HelloFresh Aktie aktuell HelloFresh: Hello Bullen

News: Aktuelle Analyse der HelloFresh Aktie

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HelloFresh
ISIN: DE000A161408
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Chartanalyse
Basis 6 Monate neutral
Zur HelloFresh Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Bereits Mitte März hatten wir den Hersteller von Kochboxen im Visier. Die Kurse der HelloFresh-Aktie konnten kurz zuvor das wichtige Support-Level bei 57.50 EUR, trotz kurzer Unterschreitung, nachhaltig verteidigen und zogen bereits kräftig an. Der Widerstand im Bereich bei rund 68 EUR war kaum zu übersehen und exakt hier nahmen zahlreiche Anleger die kurzfristigen Gewinne mit. Die Frage war nun, ob sich ein dringend benötigtes höheres Tief ausbilden kann. So wie es aussieht, hat sich dieses nun über der psychologisch wichtigen Marke bei 60 EUR gebildet und die Bullen unternehmen bereits erneut einen Versuch, den Widerstand nach oben zu durchbrechen. Im gestrigen Handel ist die Aktie erneut dort angekommen.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur HelloFresh Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Wir bekräftigen erneut unsere bullische Haltung auf die Aktie. Der Durchbruch Richtung Norden ist wohl nicht mehr aufzuhalten und somit könnte auch der Trend wieder in eine bullische Phase zurückkehren. Dennoch ist dieses Szenario noch nicht in Stein gemeißelt. Wichtig bleibt, dass das gebildete höhere Tief nicht mehr nach unten verletzt wird. Somit bleibt alles oberhalb der Ebene bei 60 EUR überaus produktiv. Schlusskurse darunter würden die Erholung bremsen und könnten zu einer Fortsetzung der Korrektur führen.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 07.04.2021 Kurs: 67.72 Kürzel: HFG | Online Broker LYNX
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Achim Mautz, Daytrader | LYNX Börsenexperten
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Vorherige Analysen der HelloFresh Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Zu Beginn der vorigen Woche hatte ich die überaus attraktive Situation im Chart der HelloFresh-Aktie besprochen. Die Aktie hatte sich dem Support-Bereich bei 56/57 EUR genähert und es war anzunehmen, dass die Bullen hier eine mögliche technische Gegenreaktion nach oben einleiten würden. Gesagt, getan. Zwar ging es einen Tag später noch einen Deut tiefer, doch bildete sich danach ein recht eindrucksvoller Hammer. Dieser wurde durch eine weitere grüne Kerze tags darauf bestätigt und sorgte somit für ein technisch sauberes Kaufsignal. Die Bullen zündeten in Folge ein regelrechtes Kursfeuerwerk und sorgten für ein ordentliches Kursplus. Das erste Kursziel nach oben im Rahmen der technischen Gegenreaktion waren die gleitenden Durchschnitte der Perioden 20 und 50. Diese wurden mittlerweile erreicht – Chapeau!    

Expertenmeinung: Die Aktie hat von letzter auf diese Woche alles richtig gemacht. Nun aber wird die Lage etwas schwieriger für frische Einstiege, denn der Anstieg der letzten Tage war nicht ohne. Wenn die Party weitergehen soll, dann braucht HelloFresh dringend ein höheres Tief. Eine kleine Korrekturbewegung wäre demnach nicht unbedingt negativ, sondern könnte für einen nachhaltigen Anstieg überaus förderlich sein. Nach wie vor besteht nämlich die Gefahr, dass wir es hier lediglich mit einer technischen Gegenbewegung nach oben zu tun haben könnten. Aktuell heißt es also abwarten.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 15.03.2021 Kurs: 63.75 Kürzel: HFG | Online Broker LYNX

HelloFresh gehört definitiv zu den Krisengewinnern und dementsprechend ist der Kurs auch durch die Decke gegangen. War das zu viel oder steht die Aktie vor der nächsten Rallye?

Willkommene Alternative

HelloFresh ist ein Lebensmittel -Lieferservice für vorportionierte Gerichte und inzwischen in einer ganzen Reihe von Ländern aktiv.

Das Unternehmen gehört sicherlich zu den Krisengewinnern. In Zeiten von Corona kann man nicht ins Restaurant und für viele scheinen die Angebote von Hellofresh eine willkommene Alternative zu sein.

Die Kunden können aus einer Vielzahl an Gerichten auswählen und erhalten alle Zutaten in der richtigen Menge geliefert.
Dazu gibt es ein Rezept mit Anweisungen zur Zubereitung.

