DAX-Prognose 2018: Wie entwickelt sich der deutsche Aktienmarkt?

Börsenausblick: Wie entwickelt sich der DAX im Jahr 2018?

Am deutschen Aktienmarkt geht es nach einem sehr holprigen Jahresstart 2018 und einer Korrekturbewegung tendenziell wieder aufwärts. Und das obwohl etliche Konjunkturindikatoren wie das Ifo-Geschäftsklima oder der ZEW-Index in der Eurozone seit Monaten Rückgänge verzeichnen und auch von der EZB durch die Ankündigung der Beendigung des Anleihekaufprogramms im Dezember langsam aber sicher auf die geldpolitische Bremse getreten wird.

Doch weder diese noch andere Negativthemen wie der von US-Präsident Donald Trump angezettelte internationale Handelskonflikt, die wieder einmal aufflammende Iran-Krise, noch das politische Chaos in Italien oder das weltweit steigende Zinsniveau konnten die Stimmung nachhaltig drücken – trotz der in den vergangenen Jahren deutlich gestiegenen Bewertungen. In dieser DAX-Prognose analysieren wir, ob deutsche Aktien trotz allem weiterhin attraktiv für neue Investments sind und mit welcher Kursentwicklung Sie beim DAX-Index in den kommenden Monaten rechnen können.

Mit welchen Finanzprodukten (z.B. DAX-ETFs, DAX-CFDs, DAX-Futures, DAX-Optionen oder DAX-Zertifikate) Sie von Kursbewegungen des DAX-Index optimal profitieren, lesen Sie in unserem Artikel „Wie Sie den DAX-Index am besten handeln können“.

Die Aktienmärkte ziehen weiterhin Kapital an

Wenn Aktien – wie zuletzt – Stärke zeigen, obwohl einiges dagegenspricht, dann muss es dafür Gründe geben, die offensichtlich nicht für jedermann auf den ersten Blick ersichtlich sind. Aus einer übergeordneten Perspektive betrachtet ergeben die Zusammenhänge jedoch meist einen Sinn. Sehen wir uns für unseren DAX-Ausblick also das „große Bild“ an. Da Privatanleger „nur“ 16% der DAX-Anteile halten, wird der Handel von institutionellen Großanlegern dominiert. Diese stehen unter dem Druck, gewaltige Summen möglichst rentabel anzulegen, denn ansonsten ziehen die jeweiligen Geldgeber rasch ihre Mittel ab. Anlagealternativen zu Aktien wie Bankeinlagen, (Staats)Anleihen, Immobilien oder Gold scheinen derzeit für Großanleger entweder unattraktiv oder nicht liquide genug. Obwohl sich der DAX – natürlich mit einigen Unterbrechungen – mittlerweile seit rund neun Jahren in einem fast durchgängigen Bullenmarkt befindet, sind Aktien offensichtlich die einzige liquide Anlageklasse, die weiterhin in großem Stil Kapital anzieht.

DAX KGV mit 12,5 im historischen Vergleich günstig

Sind die Bewertungen der DAX-Aktien aufgrund der jahrelangen Kursanstiege nicht trotzdem schon zu hoch? Nein, eher das Gegenteil ist der Fall, denn mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von rund 12,5 sind die deutschen Blue-Chips im historischen Vergleich sogar eher günstig. Ein noch niedrigeres KGV von 10 bis 11 gab es allenfalls in Depressionsphasen, durchschnittlich liegt das DAX-KGV bei ca. 15. Das DAX-KGV von 12,5 besagt, dass die 30 Werte im Durchschnitt 12,5-mal mehr kosten, als die erwarteten Nettogewinne der DAX-Konzerne im Jahr 2018. Im Jahr 2000 wurde beim DAX kurzzeitig ein Rekord-KGV von 33,7 erreicht, mehr als der doppelte Wert des langjährigen Durchschnitts. Da 10jährige Bundesanleihen gleichzeitig rund 5% Rendite abwarfen, setzte ein massives Umschichten in Staatsanleihen ein, der Rest der Geschichte dürfte Ihnen bekannt sein. Eine Diskrepanz im Rendite-Vergleich der Anlagealternativen wie im Jahr 2000 liegt heute nicht vor.

