Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
Bund Future: Dank EZB geht die Super-Anleihe-Hausse weiter!

Bei der Konjunktur würden die Abwärtsrisiken dominieren. Und die Inflation müsse man förmlich stützen, so der Tenor des Statements von EZB-Präsident Draghi nach der gestrigen Sitzung der EZB. Bei der, wie immer, auch die nötigen politischen Maßnahmen eingefordert wurden, um das Wachstum zu fördern. Dass einer solchen Einschätzung keine Ankündigung von höheren Leitzinsen folgen würde, war klar, damit hatte auch niemand gerechnet.

Aber selbst Andeutungen eines dahin weisenden Zeitplans blieben aus. Denn die EZB mag ihr Anleihekaufprogramm nunmehr beendet haben, mehr ist jetzt einfach nicht drin. Hätte man früher reagiert, vergleichbar mit der US-Notenbank, hätte man jetzt einen Puffer bei den Leitzinsen, könnte, wenn sich die derzeitige wirtschaftliche Abkühlung fortsetzen sollte, die Zinsschraube lockern.

So aber hat man zu lange gezaudert, auf die schwache Inflation verwiesen und stünde mit leeren Händen da, käme es in der Eurozone zu einem nachhaltigen Wachstumsschwund. Kein Wunder, dass viele Anleger die Hoffnung auf die Zinswende bereits begraben haben. Was indes denen, die in deutschen Bundesanleihen Long sind, nur recht sein kann.

Expertenmeinung: Steigende Leitzinsen würden die Kurse der Anleihen, die bereits auf dem Markt sind, drücken. So aber lieferte die EZB fast eine Art verbaler Garantie, dass das vorerst nicht geschehen wird. Also ist der Weg der Anleihekurse nach oben weiterhin frei. Und dass selbst die EZB einräumte, dass die konjunkturellen Risiken auf der Unterseite zu finden seien, ließ manchen wohl daran denken, dass, käme es hart auf hart, ja nur der Weg bliebe, das eingestellte Anleihekaufprogramm wiederzubeleben, was erst recht eine Stütze für die Anleihen und ihr Barometer am Terminmarkt, den Bund Future, wäre.

Der läuft seit Anfang Oktober, als der bislang letzte größere Baisseschub an den Aktienmärkten begann und auch die Wall Street mit einschloss, wie geschnitten Brot. Nachdem die vorherige, monatelange Seitwärtsspanne Anfang Dezember nach oben verlassen wurde, bildete sich im Januar um 165 Punkte ein Widerstand heraus. Der wurde als Reaktion auf die weiterhin selbst die Tendenz zu höheren Leitzinsen verweigernde EZB am Donnerstag überwunden.

Da die Renditen für zehnjährige Bundesanleihen, die Basis der Berechnung des Bund Future sind, aber noch nicht einmal in der Nähe der Negativ-Rekorde des Jahres 2016 angelangt sind, wäre das aktuelle Niveau keineswegs zwingend eine Obergrenze. Solange der doppelte Leitstrahl dieses Trends in Form der Oktober-Aufwärtstrendlinie und der 20-Tage-Linie nicht mit Schlusskursen unter 163,80 Punkten klar gebrochen würde, gibt es hier aus charttechnischer Sicht zu Long-trades keine Alternative.

Chart vom 24.01.2019, Kurs 165,33 Punkte, Kürzel GBL | LYNX Online Broker

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