Goldpreis-Prognose | Online Broker LYNX

Im Zuge der Corona-Krise hatte der Goldpreis zunächst beeindruckend zugelegt und im August 2020 bei 2.075 US-Dollar ein Allzeithoch erreicht. Danach fiel das Edelmetall in eine Art Dornröschenschlaf … aber mit der weltweit anziehenden Inflation und der Erwartung, dass die meisten großen Notenbanken die Leitzinsen erhöhen werden, kam wieder Dynamik in den Kurs. Und jetzt, Anfang März, stehen die Börsen im Bann des Ukraine-Konflikts … und der Goldpreis nähert sich seinem 2020 markierten Rekordhoch.

Wird Gold im Jahr 2022 zu den großen Gewinnern gehören und besser laufen als der Aktienmarkt? Manchen scheint das angesichts der Krise in Osteuropa bereits eine ausgemachte Sache zu sein. Aber das Jahr ist noch lang. Wir diskutieren in diesem Beitrag, wie die Chancen für das Edelmetall in den kommenden Monaten stehen.

Goldpreis Prognose: Entwicklung Goldpreis und Kursentwicklung DAX im Vergleich von 2019 bis 2022 | Online Broker LYNX

Das tun wir indes mit der gebotenen Vorsicht, denn an Gold-Prognosen haben sich schon viele sehr erfahrene Experten die Finger verbannt. Aber wieso eigentlich? Warum ist Gold so schwer zu prognostizieren?

Warum Prognosen bei Gold ein Blick in die Glaskugel sind

Wenn man sich im nachstehenden Chart ansieht, wie die Experten mit ihren durchschnittlichen Prognosen in den vergangenen Jahren lagen, fällt auf, dass man da zwar dreimal in den letzten acht Jahren ziemlich genau ins Ziel kam, fünfmal aber voll daneben lag. Wie kommt das?

Goldpreis Prognose: Durchschnittliche Prognoseziele für den Goldpreis von 2014 bis 2022 | Online Broker LYNX

Die Entwicklung des Goldpreises unterliegt zahlreichen ganz unterschiedlichen Einflüssen. Auf der einen Seite gibt es viele Investoren, die Gold und andere Edelmetalle als einen „sicheren Hafen“ ansehen, wenn sich die wirtschaftlichen Perspektiven eintrüben und die Lage am Aktienmarkt negativ wird. Auf der anderen Seite nimmt die Nachfrage nach Gold im Bereich der Schmuckindustrie und der Industrie aber ab, wenn die Weltwirtschaft ins Wanken gerät.

Und diese eher mittelfristigen Argumente für oder wider Gold werden regelmäßig durch rein technisch agierende Trader durcheinander gewirbelt, die ausschließlich nach chart- und markttechnischen Aspekten handeln. Und gerade diese Gruppe hat in den letzten Jahren einen wachsenden Anteil am Umsatz gehabt. Spielen die Rahmenbedingungen also gar keine entscheidende Rolle mehr?

Doch, durchaus. Eine kritische Weltwirtschaftsperspektive wird grundsätzlich den Goldpreis stützen bzw. höher treiben. Aber davon abgesehen, dass die kurzfristigen Bewegungen innerhalb eines übergeordneten Trends sehr weit reichen und hochvolatil sein können, bleibt für diejenigen, die sich auf eine Prognose über ein Jahr einlassen wollen, das Problem, dass man eben nicht sicher absehen kann, ob der Himmel über der Weltwirtschaft in sechs oder zwölf Monaten sonniger oder im Gegenteil weit düsterer ist. Und dann wären da ja noch …

Gold: Hier traden die Emotionen mit!

… die Emotionen, die vielen Tradern unbewusst die Hand führen. Und gerade Gold ist, ähnlich wie z.B. Rohöl, ein sehr emotionales Asset. Denn Gold ist eben nicht irgendein Metall, sondern etwas ganz Besonderes. Etwas, das Bestand hat. Es mag keine Zinsen bringen, aber das Gefühl der Sicherheit, das Gold vermittelt, ist einzigartig und quasi seit Jahrtausenden in den Köpfen der Menschen verankert. Das Problem dabei ist:

Emotionen sind schlechte Ratgeber, vor allem, weil sie wankelmütig sind. Kursbewegungen lösen Emotionen aus und die wiederum Aktionen des Traders, die damit alleine von subjektiven Beweggründen geleitet werden. Fundamentale Aspekte wie Angebot und Nachfrage spielen in solchen Fällen oft nicht einmal eine Nebenrolle.