Geldanlage ist immer „relativ“: Aktienmarkt noch immer alternativlos

Der Rendite-Ausblick der alternativen Investments ist weitaus weniger attraktiv als für Aktien. Pro Jahr „ein bisschen Geld“ mit Staatsanleihen zu verlieren war und ist für viele Großanleger paradoxerweise attraktiver, als ihr Geld in vergleichsweise renditestarken Dividendenpapieren mit langfristigem Gewinnsteigerungspotenzial anzulegen. Dies scheint sich nun zu ändern. Und an der Börse geht es schließlich nicht darum, wie lange ein Bullenmarkt schon andauert oder wie hoch die Kurse in den vergangenen Jahren bereits gestiegen sind. Geldanlage ist immer relativ zu betrachten: Es kommt stets darauf an, welcher Anlageklasse bezüglich Werterhalt, Wertentwicklung und Risiko im Vergleich die beste und stabilste Entwicklung zugetraut wird. In diese Richtung fließt das Kapital wie eine Flüssigkeit in einem Gefälle. Auch wenn Aktien derzeit relativ billig sind: Für eine DAX-Prognose reicht es nicht aus, sich (eindimensional) das historische Bewertungsniveau von Aktien zu betrachten, sondern es müssen (multidimensional) immer auch die zur Verfügung stehenden Alternativ-Optionen in Relation gesetzt werden. Und dabei spricht zumindest für die Fondsmanager offenbar weiterhin vieles für den Aktienmarkt.

Auslaufende Zentralbank-Kaufprogramme, steigende Zinsen & Politik-Unsicherheit: Staatsanleihen unter Druck

Ein plausibler Grund ist sicherlich, dass sich Staatsanleihen – als einzige wirkliche Anlagealternative für Großanleger – auf dem absteigenden Ast befinden. Und das ist nicht nur dem unverantwortlichen, rekordhohen Verschuldungsgrad der westlichen Industrienationen geschuldet. Auch die teilweise chaotisch anmutenden und zunehmend unberechenbaren politischen Verhältnisse tun nicht nur in den USA ihr Übriges, um das Vertrauen in die Politik und damit auch in staatliche Investments zu schmälern. Doch es gibt weitere Gründe, die Staatspapiere unter Druck setzen: Da die massiven Kaufprogramme der Zentralbanken gerade schrittweise auslaufen, fallen zukünftig die mit Abstand größten Anleihen-Käufer weg. Auch oder gerade weil Anleihen lange Zeit als „Safe Haven“ (sicherer Hafen) galten: Es ist durchaus fraglich, ob auch nach der Beendigung der Zentralbank-Eingriffe überhaupt noch genügend Anleihenkäufer zur Stelle sein werden, um das Angebot auf dem aktuellen Renditeniveau aufzunehmen. Als sicheren Hafen würden wir Staatsanleihen derzeit keinesfalls mehr betrachten.

Die Nachfrage nach den historisch betrachtet immer noch gering verzinsten Staatspapieren geht derzeit allein schon in Erwartung weiter steigender Zinsen erheblich zurück. Denn um ein steigendes Zinsniveau abzubilden, müssen die Kurse von Staatsanleihen fallen, da die Anpassung an das steigende Renditeniveau nur über sinkende Kursnotierungen erfolgen kann. Auf absehbare Kursverluste haben natürlich die wenigsten Großanleger Lust, die unter diesen Voraussetzungen massiv Anleihen verkaufen. Da der Anleihenmarkt den Aktienmarkt vom Volumen her bei Weitem übertrifft geht es um immense Summen. Dieses aus dem Anleihenmarkt fließende Kapital muss natürlich trotzdem weiterhin Rendite erzielen und angelegt werden. Die einzige ausreichend liquide Alternative ist die Börse, denn auch Immobilien und Gold können sich als verbleibende Anlageklassen nicht als ernstzunehmende Konkurrenten qualifizieren.

