Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
Albemarle: Der Lithium-Weltmarktführer

Albemarle ist ein US-Chemiekonzern, der neben Lithiumprodukten auch Flammschutzmittel, Katalysatoren und Chemikalien zur Oberflächenbehandlung herstellt.

Der Marktführer

Durch die Übernahme von Rockwood im Jahr 2015 ist Albemarle zum weltgrößten Produzenten von Lithium und Lithiumverbindungen aufgestiegen
Rund 35% des Konzernumsatzes entfallen auf diesen Bereich.

Schätzungen zufolge kontrolliert der Konzern mittlerweile rund ein Drittel des weltweiten Lithium-Geschäfts.

Die Tatsache, dass Albemarle gleichzeitig aber auch gut diversifiziert ist, ist ein klarer Pluspunkt.

Meiden Sie Hypes

Jeden Tag wird eine andere Sau durchs Dorf getrieben. Sektoren werden von Anlegern Mal geliebt, dann wieder verschmäht.

Im Jahr 2017 war alles um das Thema Elektroauto und Lithium heiß begehrt, die Aktie gingen durch die Decke.

Das trifft auch auf Albemarle zu. Dadurch stieg die P/E zeitweise auf über 30. In Foren und Börsenbriefen überschlug man sich mit immer höheren Kurszielen.

Am Ende kam es, wie es kommen musste und immer kommt. Die Aktie rauschte in die Tiefe und verlor die Hälfte an Wert.

Am Unternehmen selbst hat sich zwischenzeitlich rein gar nichts geändert. Gerade Kleinanleger tappen immer wieder in diese Falle.

Es ist vielleicht der wichtigste Tipp an der Börse: Lassen Sie sich nicht von der Masse mitreißen. Die Masse liegt per Definition falsch.

Ausblick und fundamentale Bewertung

Im kürzlich abgeschlossenen Geschäftsjahr kletterte der Umsatz um 10% auf 3,37 Mrd. USD und das Ergebnis um 20% auf 5,48 USD je Aktie.

Der derzeit negative Cashflow ist irreführend, denn ein Großteil der getätigten Investitionen wird aus dem Verkaufserlös einer Tochtergesellschaft aufgebracht.

Man kann also wirklich nicht meckern. Die geschäftliche Entwicklung liefert keinen logischen Grund für den Kursverfall, abgesehen von der zuvor viel zu hohen Bewertung.

Im laufenden Geschäftsjahr wird ein Gewinnsprung um 14% auf 6,22 USD je Aktie erwartet.

Albemarle kommt also auf eine P/E von 15,5 und eine forward P/E von 13,7.

Im Verhältnis zum erwarteten Gewinnwachstum ist die Bewertung jetzt wieder attraktiv. In den letzten fünf Jahren lag der Wert durchschnittlich bei 22, hier wäre also auch Luft.

Charttechnik

Wir haben also grünes Licht und können uns darüber Gedanken machen, an welchem Punkt Käufe sinnvoll sind.

Für Antizykliker bietet sich die Unterstützungszone zwischen 79 und 82 USD an. Hier dürfte die Aktie wieder auf vermehrtes Interesse stoßen.

Ausgehend von dieser Basis ergibt sich Potenzial bis 85 sowie 90 und 92 USD. Darüber würde sich das Chartbild weiter aufhellen und es käme zu einem prozyklischen Kaufsignal.

Chart vom 20.03.2019 Kurs: 85,23 Kürzel: ALB - Tageskerzen | LYNX Online BrokerChart vom 20.03.2019 Kurs: 85,23 Kürzel: ALB - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

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