Hapag-Lloyd Aktie Prognose Hapag Lloyd: An der entscheidenden Widerstandszone abgedreht

News: Aktuelle Analyse der Hapag-Lloyd Aktie

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Hapag-Lloyd
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Marktenge Aktien sind naturgemäß hochvolatil. Das zieht Trader zwar an, aber Aktien wie die der Reederei Hapag Lloyd sind dadurch eben ein riskanteres Asset. Vor allem, wenn das Umfeld für eine Erholung der Unternehmensgewinne negativ ist. Und in diesem Fall ist das so.

Hapag Lloyd legte am Dienstagmorgen vorläufige, noch ungeprüfte Ergebnisse für das Jahr 2023 vor. Und die waren nicht nur so unerfreulich wie seitens der Analysten vermutet, sondern noch unerfreulicher. Wobei das Problem durchaus nicht in der beförderten Warenmenge lag:

Das Frachtvolumen lag etwa 0,5 Prozent höher als 2022, aber die Frachtraten, d.h. die Preise für die Beförderung, brachen massiv ein, konkret um beinahe 50 Prozent, zugleich stiegen die Kosten. Dadurch fiel der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) dramatisch von 17,5 Milliarden Euro im Jahr 2022 auf nur noch 2,5 Milliarden, im vierten Quartal lag das EBIT sogar mit -0,2 Milliarden Euro im negativen Bereich. Dass die Aktie auf dieses Zahlenwerk negativ reagierte, überrascht nicht, obgleich schwache Zahlen grundsätzlich zu erwarten waren und erwartet wurden, denn:

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Hapag-Lloyd Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Die Jahre 2021 und 2022 waren absolute Ausnahmejahre mit wegen der Lieferengpässe und der Inflation explodierten Frachtraten, die Hapag Lloyd die Milliarden nur so in die Kasse spülten. Dass das vorbei ist und auch nicht wiederkehrt, war klar. Nicht klar war aber, wie weit der Gewinn zurückfallen würde. Während die Reederei 2022 knapp 97 Euro pro Aktie als Gewinn verbuchte, waren es 2019 gerade einmal 2,06 Euro gewesen …. Und in den Jahren davor lag er um die 20 Cent pro Aktie. Momentan schätzen die Analysten, dass Hapag Lloyd 2024 in etwa fünf Euro pro Aktie erreichen könnte, der Gewinn 2025 dann in Richtung 2,30 Euro rutscht. Käme es so, wäre die Aktie trotz ihres immensen Abstiegs noch teuer bewertet. Also suchten die Bullen nach einem Strohhalm. Und diejenigen, die die Aktie seit Mitte Dezember scharf nach oben getrieben hatten, meinen den in den Angriffen der Huthi-Rebellen auf Frachtschiffe gefunden zu haben, aber:

Zwar sind dadurch die Frachtraten wieder deutlich gestiegen, aber dem entgegen steht eine längere Fahrtzeit, um das Rote Meer zu umgehen, so dass das Frachtvolumen insgesamt sinkt, wie Hapag Lloyd im Rahmen der gestern vorgelegten Ergebnisse schreibt. Hinzu kommt, dass diese Gemengelage nicht auf Dauer gegeben sein wird. Damit wurden diese Zahlen nebst Kommentierung zu einem negativen Ereignis … und trafen auf eine Aktie, deren Hoffnungsrallye ohnehin schon zum Erliegen gekommen war.

Hapag Lloyd Aktie: Chart vom 30.01.2024, Kurs 139,70 Euro, Kürzel: HLAG | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Hapag Lloyd Aktie: Chart vom 30.01.2024, Kurs 139,70 Euro, Kürzel: HLAG | Quelle: TWS

Wir sehen im Chart, dass die Rallye in der auf das zweite und dritte Quartal 2023 zurückgehenden Widerstandszone 176/180 Euro hängengeblieben war, die zusammen mit der da noch etwas über der Zone verlaufenden 200-Tage-Linie eine entscheidende Hürde bildete, die nicht genommen wurde. Zwar konsolidierte der Kurs dort nach zwei sehr schwachen Tagen erst einmal seitwärts, hat aber als Folge dieser 2023er-Zahlen wieder Fahrt nach unten aufgenommen. Hier dürfte für die Bullen über kurze Impulse hinaus erst einmal nichts zu holen sein.