Durch die Vorportionierung gibt es wenig Reste, doch vor allem ist es bequem. So sehen es zumindest die Kunden, sonst wären sie nicht so zahlreich.

Umweltfreundlich ist die ganze Sache aber eher nicht. Schließlich schickt man Kleinstmengen an Lebensmitteln mit Paketdiensten durchs Land und alles ist einzeln verpackt.

Geht auch so

Für HelloFresh war die Pandemie aus wirtschaftlicher Sicht ein Segen. Der Umsatz ist regelrecht explodiert.
Sicherlich wird ein Teil der Kunden dem Unternehmen auch nach der Krise treu bleiben. Die positiven Effekte dürften also länger anhalten.

Das Geschäft lief aber auch zuvor schon sehr gut. Der Umsatz legte in den Jahren zuvor jeweils um 30-50% p.a. zu.
Insgesamt konnten die Einnahmen von 2016 bis 2019 von 597 Mio. auf 1,81 Mrd. Euro mehr als verdreifacht werden.

Im Verhältnis dazu war die Bewertung durchaus attraktiv. Daher hatte ich mich Ende 2019 auch schon positiv zur Aktie geäußert (Link).
Damals notierte der Wert bei 18,60 Euro und das KUV lag unter 2.

Der Rest ist Geschichte.

Aktuelle Lage und Ausblick

Im gerade abgeschlossenen Geschäftsjahr hat sich der Umsatz von 1,81 auf 3,75 Mrd. Euro abermals mehr als verdoppelt.

Die Zahl der aktiven Kunden kletterte um 78,3% auf 5,29 Millionen. Die Bestellungen pro Kunden legten ebenfalls zu.

Darüber hinaus ist der Sprung in die Profitabilität gelungen. Das Ergebnis lag bei 2,09 Euro je Aktie.

All das rechtfertigt selbstverständlich auch eine höhere Bewertung als damals. Der Kurs hat sich seit meiner damaligen Analyse zwar mehr als verdreifacht, die geschäftliche Entwicklung hat aber nahezu mitgehalten.

Der Umsatz ist zwar nicht im gleichen Maß gestiegen, die Makrotrends sind aber positiver und inzwischen ist man profitabel. Das senkt das Risiko größerer Kapitalerhöhungen maßgeblich.

Mit einem KUV von 2,67 und einem KGV von 28,9 ist HelloFresh attraktiv bewertet.

Das gilt vor allem, wenn man die anvisierten Ziele erreichen kann. Für 2021 stellt das Unternehmen ein Umsatzwachstum von 20-25% in Aussicht, wenngleich das Ergebnis auch wieder etwas rückläufig sein dürfte.
Bei dem anhaltend hohen Wachstum ist das aber vollkommen in Ordnung, die Expansion kostet eben Geld.

Chart

HelloFresh ist übergeordnet klar bullisch und scheint nach dem Rücksetzer zu den Aufwärtstrends wieder zur Oberseite zu starten.

Über 60 Euro wäre jetzt der Weg in Richtung 63 sowie 67 Euro frei. Über 68 käme es zu einem weiteren prozyklischen Kaufsignal.

Aus Sicht der Bullen sollte die Aktie allerdings nicht unter 53 Euro fallen.

Chart vom 11.03.2021 Kurs: 60,45 Kürzel: HFG - Wochenkerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 11.03.2021 Kurs: 60,45 Kürzel: HFG – Wochenkerzen

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Der Hersteller von Kochboxen konnte seinen Siegeszug bis Februar dieses Jahres fortsetzen. Die Serie von höheren Tiefs und höheren Hochs bei der HelloFresh-Aktie wurde erst vor wenigen Tagen gebrochen und somit ist der Aufwärtstrend vorerst einmal vorüber. Doch die Korrektur der letzten Wochen war bereits mehr als überfällig. Nachdem sich die Kurse seit Herbst des vorigen Jahres verdoppeln konnten, gönnt sich der Titel nun eine Verschnaufpause. Eine recht ähnliche Korrektur fand bereits im Oktober 2020 statt. Dies gehört zu einer gesunden Kursbewegung dazu und sollte demnach nicht zu negativ gesehen werden. Die Kurse sind mittlerweile an einem wichtigen Punkt im Chart angekommen. Das Niveau rund um die Marke von 56.45 EUR war lange Zeit über ein heiß umkämpftes Terrain. Werden diese exakt hier wieder nach oben drehen?

