RWE Aktie aktuell RWE: Prognose angehoben, Dividende topp … aber die Aktie!

News: Aktuelle Analyse der RWE Aktie

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Zur RWE Aktie

Es war keine kleine Anhebung der Gewinnprognose, die der Energieversorger RWE da am Freitagmorgen meldete. Doch die Aktie reagierte nur anfänglich mit einem Kurssprung. Die Gewinne schwanden schnell, am Ende blieb nur ein marginales Plus. Wo ist das Problem?

Der Geschäftsbereich Energiehandel lief im ersten Halbjahr nicht etwas, sondern immens besser als seitens des Energiekonzerns im Vorfeld vermutet. Was dort in den ersten sechs Monaten verdient wurde, reichte auch ohne eine nennenswerte Veränderung der Prognose in den anderen Segmenten, um die Gewinnerwartung für 2021 deutlich nach oben zu korrigieren:

Auf Basis des EBITDA, d.h. des Gewinns vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen, sieht RWE jetzt 3,0 bis 3,4 Milliarden Gewinn, bislang hatte die Perspektive bei 2,65 bis 3,05 Milliarden Euro gelegen. Das sind, vom unteren Ende der Prognosespanne gerechnet, gut 13 Prozent. Und das steigert sich natürlich, je weiter man das in Richtung Nettogewinn herunterbricht. Das um Sonderfaktoren bereinigte Nettoergebnis soll jetzt zwischen 1,05 und 1,4 Milliarden Euro hereinkommen, zuvor lag die Guidance in der Spanne 0,75 bis 1,1 Milliarden. Da beträgt der Anstieg der Prognose von unterem Ende der Spanne gerechnet also schon satte 40 Prozent.

Und dann reagiert die Aktie zum Handelsstart mit einem ohnehin schon ziemlich mageren Plus von in der Spitze 2,77 Prozent, um diesen Gewinn bis zum Handelsende auf +0,2 Prozent einzudampfen? Haben die Anleger womöglich einen Haken entdeckt?

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Expertenmeinung: Diese Prognoseanhebung hatte keinen solchen Haken. Es gab auch keine Analysten, die daraufhin negativ reagiert hätten. Im Gegenteil, es wäre keine große Überraschung, wenn einige Experten ihr Kursziel auf diese Nachricht hin nach oben anpassen würden. Wobei die schon jetzt durchweg positiv für die Aktie gestimmt sind. Von den 20 Analysten, die RWE regelmäßig im Fokus haben, hat kein einziger eine „Verkaufen“- oder auch nur eine „Untergewichten“-Empfehlung ausgesprochen. Und selbst das durchschnittliche Kursziel liegt aktuell mit 41 Euro meilenweit über dem tatsächlichen Kurs.

Der „Haken“ bei RWE ist offenbar nur das Chartbild. Das, zugegeben, erbärmlich aussieht. Seit Jahresanfang sehen wir hier sukzessiv tiefere Zwischenhochs. Und gerade erst wurde die Vollendung des Topps, das sich seit gut einem Jahr im Chart etabliert hat, in höchster Not noch abgefangen. Aber mit dieser enttäuschenden Reaktion auf die Prognose-Anhebung muss man befürchten, dass die Leerverkäufer damit noch nicht am Ende ihrer Bemühungen sind.

RWE-Aktie: Chart vom 30.07.2021, Kurs 30,01 Euro, Kürzel RWE | Online Broker LYNX

Dass die Aktie am Freitag bei positiven Nachrichten abverkauft und so die Chance vertan wurde, sich aus der nur knapp zurückeroberten Unterstützungszone 30/31 Euro und über die Januar-Abwärtstrendlinie (aktuell bei 31,35 Euro) hinaus nach oben abzusetzen, ist ein Indiz dafür, dass die bullischen Fundamentals derzeit die bärische Charttechnik nicht überlagern können.

RWE wäre allemal für einen Einstieg interessant, denn mit diesen avisierten Gewinnen erreicht der Konzern wieder die Region starker Profite früherer Jahre. Aber erst, wenn auch seitens der Charttechnik durch Schlusskurse über 31,50 Euro ein Kaufsignal entstanden ist, wäre das Chance/Risiko-Verhältnis gut genug, um sich an die Aktie heranzuwagen.

