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Ölpreis-Prognose 2026

Der Ölpreis im Bann der Geopolitik
von Ronald Gehrt
10.06.2026 | 09:45 Uhr
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Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

Ölpreis-Prognose | Online Broker LYNX
Die Entwicklung der Ölpreise ist heutzutage für viele Investoren eine wichtigere Vorlage für die Richtung des weltweiten Wachstums, als es Konjunkturdaten oder die Trends am Anleihe- und Devisenmarkt sind. Und die dahinterstehende Überlegung wirkt auch vollkommen logisch: Steigt die Rohöl-Nachfrage, brummt der Konjunkturmotor. Nur:

Damit liegt man oft falsch. Denn die Rohöl-Kurse gehorchen keineswegs nur der reinen Angebot-/Nachfrage-Entwicklung. Eine Prognose ist daher immer ein Abwägen zwischen Realität und Projektion, zwischen der echten Nachfrage und der Spekulation. Und wenn dann noch geopolitische Spannungen hinzukommen, die in den vergangenen Jahren bekanntlich massiv Einfluss auf den Ölpreis nahmen und es aktuell erneut tun, oder die OPEC gezielt die Preise beeinflusst, wird die Situation für Verbraucher und Investoren erst recht herausfordernd. Dieser Markt hat es also in sich. Aber eines ist er für uns Anleger damit nie: langweilig!

Inhalt

Investoren wie Konsumenten gleichermaßen beschäftigt dabei derzeit vor allem eine Frage: Welche Folgen hat die unstete Außen- und Wirtschaftspolitik, die seit Januar 2025 in Washington betrieben wird? Wird sie das Wachstum der Weltwirtschaft behindern und in der Folge den Ölpreis deutlich drücken oder führt die Vorgehensweise der US-Regierung zu einer länger anhaltenden Verteuerung der Ölpreise durch militärische Aktionen wie derzeit in Bezug auf den Iran? Zu dieser Frage unten mehr, zunächst ein grundsätzlicher Überblick:

Was bewegt den Ölpreis?

In erster Linie sind es die ökonomischen Rahmenbedingungen für die Weltwirtschaft, die für die grundsätzliche Trendrichtung entscheidend sind. Diese bestimmen die Nachfrage nach Rohöl und Benzin, Kerosin oder Heizöl. Auf der anderen Seite ist es das Angebot, das auf die Kurse einwirkt. Dabei spielt die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) eine wichtige Rolle. Allerdings stellen auch Länder, die nicht der OPEC angehören, beispielsweise Russland, die USA und Norwegen, in Bezug auf das Angebot und damit letzten Endes auf die Preisbildung eine zunehmend wichtige Größe dar. Vor allem die USA haben ihre Förderung in den vergangenen Jahren immens ausgebaut und sind mittlerweile das Land mit der höchsten Fördermenge an Rohöl von allen.

Das zweite Element ist die Spekulation am Rohstoffmarkt. Am Ende ist es die dortige Angebot-/Nachfrage-Situation, die den Kurs bestimmt. Dabei ist die reale Nachfrage nach Rohöl zwar ein wichtiges Element. Aber wenn große Spekulanten massiv über den Terminmarkt Long oder Short gehen, dominieren sie und nicht die ökonomischen Rahmenbedingungen für diesen Moment den Trend. Wichtig ist dabei (das ist auch ein entscheidender Aspekt, wenn es um eine Prognose für den Ölpreis geht), dass diese Spekulation sich an der realen Nachfrage-Entwicklung bzw. deren Perspektiven orientieren kann, aber nicht muss!

Sehen wir uns einmal, Stand Juni 2026, die vier entscheidenden Aspekte an, die den Ölpreis im weiteren Verlauf des Jahres beeinflussen könnten. Konkret sind das die Wachstumssituation weltweit, die Angebotsseite, die politische Entwicklung und vor allem der Faktor der Spekulation.

Ölpreisprognose – Ausgangslage Juni 2026 (1): Die ökonomischen Aspekte

Blicken wir einmal auf die vergangenen fünf Jahre zurück: Die seit Sommer 2021 sukzessiv aus dem Ruder gelaufene Inflation wurde auch durch einen immensen Anstieg der Rohstoffpreise verursacht. Dieser wiederum fußte auf einer zeitweiligen Verknappung des Angebots, weil die im Zuge der Corona-Lockdowns spürbar reduzierte Ölförderung nur schrittweise wieder angehoben wurde, während die Industrie weltweit versuchte, die durch diese Lockdowns verursachten Einbußen aufzuholen. Dafür war aber zu wenig Energie und Material vorhanden bzw. wegen der Überforderung der Logistik nicht zeitgerecht zu bekommen – das trieb den Ölpreis höher. Im Verlauf des Jahres 2022 kam ein weiterer Faktor hinzu:

