Veolia Aktie Prognose Veolia Environment: Top-Tipp im ESG -Umfeld?

News: Aktuelle Analyse der Veolia Aktie

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Veolia Environment hat durch den Kauf von Suez eine Transformation durchgemacht. Jetzt sollen die Gewinne richtig sprudeln. Sollte man dabei sein?

Unentbehrlich

Veolia Environment ist ein französisches Unternehmen, das sich auf die Bereitstellung von Dienstleistungen im Bereich Umwelt, Energie und Wasser spezialisiert hat.

Das Unternehmen ist weltweit tätig und bietet eine Vielzahl von Dienstleistungen an, darunter Müllentsorgung und -verwertung, Trinkwasser- und Abwasserbehandlung, Energiedienstleistungen, Industrieabwasserbehandlung und -entsorgung, sowie Dienstleistungen im Bereich Infrastruktur und Transport.

Veolia Environment hat sich zum Ziel gesetzt, Ressourcen zu schonen und umweltfreundliche Lösungen für die Herausforderungen der modernen Welt anzubieten. Das Unternehmen arbeitet eng mit Gemeinden, Unternehmen und Regierungen zusammen, um die Umweltauswirkungen ihrer Aktivitäten zu minimieren und nachhaltige Entwicklung zu fördern.

Veolia Environment ist auch in der Bildung tätig und bietet Programme und Ressourcen an, um Menschen über umweltfreundliche Praxis und nachhaltige Entwicklung zu informieren.
Selbstverständlich ist das Unternehmen auch in der Forschung aktiv und investiert in die Entwicklung neuer Lösungen und Technologien, die dazu beitragen können, die Umweltbelastung zu verringern.

ESG-Investing

Es dürfte klar sein, dass das bei vielen Anlegern ankommt. Gerade in den jüngeren Jahrgängen ist ESG-Investing ein großes Thema.
ESG steht für “Environmental, Social and Governance”.

Wer nach ESG-Grundsätzen investiert, möchte also nicht nur eine Rendite einfahren, er möchte damit auch etwas Gutes bewirken.
Das ist sicherlich keine schlechte Entwicklung, ob allerdings alle Unternehmen, die in die Kategorie ESG fallen, auch wirklich so positiv sind, ist eine andere Frage.

Die Realität ist aber die:
Wenn immer mehr Anleger Geld in ETFs und Fonds aus dem ESG-Bereich stecken, dann hilft das den Aktien im Sektor.

Das wäre zumindest ein Argument, welches für Veolia spricht. Neben der Tatsache natürlich, dass Veolia in Anbetracht schwindender Rohstoffvorkommen, steigender Rohstoffpreise und schärferer Regularien in Bezug auf Recycling spürbaren Rückenwind hat.

Transformativ

Darf man den Prognosen Glauben schenken, steht das Unternehmen vor einer glänzenden Zukunft.

In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres konnte der Umsatz um 49,1% auf 30,71 Mrd. Euro gesteigert werden.
Ein Großteil des Anstiegs war jedoch auf die Übernahme von Suez zurückzuführen, das organische Wachstum lag bei 13,2%.

Das EBIT kletterte um 19,4% auf 2,22 Mrd. Euro. Wie man den Verlautbarungen von Veolia entnehmen kann, kommt man bei der Integration von Suez gut voran und konnte durch den Zusammenschluss bereits 264 Mio. Euro an Kosten einsparen.
Das jährliche Ziel liegt bei 350 Mio. Euro.

Darf man den Prognosen Glauben schenken, wird dieser positive Trend auch zukünftig anhalten.
Im laufenden Geschäftsjahr 2022 soll ein Ergebnis von 1,03 Euro je Aktie erzielt werden.

Veolia käme demnach auf ein KGVe von 23,4. Da in beiden kommenden Jahren jeweils Gewinnsteigerungen von über 20% erwartet werden, ist die Bewertung problemlos zu rechtfertigen.
Trifft dieses Szenario ein, sollte die Aktie eine ähnliche Rendite oder mehr erzielen.

Chart vom 09.01.2023 – Kurs: 26,70 Kürzel: VIE - Wochenkerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 09.01.2023 – Kurs: 26,70 Kürzel: VIE – Wochenkerzen

Aus technischer Sicht sieht es ebenfalls gut aus. Die Aktie hat in der vergangenen Woche die Widerstände bei 25,30 sowie 25,90 Euro nachhaltig überwunden und Kaufsignale ausgelöst.
Daraus ergeben sich Kursziele bei 27,75 sowie 29,60 – 30,00 Euro.

Fällt die Aktie hingegen wieder unter 25,30 Euro, muss mit einem Rücksetzer in Richtung 23,75 oder 22,50 Euro gerechnet werden.

Es wäre so schön

Wäre es nicht wunderbar, wenn wir diese Analyse so beenden könnten? Leider würde ich Ihnen dadurch aber das vollständige Bild vorenthalten.
Denn es gibt durchaus auch Gründe, die gegen Veolia sprechen.

All die makroökonomischen Faktoren, die dem Unternehmen Rückenwind geben, haben bereits seit Jahren bestand.
Bisher ist es Veolia aber nicht gelungen, diese auch in bare Münze zu verwandeln.

Der Umsatz stagniert seit etlichen Jahren und die operative Marge ist mit unter 2% hauchdünn.
Der Gewinn ist sprunghaft, ein klarer Aufwärtstrend ist nicht zu erkennen.

Und durch die Übernahme von Suez hat man einen Schuldenberg von 22,15 Mrd. Euro angehäuft.
Es wird erhebliche Anstrengungen und viel Zeit benötigen, um sie abzutragen.

Wer sich hier engagiert, muss also fest davon überzeugt sein, dass die Übernahme von Suez wahrlich transformativ ist und die Zahlen zukünftig exorbitant besser werden.
Die Analysten glauben aktuell daran und bisher werden sie durch die Geschäftszahlen gestützt.

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