Immobilien: Illiquide und im Umfeld steigender Zinsen zunehmend unattraktiv

Immobilien haben nach den Preissteigerungen der vergangenen Jahre, sowie durch die steigenden Zinsen zuletzt erheblich an Attraktivität eingebüßt. Da diese überwiegend fremdfinanziert werden, lasten steigende Zinsen sehr schnell auf der für viele Finanzinvestoren ohnehin zu illiquiden Anlageform. Mit jedem Basispunkt den die Kreditzinsen für Immobiliendarlehen mehr kosten, verringert sich auch das potenzielle Investitionsvolumen d.h. die Finanzkraft der Käufer. In einem Umfeld steigender Zinsen werden Investments in Immobilien also zunehmend unattraktiv. Dazu kommt, dass sich die Käufersuche im Fall eines geplanten Ausstiegs nicht nur bei Großprojekten oft jahrelang hinzieht. Bei Aktien, Anleihen oder Gold gibt es hingegen stets einen Marktpreis zu dem ge- und verkauft werden kann.

Goldmarkt für eine echte Anlagealternative viel zu klein

Der Goldmarkt hingegen ist im Vergleich zu Aktien- und Anleihenmärkten vor allem zu klein. Schätzungen zufolge wurden weltweit bislang nur etwas über 165.000 Tonnen Gold gefördert. Zu einem Würfel gegossen, hätte dieser einer Kantenlänge von gerade einmal ca. 20 Metern. Die Hälfte des produzierten Goldes ist bereits zu Schmuck verarbeitet oder kommt in der Industrieproduktion zum Einsatz. Zehntausende weitere Tonnen lagern in den Tresoren der Zentralbanken, so dass folglich der Großteil des Goldes vom Markt ist. Um beispielsweise nur 1% der weltweiten Marktkapitalisierung von Aktien- und Staatsanleihen in Gold anzulegen, müssten beim aktuellen Goldpreis über 40.000 Tonnen oder rund ein Viertel der bislang geförderten Goldmenge erworben werden. Daher kommt auch dieser Markt – im Gegensatz zu Früher – für die allermeisten Großanleger und Fonds mit Milliardenvermögen nicht für Investments in Frage.

Goldpreis steigt bei negativen Realzinsen und bei extremer politischer Unsicherheit

Das bedeutet natürlich nicht, dass Gold als Investment nicht wieder an Attraktivität gewinnen könnte. Da das Metall per se keine Rendite generiert und zudem nicht unerhebliche Lager- und Sicherungskosten produziert, steigt der Goldpreis deshalb vor allem dann, wenn die Realzinsen negativ sind d.h wenn die Zinsen durch die Inflationsrate quasi „aufgefressen“ werden. Denn dann macht es durchaus Sinn, die Lagerkosten in Kauf zu nehmen und auf Wertsteigerungen beim gelben Edelmetall zu setzen. Daneben fungiert Gold in Extremsituationen auch immer wieder als „Hedge gegen Regierungspolitik“.

Eine Aktien-Euphorie ist noch ein Stück weit entfernt

Doch nicht nur Großanleger werden weiterhin an die Börse drängen. Auch viele Privatanleger, denn viele waren am Börsenaufschwung der letzten Jahre nicht oder nur geringfügig beteiligt. Grund waren meistens Bedenken, ob sich der Bullenmarkt nicht langsam dem Ende entgegen neigt. In der Regel endet ein langjähriger Aufwärtstrend jedoch nicht sang- und klanglos, sondern erst dann, wenn zu viele unerfahrene Anleger an die Börse drängen. Diese werden schließlich von steigenden Kursen und entsprechender Berichterstattung in den Medien angelockt, werfen alle Vorsicht über Bord und wollen zuletzt auch noch ihr Stück vom Kuchen haben. Wenn es soweit ist, kommt es meist zu einer finalen, relativ steilen Anstiegsbewegung und dann wird es gefährlich. Auch wenn zum Jahreswechsel bereits ein kleiner Hauch Euphorie zu spüren war, wird wohl noch einige Zeit ins Land gehen, bis die Stimmung an der Börse wieder einmal überkocht und „Hinz und Kunz“ Aktien kaufen. Denn durch die Korrekturbewegung in der ersten Jahreshälfte 2018 ist die Stimmung fürs Erste eher wieder gedämpft. Daher stehen die Chancen für weiterhin steigende Aktienkurse auch aus Sentiment-Sicht immer noch sehr gut.

