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Aktienanalyse:
Klöckner: Für immer Kellerkind?

Aktuelle Analyse der Klöckner Aktie

Klöckner ist einer der größten produzentenunabhängigen Stahl- und Metallhändler in Europa und Nordamerika. Der Konzern agiert hierbei als Bindeglied zwischen der Stahlerzeugung und den Verbrauchern und ist mit 170 Standorten in 12 Ländern tätig.

Das wird sich nicht ändern

Die Stahlindustrie ist notorisch konjunkturanfällig. Unternehmen ist solchen Branchen müssen also in guten Zeiten überdurchschnittlich wachsen und sich ein Polster zulegen.

Bei Klöckner ist aber keine nachhaltig positive Umsatzentwicklung zu erkennen. Im abgeschlossenen Geschäftsjahr war der Umsatz niedriger als 2011 und 2012.
Darüber hinaus hat man Probleme mit der Profitabilität. Die operative Marge tendiert gegen Null, in vielen Jahren ist man gar nicht profitabel.

Hinzukommt, dass das Geschäft kapitalintensiv ist. Alles was man erwirtschaftet, muss umgehend wieder reinvestiert werden. Das Geld versickert einfach.
Daher musste man in der Vergangenheit auch mehrfach auf Kapitalerhöhungen zurückgreifen.

All das wird sich nicht ändern. Daher habe ich in der Vergangenheit auch immer wieder vom Kauf abgeraten. Zuletzt zu Kursen bei 9,35 und 6,44 Euro. Danach sackte die Aktie bis auf 4,19 Euro ab.
Eine ausführliche Analyse finden Sie hier.

Aktuelle Lage

Das laufende Geschäftsjahr passt gut in das übergeordnete Bild. In den ersten neun Monaten lag der Stahlabsatz 6,6% unter dem Vorjahr.
Der Umsatz ist von 5,2 auf 4,9 Mrd. Euro gesunken.

Die Margen waren rückläufig, das EBITDA ist von 197 auf 136 Mio. Euro eingebrochen. Unter dem Strich war man nicht mehr profitabel. Das Ergebnis sank von 0,75 auf -0,05 Euro je Aktie.

Dennoch hat sich die Aktie wieder spürbar erholt. Anleger hoffen auf bessere Zeiten, doch wie realistisch ist das? Klöckner hat schließlich nicht nur ein schwieriges Jahr. Sondern ein paar schwierige Dekaden.

Die Dividende wurde bereits gekürzt, eigentlich kann man sich gar keine leisten.
Selbst wenn die Erwartungen in den kommenden beiden Jahren erfüllt werden können, läge das KGV für 2020 und 2021 bei 60 und 32. Warum sollte man das zahlen?

Die Bullen argumentieren mit den Vermögenswerten. Doch was sind sie in Wirklichkeit Wert?  Schließlich kosten sie Geld und erwirtschaften keins.
Realistischerweise wird auch das den Anlegern nicht weiterhelfen.

Chart

Durch die Erholung hat sich die Aktie dem Abwärtstrend und den zentralen Widerständen bei 7-7,50 Euro angenähert. Die Kursrisiken sind dadurch wieder deutlich gestiegen.
Diese Hürde dürfte schwer zu überwinden sein. Tatsächlich scheinen die Bullen bereits eine Etage tiefer aufzugeben. Seit Wochen kommt die Aktie nicht mehr weiter.
Unter 6,00 Euro droht ein neuerlicher Rückfall in Richtung 5,50 und 4,50 Euro.

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Chart vom 07.01.2020 Kurs: 6,09 Kürzel: KCO - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

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