Quellenangaben: Vorläufiges Jahresergebnis 2023, 30.01.2024:
https://www.hapag-lloyd.com/de/company/ir.iry-2024.irid-2694473.html

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Vorherige Analysen der Hapag-Lloyd Aktie

Es war zwar zu erwarten, aber die Neun-Monats-Ergebnisse der Reederei Hapag Lloyd wirkten dennoch ernüchternd. Die Super-Dividende ist Geschichte, die Top-Gewinne auch, die Analysten senken den Daumen. Aber heißt es nicht: „Kaufe, wenn sonst keiner kaufen mag“?

Als die deutsche Reederei Hapag Lloyd Anfang des Jahres ankündigte, für das Rekordjahr 2022 im Mai eine extrem hohe Dividende von 63 Euro pro Aktie auszuschütten, erwachte die Aktie noch einmal zum Leben. Aber wie zu befürchten war, wurde das Papier schon in diese „Dividenden-Rallye“ hinein verkauft. Und nachdem diese Ausschüttung vollzogen war, ging es weiter mit dem Abstieg. Ein Abstieg, der keineswegs bereits vorbei sein muss.

In den ersten drei Quartalen 2023 lag zwar das Frachtvolumen der Reederei gegenüber dem Vorjahreszeitraum nahezu unverändert, aber die Frachtraten, d. h. der Preis für den Transport, war dramatisch gefallen. Im dritten Quartal 2022 hatte diese Frachtrate für einen 20 Fuß-Container noch bei 3.106 US-Dollar gelegen, im dritten Quartal 2023 fiel sie auf 1.312 US-Dollar. Das hatte natürlich immense Konsequenzen für die Gewinnmarge und den Gewinn.

Die Marge hatte im Vorjahreszeitraum, basierend auf den 2022 in vielen Bereichen massiv gestiegenen Nachfrage, vor Steuern und Zinsen noch bei 53 Prozent gelegen, in den ersten neun Monaten 2023 fiel sie auf 20 Prozent. Und dass diese EBIT-Marge im dritten Quartal alleine nur noch bei 5,0 Prozent lag, machte klar: Im Jahresverlauf kam es da bisher noch nicht zu einer Stabilisierung. Entsprechend trüb stellte sich das EBIT an sich, also der Gewinn vor Steuern und Zinsen, dar: 293 Millionen US-Dollar waren es im dritten Quartal 2023, gegenüber 5,2 Milliarden im Vorjahreszeitraum.

Da stellt sich die Frage: Ist die Aktie möglicherweise trotz ihres gewaltigen Abstiegs vom im Mai 2022 bei 474,60 Euro markierten Rekordhoch immer noch zu teuer?

Expertenmeinung: Wenn man die Analysten fragt, lautet die Antwort ziemlich einhellig „Ja“. Zwar ist die Bewertung über das Kurs/Gewinn-Verhältnis mit aktuell 7 auf Basis der durchschnittlichen 2023er-Gewinnschätzung im langfristigen Bild eher niedrig. Aber wenn die Experten Recht behalten, wird der Druck auf die Marge weitergehen, auch wegen der im Zuge der Rekord-Frachtraten hochgefahrenen Transportkapazität, die jetzt zunehmend brach liegt und nur Geld kostet, statt welches einzubringen. Für 2024 vermuten viele Analysten, dass der Gewinn erneut um 80, eventuell sogar bis zu 90 Prozent zurückgeht. Und dann wäre die Aktie auch jetzt noch schlicht „teuer“.

Das schlägt sich auch in den Einschätzungen und Kurszielen nieder. Selten wird man eine Aktie finden, bei der sich der Schnitt der Einschätzungen im Bereich „Verkaufen“ wiederfindet – hier ist das der Fall. Es findet sich keine einzige „Kaufen“-Einstufung, nur zweimal „Halten“ und fünfmal „Verkaufen“. Dabei liegt das durchschnittliche Kursziel zwar mit 121 Euro im Bereich des derzeitigen Aktienkurses, aber der Schnitt wird nur durch ein Kursziel von 200 Euro hoch gehalten, das aber mit Datum vom Juni das mit Abstand älteste von allen ist. Und die Charttechnik?

Hapag Lloyd Aktie: Chart vom 27.11.2023, Kurs 118,60 Euro, Kürzel: HLAG | Online Broker LYNX
Hapag Lloyd Aktie: Chart vom 27.11.2023, Kurs 118,60 Euro, Kürzel: HLAG | Quelle: TWS

Die sieht auch nicht wirklich besser aus. Hier sehen wir, dass die Aktie derzeit versucht, einen Boden auszubilden, aber unterhalb des bisherigen Jahres-Verlaufstiefs, das am 8. November bei 107,90 Euro ausgebildet wurde, wäre nach unten keine Unterstützung von Bedeutung zu finden. Eine Gegenbewegung wäre daher angesichts des auf Wochenbasis markttechnisch überverkauften Levels zwar denkbar. Aber erst, wenn die Hapag Lloyd-Aktie die Widerstandszone 159,50 zu 167,60 Euro zurückerobern würde, wäre hier ein bullisches Signal gegeben. Und dass es dazu in nächster Zeit kommt wäre, angesichts der Erwartung, dass der Unternehmensgewinn in den kommenden Jahren auf den niedrigen Level der Prä-Corona-Jahre zurückfallen wird, eher überraschend!

