Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
Ceconomy: Was billig ist, kann tatsächlich noch billiger werden

Da staunten viele wohl nicht schlecht: Die Ceconomy-Aktie, die im Januar noch 13,40 Euro erreicht hatte, verwandelte ihre ohnehin schon auf neue Jahrestiefs gelaufene Abwärtsbewegung am Dienstag in einen Kurseinbruch und schloss 18,5 Prozent tiefer.

Dabei unterschritt die Aktie sogar das bisherige, historische Tief aus dem Herbst 2008, das bei 5,31 Euro gelegen hatte – und das deutlich. Die Aktie schloss bei 4,65 Euro, hatte im Tief sogar 4,47 Euro erreicht. Was billig ist, kann leicht noch viel billiger werden, weiß eine alte Börsenregel.

Dem kann man beim Anblick dieses Kursverlaufs nicht widersprechen. Aber überziehen die Leerverkäufer da nicht langsam, wäre dieser Level nicht doch langsam eine Chance, einzusteigen? Davon abgesehen, dass man in steil fallende Kurse nie einsteigen sollte, verbietet sich das besonders dann, wenn es für einen solchen Abverkauf ein Argument gibt. Und das gab es:

Expertenmeinung: Am Morgen präsentierte dieser Zusammenschluss aus Media Markt und Saturn als eine Hälfte des im letzten Jahr aufgespaltenen des METRO-Konzerns die vorläufigen Zahlen für das am 30.9. beendete Geschäftsjahr 2017/2018. Und die waren äußerst unerfreulich. Das EBITDA (Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) lag mit 630 Millionen Euro deutlich unter den 714 Millionen des Vorjahres.

Man könnte einwenden, dass das immer noch besser sei als ein Verlust und die Aktie schließlich nicht mehr allzu weit von der Nulllinie entfernt ist. Aber genau das befürchten nicht wenige: einen Verlust. Denn so weit wäre man davon nicht entfernt. Dieser intensive Abwärtstrend hat auch die Ursache, dass hier immer wieder Versuche einer Bodenbildung aufkamen, in die hinein Marktteilnehmer den Einstieg versuchten, dann aber doch neue Tiefs markiert wurden.

Daraus entstand ein kaskadenartiger Abstieg, intensiviert durch das Bären-Lager, das in Ceconomy eine ideale Spielwiese fand. Und denkbar wäre es schon, dass nicht wenige Leerverkäufer jetzt Gewinne mitnehmen. Was hieße: Sie müssten die vorher leer verkauften Aktien kaufen, um sich neutral zu stellen. Was den Kurs etwas nach oben ziehen könnte. Aber die negative Perspektive an sich bleibt davon unberührt, eine zwingende Basis für eine Wende wäre daher auch auf diesem Niveau nicht gegeben.

Chart vom 09.10.2018, Kurs 4,65 Euro, Kürzel MEO

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