Expertenmeinung: Wenn die Bullen weiterhin die Oberhand behalten wollen, dann darf dieses Niveau keinesfalls nach unten gebrochen werden. Ansonsten könnte aus der Korrektur ein Totalabverkauf werden und ein Kursziel von 38 EUR wäre angebracht. Dreht das Papier jedoch von hier aus wieder nach oben, könnten sich überaus attraktive Einstiegspunkte mit geringen Risiken ergeben. Noch bleibt die Chance, doch nun sind die Käufer gefragt. Vorläufig gefällt uns das Gesamtbild und wir sehen hier durchaus Potential nach oben. Daher geben wir dem Titel positive Aussichten mit auf den Weg.


Aussicht: BULLISCH

Chart vom 05.03.2021 Kurs: 58.70 Kürzel: HFG | Online Broker LYNX

Ein Minus von 6,5 Prozent bei HelloFresh nach der am Dienstag vorgelegten Quartals- und Jahresbilanz suggeriert, dass da der Wurm drin war. Aber es scheint eher, als seien die Erwartungen einiger Anleger einfach zu hoch gewesen. Die Zahlen waren erfreulich, die Perspektive ebenso. Es könnte somit lohnen, die Hand aufzuhalten, falls die Aktie eine jetzt näherkommende Unterstützungszone halten sollte.

An den Ergebnissen des Lebensmittel-Lieferservices war in der Tat nichts auszusetzen. Der Umsatz im vierten Quartal lag mit 1,11 Milliarden Euro im Rahmen der Analystenerwartungen, der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) mit 173,8 Millionen Euro sogar deutlich darüber (Konsens-Prognose 149 Millionen). 

Auch die mitgelieferten Ergebnisse für das Gesamtjahr 2020 konnten überzeugen. Der Umsatz lag auch hier mit 3,75 Milliarden Euro im Rahmen der Prognose, der Gewinn als EBITDA mit 505,2 Millionen darüber (Konsens-Prognose 484 Millionen). Und unter dem Strich stand dadurch ein Nettogewinn von 350,9 Millionen Euro – damit gelang HelloFresh erstmals der Sprung in die Gewinnzone – und das auch noch deutlich. Eigentlich konnte also nur die Perspektive für das laufende Jahr der Grund für die negative Reaktion sein.

Expertenmeinung: Richtig ist, dass man womöglich ein wenig ernüchtert sein könnte, wenn man sich diese 2021er-Prognose ansieht. Denn HelloFresh avisiert zwar einen Umsatzanstieg zwischen 20 und 25 Prozent, aber die EBIT-Gewinnmarge soll nur zwischen 9 und 12 Prozent liegen, niedriger also als 2020. Nur: Diese Perspektive würde bedeuten, dass der 2020er-Gewinn in etwa gehalten werden könnte. Und das ist mehr als die Experten im Vorfeld erwartet hatten. Da geht man bislang von einem Gewinnrückgang von ca. 15 Prozent aus, weil unterstellt wird, dass der Umsatzschub 2020 zu einem nicht unwesentlichen Teil auf die Lockdowns zurückzuführen war und daher 2021 kleinere Brötchen gebacken werden müssen.

Ob die Analysten zu Recht vorsichtig oder zu skeptisch sind, ist aus Anlegersicht eine reine Glaubensfrage, denn das wird man erst ermessen können, wenn das laufende Jahr 2021 einige Monate älter ist. Doch wenn man überzeugt ist, dass HelloFresh mittelfristig noch einiges an Potenzial hat, wäre diese Situation hinsichtlich eines möglichen Einstiegs einen genaueren Blick wert. Immerhin steuert der Kurs auf eine markante mittelfristige Auffangzone zu und hätte, je nachdem, wie tief die Aktie in diese Supportzone eintaucht, dann ein Kurs/Gewinn-Verhältnis zwischen 25 und 27 auf Basis der 2020er-Gewinne. Das klingt spannend … aber diese Zone muss auch erst einmal erreicht werden und dann halten.