Das ist der eigentliche Grund, wieso Prognosen knifflig sind. Und wenn wir uns den vorstehenden Chart mit den durchschnittlichen Prognosen der letzten Jahre noch einmal genauer ansehen, stellen wir fest:

Auch in den Jahren, in denen die Experten zum Jahresende in etwa richtig lagen, lagen sie zwischenzeitig dramatisch daneben. Der Goldpreis zeigt kräftige Trendimpulse. In den letzten Jahren lag die Breite der Handelsspanne um die 30 Prozent pro Jahr … und das ist im historischen Vergleich sogar noch wenig. Bei einem solchen, stetigen Auf und Ab per 31.12. mit einem Prognose-Treffer ins Ziel zu kommen, ist eher Zufall. Und dieser Aspekt macht deutlich: Dass Gold das Jahr 2022 mit einem sehr starken Impuls begonnen hat, bedeutet nicht, dass der Goldpreis im weiteren Verlauf des Jahres so stark bleiben muss. Bei Gold ist nichts unmöglich!

Entscheidend ist es, den Trend mitzunehmen!

Gerade weil deutlich wird, dass man sich mit konkreten Kursprognosen auf ein Ratespiel einlassen würde, ist es nicht sinnvoll, ein Kursziel zu nennen. Wir wissen schließlich, dass der Markt immer wieder mit Überraschungen konfrontiert wird. 2020 war es Corona, 2021 die Inflation, 2022 der Ukraine-Konflikt. Zumal man sich doch eines fragen sollte: Wieso müsste man überhaupt wissen, wo Gold an Silvester 2022 notiert?

Der vorstehende Chart macht ja eines deutlich: Auch bei den „Treffer-Jahren“ der Analysten war Gold bis zu deren Prognoseziel auf volatilen Pfaden unterwegs, zeigte mehrere Trends, die man hätte mitnehmen und weitaus mehr verdienen können, als hätte man stur auf das Eintreffen der Prognose gesetzt. Zumal:

Wir haben im obenstehenden Gold-Chart ja durchschnittliche Prognosen abgebildet. Nimmt man die einzelnen Erwartungen der Analysten, so gehen die weit auseinander. So lag z.B. der Schnitt der Prognosen für Silvester 2021 zwar um 1.975 US-Dollar. Aber die einzelnen Ziele lagen in einer sehr breiten Range.

Und auch für das laufende Jahr 2022 sehen wir eine breite Streuung der Kursziele. Die reichen bei den großen Banken von 1.520 bis 2.500 US-Dollar pro Feinunze. Und diese Prognosen werden oft im Laufe des Jahres noch nach unten oder nach oben verändert. Also? Also gehen wir gescheiter vor und sehen uns an, was Gold in der Regel bewegt.

Was den Goldpreis bewegt

Viele Investoren gehen davon aus, dass steigende Leitzinsen ein Problem für den Aktienmarkt bedeuten müssen und die Anleger deswegen dort aussteigen und vermehrt in die sogenannten „sicheren Häfen“ wie Anleihen und Edelmetalle investieren. Doch die folgende Grafik, die die Bewegungen des Goldpreises und die Veränderung der US-Leitzinsen seit Ende der Neunzigerjahre abbildet, zeigt, dass das so nicht zutrifft.

Goldpreis Prognose: Entwicklung Goldpreis und US-Leitzinsen im Vergleich von 1996 bis 2022 | Online Broker LYNX

Die grün markierten Phasen sahen steigende US-Leitzinsen, doch nur in einer von dreien legte Gold nennenswert zu. In Zeiten sinkender Leitzinsen jedoch ist die Trefferquote höher. Einmal, Anfang der 2000er-Jahre, stieg Gold ganz erheblich, in der zweiten Phase 2007/2008 zumindest anfänglich. Und ganz besonders stark lief Gold in den Phasen, in denen der US-Leitzins (und mit ihm auch der der Eurozone) unbeweglich auf tiefem Niveau lag, so, wie das auch 2020 der Fall war. Wieso?

Weil das Argument, dass steigende Zinsen schlecht für den Aktienmarkt sind, so nicht richtig ist. Denn die Notenbanken heben die Zinsen (normalerweise) ja nur an, wenn die Wirtschaft kräftig und stabil wächst – und das ist gut für die Unternehmensgewinne und damit auch für den Aktienmarkt. Kritisch wird es im Gegenteil dann, wenn die Zinsen gesenkt werden müssen. Das geschieht, weil das Wirtschaftswachstum versiegt. Und mit ihm das Wachstum der Unternehmensgewinne. Das ist es, was Aktien unter Druck setzt und Gold als Alternative interessant macht.

