Börsenblick

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Aktienanalyse:
Allianz: Da kommt was zusammen

Aktuelle Analyse der Allianz Aktie

Allianz ist der Marktführer im deutschen Versicherungsgeschäft und bedient weltweit 88 Mio. Kunden in mehr als 70 Ländern. Der Fokus liegt in den Bereichen Schaden- und Unfall- sowie Lebens- und Krankenversicherungen.

Mit mehr als 140.000 Mitarbeitern und über 1.500 Mrd. Euro an Kapitaleinlagen ist das Unternehmen darüber hinaus auch einer der weltweit größten Vermögensverwalter.

Mit der Zeit

Allianz ist zwar keine Wachstumsstory, man sollte den Versicherungsgiganten allerdings nicht unterschätzen.

Geradezu wie ein Uhrwerk erwirtschaftet man überschüssiges Kapital und schüttet es an die Eigentümer aus.
Die Dividende der letzten zehn Jahre summiert sich auf mehr als 70 Euro.

Das ist mehr als der damalige Preis der Aktie. Man hätte also das gesamte Kapital zurückerhalten, weiterhin Anteile an der Allianz und auch in Zukunft eine Dividende.

Das zeigt, was mit dem richtigen Kaufpreis und einem stabilen, profitablen Geschäft möglich ist.

Nie mehr Zinsen

All das war trotz des schwierigen Umfeldes möglich. Die Zinsen kleben an der Null-Linie und jeden Tag wird es wahrscheinlicher, dass es auf unabsehbare Zeit so bleiben wird.

Die Notenbanken versuchen seit der Finanzkrise krampfhaft Inflation zu erzeugen, schaffen es aber nicht. Wie war noch gleich die Definition von Irrsinn? Immer wieder dasselbe tun und ein anderes Ergebnis erwarten?

In Wirklichkeit werden die Notenbanken in Europa, Japan und den USA niemals eine gesunde Inflation erzeugen können.
Das liegt unter anderem daran, dass alternde Gesellschaften schlichtweg weniger konsumieren. Gleichzeitig macht Technologie einen immer größeren Anteil am Konsum aus und in dem Sektor herrscht immer Deflation.
Viele Services und Produkte, die früher richtig Geld gekostet haben, gibt es heute kostenlos im Internet: Aus Brockhaus wurde zum Beispiel Wikipedia. All diese Faktoren wirken dämpfend auch Wachstum und Inflation.

Und dennoch

Das Umfeld ist für Versicherer also schwierig, die Zinsspanne, die erzielt werden kann, wird immer kleiner. Sichere Staatsanleihen werfen nichts mehr ab. Das wird wohl so bleiben, die Allianz konnte die Situation bisher aber gut meistern.

Der Versicherer konnte den Umsatz in der letzten Dekade von 94,34 auf 112,99 Mrd. Euro steigern. Der Gewinn kletterte von 5,05 auf 7,91 Mrd. Euro.

Die Dividende wurde von 4,10 auf 9,00 Euro je Aktie angehoben. Gleichzeitig konnte man sich noch Buybacks leisten.
Das Ergebnis legte im selben Zeitraum von 11,12 auf 18,83 Euro je Aktie zu.

Die Allianz kommt somit auf ein KGV von 9,7 und ein KGVe von 11,4. Die Bewertung ist also nicht sonderlich hoch und für die gegebenen Charakteristiken fair.
In den letzten fünf Jahren lag das KGV durchschnittlich bei 11,3.

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Chart

Größere Rücksetzer könnten also eine Gelegenheit sein. Die nächstgelegene Unterstützungszone liegt bei 170-175 Euro. Solange die Bullen diesen Bereich verteidigen können, sind erneute Kursgewinne in Richtung 188 und 193 Euro jederzeit möglich. Darüber hellt sich das Chartbild weiter auf.

Für antizyklische Anleger wäre der Support bei 156 Euro interessant.

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Chart vom 14.07.2020 Kurs: 183 Kürzel: ALV - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

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