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Aktienanalyse:
GEA Group: Ist das die Wende?

Aktuelle Analyse der GEA Group Aktie

Die deutschen Maschinenbauer haben es derzeit nicht leicht. Die Branche hat durch die Unsicherheiten, die von Handelskrieg und BrExit ausgehen, mit Absatz-, vor allem aber mit Margenproblemen zu kämpfen. Da sind gute Nachrichten gerne gesehen, vor allem, wenn man damit nicht gerechnet hat. Der vor allem die Nahrungsmittelindustrie beliefernde Spezialmaschinen- und Anlagenbauer GEA Group hatte solche „good news“ am Freitagmorgen zu bieten:

GEA konnte für das dritte Quartal immerhin mit einem über dem des Vorjahresquartals liegenden Umsatz glänzen. Auch der Auftragseingang legte leicht zu, ebenso der operative Gewinn auf EBIT-Basis (93,6 Millionen nach 92,4 Millionen Euro im Vorjahr). Zugleich rechnet die GEA Group jetzt für das Gesamtjahr mit einem Umsatz auf dem 2018er-Nivau. Zuvor wurde da ein „moderater Rückgang“ gesehen. Gut? Zumindest ein Lichtblick. Und die Erwartungen der Analysten wurden durch diese Zahlen leicht überboten. Aber ist das schon die Basis für eine mittelfristige Wende der Aktie?

Expertenmeinung: Das ist zumindest fraglich. Den meisten Marktteilnehmern dürfte klar sein, dass bereits das Jahr 2018 deutlich schwächere Ergebnisse brachte. Daher zeigen diese Quartalszahlen keine Rückkehr zu alter Profitabilität, sie deuten nur an, dass der Abstieg bei Marge und Gewinn womöglich ein Ende haben, eine Stabilisierung die Basis einer Wende werden könnte. Aber das muss nicht sein. Würde der Handelskrieg USA/EU abgeblasen, würde der BrExit doch noch mit einer für beide Seiten positiven Einigung gelingen, könnten Unternehmen wie die GEA Group einen großen Schub an zuletzt aufgeschobenen Aufträgen sehen und dann auch wieder bessere Preise durchsetzen. Aber das ist eine Hoffnung, noch keine Tatsache.

Solange man sich in Sachen Ertragswende nur auf ein „vielleicht“ stützen kann, wäre Vorsicht angezeigt. Denn würde es anders kommen, wäre der Weg nach oben verbaut. Die Phalanx an mittelfristigen, bis ins Jahr 2014 zurück reichenden Widerstandslinien zwischen 30,36 und 34,80 Euro ist massiv. Und in wenigen Wochen werden sich die obere Begrenzung des Aufwärtstrendkanals, in dem sich die Aktie seit Februar nach oben tastet, und die übergeordnete, aus dem Jahr 2016 stammende Aufwärtstrendlinie im Bereich um 29 Euro zu einem Kreuzwiderstand vereinen und damit dieser vorgenannten Zone aus zahlreichen Wendemarken noch vorgelagert sein. Bis in diesen Bereich um 29 Euro weiter anzuziehen, wäre der Aktie zwar zuzutrauen. Aber mit Blick auf die jederzeit für einen erneuten Test gute untere Begrenzung des Aufwärtstrendkanals bei 22,50 Euro wäre das Chance/Risiko-Verhältnis derzeit nicht ideal.

GEA Group Aktie: Chart vom 25.10.2019, Kurs 27,69 Euro, Kürzel G1A | LYNX Online Broker

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