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Vorherige Analysen der RWE Aktie

Tiefere Zwischenhochs, eine entscheidende Unterstützungszone, aus der die Aktie einfach nicht mehr herauszukommen scheint, darunter freie Bahn für die Bären: Der Absturz der RWE-Aktie wirkt wie vorprogrammiert. Aber man sollte die Augen in beide Richtungen offen halten.

RWE hat zwar den „Corona-Crash“ ebenso mehr als aufgeholt wie das Gros der anderen DAX-Aktien. Aber seit Januar ist die Aktie des Energieversorgers zum Ladenhüter geworden. Andere Branchen wirkten eben weitaus spannender, weil dort mit markanten Umsatz- und Gewinnsteigerungen gerechnet wurde, während bei RWE in Sachen Unternehmensgewinne derzeit Wassertreten angesagt ist.

Wirklich überraschend ist es somit nicht, dass die Aktie mit einem Bein über dem Abgrund hängt. Seit Januar liegt jedes Zwischenhoch tiefer als das vorherige. Und der daraus resultierende Abwärtstrend, der die RWE-Aktie im Vergleich zum DAX zu einem auffälligen Underperformer stempelt, drückt den Kurs immer öfter in die markante Auffangzone 30/31 Euro. Ein gefundenes Fressen für bärische Trader, denn sollte es gelingen, die Aktie unter diesen Support zu drücken, würden knapp darunter liegende Stop Loss-Verkaufsorders den Druck noch intensivieren. Und abgesehen von einer nicht gerade vertrauenerweckend wirkenden, potenziellen Mini-Unterstützung bei 28,58 Euro wäre der Weg nach unten dann erst einmal frei. Aber einem solchen, bärischen Szenario einfach vorzugreifen, könnte schiefgehen, denn es gäbe durchaus ein alternatives Szenario.

Chart vom 17.06.2021, Kurs 31,00 Euro, Kürzel RWE | Online Broker LYNX

Expertenmeinung: Denn derzeit wird ja Woche um Woche deutlicher, dass sich die bullischen Trader mit ihrem Best Case-Szenario, welches sie mit den massiven Käufen in vermutet wachstumsstarke Aktien eingepreist haben, verhoben haben könnten. Die Konjunkturdaten weisen weiterhin kein beeindruckendes Wachstum aus. Vergleichbaren Anschub wie in den USA erfährt die Eurozone-Wirtschaft nicht. Und man darf befürchten, dass die starke, weiterhin nicht bekämpfte Inflation in den USA auch hierzulande Fahrt aufnehmen wird, was die angeschlagene Kaufkraft noch zusätzlich unter Druck setzen wird.

Was würde passieren, wenn der Wind auch in den Köpfen der meisten Marktteilnehmer dreht? Wenn man beschließt, sich aus den konjunktursensiblen, bereits extrem stark gelaufenen Aktien zurückzuziehen, um in defensivere Aktien umzuschichten, die eben noch nicht stark gelaufen und daher von der Bewertung her günstiger sind? Dann wäre eine Aktie wie RWE auf einmal interessant, könnte von Mauerblümchen zum Top-Pick mutieren.

Ein bullisches Szenario ist daher, auch, wenn die Chancen für die Bären derzeit eindeutig besser sind, nicht aus der Welt. Sollte die RWE-Aktie mit Schlusskursen über 33,50 Euro die mittelfristige Abwärtstrendlinie, das Mai-Zwischenhoch und die 200-Tage-Linie überwinden, wäre der Deckel, der derzeit auf dem Kurs lastet, weggesprengt und der Weg nach oben wieder frei!

