Netflix Aktie aktuell Netflix: Holt die Aktie jetzt zum großen Befreiungsschlag aus?

News: Aktuelle Analyse der Netflix Aktie

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Netflix
ISIN: US64110L1061
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Chartanalyse
Basis 6 Monate bullish
Zur Netflix Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Keine Frage. Der Kursverlauf der Netflix Aktie war in den letzten Monaten alles andere als linear. Die Volatilität machte eine Prognose für die weitere Entwicklung des Wertpapiers des Online Streaming-Konzerns teils überaus schwierig. Dies zeigte auch das jüngste Gap, welches im Januar aufgrund positiver Quartalsergebnisse entstand. Anleger kauften die Kurslücke noch am ersten Tag, wurden aber wenig später erneut von der Lokomotive in Richtung Süden überrollt. Erst das Schließen des Gaps konnte wieder etwas Kaufdruck erzeugen. Nun scheint sich gerade eine konstruktive Konsolidierung knapp unter dem Niveau von 560 USD zu bilden. Könnte dies nun endlich der mögliche Beginn eines etwas nachhaltigeren Befreiungsschlages sein? Zumindest hätten die Bullen nun gute Chancen, die volatile Phase des letzten halben Jahres zu beenden.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Netflix Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Wir halten weiterhin an unserer bullischen Bewertung fest. Eines ist jedoch völlig klar. Der Boden rund um den Bereich von 520 USD darf hier keinesfalls mehr nach unten gebrochen werden. Sollte dies der Fall sein, wäre jegliches positives Momentum vom Tisch und die Bullen könnten sich eine nachhaltige Rallye Richtung Norden wohl abschminken. In den kommenden Tagen sollten Anleger auf einen möglichen Breakout über die Marke von 560 USD achten. Dies würde ein klares Kaufsignal ergeben und könnte die Kurse anfeuern. Mal sehen, ob es diesmal der Netflix Aktie gelingt, wieder eine nachhaltigere Bewegung einzuleiten.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 02.03.2021 Kurs: 547.82 Kürzel: NFLX | Online Broker LYNX
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Achim Mautz, Daytrader | LYNX Börsenexperten
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Vorherige Analysen der Netflix Aktie

Während die speziell die US-Analysten die Quartalsergebnisse vieler Blue Chips gezielt zu niedrig schätzen, um die Käufer mit klar übertroffenen Erwartungen in Kauflaune zu halten, liegen sie bei Netflix regelmäßig anders herum daneben: Der Streaming-Riese verfehlt diese Prognosen seit vier Quartalen am Stück. Was der Netflix Aktie aber nicht zu schaden scheint. Wieso?

Weil es Netflix immer schafft, die Akteure mit dem Ausblick zu begeistern: Im abgelaufenen Quartal ist der Gewinn nicht so umwerfend gewesen, aber im laufenden Quartal wird es besser. So auch im Januar, als die Ergebnisse des vierten Quartals 2020 auf den Tisch kamen und bei Gewinn und Umsatz unter den Prognosen lagen. Doch Netflix avisierte für das jetzt laufende Quartal einen starken Gewinn von 2,97 US-Dollar pro Aktie, der meilenweit über der bisherigen, durchschnittlichen Analystenprognose von 2,16 US-Dollar lag. Und schon kam es nicht zu Verkäufen, sondern zu einem gewaltigen Kurssprung auf neue Verlaufsrekorde. Und sollten die Anleger im April zu hören bekommen, dass es doch nichts wurde mit diesen 2,97 US-Dollar pro Aktie, wer weiß, ob sie nicht trotzdem erneut kaufen, weil dann eben die Prognose für das nächste Quartal begeistert. Aber auf Dauer kann das nicht gutgehen, oder?

