Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
GEA Group: Ein großer Sprung mit (noch?) kleiner Wirkung

Mit einem Plus von fast zehn Prozent quittierten die Marktteilnehmer das am Freitagmorgen präsentierte Ergebnis des ersten Quartals 2019. Aber wieso? Wachstum war keines zu verzeichnen, denn Umsatz und der vor Steuern, Zinsen, Abschreibungen und Restrukturierungsmaßnahmen gerechnete Gewinn lagen nur in etwa auf dem Niveau des Vorjahresquartals. Was sollte daran gut sein?

Der Knackpunkt liegt im Wort „Restrukturierungsmaßnahmen“. Anfang Februar hatte die GEA Group, die 2018 deutlich schlechter vorangekommen war, als man das noch Anfang vergangenen Jahres erwartet hatte, ihre mittelfristigen Wachstumsziele gekappt. Und da GEA im Maschinen- und Anlagenbau agiert, hatten die Anleger mit Blick auf das rapide nachlassende Wachstum in Deutschland befürchtet, dass die Datenlage sich bis Ende März erneut verschlechtert haben könnte. So aber wirkt es, als hätte sich die Situation stabilisiert, zumal die GEA Group den bisherigen Ausblick für 2019 beibehielt. Das sorgte für große Erleichterung, aber ob das vorhält, ob also am Freitag ein neuer Aufwärtsimpuls geboren wurde, muss sich erst noch herausstellen, denn:

Expertenmeinung: Die Aktie ist relativ zu Blue Chips doch eher markteng. Große Orders können kurzfristig viel bewegen, was mittelfristig aber nicht von Bestand sein muss. Und dass man hier derzeit mit ziemlich dünnen Nerven agiert, zeigt das Chartbild: Auf- und Abwärts-Kurslücken geben sich seit Monaten die Klinke in die Hand.

Am Freitag dürften es die Bären, die Leerverkäufer gewesen sein, denen die Nerven durchgingen, die blitzschnell ihre leer verkauften Aktien eindeckten und den Kurs dadurch massiv trieben. Noch am Vortag hatten viele die Aktie schon als verloren eingestuft, weil sie durch die Februar-Aufwärtstrendlinie gerutscht war. Das wurde eine Bärenfalle … aber das heißt nicht, dass der Freitags-Impuls tragfähig sein wird, denn noch ist damit kein Kaufsignal generiert worden.

Der Chart zeigt, dass die Aktie zwar wieder über die Februar-Aufwärtstrendlinie gesprungen ist, aber zum Handelsende an der 20-Tage-Linie und der Widerstandslinie bei 25 Euro schloss, welche die untere Begrenzung eines Gaps (Kurslücke) darstellt, die im vergangenen November entstand. Die wurde im April schon geschlossen. Aber die Aktie müsste über diese Lücke hinaus … und deren obere Begrenzung korrespondiert derzeit mit den beiden Hürden, an denen die GEA Group zuletzt gescheitert war:

Mit der Anfang 2018 entstandenen Abwärtstrendlinie und der 200-Tage-Linie. Diese Widerstände liegen bei 25,60 bzw. 26 Euro. Erst, wenn der Kurs auch über diesen Widerstandslinien schließen würde, wäre ein bullisches Signal gegeben. Alles, was sich darunter abspielt, ist ein dünnen Nerven geschuldetes, hektisches Auf und Ab, das nur für Daytrader, aber noch nicht für mittel- und langfristige Akteure von Belang ist.

Chart vom 10.05.2019, Kurs 25,08 Euro, Kürzel G1A | LYNX Aktienempfehlungen

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