Aktuelle Analyse:
JP Morgan: Das sieht schwer nach Ausbruch aus

JP Morgan Chase ist eines der größten Finanzdienstleistungsunternehmen der Welt. Das Bankhaus bietet nahezu das gesamte Spektrum von Bankdienstleistungen an.

Dazu zählen neben dem Investment Banking und der Vermögensverwaltung auch das Filial-, Online- und Automatengeschäft, die Konten- und Depotführung, Rentenlösungen, Hypotheken und Bausparverträge, sowie die Finanzierung von Ausbildungen und Autokäufen.

Kein Interesse von Seiten der Kleinanleger

Das hört sich natürlich nicht spannend an und die Finanzkrise steckt vielen Anlegern auch noch in den Knochen. Banken gehörten gerade bei Kleinanlegern nicht zu den Favoriten der letzten Jahre.

Blickt man auf die Kurse vieler europäischer Geldhäuser, wie zum Beispiel Commerzbank oder Deutsche Bank zu Recht.

Bei US-Banken ist die Lage aber nicht vergleichbar. Hier wurde keine Orgie von Kapitalerhöhungen veranstaltet – ganz im Gegenteil. Das Geschäft läuft besser und die Aktien notieren teilweise weit über den Höchstkursen vor der Finanzkrise.

Die Aktie von JP Morgan konnte sich seit 2016 beispielsweise verdoppeln. Damals war die Bewertung auf einem ähnlichen Niveau wie heute.

Das Interesse vonseiten der Großanleger ist übrigens anhaltend hoch, vor allem ab 2016 kam es zu unzähligen Investments in US-Großbanken.
Inzwischen scheint man mehrheitlich wieder auszusteigen.

Nur eine Bank bildet die Ausnahme. JP Morgan wird weiterhin im großen Stil gekauft und aufgestockt.

Bereits im dritten Quartal letzten Jahres stand die Aktie ganz oben auf den Kurszetteln der Großanleger. Im zurückliegenden Crash-Quartal war es nicht anders. Warren Buffett hat seine Position in kürzester Zeit um über 40% aufgestockt und 14,4 Millionen Aktien gekauft. Wert rund 1,5 Mrd. USD.

Ausblick und fundamentale Bewertung

JP Morgan hat bereits die Zahlen für das vierte Quartal 2018 vorgelegt. Der Umsatz ist demnach um 6% auf 111,5 Mrd. USD gestiegen. Der Gewinn legte sprunghaft um 42% auf 9,00 USD je Aktie zu.
Selbst um die negativen Sondereffekte des Vorjahres bereinigt, liegt das Plus noch bei 31%.

Als Grund hat das Unternehmen sinkende Kreditkosten und steigende Zinseinnahmen angeführt. Die Assets under Management und die entsprechenden Einnahmen konnten zulegen. Die Betriebskosten sind nur leicht gestiegen und darüber hinaus wurden eigene Aktien zurückgekauft.
Man könnte es auch so ausdrücken: Derzeit läuft es auf allen Ebenen.

Nach dem Gewinnsprung soll im laufenden Geschäftsjahr wird ein Gewinnwachstum von 10% erzielt werden und, anschließend 7-10% p.a.

JP Morgan kommt aktuell auf eine P/E von 11,7 und eine forward P/E von 10,6.

Im Verhältnis zum Ausblick ist die Bewertung also attraktiv, ebenso im historischen Vergleich. In den letzten fünf Jahren lag die P/E durchschnittlich bei 13,5.

Was sagt der Chart?

In den letzten Wochen ist die Aktie mehrfach am Widerstand bei 105 USD gescheitert. Am letzten Handelstag ist es allerdings zu einem impulsiven Anstieg gekommen, der JP Morgan über den Widerstand gehievt hat.

Oberhalb von 105 USD ist der Weg in Richtung 107,50 und 112,50 USD frei. Darüber muss das Allzeithoch nahezu 120 USD ins Visier genommen werden.

Weniger aggressive Trader könnten sich auf die Lauer legen und nach dem nächsten Rücksetzer einsteigen, der von einem der genannten Widerstände ausgehen dürfte.

Chart vom 18.02.2019 Kurs: 105,55 Kürzel: JPM - Tageskerzen | LYNX Online Broker

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