Expertenmeinung: Das könnte zumindest ziemlich lange gutgehen, denn man darf nicht übersehen: Umsatz und Gewinn steigen ja trotzdem beeindruckend. 2020 legte der Umsatz um die 25, der Gewinn um etwa 50 Prozent zu. Und basierend auf diesem 2020er-Gewinn liegt das Kurs/Gewinn-Verhältnis derzeit bei 90. Das ist in Relation zu diesem Gewinnanstieg zwar kein Schnäppchen, aber eben auch nicht brenzlig teuer. Das Doppelte im KGV im Vergleich zum prozentualen Gewinnzuwachs geht in Ordnung, sofern es sich bei diesem Gewinnanstieg nicht um eine Eintagsfliege handelt.

Und so schmal der Grat auch ist, auf dem Netflix mit seinen immensen Produktionskosten balanciert, man balanciert bislang höchst geschickt. Preisanhebungen konnten bislang ohne Schaden durchgesetzt werden. Und obwohl man bei Netflix von eben auf gleich kündigen kann und nicht in langen Verträgen gebunden ist, wächst die Zahl der Abonnenten weiter, während der Faktor „Lockdown“, weltweit gesehen, eine immer kleinere Rolle spielt. Also:

Grundsätzlich wäre der Weg nach oben also noch offen. Nur sollten die Bullen dazu jetzt erledigen, was sie im Januar nicht geschafft haben: Den eindeutigen Ausbruch aus der Handelsspanne des zweiten Halbjahres 2020 zwischen 458 und 575 US-Dollar.

Denn nach dem Kurssprung als Reaktion auf die jüngste Quartalsbilanz kamen Gewinnmitnahmen auf, die die Aktie wieder in diese Range zurück drückten. Positiv war, dass dadurch die nach der Bilanz entstandene Aufwärts-Kurslücke geschlossen wurde und es von da an umgehend wieder aufwärts ging. Aber bisher ist die Dynamik überschaubar. Und noch hängt die Aktie in der Widerstandszone 545/575 US-Dollar fest. Aus der muss Netflix hinaus und umgehend das Verlaufshoch vom 20. Januar bei 593 US-Dollar überbieten … dann kann die Reise der Bullen hin zu neuen Rekorden weitergehen.

Chart vom 12.02.2021, Kurs 556,52 US-Dollar, Kürzel NFLX | Online Broker LYNX

Die letzten Monate über tat sich im Kursverlauf des US-Streaming-Konzerns wahrlich wenig. Nun aber ist die Katze aus dem Sack und die aktuellen Zahlen der Netflix-Aktie liegen auf dem Tisch.

Expertenmeinung: Die gute alte FANG-Aktie dürfte nun doch wieder in Fahrt kommen, denn die letzte Kursnotierung lag bei 563 USD. Somit wird wohl heute im regulären Handel der Widerstand von Ende Dezember gebrochen werden und ein Test des bisherigen Allzeithochs bei 575 könnte anstehen. Es wird dem Gesamtmarkt jedenfalls helfen, wenn die guten alten Momentumwerte nun wieder zu ihrer Stärke zurückfinden und das Geschehen weiter beleben. Es bleibt aber abzuwarten, welche Zahlen die restlichen bekannten Größen wie Facebook, Amazon, Apple oder auch Alphabet vorlegen werden. Für Netflix selbst könnte dies der Startschuss zu einer neuen Rallye sein.    

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 19.01.2021 Kurs: 501.77 Kürzel: NFLX | Online Broker LYNX

Das war wohl nichts: Knapp eine Woche, bevor Netflix am 20. Oktober nach US-Handelsende sein Ergebnis des dritten Quartals vorlegte, erklärten die Analysten bei Goldman Sachs, dass die Ergebnisse deutlich über den Prognosen ausfallen würden und erhöhten ihr Kursziel kräftig von 600 auf 670 US-Dollar. Doch Netflix verfehlte die Erwartungen, zumindest, was den Gewinn anging. Der lag mit 1,74 US-Dollar/Aktie klar unter der durchschnittlichen Prognose von 2,13 US-Dollar. Der Umsatz lag mit 6,44 Milliarden zumindest einen Tick über den Erwartungen.

