Börsenblick

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Aktienanalyse:
Nemetschek: Befreiungsschlag im zweiten Anlauf?

Aktuelle Analyse der Newmont Mining Aktie

Die am vergangenen Donnerstag veröffentlichte Bilanz des dritten Quartals sorgte bei der Aktie des Bau- und Architektursoftware-Spezialisten Nemetschek für einen spontanen Kurssprung. Und das zu Recht, denn das war ein absolut überzeugendes Zahlenwerk, das da auf den Tisch kam. Doch dann drehte die Aktie ab und beendete den Tag im Minus. War da ein Haar in der Suppe?

Was die Bilanz selbst angeht, nicht. Der Umsatz legte zum Vorjahresquartal um solide 20,4 Prozent zu. Der Gewinn, gerechnet als EBITDA, d.h. vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen, stieg jedoch um sagenhafte 46,4 Prozent. Was klar machte, dass Nemetschek die Gewinnmarge deutlich erhöhen konnte. Die liegt derzeit, wenngleich zum Teil währungsbedingt, bei stolzen 30,9 Prozent. Was die eigenen Ziele für das Gesamtjahr angeht, sieht Nemetschek das obere Ende der Zielzone als komfortabel erreichbar an. Was heißt, dass es auch ein wenig darüber hinausgehen könnte. Was also trieb diejenigen an, die begannen, in die starke Reaktion auf diese Zahlen, die den Kurs in der Spitze um elf Prozent nach oben trug, hinein zu verkaufen?

Expertenmeinung: Es mag der Umstand gewesen sein, dass der Kurs in so kurzer Zeit so weit gestiegen war und einige einfach Gewinne mitnehmen wollten. Was zu einem größeren Abstieg wurde, als die Aktie dadurch wieder in ihren fast drei Monate währenden Seitwärtstrend zurückfiel und beim Wiedereintritt von oben zusätzlich einige Short-Trades provozierte. Es mag auch der Umstand sein, dass die Quartalsbilanz zwar stark war, Nemetschek aber noch nicht zu einer „billigen“ Aktie machte, denn auch so wäre das Kurs/Gewinn-Verhältnis für die für 2019 erwarteten Gewinne mit über 50 relativ hoch.

Aber Sie sehen im Chart, dass die Käufer am Freitag umgehend wieder zur Stelle waren. Was auf charttechnischer Basis dadurch ausgelöst wurde, dass beim Abverkauf der Donnerstags-Gewinne die Supportzone 43,20/44,60 Euro hielt und mit der Rückeroberung der 20-Tage- und der 200-Tage-Linie, die mitten in der Seitwärtsrange liegen und am Vortag nur knapp unterboten wurden, sofort wieder die Chance bestand, die obere Begrenzungszone bei 48,95/50,20 Euro im zweiten Anlauf zu überwinden. Hinzu kommt, dass das Kurs/Gewinn-Verhältnis der Nemetschek-Aktie im Vorfeld schon höher, das Gewinnwachstum aber geringer war. Mittlereile haben sich Gewinn und Kurs und vor allem die Gewinnperspektive für das kommende Jahr so weit angeglichen, dass der Kurs zwar hoch, aber nicht „zu hoch“ wäre. Daher: Sollte es gelingen, diese Seitwärtsrange mit Schlusskursen über 50,20 Euro doch noch zu überwinden, wäre hier eine interessante, bullische Indikation gegeben.

Nemetschek Aktie: Chart vom 01.11.2019, Kurs 48,80 Euro, Kürzel NEM | LYNX Online Broker

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