Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
Allianz: Diese Linie entscheidet alles!

Die Allianz hatte in der vergangenen Woche ihre Ziele bis 2021 präsentiert. Konstantes Wachstum in einer Größenordnung um vier bis fünf Prozent – das ist einem für die Finanzindustrie sehr schwierigen Umfeld gut. Und dieses Ziel zu erreichen ist zudem mit Blick darauf, wie gut sich die Allianz in den letzten Jahren geschlagen hat, auch glaubwürdig. Aber ob es vielen Anlegern wirklich zu wenig war oder die Bären nur die Chance nutzten, dass die Käufe daraufhin eher mager ausfielen:

Die Woche endete für diese Aktie so wie für die meisten: Stark begonnen und dann noch stärker nachgelassen. Die vorher zurückeroberte und in der vorvergangenen Woche mit Müh und Not verteidigte 200-Tage-Linie wurde mit Schwung durchschlagen und der seit Jahresbeginn laufende Abwärtstrend damit bestätigt. Hinzu kommt ein frisches Verkaufssignal des Trendfolgeindikators MACD auf Wochenbasis. Aber das ist noch nicht einmal das größte Problem für die Bullen.

Expertenmeinung: Da dürfte zum Wochenstart die Frage im Raum stehen, ob man überhaupt noch stark genug wäre, um einen Gegenangriff zu versuchen. Wer versucht, die Kurse zu bewegen, kann sich nie sicher sein, ob er da Hand in Hand mit einer Vielzahl auch großer Akteure agiert und somit gute Erfolgschancen hat … oder allein auf weiter Flur gegen Windmühlen kämpft. Und neue Tiefs beim DAX, massiver Druck vor allem auf die Finanztitel, die äußerst zunehmende Nervosität – all das könnte den Bullen den Eindruck vermitteln, dass es derzeit wenig Sinn hätte zu versuchen, den Abgabedruck aufhalten zu wollen.

Aber noch hätte die Gegenseite nicht gewonnen. Dazu muss eine ganz entscheidende Unterstützungslinie fallen, die bei 170 Euro liegt. Dort, wo die Aktie 2015 zweimal nach unten abgewiesen wurde, dort, wo sie im Sommer dieses Jahres wieder nach oben drehte.

Gut möglich also, dass die Bullen sich erst dort entschiedener dagegen stemmen werden in der Hoffnung, dass die Leerverkäufer daraufhin entscheiden, den Druck nicht zu erhöhen, sondern lieber einzudecken. Sollte diese aber Linie auf Schlusskursbasis fallen, kann das einem kurzfristigen Deichbruch gleichkommen. Dann wäre die 2011er-Aufwärtstrendlinie bei 150 Euro nicht nur ein naheliegendes, sondern auch ein schnell erreichbares Ziel.

Chart vom 07.12.2018, Kurs 175,38 Euro, Kürzel ALV | LYNX Online Broker

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