Ölpreis-Prognose: Entwicklung Ölpreis der Sorte Brent im Vergleich zum Einkaufsmanagerindex USA von 2005 bis 2026 | Online Broker LYNX
Entwicklung Ölpreis der Sorte Brent im Vergleich zum Einkaufsmanagerindex USA von 2005 bis 2026 | Quelle: marketmaker pp4

Der Beginn des Ukraine-Konflikts und die damit verbundene Verunsicherung darüber, wie sich die Versorgungslage durch die Sanktionen gegen den großen Ölförderer Russland verändern würde, trieben den Kurs der wichtigsten Ölsorten im ersten Halbjahr 2022 zunächst noch weiter nach oben. Aber dann kam schon der nächste Faktor ins Spiel, der den Kurs der wichtigsten Rohölsorten wiederum drückte:

Die angehobenen Leitzinsen als Maßnahme zur Bekämpfung der zu hohen Inflation bremsten das Wachstum in den USA und vor allem in Europa. Zugleich kam die chinesische Wirtschaft nach den Corona-Jahren aufgrund des in die Bredouille geratenen Immobilienmarkts nicht so sehr wieder in Fahrt, wie sich die meisten Ökonomen und Investoren das vorgestellt hatten.

Und jetzt haben weitere, wichtige Einflussfaktoren das Ruder übernommen: die drastischen Einfuhrzölle, die von der US-Regierung verhängt wurden und die militärischen Aktivitäten der USA, die die geopolitische Gesamtlage verschärfen. Was die Zölle angeht, ist es den meisten Ländern zwar gelungen, die zunächst extrem hohen Zölle auf weniger dramatische Levels zu drücken und sich mit der Situation zu arrangieren. Aber mit China, dem wichtigsten Handelspartner der USA, ziehen sich die Verhandlungen hin. Das drückt auf den internationalen Warenfluss und drückte den Ölpreis entsprechend … bis das zweite kritische Element, das von den USA ausgeht, in den Vordergrund rückte: der Iran-Krieg und die mit ihm verbundene Einschränkung der Ölversorgung. Dazu der nächste Punkt:

Ölpreisprognose – Ausgangslage Juni 2026 (2): Die Angebotsseite

Als die Weltwirtschaft im Frühjahr 2020 fast zum Stillstand kam, brach der Ölpreis massiv ein. Die OPEC+, d. h. die Organisation erdölexportierender Länder plus Russland, nahm daher im Mai 2020 eine radikale Förderkürzung um ganze zehn Millionen Barrel pro Tag vor. Die USA, die nicht in einer solchen Gruppierung organisiert sind, reduzierten die Förderung ebenfalls massiv.

2024 lag die weltweite Fördermenge wieder auf dem vormaligen Rekordlevel, das in den Jahren 2018 und 2019 erreicht worden war, das sind um die 103 Millionen Barrel pro Tag. 2025 kam es zu einer erneuten Steigerung auf 106,5 Millionen Barrel am Tag.

Dabei nahmen die OPEC und Russland, allgemein als „OPEC+“ bezeichnet, immer wieder gezielt Einfluss auf das Angebot. Bis April 2024 wurde die tägliche Fördermenge mehrfach reduziert, erst seither legte sie wieder zu, was zu einem Rückgang der Ölpreise führte – bis Ende Februar 2026 der Iran-Krieg begann.

Ölpreis-Prognose: Entwicklung Ölpreis der Sorte Brent von 2018 bis 2026 | Online Broker LYNX
Entwicklung Ölpreis der Sorte Brent von 2018 bis 2026 | Quelle: marketmaker pp4

Dadurch, dass die Straße von Hormus als immens wichtige Passage für den Ölexport aus dem arabischen Raum seit Monaten nicht bzw. kaum passierbar ist, ist das Angebot derzeit geringer, als es sein sollte. Die OPEC reagiert zwar mit einer Intensivierung der Produktion, aber wegen des logistischen Problems, einen Großteil dieses Öls nicht auf normalem Weg zu den Käufern zu bekommen, drückt das den Preis bislang nur wenig.

