?

Als erstes bräuchte die Aktie einmal Schlusskurse über der 50-Tage-Linie. In Folge müsste das letzte Pivot-Hoch von Anfang Mai bei rund 155 EUR gebrochen werden. Schlusskurse oberhalb dieser Ebene könnten ein klares Kaufsignal mit sich bringen und könnten die Bullen wieder hinter dem Kamin hervorlocken. Noch müssen sich Anleger jedoch gedulden und abwarten. Ich behalte vorerst die Aussichten auf der neutralen Ebene.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 17.05.2022 Kurs 145.86 Kürzel: VOW3 | Online Broker LYNX
Lassen Sie sich den Artikel vorlesen:

Der Volkswagen-Konzern legte am Donnerstag vor den Feiertagen erste Rahmendaten zum ersten Quartal 2022 vor, die auf den ersten Blick herausragend wirkten. Aber dass die Aktie den Tag im Minus beendete, hatte durchaus seine Gründe.

Denn ein „operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen“ von 8,5 Milliarden Euro las sich herausragend, im ersten Quartal 2021 waren es „nur“ 4,8 Milliarden gewesen. Aber wenn man sah, dass die operative Umsatzrendite bei 13,5 Prozent und damit niedriger als im Jahr 2021 lag und dann noch den Blick auf die Fahrzeugauslieferungen richtete, die ganze 21,9 Prozent unter denen in den ersten drei Monaten 2021 lagen, war klar: Das Quartal lief keineswegs so gut, wie diese 8,5 Milliarden das suggerierten.

Denn in der Tat hatte es erhebliche Sondereinflüsse gegeben, die dieses Ergebnis nach oben katapultierten, die aber, wie VW auch schrieb, nicht „cash-wirksam“ waren. Konkret ging es dabei um Absicherungstransaktionen gegen steigende Rohstoffpreise. Und, auch das war in der Meldung zu lesen: „Die weitere Entwicklung der Rohstoffmärkte bleibt nicht vorhersagbar, was wiederum deutliche Effekte auf die Bewertung der Sicherungsgeschäfte haben kann.“

Und auch der Ukraine-Konflikt ist ein Unsicherheitsfaktor, der neben den steigenden Rohstoffpreisen auch erste Auswirkungen auf die Lieferketten hat, so der Konzern. Dass die Aktie daraufhin am Ende des Handelstages im Minus landete, ist daher keine Überraschung.

Expertenmeinung: Dieses Ergebnis kam nach Handelsbeginn … und das auch noch an einem Tag, an dem Optionen auf Aktien abgerechnet wurden (feiertagsbedingt von Freitag auf Donnerstag vorgezogen) und die EZB-Entscheidung fiel. Eine unglücklicher Zeitpunkt, um solche Ergebnisse zu veröffentlichen. Diejenigen, die nur auf die grandios wirkenden, operativen 8,5 Milliarden Euro sahen, zogen die Aktie in einem ersten Impuls höher, als die Meldung gegen 10 Uhr kam. Doch schon eine halbe Stunde später war der Kurs bereits ins Minus gerutscht. Aus charttechnischer Sicht ein klares Signal, denn:

Chart vom 14.04.2022, Kurs 148,98 Euro, Kürzel VOW3 | Online Broker LYNX

Dadurch ist die VW Vorzugsaktie an der Ende Februar etablierten Abwärtstrendlinie ebenso nach unten abgewiesen worden wie an der für kurzfristige Trader als Leitlinie oft wichtigen 20-Tage-Linie. Das ist erst einmal klar bärisch, aber: Diese erste Reaktion an einem Tag mit derart vielen Sonderfaktoren, die die Akteure beeinflussen, ist nicht unbedingt in Stein gemeißelt. Es ist möglich, dass die Aktie heute, nach den Feiertagen, anders läuft. Zwar hätte das bärische Lager jetzt einen klaren Vorteil. Aber erst, wenn die Vorzugsaktie auch heute weiter nachgibt, idealerweise unter dem Tagestief des Gründonnerstags bei 147,30 Euro schließt, wäre der Weg in Richtung des bisherigen Jahres-Verlaufstiefs bei 131,30 Euro wirklich eingeschlagen.

Noch hätte das bullische Lager also eine Chance, das Ruder herumzureißen. Der Chart zeigt klar, was dafür gelingen muss: Die VW-Aktie müsste – über die kurzfristige Abwärtstrendlinie und die 20-Tage-Linie hinaus – über der Widerstandszone 159,72/162,38 Euro schließen, dann wäre der Befreiungsschlag gelungen. Angesichts der immensen und unwägbaren Risiken, die sich aus den derzeitigen Rahmenbedingungen ergeben, sicherlich die weniger wahrscheinliche Variante. Aber einfach ausschließen kann und darf man an der Börse bekanntlich auch das weniger wahrscheinliche nicht.

Lassen Sie sich den Artikel vorlesen:

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die gesamte europäische Industrie wird aktuell durch hohe Gas- und Ölpreise belastet. Die Produktion von Bauteilen wird immer teurer und die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den USA oder China damit schlechter. Diesen Umstand bekam im Februar auch die Volkswagen-Aktie zu spüren und die Kurse gaben deutlich nach.

Von der Rückeroberung der psychologisch wichtigen Marke bei 200 EUR sind wir mittlerweile weit entfernt. Nach dem Totalabverkauf konnte sich im März zumindest eine technische Gegenreaktion bilden. Doch genau diese könnte bald wieder auf der Kippe stehen. Das jüngste Pivot-Tief bildete sich bei 150 EUR und liefert derzeit eine wichtige Unterstützung im kurzfristigen Bereich.

Expertenmeinung: Schauen wir uns für die kommende Handelswoche mögliche Szenarien an. Je länger es die Aktie schafft, sich im Bereich von 150 bis 160 EUR aufzuhalten, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die sich den Kursen nähernde 50-Tage-Linie überwunden werden kann.

Anders wiederum sieht es aus, wenn die Unterstützung bei 150 EUR per Schlusskurs nach unten gebrochen werden würde. Dies wäre für die Bären eine Einladung wieder aktiv zu werden und die Kurse könnten erneut zu bröckeln beginnen. Derzeit eine eher prekäre Situation, weshalb ich die Aussicht für die Volkswagen Aktie vorerst eher mit neutral einstufe.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 05.04.2022 Kurs: 156.08 Kürzel: VOW3 | Online Broker LYNX