Quellen:
Neun-Monats-Ergebnis 2023, 09.11.2023: https://www.hapag-lloyd.com/content/dam/website/downloads/ir/HLAG_Press_release_9M_2023_DE.pdf
Kursziele Analysten: https://www.finanzen.net/kursziele/hapag-lloyd

Vor anderthalb Jahren hat die Aktie der Hapag Lloyd-Reederei bei 474,60 Euro ein Rekordhoch markiert, heute kostet sie nur etwa ein Drittel … das wirkt billig. Aber gerade hier könnte der Spruch zutreffen, dass was billig scheint, noch viel billiger werden kann!

Es war eine Ausnahmesituation. Und jedem war das bewusst. Materialengpässe und viel zu knappe Transportkapazitäten führten 2021/2022 dazu, dass die Kosten für Schiffsfracht explodierten. Und mit ihnen die Gewinne derer, die diesen Transportraum anbieten konnten. Nachdem die Beschaffungspanik aber vorbei war und durch höhere Zinsen und Inflation die Nachfrage ins Gegenteil umschlug, sind auch diese Frachtraten massiv gesunken. Und mit ihnen die Gewinne der Reedereien.

Wie deutlich der Gewinn von Hapag Lloyd 2023 und dann im kommenden Jahr zurückkommen wird, ob man wieder auf den alten Levels vor der Sondersituation landet oder sich auf einem höheren Level stabilisieren wird, weiß man noch nicht. Doch auch, wenn der Gewinn 2024 doppelt so hoch läge wie 2019, vor der Phase der Verzerrungen, wäre die Aktie jetzt immer noch nicht „billig“, denn in diesen Jahren vor 2020 pendelte der Kurs zwischen 20 und 80 Euro. Aktuell weiß man das zwar noch nicht, aber viele Analysten befürchten ein Problem:  

Expertenmeinung: Aktuell gewinnen einige Experten den Eindruck, dass die massiv ausgebauten Transportkapazitäten nicht schnell genug heruntergefahren werden können bzw. konnten, sprich Reedereien wie auch Hapag Lloyd jetzt durch Überkapazitäten einen erheblichen Kostendruck erleben. Das Ergebnis sind auffällig negative Einschätzungen. Seit der Vorlage der Halbjahreszahlen am 10. August gab es keine einzige „Kaufen“-Empfehlung, dafür aber zahlreiche „Verkaufen“-Einstufungen. Und da finden sich gleich mehrere Kursziele, die sehr deutlich unter dem derzeitigen Level der Aktie liegen.

Gerade erst gestern senkte Goldman Sachs das Kursziel für die Aktie deutlich von 139 auf nur noch 107 Euro und wertete mit „Verkaufen“.  Auch das durchschnittliche Kursziel aller Experten für die Aktie liegt derzeit unter dem momentanen Börsenkurs, daher:

Auch, wenn sich der Kurs vom Hoch gerechnet bereits gedrittelt hat, muss das noch längst nicht alles gewesen sein. Hier einfach mit dem Blick auf das alte Hoch die Hand aufzuhalten und einzusteigen, wäre dementsprechend sehr riskant, zumal auch das Chartbild einen Kauf momentan nicht hergeben würde.

Hapag Lloyd Aktie: Chart vom 24.10.2023, Kurs 154,50 Euro, Kürzel: HLAG | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Hapag Lloyd Aktie: Chart vom 24.10.2023, Kurs 154,50 Euro, Kürzel: HLAG | Quelle: TWS

Sie sehen im Chart, dass Hapag Lloyd gerade erst durch die Tiefs des Jahres 2022 gerutscht ist, in einem intakten Abwärtstrend und mit zahlreichen weiteren Widerständen über dem Kurs. Diese Aktie müsste mindestens den Widerstandsbereich 176/180 Euro überwinden und die am 9. November anstehenden Neun-Monats-Zahlen müssten andeuten, dass die Analysten zu pessimistisch waren, um wieder auf der Long-Seite interessant zu werden.

