HelloFresh Aktie Prognose HelloFresh: Wie lange geht das Trauerspiel noch weiter?

News: Aktuelle Analyse der HelloFresh Aktie

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HelloFresh
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Chartanalyse
Basis 6 Monate bearish
Zur HelloFresh Aktie
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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die frühere Euphorie in der Aktie des Herstellers von Kochboxen ist mittlerweile einer tiefen Depression gewichen und Anleger blicken auf ein Papier, dass schon seit Monaten einfach nicht mehr in die Gänge kommt. Die Serie von tieferen Hochs und tieferen Tiefs ist nach wie vor ungebrochen und die Bären bleiben vorerst am Drücker.

Das Unternehmen hat jüngst aufgrund der anhaltenden Krise in der Ukraine die Prognosen für das Gesamtjahr 2022 gesenkt und Anleger sehen hier nach wie vor kein Licht am Ende des Tunnels. Immer wieder gibt es interessante und attraktive Zwischenrallyes, doch diese hielten bislang immer nur wenige Wochen. Ein höheres Hoch wurde hierbei nie erreicht und dies wäre der entscheidende Punkt, um den Trend wieder in eine Kaufphase zu führen.  

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur HelloFresh Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Solange dies nicht passiert, bleibt die HelloFresh-Aktie weiterhin in einer bärischen Gesamtlage. Das letzte Pivot-Hoch wurde bei rund 35 EUR gebildet. Erst wenn die Kurse darüber schließen würden, wäre der Weg nach oben frei.

Vorerst sieht es aber nicht danach aus und dementsprechend bleibt die Aktie für langfristig orientierte Anleger weiterhin ein No-Go. Kurzfristig orientierte Anleger könnten hingegen von den Zwischensprüngen partizipieren, doch mehr ist aktuell nicht drin. Daher stufe ich die Aussicht für das das Papier vorläufig wieder auf bärisch ab.

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 03.08.2022 Kurs: 28.85 Kürzel: HFG | Online Broker LYNX
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Vorherige Analysen der HelloFresh Aktie

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Gestern Nachmittag legte der Kochboxen-Lieferant HelloFresh überraschend vorläufige Ergebnisse zum zweiten Quartal vor und fügte diesen Zahlen noch eine aktualisierte Geschäftsjahres-Prognose hinzu. Die sich, wie der Chart zeigt, als kalte Dusche erwiesen.

Eigentlich hätte man ja nicht erwarten dürfen, dass HelloFresh, das mit seinen Kochboxen einen nicht unbedingt billigen und vor allem nicht zum Grundbedarf der Konsumenten zählenden Service anbietet, in einem Umfeld, in dem geopolitische Spannungen, steigende Kreditkosten und eine aus dem Ruder gelaufene Inflation auf Gemüt und Geldbeutel der Verbraucher drücken, kräftig wachsen könnte. Im Gegenteil, man könnte sogar behaupten, dass man mit eher schwachen Zahlen hätte rechnen müssen.

So gesehen war das, was HelloFresh da am Mittwochnachmittag vorlegte, eigentlich ziemlich unspektakulär. Der Umsatz im zweiten Quartal ist nach diesen Vorab-Berechnungen von 1,56 Milliarden Euro im Vorjahresquartal auf jetzt 1,96 Milliarden Euro gestiegen, das um Sonderfaktoren bereinigte EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) wird um 140 Millionen betragen. Beides liegt gemäß HelloFresh sogar marginal über den Marktprognosen.

Aber aufgrund einer „signifikanten Veränderung der makroökonomischen Lage“ senke HelloFresh trotzdem die Gesamtjahresprognose, die seit Dezember 2021 bestand. Das währungsbereinigte Umsatzwachstum soll jetzt zwischen 18 und 23 Prozent liegen, da hatte man ursprünglich 20 bis 26 Prozent avisiert. Der Ausblick für das bereinigte EBITDA wurde von 500 bis 580 Millionen Euro auf 460 bis 530 Millionen zurückgenommen. Also eine Reduzierung der Gewinnerwartung von weniger als zehn Prozent … und eine Aktie, die daraufhin mit einem Minus von 9,41 Prozent aus dem Handel ging, nachdem sie am Tageshoch noch satte acht Prozent im Plus gelegen hatte: Wie geht das zusammen?