Das war zwar trotzdem besser als der Gewinn von 1,47 US-Dollar pro Aktie im dritten Quartal 2019, als das Unternehmen einen Umsatz von 5,25 Milliarden US-Dollar erwirtschaftete. Aber als die damaligen Zahlen veröffentlicht wurden, hatte die Netflix noch knapp unter 300 US-Dollar notiert, vor den jüngsten Bilanzzahlen lag der Kurs bei 525 US-Dollar. Ein solcher Anstieg braucht „good news“ und zumindest einigermaßen in vergleichbarem Tempo steigende Gewinne, keine Enttäuschungen. War es das also mit der Hausse?

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Expertenmeinung: Der Chart deutet zumindest an, dass das Risiko einer großen Abwärtstrendwende mit Händen zu greifen ist. Da hilft es wenig, dass man einwenden könnte, dass es im dritten Quartal eigentlich nicht zu Luftsprüngen kommen konnte, immerhin war die Basis für einen immensen Anstieg der Gewinne in Form der großen Lockdowns im Sommerquartal nicht vorhanden. Das Problem ist, dass die Erwartungen einfach zu hoch gehängt wurden, was man auch daran erkennt, dass Netflix damit das dritte Mal in Folge die durchschnittliche Gewinnprognose der Analysten verfehlte. Dass am 29. Oktober gemeldet wurde, dass der Streaming-Dienst in einigen Regionen die Preise anheben wird, sorgte daher nur einen Tag lang für einen kleinen Kurssprung, am Tag danach schloss die Aktie tiefer als vor der Meldung. Man wertete diesen Schritt als eine Art Flucht nach vorne, um die wankende Einnahmeseite wieder ins Lot zu bringen, erkannte aber auch das Risiko, dass Abonnenten abspringen und man am Ende dennoch mit geringeren Einnahmen dasteht. Eigentlich könnte man die Phantasie haben, dass der europaweite Teil-Lockdown und die im neuen Jahr in den USA zu erwartenden COVID19-Gegenmaßnahmen die Nachfrage wieder erhöhen. Aber die nächsten Ergebnisse stehen erst im Januar an … und das Chartbild sieht jetzt kritisch bzw. für die Bären verlockend aus. Gut möglich also, dass die Trader die nächsten Zahlen nicht abwarten, sondern zeitnah über die Wende entscheiden werden. Sollte es gelingen, das durch die Quartalsbilanz entstandene Abwärts-Gap durch Schlusskurse über 525 US-Dollar zu schließen und nach oben auszubrechen, wäre die Gefahr kurzfristig erst einmal gebannt. Aber die Zone 449/467 US-Dollar, deren Bruch eine große Toppbildung vollenden würde, ist nahe. Ob sich die Short-Seller diese Chance entgehen lassen, ist zumindest zweifelhaft: Netflix ist, solange der Kurs unter 525 US-Dollar bleibt, latent „wendegefährdet“.

Netflix Aktie: Chart vom 25.11.2020, Kurs 485,00 US-Dollar, Kürzel NFLX | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Der US-Streaming Konzern war einer der wenigen FAANG-Titel, welcher die Ziele der Analystenerwartungen hinsichtlich der Ergebnisse zum dritten Quartal deutlich verfehlte. Statt eines erwarteten Gewinns von 2.13 USD je Aktie konnte lediglich 1.74 USD je Aktie gemeldet werden. Die Flüsterschätzungen lagen sogar bei 2.19 USD je Aktie. Somit wundert es kaum, dass der Titel kurz nach Veröffentlichung der Zahlen deutlich abgestraft wurde und nun erneut mit dem Support-Bereich der letzten Monate zu kämpfen hat. Bereits mehrere Male wurde der Bereich bei 466/467 USD getestet. Zuletzt konnten die Bullen einen kleinen Fehlausbruch nach unten für sich nutzen, um die Kurse wieder nach oben zu befördern. Dies war Mitte September der Fall. Ob dies ein weiteres Mal gelingen wird?  

