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Aktuelle Analyse:
J.P. Morgan: Pullback an die Nackenlinie 102/103 US-Dollar

Nach der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten ging es mit den US-Bankaktien anderthalb Jahre aufwärts, weil man sich sicher war, dass zum einen Trump dafür sorgen werde, dass die Steine, die man den Banken nach der Subprime-Krise in den Weg gelegt hatte, fortgeräumt werden und die Banken zum anderen davon profitieren würden, dass die neue US-Regierung das Wachstum äußerst anschieben werde. Was hieße:

Mehr Kredite und höhere Zinsen und damit bessere Gewinnmargen im Kreditgeschäft. Das traf auch grundsätzlich so ein. Doch mit dem Beginn des vierten Quartals 2018 war es mit dieser guten Stimmung ebenso vorbei wie mit der Aufwärtstendenz. Die J.P. Morgan-Aktie kam am Ende Februar bei knapp über 119 US-Dollar markierten Rekordhoch nicht vorbei und drehte scharf ab.

Ein Anfang November im Zuge einer Gegenreaktion markiertes Zwischenhoch wurde dann zum Endpunkt eines Versuchs, sich Anfang Dezember nach oben abzusetzen. Ein Doji knapp über der 200-Tage-Linie wurde zum Ausgangspunkt eines erneuten, kräftigen Abwärtsimpulses, der dazu führte, dass die Jahresbilanz der Aktie für 2018 klar negativ ausfiel. Aber:

 Expertenmeinung: Zum Jahresende bäumte sich die Aktie auf einmal beeindruckend auf. Darf man hier jetzt hoffen, nach dem Motto „neues Jahr, neues Glück“? Solange die Sorge umgeht, dass das Wachstum spürbar nachlassen wird, die Kombination aus gestiegenen Zinsen und Handelskrieg sogar in eine Rezession führen könnte, weil der potenzielle Wachstumstreiber für 2019 in Form des jahrelang angekündigten Infrastrukturprogramms aufgrund des wachsenden Haushaltslochs wohl in den Schubladen bleiben wird, eher nicht.

Die Gewinne der Banken könnten jetzt schnell auf hohem Niveau stagnieren und dann nach unten abdrehen, der voraus gelaufenen Aktie folgen, so die derzeitige, überwiegende Meinung. Denkbar wäre, dass J.P. Morgan es bis in den Bereich 102/103 US-Dollar schafft, wo sich die Nackenlinie der breiten Toppbildung befindet, die die Aktie im Dezember vollendet hatte.

Aber dort wäre es wahrscheinlicher, dass der Kurs wieder nach unten schwenkt und die jetzt begonnene Gegenbewegung damit zum Pullback an den Ausbruchslevel macht. Schlusskurse über 103/104 US-Dollar würden dieses bärische Szenario erst einmal beenden, aber darauf jetzt blind zu setzen, wäre eine recht gewagte Wette.

Chart vom 31.12.2018, Kurs 97,62 US-Dollar, Kürzel JPM | LYNX Online Broker

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