Expertenmeinung: Gar nicht, wenn man es logisch betrachten wollte. Zumal man ja wie gesagt eigentlich damit hätte rechnen müssen, dass HelloFresh eine Wachstumsprognose, die aus dem Dezember 2021 stammt, in einem Umfeld wie diesem nicht auf Dauer würde halten können. Dafür war diese Anpassung des Ausblicks nach unten sogar moderat – der Kurseinbruch war es nicht. Aber das dürfte eben der Punkt sein: Logisch sollte man eine Reaktion bei einer ehemaligen „In-Aktie“, die sehr stark von unerfahrenen Anlegern gekauft wurde, auch nicht angehen. Diese Reaktion war vor allem emotional befeuert … und damit ist auch, trotz der Vehemenz der Verkäufe, fraglich, ob dieser Selloff mittelfristig richtungweisend sein wird.

Unter dem Strich wäre die Aktie mit einem Kurs/Gewinn-Verhältnis von ca. 26 bis 27 für 2022 nach der angepassten Prognose nicht einmal teuer, sollte das Wachstum, wenn auch mit gebremstem Tempo, weitergehen. Wenn man sich überlegt, dass Marktteilnehmer Ende November noch fast 100 Euro für die Aktie zu bezahlen bereit waren und HelloFresh damals eindeutig überbewertet war, ließe sich jetzt konstatieren: Hier ist sehr viel, womöglich zu viel, Pessimismus im Kurs eingepreist. Aber:

Aus charttechnischer Sicht liegt das Kind jetzt eben erst einmal im Brunnen. Der Versuch, aus dem April-Abwärtstrend auszubrechen, wurde dadurch ins Gegenteil verkehrt, indem mit diesem Abverkauf sogar die kurzfristigen Aufwärtstrendlinien unterboten wurden. Damit wäre ein Test des bisherigen Jahrestiefs bei 27,02 Euro durchaus denkbar. Und dessen Unterschreiten zumindest nicht ausgeschlossen. Und da sich eine überzogen negative Sicht der Dinge ebenso hartnäckig halten kann wie blinder Optimismus, wäre es sinnvoll, erst dann an einen Long-Trade zu denken, wenn diese gestern nicht bezwungene Abwärtstrendlinie bei aktuell 33,20 Euro in einem nächsten Anlauf überboten wurde und damit klar wird, dass die Käufer sich von diesem Selloff nicht ins Bockshorn jagen ließen.

HelloFresh-Aktie: Chart vom 20.07.2022, Kurs 29,94 Euro, Kürzel HFG | Online Broker LYNX

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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: In den letzten Handelstagen kürte der Hersteller von Kochboxen die Gewinnerlisten am deutschen Parkett. Die Abwärtsspirale der HelloFresh-Aktie seit Ende des vorigen Jahres drehte sich bislang unaufhörlich weiter und so stellen sich Anleger erneut die Frage, ob das Papier alsbald dauerhaft auf die Siegerstraße zurückkehren wird.

Vorerst jedoch müssen wir jegliche Euphorie noch etwas bremsen, denn die Kursanstiege der letzten Tage stellen bislang eher eine technische Gegenreaktion in einer übergeordneten Abwärtsbewegung dar. Mittlerweile sind diese wieder an einer überaus auffälligen Widerstandslinie angekommen. Gleichzeitig drückt auch die 50-Tage-Linie von oben als Widerstand auf den aktuellen Verlauf. Nun gilt es abzuwarten, ob diese Hürde tatsächlich gemeistert werden kann.

Expertenmeinung: Der Trend bleibt vorerst in einer bärischen Gesamtphase. Dennoch könnte ein Ausbruch über die eingezeichnete Widerstandslinie wieder etwas positives Momentum bringen. Daher geben wir dem Titel zumindest neutrale Aussichten mit auf den Weg. Ein Breakout und Schlusskurse über dem Niveau von 34 EUR würde ein neues Kaufsignal generieren.

Doch Vorsicht! Sollte HelloFresh dieser Tage die Marke bei 30 EUR nach unten durchbrechen, wäre dies ein gefundenes Fressen für die Bären und sie wären in Folge wohl wieder in voller Stärke zur Stelle. Die kommenden Tage werden den weiteren Weg weisen.

