GEA Group Aktie Prognose GEA Group: Beeindruckende Rallye – kann man da noch einsteigen?

News: Aktuelle Analyse der GEA Group Aktie

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GEA Group
ISIN: DE0006602006
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Zur GEA Group Aktie

Es ist nicht die Regel, dass eine Aktie nach Bekanntgabe vorläufiger Bilanzergebnisse kräftig zulegt und dann bei der Vorlage der eigentlichen Bilanz gleich noch einmal. Bei der Aktie der GEA Group kam es dazu: Die Anleger kauften erneut. Wie viel Luft nach oben wäre da noch?

Am 29. Juli hatte der Anlagenbauer GEA Group bereits eine vorläufige Bilanz zum zweiten Quartal vorgelegt und zugleich die Gesamtjahresprognose angehoben. Diese Ergebnisse wurden am Freitag bestätigt, der Umsatzanstieg um 12,6 Prozent ebenso wie das EBITDA-Plus um 9,5 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2020. Und auch die Prognose blieb dieselbe: Zwischen fünf und sieben Prozent soll der Umsatz zum Vorjahr organisch wachsen, das EBITDA (der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) soll, ohne Berücksichtigung der Aufwendungen für Restrukturierungen, zwischen 600 und 630 Millionen Euro liegen, da hatte man zuvor noch 530 bis 580 Millionen angepeilt.

Da bei der GEA Group das Jahr 2019 ein schlechtes war, man aber durch 2020 gut durchgekommen war, bedeuten diese Perspektiven kein kleines Plus von einem dramatisch niedrigen Niveau, sondern den Weg zurück zu den starken Jahren vor 2019. Dass die Anleger grundsätzlich positiv reagierten, ist daher nachvollziehbar. Die Frage ist nur, ob man hier ein Kursniveau sieht, auf dem es sich noch lohnt, einzusteigen … oder ob schon langsam Gewinnmitnahmen zu überlegen wären.

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Expertenmeinung: Momentan gehen die Analysten, die mehrheitlich ihre Kursziele nach den vorläufigen Zahlen nebst Prognoseerhöhung Ende Juli angehoben haben, von einem Gewinn von 1,33 Euro pro Aktie aus. Daraus würde sich derzeit ein Kurs/Gewinn-Verhältnis (KGV) um 29 ergeben. Das läge mit Blick auf frühere Jahre noch im Rahmen des Normalen. Aber das Wachstum der GEA Group müsste auch in den kommenden Jahren weitergehen, schon eine Stagnation würde ein KGV knapp unter 30 nicht mehr rechtfertigen. Und soll die Aktie weiter zulegen, würde ja zunächst auch das KGV weiter steigen. Ob die GEA Group 2022 und 2023 aber weiter solide zulegen wird, weiß man eben nicht, das ist gerade bei sehr zyklischen, konjunkturabhängigen Unternehmen wie den Maschinenbauern nie wirklich absehbar.

Und es ist auffällig, dass die Hälfte der Analysten die Aktie nur mit „Halten“ einstuft und das mittlere Kursziel derzeit mit 37 Euro bereits überboten ist. Seitens der Experten ist man also eher vorsichtig optimistisch. Und das ist sicher kein Fehler.

Auch seitens der Anleger waren nicht alle am Freitag der Ansicht, dass man jetzt gleich noch einmal zulangen sollte. Auch, wenn die Aktie im Saldo zulegte, wurde das Tageshoch nicht gehalten. Und das führte dazu, das sehen wir in diesem Chart auf Wochenbasis, dass es nicht gelang, die Aktie aus dieser 2020 etablierten, aufwärts gerichteten Keilformation nach oben hinaus zu bekommen. Bärisch würde die GEA Group-Aktie zwar erst, wenn sie aus diesem Keil nach unten heraus rutschen und darüber hinaus die derzeit bei 32,60 Euro verlaufende 200-Tage-Linie durchschlagen sollte. Aber hier jetzt erst neu einzusteigen, erscheint keine ideale Strategie zu sein, zumal im Bereich 42,32/42,88 Euro eine markante Widerstandszone auf den Kurs wartet, deren Erreichen eine gute Basis wäre, über Gewinnmitnahmen nachzudenken. Zumindest sofern bis dahin keine neuen Nachrichten vorlägen, die Grundlage sein könnten, die Hürde Richtung des bisherigen Rekordhochs bei 50,17 Euro zu überwinden.

GEA Group-Aktie: Chart vom 13.08.2021, Kurs 38,45 Euro, Kürzel G1A | Online Broker LYNX
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