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Der Start ins neue Jahr verlief beim deutschen Energieriesen noch überaus positiv. Danach konnten sich die Bullen jedoch kaum noch in Szene setzen. Zusammen mit dem Branchenkollegen E.On ging es über Wochen hinweg auch mit der RWE-Aktie nach unten. Nun sehen wir erstmals so etwas wie eine mögliche Bodenbildung. Erkennbar ist diese durch das höhere Tief, welches sich gegenüber dem Monatstief gebildet hat. Der Kaufdruck beginnt langsam und stetig wieder zu steigen. Um die bärischen Tendenzen endgültig wieder über Bord zu werfen, wäre eigentlich nur noch eines zu tun. Der Widerstand rund um die Marke von 33 EUR muss gebrochen werden. So bleibt der Trend aber in einer bärischen Gesamtlage.

Expertenmeinung: Noch ist es zu früh, gleich die Bullenhörner aufzusetzen. Zuerst muss uns der Chart davon überzeugen, dass die Bullen den Kaufdruck derart stark erhöhen, dass auch der erwähnte Bruch nach oben gelingt. Alles unter der Marke von 33 EUR bleibt zwar vielversprechend, doch es braucht ein klares Kaufsignal, um die Aktie wieder auf die Schiene zu bringen. Danach halten wir eine Rückkehr bis zum Hoch von Januar für wahrscheinlich. Solange das Tief bei 30.93 EUR nicht gebrochen wird, bleibt die Hoffnung auf eine baldige Wende. Mal sehen, ob diese im Monat April auf uns zukommen wird.


Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 30.03.2021 Kurs: 32.40 Kürzel: RWE | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Während sich viele Aktien an der deutschen Börse nach wie vor schwertun Fuß zu fassen, bewegt sich die RWE Aktie geradewegs in Richtung des bisherigen Jahreshochs. Die Aufholjagd der Aktie des Energiekonzerns von April bis August war überaus beeindruckend. Ganz nach dem Motto: „Energie wird immer benötigt“, ging es mit dieser deutlich nach oben und die Kursverluste von März konnten rasch wieder negiert werden. Danach wurde der weitere Verlauf ein wenig holprig, zumal sich die Kurse überaus volatil zeigten. Der mögliche Beginn einer größeren Korrektur konnte im September gerade noch abgefangen werden. Das höhere Tief von Oktober signalisierte, dass das Interesse der Anleger nach wie vor intakt ist. Ein guter Nährboden für weitere mögliche Anstiege.

Expertenmeinung: Derzeit haben die Bullen alle Chancen auf ihrer Seite. Es muss lediglich die Widerstandszone im Bereich bei 34/35 EUR gebrochen werden, um der Aktie die Möglichkeit auf weitere Kursgewinne zu geben. Danach könnte es schnell in Richtung der Marke von 40 EUR gehen, wo das nächste technische Kursziel zu sehen wäre. Der langfristige Aufwärtstrend, welcher 2017 erst begann, läuft weiterhin auf Hochtouren und noch scheint die Rallye in RWE nicht vorbei zu sein. Wir sehen durchaus noch Potential auf mehr und bleiben vorerst bullisch auf die Aktie. Da geht noch mehr.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 06.11.2020 Kurs: 70.38 Kürzel: RWE | Online Broker LYNX

Es war schon bemerkenswert, dass viele Marktteilnehmer zwar auf eine rasante wirtschaftliche Erholung setzten, zugleich aber defensive Aktien wie der Energieversorger RWE stark gesucht blieben. Das änderte sich erst Mitte August, ab da begann die Aktie eine Korrektur und verschwand dadurch aus dem Fokus der bullischen Trader. Doch vor knapp zwei Wochen meldete sich RWE wie ein Phönix aus der Asche wieder zurück und läuft seither deutlich besser als der DAX. Was könnte dahinter stecken … und kann diese Aufwärtsbewegung nachhaltig sein, womöglich auf neue Jahreshochs führen?

Es gibt einen zeitlichen Zusammenhang mit dem Beginn der Käufe und einer Meldung, dass der Bund als sogenannter „Streithelfer“ in einem Rechtsstreit fungieren will. Im Mai hatten mehrere deutsche Stadtwerke gegen die EU-Genehmigung der großen Tauschaktion von Unternehmensteilen zwischen E.ON und RWE vor dem Europäischen Gerichtshof EuG geklagt. Richtig ist, dass die Chance, dass es nicht zu einer teilweisen Rückabwicklung dieser Maßnahmen kommen wird, größer ist, wenn der Bund den beiden Energieversorgern zur Seite springt. Aber war das denn wirklich zu befürchten?

