Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
GEA Group: Hoffnung auf die Wende … auch in der Aktie?

50 Euro hatte die Aktie des Spezialmaschinenbauers GEA Group im Herbst 2016 erreicht. Damals war man noch guter Dinge, dass die Konjunktur weiter „brummen“ würde. Doch schon Ende 2016 kamen die ersten ernüchternden Meldungen. Seither geht es zwar nicht mit dem Umsatz, aber mit den Gewinnen abwärts. Dass das Unternehmen am Abend des 6. Februar im Rahmen einer vorläufigen Bilanz des Jahres 2018 seine mittelfristigen Ziele kappen musste, sorgte für den letzten großen Abwärtsimpuls. Am 11. Februar markierte der Kurs mit 19,09 Euro ein Sieben-Jahres-Tief, seither versuchte man sich daran, die Aktie in eine Bodenbildung zu überführen, was aber mehr schlecht als recht gelang – bis gestern. Am Donnerstag präsentierte die GEA Group ihre endgültige Bilanz 2018. Da änderte sich gegenüber den vorläufigen Zahlen nichts von Bedeutung, aber die Aktie reagierte auch nicht auf den Blick zurück, sondern auf den nach vorne. Der neue Vorstandsvorsitzende Klebert will umgehend handeln. GEA habe kein Umsatz-, sondern ein Ergebnisproblem, und das sei in den Griff zu bekommen. Eine neue Organisationsstruktur soll das Ruder herumreißen. Und als Symbol der Zuversicht blieb die erwartete Dividendenkürzung aus: Die GEA Group will für 2018 wie im Vorjahr 85 Cent pro Aktie ausschütten. Die Aktie machte einen Sprung – aber wie nachhaltig ist der?

Expertenmeinung: Die Aktie startete mit einem großen Aufwärts-Gap. Doch diese Kurslücke schloss wiederum eine andere: Das Abwärts-Gap, das nach der Kappung der mittelfristigen Prognose Anfang Februar entstanden war. Um diese Februar-Lücke nicht nur zu schließen, sondern auch zu verhindern, dass die Trader dies als Basis für die Fortsetzung der Bewegung in Trendrichtung, sprich nach unten, sehen, müsste die Aktie der GEA Group zügig über 24 Euro schließen. Und auch das würde nur das Risiko einer baldigen, erneuten Verkaufsimpulses reduzieren, die Wende wäre es noch nicht. Dazu müsste der Kurs über 29 Euro laufen und damit die 200-Tage-Linie ebenso wie den mittelfristigen Abwärtstrendkanal überwinden. Bleibt die Hoffnung erhalten, dass der neue Vorstandschef schnell Ergebnisse erzielen wird, kann das gelingen. Und die Bullen hätten ja erst einmal Zeit. Denn niemand erwartet, dass das Ergebnis des bald endenden ersten Quartals bereits die Wende bringt, immerhin ist Vorstandschef Klebert erst seit Mitte Februar im Amt. Aber im Gegenzug hieße das: Solange die GEA Group den Ankündigungen noch keine Taten folgen lassen kann, hätten auch die Bären die Chance zurückzuschlagen, sobald diese „Hoffnungskäufe“ ausgelaufen sind. Erneut bärisch wäre das Wertpapier zwar erst, wenn Schlusskurse unter 20,50 Euro zum Bruch der kurzfristigen Aufwärtstrendlinie führen würden. Aber das bedeutet im Umkehrschluss nicht, dass die Long-Seite jetzt ohne Risiko wäre. Wirklich gute Chancen hätten die Bullen erst, wenn die Aktie über 29 Euro schließen würde und darüber hinaus seitens des Unternehmens positive Nachrichten auf den Tisch kämen.

Chart vom 14.03.2019, Kurs 23,73 Euro, Kürzel G1A | LYNX Aktienempfehlungen

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