Aber der Ölpreis ist nicht nur von der unmittelbaren Angebot-/Nachfrage-Situation abhängig. Oft spielen die Politik indirekt und geopolitische Spannungen direkt in die Preisentwicklung mit hinein … und die Spekulation, zu der wir gleich auch noch kommen. Zunächst der politische Aspekt:

Ölpreisprognose – Ausgangslage Juni 2026 (3): Der Faktor der Politik

Die Politik spielt bei der Entwicklung des Ölpreises keine permanente Rolle, kann aber jederzeit durch bestimmte Ereignisse oder die Reaktionen darauf starke Kursbewegungen auslösen. Dabei sollte man sich nicht darauf verlassen, dass der alte Börsenspruch „Politische Börsen haben kurze Beine“ immer zutrifft – es kommt darauf an, was passiert.

Dass diese „kurzen Beine“ auch mal äußerst lang sein können, beweist die derzeitige Situation ja wie keine andere.

Der Angriff Russlands auf die Ukraine Ende Februar 2022 war, wie der nachfolgende Chart zeigt, Auslöser für einen immensen Anstieg des Ölpreises. Der sich dann zwar erst einmal moderierte, aber politische Entscheidungen im Zuge dieser Krise hatten und haben weiterhin direkte Auswirkungen auf den Kurs. Der Umgang mit russischen Ölexporten, die Suche nach Alternativen durch höhere Lieferungen anderer Förderländer, die „Förderpolitik“ der OPEC – all diese Einflüsse auf den Ölpreis sind auf politische Entscheidungen zurückzuführen.

Ölpreis-Prognose: Einfluss politscher Entscheidungen auf den Ölpreis im Zeitraum 2021 bis 2026 | Online Broker LYNX
Einfluss politischer/fiskaler Entscheidungen auf den Ölpreis im Zeitraum 2021 bis 2026 | Quelle: marketmaker pp4

2025 war es die unerwartet kompromisslos und zugleich nicht auf die Folgen bedacht wirkende Wirtschaftspolitik der derzeitigen US-Regierung, die erheblich Einfluss auf die Börsen und dort auch auf den Ölpreis nahm. Denn wie weiter oben bereits beschrieben, beeinflussen hohe Einfuhrzölle in die USA und entsprechende Gegenmaßnahmen der betroffenen Staaten den Warenfluss, die Lieferketten und letztlich auch die Nachfrage nach Gütern deutlich und können damit den Bedarf an Rohöl reduzieren.

Und aktuell spielt die Iran-Problematik als weiteres geopolitisches Element eine entscheidende Rolle. Die Blockade der Straße von Hormus, einer entscheidenden Schifffahrtsroute für den Ölexport aus dem Nahen Osten, hat zu einem erneuten, massiven Kursanstieg des Ölpreises geführt … mit derzeit offenem Ausgang, da man aktuell, Anfang Juni 2026, weiter auf eine Lösung wartet.

Ölpreisprognose – Ausgangslage Juni 2026 (4): Das wichtige Element der Spekulation

So stark die Impulse durch die Angebotsseite, die Politik und die konjunkturellen Perspektiven auch sind: Man muss sich darüber im Klaren sein, dass die Preisbildung bei Rohöl letztlich an der Börse vorgenommen wird. Es ist daher am Ende die dortige Relation zwischen Käufern und Verkäufern, die die Kurse bewegt. Und ob jemand auf der Käuferseite tatsächlich ein „Abnehmer“ ist, sprich, das über den Future gekaufte Rohöl wirklich abnehmen wird oder nur aus rein spekulativen Gründen Long geht, die Position vor der Abrechnung des Futures neutralisiert und damit gar kein „echtes“ Öl beziehen will, ist egal: Einen kurstreibenden Effekt hat beides. Sehen wir uns das anhand eines Charts über einen langfristigen Zeitraum an:

Ölpreis-Prognose: Entwicklung Ölpreis und S&P 500 im Vergleich von 1992 bis 2026 | Online Broker LYNX
Entwicklung Ölpreis und S&P 500 im Vergleich von 1992 bis 2026 | Quelle: marketmaker pp4

Hier sehen Sie den langfristigen Kursverlauf des Ölpreises in Relation zum marktbreiten US-Index Standard & Poor’s 500 (S&P 500). Oft verlaufen die Trends parallel, was logisch ist, da das weltweite Wirtschaftswachstum für beide Assets gleichermaßen eine Orientierung ist. Aber es gibt auch Phasen, in denen der Ölpreis völlig gegensätzlich läuft.