Expertenmeinung: Die Wahrscheinlichkeit, dass der erörtere Boden ein weiteres Mal halten wird, ist als gering einzustufen. Insofern wäre ein erneuter Test wohl eher eine gute Short- als eine Long-Gelegenheit. Die Spanne bis zum nächsten Hoch beträgt über 100 USD und wäre somit nach unten hin abzuziehen. Droht hier gar ein Kursziel im Bereich von rund 360 USD? Durchaus ein mögliches Szenario, wenn wir uns die fundamentale, als auch die technische Entwicklung ansehen. Immerhin sind die Kurse von Netflix wesentlich stärker gestiegen als das tatsächliche Gewinn- und Umsatzwachstum. Solange die aufgerissene Kurslücke nicht wieder geschlossen wird, bleiben wir mit unseren Erwartungen auf der neutralen Ebene.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 02.11.2020 Kurs: 113.30 Kürzel: VAR1 | Online Broker LYNX

Dax, Dow, S&P500 & Co sind allesamt angeschlagen. Seit einigen Wochen stagnieren die Kurse, oder tendieren sogar zur Unterseite.

Gerade in diesem Moment dreht das Sentiment der Anleger auf bullisch. Nur ein Zufall oder bedeutet das, dass die Party endgültig vorbei ist?
Die breite Masse liegt schließlich immer falsch. Das Sentiment von Anlegern ist wohl mit der beste Kontraindikator überhaupt.

Schauen wir uns also einige Aktien an, bei denen die Fallhöhe besonders groß erscheint.

Netflix

Die Aktie des Streaming-Marktführers pendelt bereits seit Anfang Juli hochvolatil seitwärts und die jüngsten Quartalszahlen kamen auch nicht gut an.

Wird der kurzfristige Aufwärtstrend und die Unterstützung bei 467 USD nachhaltig durchbrochen, kommt es zu prozyklischen Verkaufssignalen.
Mögliche Korrekturziele lägen dann bei 450 und 400 USD.

Chart vom 26.10.2020 Kurs: 488,28 Kürzel: NFLX - Tageskerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 26.10.2020 Kurs: 488,28 Kürzel: NFLX – Tageskerzen

Linde

Die Aktie des Industriegas-Konzerns hat den Aufwärtstrend verlassen und langsam purzeln die Kurse.
Fällt Linde unter 191 Euro, kommt es zu einem Verkaufssignal mit möglichen Kurszielen bei 183 und 165 Euro.

Chart vom 26.10.2020 Kurs: 195,10 Kürzel: LIN - Tageskerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 26.10.2020 Kurs: 195,10 Kürzel: LIN – Tageskerzen

Vonovia

Die Aktie des Immobilienkonzerns Vonovia hat den Aufwärtstrend ebenfalls verlassen und der Chart droht zu kippen.

Unter 57,50 Euro wurde ein Verkaufssignal ausgelöst. Unter 56 Euro könnte es jetzt zu einem weiteren kommen.

Mögliche Kursziele einer Korrektur liegen bei 52,50 und 50 Euro.

Chart vom 26.10.2020 Kurs: 55,95 Kürzel: VNA - Tageskerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 26.10.2020 Kurs: 55,95 Kürzel: VNA – Tageskerzen

Union Pacific

Bei der Eisenbahngesellschaft Union Pacific ist der Chart bereits halb gekippt. Unter 190 USD wurde ein Verkaufssignal ausgelöst.
Der Weg in Richtung 180 USD ist offen. Wird auch diese Unterstützung durchbrochen, trübt sich das Chartbild weiter ein und ein Rücksetzer in Richtung 165 USD droht.

Chart vom 26.10.2020 Kurs: 188,14 Kürzel: UNP - Tageskerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 26.10.2020 Kurs: 188,14 Kürzel: UNP – Tageskerzen