Sie sehen im Chart, dass die Aktie durch den Bruch der november-Aufwärtstrendlinie auf kurzfristiger Ebene bärisch wurde. Danach wurde der Versuch, den Aufwärtstrend wieder aufzunehmen, an der im Chart blau markierten 50-Tage-Linie abgewiesen. Damit besteht jetzt die Chance, dass HelloFresh die mittelfristige Supportzone testet, die sich aus der 200-Tage-Linie und mehreren Zwischenhochs vom Oktober und November zwischen 50,65 und 56,45 Euro zusammensetzt. Sollte der Kurs diese Zone ansteuern, wäre das eine sehr ausgedehnte Korrektur, die sich mit Blick auf die solide Bilanzperspektive allemal eigenen würde, um über einen Einstieg mit einer engen Absicherung unterhalb der 200-Tage-Linie nachzudenken.

HelloFresh Aktie: Chart vom 02.03.2021, Kurs 62,50 Euro, Kürzel HFG | Online Broker LYNX

Mit einem Plus von fast 15 Prozent legte die Aktie von HelloFresh am Donnerstag einen charttechnischen Doppelschlag aufs Parkett. Nachdem es in den Tagen zuvor gelungen war, die Kreuzunterstützung aus kurzfristiger Aufwärtstrendlinie und 20-Tage-Linie im Bereich 46,50/47,50 Euro zu verteidigen, hatte HelloFresh-Kurs am Mittwoch ein wenig Fahrt aufgenommen. Am Donnerstag ging es indes richtig zur Sache:

Die Aktie eröffnete bereits über den letzten Zwischenhochs seit Ende Oktober und nahm diesen zwischen 51,30 und 52,35 Euro liegenden Widerstandsbereich durch ein Aufwärts-Gap. Anschlusskäufe führten dann dazu, dass die Aktie noch am selben Tag das bisherige Rekordhoch von 56,45 Euro überbot.

Dieser Riesensatz der HelloFresh-Aktie mag dadurch intensiviert worden sein, dass Leerverkäufer durch diesen initialen Start über dem Widerstandsbereich 51,30/52,35 Euro überrannt wurden und deren hektische Eindeckungen von zuvor in der Hoffnung auf einen Bruch des Aufwärtstrends leer verkauften Aktien die Rallye befeuerten. Aber wenn man sich die Frage stellt, ob ein solch schneller, weitreichender Kurssprung vorhalten kann, kommt es in diesem Fall wohl weniger darauf an, wie sich die chart- und markttechnische Lage darstellt. Entscheidend ist der Auslöser dieser Käufe. Und der war allemal ein gutes Argument für die Käufer:

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Expertenmeinung: Der Kochboxen-Spezialist hatte am späten Mittwochabend die Prognose für das bald endende Geschäftsjahr 2020 ebenso wie für 2021 angehoben. Mehr als eine Randnotiz ist dabei, dass HelloFresh die 2020er-Prognose damit schon zum fünften Mal angehoben hat. Und entscheidend ist zudem, dass das Unternehmen für das kommende Jahr mit weiterem Wachstum plant, den nicht wegzudiskutierenden Anschub durch die Corona-Problematik also nicht als einen vergänglichen Effekt einschätzt.

Konkret hob HelloFresh die Umsatzprognose von zuvor +95 bis +105 Prozent auf jetzt +107 bis +112 Prozent an. Zugleich sieht man die Vorsteuer-Marge jetzt höher, in einer Range zwischen 12,5 und 13,5 Prozent (zuvor 11,25 bis 12,75 Prozent). Für das Jahr 2021 rechnet das Unternehmen jetzt mit einem Umsatzwachstum zwischen 20 und 25 Prozent und einer Vorsteuer-Marge zwischen 9 und 12 Prozent. Das ist gut, wird aber noch beeindruckender, wenn man sich ansieht, dass die Marge 2019 noch bei mageren 2,6 Prozent lag. Damit kann HelloFresh darlegen, dass man sich ab jetzt voraussichtlich komfortabel in der buchhalterischen Gewinnzone festsetzen wird und auf Basis der soliden Margen nicht nur kleine Brötchen beim Gewinn backen muss. Das sind News von der Art, die imstande wären, diesen Kurssprung zu verstetigen. Sollte die HelloFresh-Aktie wieder unter 50 Euro zurückfallen und damit diesen Luftsprung komplett eliminieren, würde hier etwas elementar schieflaufen, dann sollte man in der Tat den Ausstieg erwägen. Solange das aber nicht passiert, wären die besseren Chancen auf der Oberseite zu suchen.

HelloFresh-Aktie: Chart vom 10.12.2020, Kurs 57,65 Euro, Kürzel HFG | Online Broker LYNX

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