Aussicht: NEUTRAL

HelloFresh Aktie: Chart vom 06.07.2022 Kurs: 33.09 Kürzel: HFG | Online Broker LYNX

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Platz 2 in der DAX-Gewinnerliste des Montags mit +6,83 Prozent, das klingt, als würde HelloFresh gerade dynamisch durchstarten. Doch diese prozentual großen Sprünge sind, im Gesamtbild betrachtet, in Wahrheit kleine Hüpfer. Viel Rauch um Nichts?

Es kommt darauf an, was man hier erwartet. Dass die Aktie des Kochboxen-Lieferanten in nächster Zeit wieder Tuchfühlung zum alten Rekordhoch von 97,50 Euro aufnimmt, kann man sich wohl getrost abschminken. Dass die operative Gewinnmarge im ersten Quartal 2022 von 11,0 Prozent im Vorjahreszeitraum auf 5,2 Prozent eingedampft wurde, macht klar:

HelloFresh bekommt die in allen Bereichen gestiegenen Kosten zu spüren, ohne das 1:1 an die Kunden weitergeben zu können … und der Corona-Sondereffekt ist Geschichte. Und da viele Konjunkturdaten andeuten, dass die Verbraucher erst seit April nennenswert auf die Konsumbremse treten, wäre eine Bilanz zum zweiten Quartal, die positiv überrascht, genau das: eine Überraschung. Andererseits: Die Aktie ist ja nicht umsonst so weit gefallen. Den Anlegern ist längst klar, dass hier jetzt kleinere Brötchen gebacken werden. Und damit könnte das verbleibende Abwärtspotenzial recht überschaubar sein.

Expertenmeinung: Das so beeindruckend wirkende Plus des Montags hat zwar nichts zu sagen. Aber dass die Aktie in den letzten Wochen immer wieder ein neues Jahrestief markiert, dann aber keine Anschlussverkäufe auftauchen, ist interessant. Denn das deutet an, dass das bärische Lager hier keine großen Ambitionen mehr hat, sondern neue Tiefs gerne annimmt, um die Gewinne auf der Short-Seite mitzunehmen. Das Geschaukel zwischen knappen neuen Tiefs und etwas deutlicher unter dem jeweils vorherigen liegenden Zwischenhochs kann sich zwar fortsetzen. Aber dass man sich mit Short-Trades noch eine goldene Nase wird verdienen können, ist zumindest zweifelhaft.

Nicht Short zu gehen ist zwar nicht dasselbe wie freie Bahn auf der Long-Seite. Aber wenn man nicht zu viel erwartet und erkennt, dass ein Anlauf an das April-Hoch bei 47 Euro schon ein beachtlicher Erfolg wäre und die HelloFresh-Aktie an der super-massiven Widerstandszone zwischen 60 und 62 Euro nur vorbeikäme, wen ein Wunder geschieht, könnte man sich auf der Long-Seite allemal auf die Lauer legen. Denn sollte es gelingen, diese Folge immer tieferer Zwischenhochs zu sprengen, indem die Aktie mit Schlusskursen über 40 Euro die April-Abwärtstrendlinie sowie das letzte Zwischenhoch von Mitte Mai überwindet, könnte die Linie bei 47 Euro von den Tradern in Angriff genommen werden. Nur sollte man vorerst eben nicht darauf wetten, dass eine Aufwärtsbewegung über diese eher kurzfristige Trading-Ebene hinauskommen könnte.

HelloFresh-Aktie: Chart vom 06.06.2022, Kurs 36,57 Euro, Kürzel HFG | Online Broker LYNX
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Angenommen, HelloFresh würde das Hoch der letzten zweieinhalb Monate bei 46,93 Euro überwinden, entstünde daraus aus rein charttechnischer Sicht Aufwärtspotenzial in die Region zwischen 60 und 65 Euro. Aber ist das momentan wirklich realistisch?

Wer bullisch denkt, sieht im aktuellen Chartbild der Aktie des Kochboxen-Lieferanten HelloFresh eine Bodenbildung. Immerhin hält der Kurs seit Anfang März den Bereich 31,69/33,41 Euro. Wer bärisch denkt, sieht da jedoch nur ein absteigendes Dreieck, schließlich liegen die Zwischenhochs seit Anfang April sukzessiv tiefer. Was zwar einen Ausbruch nach oben nicht ausschließt, aber kniffliger macht.