Am extremsten war das 2008 der Fall, als der Aktienmarkt längst einbrach, der Ölpreis aber förmlich explodierte. Das ist ein markantes Beispiel dafür, wie groß die Rolle der Spekulation beim Ölpreis sein kann. Der Kurs wurde damals förmlich durch die Decke getrieben, stieg auf im Vorfeld ungeahnte Rekorde, bevor er dann 2009 implodierte, den negativen Rahmenbedingungen doch noch folgte. Aber auch in den Jahren 2013/2014 und 2023/2024 liefen Aktienmarkt und Ölpreis gegensätzlich, ohne dass das von der Angebot-/Nachfrage-Situation oder der Politik her zwingend gewesen wäre.

Auch momentan sehen wir ein hohes Maß an Spekulation. Denn der Ölpreis steigt zwar und der marktbreite S&P 500-Index als Repräsentant des Aktienmarkts auch. In diesem Fall ist das aber nicht das Ergebnis eines steigenden Bedarfs durch starkes Wirtschaftswachstum, sondern einer nennenswerten Verknappung mit mittelfristig unabsehbaren Folgen für die Weltwirtschaft. Wobei auffällt: Der Ölpreis reflektiert die Faktenlage derzeit deutlich korrekter als der Aktienmarkt.

Wäre der Faktor der Spekulation nicht so erheblich, wäre eine Ölpreisprognose einfacher, wenngleich „einfacher“ alleine wegen der aktuell kaum absehbaren Entwicklung des Wachstums und der unberechenbaren Entwicklungen auf politischer Ebene nicht „einfach“ heißt. Aber der Spekulationsfaktor ist eben erheblich und erfordert deswegen für Anleger, die sich bei Rohöl engagieren, noch höhere Aufmerksamkeit.

Öl-ETFs und Öl-ETCs | Online Broker LYNX
Öl-ETFs und Öl-ETCs 2026

Ölpreisprognose : Glaskugel vs. Charttechnik – Folgen Sie dem Trend!

Gerade im Bereich der Commodities (d.h. Rohstoffe) folgen die charttechnisch orientierten Trader Trends konsequent und reizen diese nicht selten extrem aus. Wenn sich ein klares charttechnisches Signal zeigt und sich danach ein Trend etabliert hat, kann der sehr weit führen, über das hinaus, was man aus rein rationaler Sicht erwarten würde.

Das gilt auch für die derzeitige Situation, die wir im folgenden Chart sehen. Der Kurssprung, der durch den Angriff auf den Iran ausgelöst wurde, ist zwar jetzt in ein hochvolatiles Auf und Ab übergegangen, aber ob der Kurs der hier gezeigten Ölsorte Brent Crude Oil tatsächlich ein Topp vollendet und wieder in die Region der vorherigen Kurse zurückfällt oder seinen Aufwärtsimpuls fortsetzt, ist absolut nicht vorhersagbar, weil das maßgeblich von politischen Entscheidungen abhängen wird, die momentan seitens aller beteiligten Nationen unberechenbar sind. In einer solchen Gemengelage Positionen einzugehen, würde letztlich einer Wette entsprechen.

Ölpreis-Prognose: Entwicklung Ölpreis der Sorte Brent von 2021 bis 2026 | Online Broker LYNX
Entwicklung Ölpreis der Sorte Brent von 2021 bis 2026 | marketmaker pp4

Und gerade, weil man eine Glaskugel bräuchte, um vorhersehen zu können, wie sich die Rahmenbedingungen in den kommenden Monaten darstellen werden und was die Trader daraus machen, würde sich letzten Endes nur eine Lösung als sinnvoll anbieten, wenn es um die Frage geht, in welche Richtung man sich beim Rohöl-Trading orientieren könnte:

Konsequent dem Trend bzw. den charttechnischen Signalen zu folgen. Vor allem, weil ein Spruch beim Ölpreis noch öfter zutrifft als z. B. am Aktienmarkt: Unverhofft kommt oft!

Fazit unserer Ölpreis-Prognose 2026:

Es würde sich anbieten, ohne vorgefasste „Marktmeinung“ in das Trading von Rohöl zu gehen. Die Trends können bisweilen verblüffend dynamisch und weitreichend ausfallen und müssen, das haben die vorstehenden Charts gezeigt, nicht immer rational sein, d. h., den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen entsprechen. Und auch, was diese Rahmenbedingungen angeht, gilt: Was heute richtig ist, könnte morgen schon falsch sein. Grundsätzlich würde man daher besser fahren, wenn man konsequent dem Trend und nicht persönlichen Vermutungen folgt.

Informationen zum / zu den auf dieser Seite genannten Produkt(en) finden Sie hier: PRIIPs / KIDs CME Futures

Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 09.06.2026 um 11:41 Uhr. Wir beabsichtigen, diesen Artikel mindestens alle 12 Monate zu aktualisieren.


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Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.