Und das ist auch ein ganz entscheidender Grund, weshalb der Goldpreis seit Herbst 2018 so deutlich zugelegt hat. Ende 2018 erkannten viele Investoren, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ins Wanken geraten und die Notenbanken genötigt sein würden, ihre Politik tendenziell wieder steigender Leitzinsen umzukehren. Dazu der folgende Chart:

Goldpreis Prognose: Entwicklung Goldpreis und Kursentwicklung Bund Future im Vergleich von 2004 bis 2022 | Online Broker LYNX

Wir sehen hier die Kursentwicklung des deutschen Bund Futures und des Goldpreises. Der Bund Future bildet den Kursverlauf deutscher Bundesanleihen mit zehn Jahren Restlaufzeit ab. Wenn die Zinsen und damit die Anleiherenditen sinken, steigt dessen Kurs an. Und sinkende Renditen spiegeln eine zunehmende Sorge in Bezug auf die Wachstumsperspektive wider. 2008, 2014 und 2020 gab es zwar divergente Phasen, in denen sich Anleihekurse und Gold gegenläufig bewegten, in den anderen Jahren stimmte der Trend aber weitgehend überein.

Mehr zu den Gründen und Umständen, die den Goldpreis bewegen, finden Sie in diesem Beitrag: „Krisenbarometer Gold: Worauf es wirklich reagiert

In Bezug auf die vorgenannte Aussage, dass Gold bei steigenden Leitzinsen nicht zwingend steigen muss, gilt zu betonen: „Nicht zwingend“ heißt, dass das trotzdem in besonderen Situationen passieren kann. Und es ist relativ wahrscheinlich, dass eine solche besondere Situation derzeit vorliegt, das diskutieren wir im folgenden Abschnitt.

Gold 2022: Inflation, Leitzinsen, Ukraine-Konflikt und Goldpreis – wie wird das Jahr 2022?

Das Thema Corona spielt für die Weltwirtschaft kaum noch eine Rolle. Zwar hat sich diese Pandemie hartnäckiger gehalten als im Herbst 2020 noch erhofft, aber mittlerweile ist dieser Aspekt tatsächlich in den Hintergrund getreten. Doch was man noch vor einem Jahr nicht vermutet hatte: Ein zurückgedrängtes Problem ist mittlerweile durch mehrere andere abgelöst worden, die deutlich kritischere und ggf. auch länger anhaltende Auswirkungen zeitigen können.

Zum einen die Inflation als eine „Spätfolge“ der Corona-Lockdowns, mit der kaum ein Volkswirt vorher gerechnet hatte. Zum anderen die Problematik, dass die Notenbanken zunächst gar nicht, jetzt aber womöglich sehr massiv bei den Leitzinsen agieren werden, um eben diese Inflation zu stoppen, die so hoch liegt wie seit Jahrzehnten nicht.

Deutlich steigende Verbraucherpreise haben in den vergangenen Jahren regelmäßig eine positive Wirkung auf den Goldpreis gehabt, wie der folgende Chart zeigt:

Goldpreis Prognose: Entwicklung Goldpreis und US-Inflationsrate im Vergleich von 1976 bis 2022 | Online Broker LYNX

Und das ist auch nachvollziehbar. Denn was könnte die Investoren mehr dem Gold zutreiben als die Sorge davor, dass ihr Geld schnell an Wert verliert? Inflationäre Phasen waren daher schon immer grundsätzlich bullisch für Gold. Und diesmal könnte die Erwartung, dass steigende Leitzinsen die Inflation schnell und effektiv bremsen und daher Gold nicht nennenswert profitiert, falsch sein, denn:

Aufgrund der Tatsache, dass diese Inflation nicht dem üblichen Schema entspricht, nach der der zu starke Preisauftrieb auf eine zu hohe Nachfrage der Verbraucher zurückzuführen ist, sondern durch ein zu geringes Angebot als „Corona-Nachwehe“ entstanden ist, zweifeln viele daran, dass höhere Leitzinsen die Inflation stoppen werden. Daher ist die Angst um das eigene Geld aktuell sehr stark ausgeprägt.