Aber richtig ist schon: Angenommen, die Aktie schafft es, sich aus dieser Handelsspanne zwischen 31,69 und 46,93 Euro nach oben abzusetzen, würden wirklich massive Charthürden erst zwischen 60 und 65 Euro warten, konkret wären das die Nackenlinie der Toppbildung des Vorjahres und die 200-Tage-Linie, an die der Kurs dann heranlaufen könnte. Aber eben nur, wenn der Ausbruch gelingt und die Trader so lange weiter zugreifen, ohne von den Short-Sellern abgefangen zu werden. Kann man das wirklich annehmen?

Expertenmeinung: Solange sich die Rahmenbedingungen für die Konjunktur insgesamt und für den Konsumbereich im Besonderen nicht ändern, eher nicht. Schon die Bilanz des ersten Quartals wies bei HelloFresh die üblichen Anzeichen auf, dass die Verbraucher vorsichtiger werden und die Kosten auf die Bilanz drücken. Denn auch, wenn die Zahl der Bestellungen zum Vorjahr zunahm, die Gewinnmarge tat es nicht, die kam deutlich von 11,0 auf 5,2 Prozent zurück. Das wird in diesem laufenden zweiten Quartal wohl nicht besser werden. Gerade diese letzte Woche eingelaufenen Bilanzen der US-Supermarktketten Walmart und Target lassen das vermuten, denn die hatten als erste große Unternehmen aus dem Bereich Konsum den April mit drin … und der war gar nicht gut. Und wenn das in den USA so ist, wäre es überraschend, wenn es hierzulande markant anders laufen würde.

So gesehen könnte es zwar angehen, dass eine Rallye am Gesamtmarkt, die dann voraussichtlich kurzlebig wäre, dennoch aber dynamisch sein kann, auch HelloFresh aus seiner Handelsspanne nach oben spült, aber:

Wer sich von diesem, vom aktuellen Kurs aus gerechnet gewaltigen, theoretischen Aufwärtspotenzial von 70 bis 85 Prozent bis an die Widerstandszone 60/65 Euro blenden ließe, übersieht eben, dass es nicht besonders wahrscheinlich ist, dass das am Gesamtmarkt ebenso wie bei dieser Aktie weiterhin dominante bärische Lager HelloFresh so weit laufen lässt. Wenn, sollte man hier nur nach klar bullischen Signalen und vorsichtig, mit konsequenten, engen Stop Loss auf der Long-Seite operieren und auf keinen Fall bullische Signale vorwegnehmen, die womöglich kommen könnten, aber keineswegs müssen.

HelloFresh Aktie: Chart vom 23.05.2022, Kurs 34,50 Euro, Kürzel HFG | Online Broker LYNX
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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Nach wie vor kommt die Aktie des Lieferanten von Kochboxen nicht in Schwung. Die HelloFresh-Aktie befindet sich mittlerweile seit Dezember des vorigen Jahres im freien Fall und hat bereits mehr als 60% an Wert eingebüßt.

Die fundamentale Situation hat sich ebenfalls deutlich eingetrübt und auch die angeschlagene Börsenlage macht die Lage nicht leichter. Vorige Woche gab es zwar seitens der Bullen den Versuch, die 20- und 50-Tage Linie nach oben zu durchbrechen, doch die kurzfristige Stärke wurde genutzt, um sich eher von dem Titel zu trennen, als Positionen aufzubauen. Der Verkaufsdruck setzt sich somit vorerst weiter fort.

Expertenmeinung: Der freie Fall setzte sich auch in der letzten Woche fort und gleichzeitig bildete sich ein neues tieferes Pivot-Hoch. Genau diese Marke ist nun für eine mögliche Erholung der Aktie ungemein wichtig. Erst wenn die Kurse über das Niveau von 43.24 EUR steigen und darüber schließen würden, wäre eine nachhaltige Zwischenerholung denkbar. Der Trend würde dann unmittelbar in eine neutrale Kaufphase übergehen und könnte einige Anleger wieder aufs Parkett zurückholen.

Ob dies jedoch so schnell passieren wird, ist eine andere Frage. Die Börsen dürften wohl eher mit negativen Vorzeichen in die neue Woche gehen und die Lage ist alles andere als bullisch.

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 06.05.2022 Kurs: 35.79 Kürzel: HFG | Online Broker LYNX