Paradox: Aktienkurse und Zinsen steigen oft parallel

Auch die anziehenden Zinsen stehen einem Börsenanstieg übrigens (zunächst) nicht im Wege, eher im Gegenteil: In der Geschichte der Börse sind die Zinsen sogar in den allermeisten Fällen parallel zu den Aktienkursen geklettert. Denn ein steigendes Zinsniveau spiegelt in der Regel eine steigende Kapitalnachfrage und damit eine brummende Wirtschaft wieder. Erst ab einem Zinsniveau von 4,5% bis 5% hatten Zinssteigerungen historisch gesehen meist einen erkennbar negativen Einfluss auf die Börse. Wenn die Börse bei Zinsanhebungen kurzfristig verschnupft reagiert, so ist dies natürlich nachvollziehbar. Dennoch ist es ein Irrglaube, dass steigende Zinsen generell Gift für die Börse sind.

Aktienkurse können auch in Rezessionen steigen

Viele Anleger sind zudem überzeugt, dass Aktienmärkte in Rezessionen stets fallen müssen. Auch das ist ein Irrtum, denn historisch betrachtet ist dies zwar meistens, aber keineswegs immer der Fall. Aktienkurse steigen vor allem dann, wenn die Mehrzahl der Anleger fallende Kurse erwartet oder sich aufgrund der unsicheren wirtschaftlichen oder politischen Rahmenbedingungen unwohl fühlt. Da viele Anleger glauben, dass sich der langjährige Bullenmarkt bereits im Endstadium befindet, erwarten sie beim kleinsten Rücksetzer den Beginn eines neuen Bärenmarktes und steigen aus.

Doch an der Börse passiert bekanntlich meist das Gegenteil von dem was die Mehrheit der Marktteilnehmer erwartet. Natürlich wird ein langjähriger Aufwärtstrend immer wieder durch überschaubare Zwischenkorrekturen oder Seitwärtsbewegungen unterbrochen. Trotzdem stehen die Chancen gut, dass Aktien auch in den kommenden Jahren weiter steigen werden. Unternehmensanteile sind vor allem in politisch unsicheren Zeiten die bessere Alternative zu Gold. Möglicherweise könnte sich sogar eine Geldflucht in privatwirtschaftliche Anlageformen entwickeln. DAX-Aktien als Hedge gegen ein Euro-Aus

DAX-Aktien als „Hedge“ für ein mögliches Euro-Aus

Angesichts der chaotischen politischen Verhältnisse und Euro-kritischen Tendenzen in Italien ist sogar ein Euro-Aus auf einmal wieder vorstellbar. Für den (dennoch unwahrscheinlichen) Fall, dass die europäische Währungsunion tatsächlich auseinanderfällt, sind Besitzer von Immobilien, Gold und natürlich auch Aktien exzellent geschützt. Denn Investoren werden für diese Vermögensformen immer einen fairen Marktwert bekommen – unabhängig von der Währung. Bei Anleihen und Spar- und Bankguthaben hingegen sind Sie bei möglichen Währungsreformen auf die von Politikern festgelegten Wechselkurs- und Umrechnungsverhältnisse angewiesen – und diese können, wie die Geschichte lehrt, durchaus auch ungünstig für Anleger ausfallen. DAX-Aktien sind somit ein perfekter und gleichzeitig liquider Schutz vor einem Euro-Aus und Währungsturbulenzen.

Verschuldung, Protektionismus, Abgrenzung und Populismus in der Politik: Sondersituation für Aktien

Das politische Klima der wichtigsten Wirtschaftsnationen war im letzten Jahrzehnt auf internationaler Ebene meist relativ harmonisch und von verbesserten Handelsbeziehungen, Marktöffnungen (Stichwort Freihandel) und Zusammenhalt geprägt. Spätestens seit der Brexit-Entscheidung und der Trump-Wahl wird offensichtlich, dass der Wind gedreht hat und nun in Richtung Protektionismus, Abgrenzung und Populismus weht. Politikern und Regierungen zu vertrauen fällt deshalb zunehmend schwerer als es ohnehin der Fall ist. Auch Investoren sind deshalb immer weniger gewillt, Ihr Kapital in die ohnehin schon niedrig verzinsten Papiere hoch verschuldeter Staaten anzulegen.

