Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
Apple und die 1.000-Tage-Linie

Es wirkt wie ein dramatischer Absturz. Von 233 US-Dollar am Allzeithoch, erreicht am 3. Oktober zusammen mit dem Dow Jones, hinunter auf zuletzt 163 US-Dollar, am Montag dieser Woche. Und ja, 30 Prozent sind kein Pappenstiel. Aber wenn man sich einmal das langfristige Bild der Aktie auf Wochenbasis ansieht, stellt man fest: Die Korrektur 2015/2016 hatte ebenfalls diese Dimension. Und die 2012/2013 war prozentual gerechnet noch einiges umfangreicher. Man ist solche Rücksetzer bei Apple nur nicht mehr gewöhnt. Und das führt eben dazu, dass, je länger es nicht zu einem größeren Abwärtsimpuls kommt, immer weniger glauben, dass diese Möglichkeit überhaupt besteht. Aber die Fakten zeigen: sie besteht. Und es besteht durchaus auch die Möglichkeit, dass da nach unten noch einiges drin wäre für das Bären-Lager. Dieser Chart auf Wochenbasis zeigt in dick schwarz markiert einen etwas ungewöhnlichen gleitenden Durchschnitt, nämlich den der letzten 200 Wochen. 200 Tage, das ist üblich, 200 Wochen, da schaut man schon seltener hin. Aber bei Apple scheint diese Linie eine gewisse Anziehungskraft zu haben:

Expertenmeinung: Seit Beginn der großen, übergeordneten Hausse vor nunmehr fast zehn Jahren hat die Aktie diese Linie bereits zweimal getestet, und zwar in beiden Fällen als Abschluss der vorgenannten Korrekturen. 2013 hielt sie, 2016 hielt sie ebenso. Und das könnte auch für 2019 gelten, wenn der Kurs sich weiter in diese Richtung bewegt. In Richtung 141 US-Dollar, denn dort verläuft diese, umgerechnet, 1.000-Tage-Linie. Das mag manchem als ein völlig überzogenes Ziel scheinen. Aber wenn das passiert, worauf die Bären setzen, muss diese Linie nicht einmal halten. Denn sie bauen darauf, dass die bisherigen Indizien sich zu einem klaren Bild formen. Einem Bild, in dem Apples Cash-Cow, die iPhones, deutlich an Boden verlieren, weil sie den Konsumenten angesichts der stetig steigenden Preise nicht genug gegenüber der Konkurrenz zu bieten haben. Apple hat den Nimbus des Trendsetters, der immer als erster mit bahnbrechenden Neuigkeiten, wie es das iPhone damals war, an den Markt kommt, verloren. So gesehen wäre es nicht auszuschließen, dass die Aktie auch diese 1.000-Tage-Linie durchbricht. Aber dazu müsste die Bilanz des so entscheidenden Weihnachtsquartals entsprechend bitter ausfallen. Die steht erst Ende Januar/Anfang Februar an … bis dahin hätten die Bullen also noch Zeit, das Ruder herumzureißen.

Chart vom 13.12.2018, Kurs 170,95 US-Dollar, Kürzel AAPL | LYNX Online Broker

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