Und dann kam in den letzten Wochen noch die Eskalation der Lage um die Ukraine hinzu, die noch schneller steigende Preise bei Energie, Industriemetallen und vielen Nahrungsmitteln auslöste. Das ist ein Umfeld, das für Umschichtungen in Richtung Gold prädestiniert ist. Die Chance, dass Gold das bereits nahe gekommene Rekordhoch vom August 2020 bei 2.075 US-Dollar erreicht und überbietet, ist also nicht gerade klein. Aber:

Das sicher vorhersagen kann man nicht. Am Ende sind es die Emotionen der Anleger, die entscheiden, ob diese sich wieder vermehrt dem Gold zuwenden oder nicht, ob dadurch neue Rekordhochs erreicht werden oder nicht. Und emotionale Aktionen vorausberechnen zu wollen ist Unsinn. Daher wäre es wenig sinnvoll, sich zu einer konkreten Kursprognose für den Goldpreis über einen längeren Zeitraum verleiten zu lassen. Was wäre die Alternative? Ganz einfach: Folgen Sie den Trends!

Die Kurse bilden die Fakten ab – ihnen und damit dem Trend des Geldes zu folgen ist gemeinhin weitaus effektiver, als sich auf die Blicke in die Glaskugel zu verlassen, die so viele Analysten regelmäßig vornehmen und doch am Ende daneben liegen. Wenn wir uns ansehen, wie sich die charttechnische Lage aktuell darstellt, wird deutlich:

Gold hat durch vorgenannte, die Weltwirtschaft unter Druck setzende Aspekte seine Initialzündung erhalten. Zunächst der Blick auf das ganz langfristige Bild:

Goldpreis Prognose: Entwicklung Goldpreis von 2011 bis 2022 | Online Broker LYNX

Nachdem der Goldpreis eine mehrere Jahre andauernde Bodenbildung abgeschlossen hatte, ging es bereits im Vorfeld der Corona-Krise Anfang 2020 über die Nackenlinien-Zone dieser Bodenbildung im Bereich 1.522/1.533 US-Dollar hinaus. Die Rallye führe das Edelmetall kurzzeitig über 2.000 US-Dollar pro Feinunze, dann setzte eine Korrektur ein.

Die auf das Jahr 2021 zurückgehende Unterstützungszone um 1.800 US-Dollar wurde dabei zwar unterboten, der übergeordnete, 2019 etablierte Aufwärtstrend hielt aber stand. Von hier aus startete Gold in den vergangenen Wochen seinen Anlauf an das bisherige Hoch von 2.075 US-Dollar. Wie wir im etwas kurzfristigeren Chartbild auf Wochenbasis gut sehen können, fiel die zurückgewonnene Dynamik mit der Eskalation der Lage in der Ukraine zusammen.

Goldpreis Prognose: Entwicklung Goldpreis von Oktober 2019 bis März 2022 | Online Broker LYNX

Damit sind die Einflussfaktoren, die voraussichtlich bei der kommenden Performance des Goldpreises die Hauptrolle spielen werden, klar: Der Ukraine-Konflikt und die Inflationsentwicklung bzw. die Gegenmaßnahmen der Notenbanken. Aber auch, wenn wir die Hauptdarsteller auf der Bühne kennen, so wissen wir doch nicht, was sie dort in den kommenden Monaten tun werden. Niemand könnte heute, Anfang März 2022, absehen, wie sich das Kursbild und die Rahmenbedingungen in drei oder sechs Monaten präsentieren. Daher unser Rat:

Folgen Sie nicht irgendwelchen Meinungen und Weissagungen, folgen Sie den Trends! Ja, Gold hat alle Chancen, auch in den kommenden Monaten ein Outperformer gegenüber vielen anderen Assets zu werden. Aber bis das Jahr 2022 endet, kann und wird noch vieles … und viel Unerwartetes … passieren. Und viele Trendimpulse in beide Richtungen würden sich nutzen lassen, wenn man aufmerksam agiert. Bei Gold selbst ebenso wie bei den hochspannenden Goldminen-Aktien:

Goldminen-Aktien: Hier würde die Hausse mit Hebel wirken!

Wenn man über Investments in Gold nachdenkt, darf man die Minenaktien nicht außer Acht lassen. Denn dort wirken Kursveränderungen des Goldpreises mit einem Hebel, weil die Gewinne der Goldminen erst oberhalb ihrer Förderkosten beginnen. Damit sind Minenaktien deutlich spekulativer als Gold selbst, sind aber als Beimischung zum Depot im Zuge eines stabilen Aufwärtstrends bei Gold hochinteressant. Einen aktuellen Beitrag zum Thema finden Sie hier: „Die besten Gold-Aktien“.

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