Dies führt für Aktien zu einer Sondersituation, da es schlichtweg an liquiden Investmentalternativen fehlt. Die Entscheidungsgründe in Aktien zu investieren sind daher nicht unbedingt nur fundamentaler Natur. Von einer Flucht von staatlichen in private Assets zu sprechen ist möglicherweise noch etwas früh, aber dazu könnte es durchaus kommen. Die immer wieder aufflammende Skepsis der Anleger, die ständig das bevorstehende Ende des Bullenmarktes erwarten, trägt neben den günstigen Bewertungen dazu bei, dass sich die Stimmung längst noch nicht in einer kritische Euphoriephase befindet. Von diesen Tendenzen wird auch der DAX-Index, dessen 30 enthaltene Werte mehr als drei Viertel der Marktkapitalisierung des nationalen Aktienmarkts abbilden, weiter profitieren. Sehen wir uns zu guter Letzt für unseren DAX-Ausblick aber auch noch das längerfristige Chartbild des deutschen Aktienindex an.

  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
LYNX nutzt Ihre hier erhobene E-Mailadresse auch zur Information über eigene Produktangebote und Dienstleistungen.
Mit dem Klick auf "Jetzt Newsletter abonnieren" stimme ich dem Haftungsausschluss und den Datenschutzbestimmungen zu und erlaube LYNX meine bis dahin getätigten Angaben zu speichern und mit mir gegebenenfalls schriftlich, telefonisch oder per E-Mail Kontakt aufzunehmen. Die Erlaubnis kann jederzeit schriftlich an service@lynxbroker.de widerrufen werden.

Das Chartbild: Langfristiger Aufwärtstrend intakt

Um ein übergeordnetes Bild der technischen Verfassung einer Aktie oder eines Indizes zu bekommen, sollte man immer erst einen Blick auf längerfristige Charts werfen und sich dann die untergeordneten Zeitebenen ansehen, die fürs Trading oder die Aktienanlage meist relevanter sind. Im 10-Jahreschart ist der langfristige Aufwärtstrend seit Frühjahr 2009 klar erkennbar. Von ca. 3.700 Punkten im Tief, ging es bis Anfang 2018 auf über 13.500 Zähler, ein Zuwachs von stolzen +265%. Da der DAX als Performance-Index im Gegensatz zu den allermeisten Leitindizes auch Dividenden berücksichtigt, müssen die hohen Zuwächse im internationalen Vergleich zwar in Relation gesetzt werden, aber auch ohne Gewinnausschüttungen bleibt (beim weniger beachteten DAX-Kursindex) ein stattliches Plus von +176%. Hier sehen Sie beide Indizes im Vergleich:

10-Jahres-Chart DAX Performance-Index (mit Dividenden)

10-Jahres-Chart DAX Kurs-Index (ohne Dividenden)

DAX Performance-Index vs. Dax-Kursindex – der feine Dividenden-Unterschied

DAX in einer Zwischenkorrektur

Bei der Betrachtung des 4-Jahres-Charts fällt auf, dass sich der DAX aktuell nur wenig oberhalb des Zwischenhochs von Anfang 2016 aufhält. Vor allem im Vergleich zu den US-Indizes hinkt der Deutsche Aktienindex deutlich hinterher. Derzeit befindet sich der DAX nach wie vor in einer Korrekturbewegung, denn das neue Allzeithoch von Anfang 2018 konnte bislang nicht geknackt werden. Es ist daher gut möglich, dass der DAX zunächst die Aufwärtstrendlinie (Derzeit bei ca. 12.100 Punkten) oder sogar die 11.500-Punkte-Marke testet, bevor neue Höchststände in Angriff genommen werden. Bei knapp 11.500 Punkten befindet sich ein wichtiges Zwischenhoch aus dem Jahr 2015 das nun als Unterstützung fungieren sollte. Ungemütlich würde es aus charttechnischer Sicht erst dann werden, wenn diese Marke nachhaltig unterschritten würde. Das ist jedoch aus unserer Sicht ein eher unwahrscheinliches Szenario.

