Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
Allianz: Eine sichere Dividendenmaschine?

Allianz ist der Marktführer im deutschen Versicherungsgeschäft mit einem Fokus in den Bereichen Schaden- und Unfall- sowie Lebens- und Krankenversicherungen.

Darüber hinaus ist das Unternehmen auch einer der weltweit größten Vermögensverwalter.

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Wollen Sie in der Nahrungskette aufsteigen?

Die Allianz verdient einen bedeutenden Teil des Gewinns im Bereich Vermögensverwaltung, Produkten zur privaten Altersvorsorge und Ähnlichem.

Ich vertrete seit geraumer Zeit die These, dass die meisten Kunden stattdessen lieber die Allianz-Aktie kaufen sollten.

Die meisten Fonds schlagen den Markt nicht und die Rendite von Sparbriefen oder Altersvorsorge-Produkten sind meist gering.

Besitzen Sie solche Produkte, passiert folgendes: Es wird stetig von oben abgeschöpft, über 140.000 Mitarbeiter und die Dividende wollen schließlich bezahlt werden.

An den Produkten verdienen also vor allem Versicherer und Fondsmanager, aber nicht die Kunden.

Mit am meisten profitieren aber die Eigentümer. Was bei den Kunden abgeschöpft wird, wird bei den Aktionären draufgepackt. Sie können sich jedes Jahr über eine stattliche Dividende freuen und dazu noch Kursgewinne einstreichen.

Als Aktionär stehen sie in der Nahrungskette sehr viel weiter oben.

Die Analogie von Nahrungsketten in der Wirtschaft möchte ich Ihnen ganz grundsätzlich ans Herz legen – auch in Bezug auf die Machtverhältnisse innerhalb von Sektoren usw.

Ausblick und Bewertung

Seit 2010 sind die Erträge von 106,5 auf 130,6 Mrd. Euro gestiegen. Das Ergebnis kletterte im selben Zeitraum von 11,12 auf 17,43 Euro je Aktie.

Im gerade abgeschlossenen Geschäftsjahr legte der Umsatz um 3,5% und der Gewinn um 14,4% auf 17,43 Euro je Aktie zu.
Für das laufende Jahr wird ein Ergebnis von 18,80 Euro je Aktie erwartet.

Die Allianz kommt dementsprechend auf ein KGV von 11,3 und ein KGVe von 10,4.

Die Ausschüttung soll von 8 auf 9 Euro je Aktie steigen, woraus sich eine Dividendenrendite von fast 5% ergibt.

Die Aktie erfüllt also problemlos die Voraussetzungen für ein langfristiges Investment, wenn man zum richtigen Kurs einsteigen kann.

Charttechnik

In der letzten Analyse hatte ich einen Kauf im Unterstützungsband bei 170-175 Euro empfohlen. Genau in diesem Bereich hat die Aktie anschließend ein Tief ausgebildet und dann unser Kursziel von +15% abgearbeitet.

Bei 195 sowie 200 und 205 Euro liegen markante Widerstände und aktuell sieht es danach aus, dass die Aktie wieder auf der Oberseite scheitert.
Die nächsten Korrekturziele liegenbei 190 und 182 Euro.

Ab 182 Euro und im besten Fall zwischen 170 und 175 Euro bieten sich antizyklische Käufe an.

Chart vom 08.03.2019 Kurs: 195,55 Kürzel: ALV - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

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