Quellenangaben:
Halbjahresbericht 2023, 10.08.2023:
https://www.hapag-lloyd.com/content/dam/website/downloads/ir/HLAG_H1_2023_DE.pdf

Kursziele Analysten: https://www.finanzen.net/kursziele/hapag-lloyd

Zu wenig Transportraum, hohe Nachfrage, Lieferengpässe: Das führte 2021 und 2022 dazu, dass Reedereien wie Hapag Lloyd exorbitant gestiegene Gewinne einfuhren. Das führte zu einer Super-Dividende. Aber die ist jetzt bezahlt – und die Aktie kommt nicht mehr in Fahrt.

Zuletzt hatte ich die Hapag Lloyd-Aktie an dieser Stelle Anfang März besprochen. Da ging es um die Frage, ob man die im Februar avisierte und für den 4. Mai zur Ausschüttung vorgesehene Riesen-Dividende von sagenhaften 63 Euro pro Aktie mitnehmen oder womöglich doch besser vorher aussteigen sollte. Diese Frage hatte ich bei einem Kurs von 284 Euro in den Raum gestellt. Und auch, wenn die Aktie im April noch einmal kurz „die zweite Luft“ bekam: Man hätte sich mit dem tendenziell präferierten, umgehenden Ausstieg besser gestellt, als hätte man nach der Ausschüttung verkauft oder wäre jetzt noch dabei.

Es war auffällig, dass die Aktie am Tag der Dividendenzahlung (4.5.) nicht den üblichen Dividendenabschlag einpreiste und somit um 63 Euro nach unten rutschte, sondern gleich um 73 Euro. Und es war noch auffälliger, dass die Aktie immer noch keine Anstalten macht, diesen immensen Dividendenabschlag aufzuholen. Hapag Lloyd dümpelt seither seitwärts … da stellt sich die Frage, ob das womöglich eine Bodenbildung sein könnte und man auf die Aktie in Sachen Einstieg ein Auge haben sollte?

Expertenmeinung: Bevor die Reederei-Aktie im Sommer 2019 durchstartete, bewegte sie sich in der Region 15 bis 40 Euro. Ab Anfang 2021 ging es dann so richtig los, der Kurs erreichte im Frühjahr 2022 sein Rekord-Verlaufshoch bei 474,60 Euro. Aber das basierte auf obengenannten Faktoren, die dazu führten, dass die Preise für Schifffracht förmlich explodierten. Heute hat sich aber beispielsweise der Preis für Containerfracht seit seinem Rekord Mitte 2022 glatt gedrittelt. Und das drückt nicht nur auf Umsatz und Gewinn bei Hapag Lloyd, was man an den Anfang Mai vorgelegten Ergebnissen zum ersten Quartal sehen konnte. Es ist auch eine Entwicklung, die sich intensivieren könnte. Denn mittlerweile wirken die hohen Leitzinsen in Europa und den USA. Und die jüngsten, stimulierenden Maßnahmen der chinesischen Notenbank zeigen, dass es mit dem erhofften Wachstumsmotor China ohne externe Stimuli nicht weit her ist. Was bedeutet:

Die exorbitanten Gewinne bei Hapag Lloyd werden so schnell nicht wiederkommen. Und eine Weltwirtschaft mir rezessiver Tendenz, dazu die schon jetzt markant gefallenen Frachtraten …das kann den Gewinn noch deutlich weiter drücken. So gesehen kann man nicht unterstellen, dass die Aktie jetzt bereits billig wäre. Zwar käme man auf Basis der aktuellen Konsens-Gewinnschätzung für 2023 auf ein Kurs/Gewinn-Verhältnis von 10, was nicht teuer wäre. Aber erstens müssten diese prognostizierten Gewinne erstmal erreicht werden. Zweitens rechnen die Experten damit, dass sich der Gewinn 2024 noch einmal halbiert. Für 2024 läge das Kurs/Gewinn-Verhältnis also bei 20 … und das ist schon ziemlich teuer.

Ein Schnäppchen ist Hapag Lloyd also derzeit trotz des bereits massiven Kursabstiegs eher nicht. Sollte die Aktie beginnen, die durch die Dividendenzahlung entstandene, große Abwärts-Kurslücke zwischen 193 und 266 Euro zu schließen, könnte man als risikofreudiger Trader über einen rein charttechnisch basierten Long-Trade nachdenken, aber als mittelfristig lukrative Einstiegschance sollte man die Aktie auch jetzt nicht einordnen, zumindest nicht, solange sich die Perspektiven für die Reedereien insgesamt nicht aufhellen.

Hapag Lloyd Aktie: Chart vom 13.06.2023, Kurs: 189,50 Euro, Kürzel: HLAG | Quelle: TWS | Online Broker LYNX