4-Jahres-Chart DAX Performance-Index

DAX-Prognose: 15.000 Punkte als mögliches DAX-Kursziel

Gelingt dem DAX der nachhaltige Ausbruch auf ein neues Allzeithoch, so wären aus charttechnischer und fundamentaler Sicht 15.000 Punkte innerhalb von 12 bis 18 Monaten ein realistisches Ziel. Dies würde einem Zuwachs von immerhin +18% und einem 2018er DAX-KGV von knapp 15 entsprechen. Dies ist durchaus gerechtfertigt, denn Aktien sind auch relativ betrachtet noch immer eindeutig die attraktivste Anlageklasse. DAX-Aktien versprechen daher auch in auch in den kommenden ein bis zwei Jahren attraktive Renditen. Anleger sollten die aktuelle Korrektur für Einstiege nutzen.

Mit welchen Finanzprodukten (z.B. DAX-ETFs, DAX-CFDs, DAX-Futures, DAX-Optionen oder DAX-Zertifikate) Sie von Kursbewegungen des DAX-Index optimal profitieren, lesen Sie in unserem Artikel „Wie Sie den DAX-Index am besten handeln können“.

Interview mit Börsenexperte Robert Halver 

Erfahren Sie vom Börsenexperten Robert Halver, ob sich der DAX trotz anhaltendem Handelskonflikt, der Schwellenländerkrise und den derzeitigen Schuldverhältnissen in Europa wieder erholen und womöglich neue Rekordstände aufbauen kann oder ob es zu einer nachhaltig gedrückten Stimmung bei den Anlegern kommt. 

Sie möchten an der Börse investieren?

LYNX bietet Ihnen den Börsenhandel von Aktien und anderen Wertpapierklassen direkt an den Heimatbörsen an. Damit profitieren Sie von einem hohen Handelsvolumen und engen Spreads. Sie haben über LYNX außerdem die Möglichkeit Aktien leer zu verkaufen, um auch von fallenden Aktienkursen zu profitieren.

Profitieren Sie als Daytrader, Anleger oder Investor von dem ausgezeichneten Angebot von LYNX, denn wir ermöglichen Ihnen den preiswerten Handel von Aktien, ETFs, Futures, Optionen, Forex u.v.m. Nehmen Sie sich die Zeit, unsere Gebühren mit denen der Konkurrenz zu vergleichen und handeln Sie in Zukunft über unsere professionelle Handelsplattform.

Sie möchten ausländische Aktienkurse in Euro umrechnen? Dann nutzen Sie unseren Währungsrechner für über 130 Währungen.

Artikelserie: Die Technische Analyse – Lassen Sie Charts für sich arbeiten!

  1. Trends, Widerstände und Unterstützungen: Das Fundament jeder Analyse
  2. Trendwende- und Konsolidierungsformationen: Die wichtigsten Chartmuster in Trends
  3. Markttechnik: Mit diesen Indikatoren sind Sie komplett ausgerüstet
  4. Absicherung: Stoppkurse richtig setzen
  5. Candlestick-Charts: Was diese Charts alles können
Handeln Sie über den Online Broker LYNX:
Ein Depot, viele Vorteile
  • stabile und zuverlässige Handelsplattform
  • kompetenter Service durch Experten
  • günstige und transparente Gebühren
  • umfangreiches Wissensportal
Mehrfach ausgezeichnet
Handelsblatt Auszeichnung: Bester Online-Broker
Broker-Wahl: Top Futures-Broker
Contact icon KOSTENFREI ANRUFEN
0800 5969 000
Contact icon SCHREIBEN SIE UNS
SERVICE@LYNXBROKER.DE
Contact icon FREUNDSCHAFTSWERBUNG
KUNDEN EMPFEHLEN LYNX
Contact icon HÄUFIG GESTELLTE
FRAGEN