Expertenmeinung: In Unkenntnis der genauen Klage-Details und als Nicht-Jurist kann ich mir nur den Kursverlauf ansehen und festhalten: Seit diese Klage im Frühjahr ruchbar wurde, kam es bei RWE nicht zu einer nennenswerten Schwächephase. So gesehen sollte man besser nicht darauf bauen, dass die Aufhellung einer Thematik Käufe auslöst, wenn sie vorher nicht zu Verkäufen geführt hat. Denkbar also, dass ein anderer Punkt die Käufer anlockt:

Die Analysten sind für RWE sehr optimistisch und erwarten, dass sich dieser Ringtausch mit E.ON 2021 konsolidiert haben und deutlich im Gewinn niederschlagen wird. Für 2020 schätzt man den Gewinn im Schnitt auf 1,61 Euro pro Aktie und damit nur leicht unter Vorjahr. Für 2021 jedoch liegt die durchschnittliche Gewinnerwartung bei 1,97 Euro … und das ist natürlich ein Wort, wenn es so käme. Zudem liegt das durchschnittliche Kursziel der Analysten für RWE bei 37 Euro.

Aus charttechnischer Sicht positiv ist, dass der Schwenk der Aktie nach oben knapp oberhalb der im Chart dick schwarz hervorgehobenen 200-Tage-Linie vollzogen wurde. Damit ist diese aktuell bei 29,88 Euro verlaufende Linie als wichtige Supportlinie bestätigt. Dadurch steht diese kleine Rallye allerdings auch ein wenig wacklig da, denn diese Linie wäre auch die nächstgelegene, nennenswerte Unterstützung, da die im Wochenverlauf zurückeroberte 20-Tage-Linie in den letzten Wochen nie eine Rolle spielte und damit wenig beachtet werden könnte. Das heißt: Wenn RWE den Anstieg über die bisherigen Jahreshochs, die in der Zone 34,20/34,99 Euro auf die Bullen warten, nicht schaffen sollte, müsste man damit rechnen, dass die Aktie schnell auf eben diese 200-Tage-Linie zurückfällt. Vorsicht bleibt daher geboten, denn als nachhaltig wäre dieser Anstieg eben erst anzusehen, wenn RWE neue Jahreshochs erreicht.

RWE Aktie: Chart vom 02.10.2020, Kurs 33,49 Euro, Kürzel RWE | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Versorger sind in Zeiten steigender Indizes meist nicht gerade die gefragtesten Aktien. Dennoch kann sich der Energiekonzern RWE schon seit einigen Wochen recht gut in Szene setzen und könnte nun vor einem weiteren größeren Anstieg stehen. Die Kurse befanden sich zuletzt in einer recht engen Handelsspanne. Im oberen Bereich entwickelte sich bei rund 32.40 EUR eine kleinere Widerstandslinie, während im unteren Bereich die 50- und die 20-Tage-Linien immer wieder für Unterstützung sorgten. Seit dem Tief im März sehen wir eine konstante Folge von höheren Hochs und höheren Tiefs. Dieser Chart zeigt uns einen glasklaren Aufwärtstrend. Expertenmeinung: Aktuell gehen wir mit einer hohen Wahrscheinlichkeit davon aus, dass die Aktie den Widerstand noch im Juli brechen dürfte. Danach wäre ausreichend Platz für weitere Anstiege vorhanden. Das bisherige Jahreshoch dürfte das nächste Kursziel der Bullen sein. Dieses befindet sich bei 34.64 EUR und scheint vorerst ein vernünftiges Ziel für die kommenden Wochen zu sein. Ob die Rallye danach weitergehen wird, hängt ganz davon ab, wie die Kurse mit dem Widerstandsniveau umgehen werden. Wir halten Sie diesbezüglich auf dem Laufenden. Aussicht: BULLISCH Rewe Aktie Chart vom 08.07.2020 Kurs: 32.10 Kürzel: RWE | Online Broker LYNX