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Microsoft Aktie Prognose Microsoft in den Startlöchern für mehr?

News: Aktuelle Analyse der Microsoft Aktie

In diesem Artikel
Microsoft
ISIN: US5949181045
|
Ticker: MSFT --- %

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Chart-Betrachtungszeitraum
6 Monate
Charttrend: Neutral
Gültigkeit der Analyse
2 Wochen
Erwartung: Bullisch
Zur Microsoft Aktie

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

Hören Sie sich die Audioversion dieses Artikels an (KI-generiert).

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Während an der Wall Street derzeit viel Euphorie rund um KI-Aktien herrscht, kann der Softwarekonzern davon bislang nur bedingt profitieren. Zwar wurde der bärische Tenor im April beendet, doch von echtem Momentum und neuer Dynamik war danach wenig zu sehen.

Auch die Quartalsergebnisse konnten keine weiteren positiven Impulse auslösen. Aktuell verharrt die Microsoft-Aktie in einer Konsolidierung knapp oberhalb der 50-Tage-Linie und der psychologisch wichtigen Marke um 400 USD, die bereits Ende April von den Bullen verteidigt wurde. Genau hier könnte sich der weitere Weg der Aktie in den kommenden Wochen stärker abzeichnen. Der Trend bleibt vorerst neutral.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Microsoft Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Aus technischer Sicht bleibt Microsoft aktuell in einer Warteschleife. Fundamental profitiert der Konzern zwar weiterhin von wichtigen Themen wie Cloud, KI und Software-Abonnements, doch diese Erwartungen scheinen bereits zu einem guten Teil eingepreist zu sein. Für neue Dynamik müssten Anleger wieder klarere Wachstumsimpulse erkennen.

Bleibt dieser Rückenwind aus, könnte die Aktie trotz solider Ausgangslage weiter seitwärts tendieren. Ein Ausbruch aus der Konsolidierung nach oben könnte als konstruktives technisches Signal gewertet werden, während ein Bruch der Unterstützung bei 400 USD die Verkäuferseite wieder stärken könnte.

Aussicht: Bullisch

Microsoft Aktie: Chart vom 11.05.2026, Kurs: 412.66 USD, Kürzel: MSFT | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Microsoft Aktie: Chart vom 11.05.2026, Kurs: 412.66 USD, Kürzel: MSFT | Quelle: TWS

Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 12.05.2026 um 7:49 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.


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Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

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Vorherige Analysen der Microsoft Aktie

30.04.2026

Microsoft liefert gute Zahlen, Aktie reagiert verhalten — Achim Mautz

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Neutral
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Bullisch
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 30.04.2026 um 8:00 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Gestern war der Tag der Mega Caps. Zahlreiche Schwergewichte präsentierten ihre Zahlen zum abgelaufenen Quartal, darunter auch der Softwarekonzern Microsoft. Das Unternehmen erzielte im abgelaufenen Quartal einen Gewinn von 4,27 USD je Aktie bei einem Umsatz von 82,9 Milliarden USD. Analysten hatten lediglich mit einem Gewinn von 4,07 USD je Aktie und Erlösen von 81,4 Milliarden USD gerechnet. Im Jahresvergleich stiegen die Gewinne um 23 %, während der Umsatz um 18 % zulegen konnte. Trotz dieser starken Zahlen reagierte die Microsoft-Aktie im späten Handel mit leichten Abschlägen. Damit zeigt sich erneut, dass die Erwartungen an die großen Technologiekonzerne derzeit sehr hoch sind.

Positiv bleibt allerdings, dass sich die Aktie zuletzt stabilisieren konnte und der zuvor angeschlagene Trendverlauf erste konstruktive Signale liefert. Entscheidend für den gerade gestarteten Trendwechsel dürfte nun sein, ob das Hoch von Anfang März nachhaltig verteidigt werden kann.

Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

17.04.2026

Microsoft mit deutlichem Lebenszeichen – wie könnte es weitergehen? — Achim Mautz

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Neutral
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Bullisch
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 17.04.2026 um 7:48 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Über Monate hinweg dominierten klar die Verkäufer das Geschehen und drückten die Microsoft-Aktie vom Hoch im Oktober zeitweise um rund 35 % nach unten. Die Struktur war von fallenden Hochs und fallenden Tiefs geprägt.

Erst zu Beginn des laufenden Monats zeigten sich erste Gegenbewegungen. Mit dem Bruch des Pivot-Hochs aus dem März hat sich das charttechnische Bild nun etwas aufgehellt, und der Trend ist in eine neutrale Phase übergegangen. Die Rückeroberung der 50-Tage-Linie stellt ein positives Signal dar und unterstreicht die zunehmende Stabilisierung. Aktuell befindet sich die Aktie in einer Übergangsphase, in der sich zeigen dürfte, ob aus der Erholung ein nachhaltiger Trendwechsel entstehen kann.

Expertenmeinung: Die jüngste Aufwärtsbewegung bringt neue Dynamik in den Chart und eröffnet die Möglichkeit auf eine weitere Erholung. Entscheidend wird sein, ob die Aktie ihre neuen Unterstützungszonen behaupten kann und Anschlusskäufe folgen. Vor allem die Verteidigung der 20- und der 50-Tage-Linie wird dabei eine wichtige Rolle spielen. Bleibt die Stabilität erhalten, könnte sich schrittweise eine neue Aufwärtsstruktur entwickeln. Kommt es hingegen zu erneuten Rücksetzern unter die wichtigen gleitenden Durchschnitte, dürfte sich das Bild schnell wieder eintrüben.

Aussicht: Bullisch

Microsoft Aktie: Chart vom 16.04.2026, Kurs: 420.26 USD, Kürzel: MSFT | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Microsoft Aktie: Chart vom 16.04.2026, Kurs: 420.26 USD, Kürzel: MSFT | Quelle: TWS
Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

10.04.2026

Microsoft: Hier könnte die Aktie wieder drehen — Achim Mautz

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Bärisch
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Bärisch
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 10.04.2026 um 7:47 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Aufmerksame Anleger erkennen bereits seit Monaten, dass im Softwaresektor derzeit wenig Dynamik vorhanden ist. Während zahlreiche andere Branchen neue Jahreshochs markieren konnten, bleibt diese Gruppe klar zurück.

Die Microsoft-Aktie steht dabei exemplarisch für diese Entwicklung. Seit Ende des vergangenen Jahres zeigt der Trend konstant nach unten. Die Struktur aus tieferen Hochs und tieferen Tiefs ist weiterhin intakt und bestätigt den bestehenden Abwärtstrend.

Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

19.03.2026

Microsoft: Reicht die Erholung für ein Comeback? — Achim Mautz

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Bärisch
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 19.03.2026 um 7:55 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Gerade die großen Technologiekonzerne treiben das Thema Künstliche Intelligenz mit hohen Investitionen weiter voran. Gleichzeitig wächst an den Märkten die Sorge, dass KI künftig nicht nur Arbeitsplätze verdrängen, sondern auch ganze Geschäftsmodelle im Softwarebereich unter Druck setzen könnte.

Diese Skepsis ist seit Monaten im Sektor spürbar und hat auch bei der Microsoft-Aktie deutliche Spuren hinterlassen. Seit dem Hoch im Oktober des Vorjahres hat das Papier rund 30 Prozent an Wert verloren. Ende Februar gelang zwar eine technische Gegenbewegung, doch diese verliert inzwischen wieder an Kraft. Die Erholung wirkt zunehmend fragil und der übergeordnete Trend erscheint damit weiterhin eher auf der bärischen Seite.

Expertenmeinung: Auch aus übergeordneter Sicht bleibt Microsoft ein bedeutendes Unternehmen mit starker Marktstellung, vor allem im Cloud- und KI-Bereich. Genau deshalb wird die Aktie jedoch besonders kritisch beobachtet, wenn das Wachstumstempo im Technologiesektor hinter den hohen Erwartungen zurückbleibt.

Aus technischer Sicht müssten die Kurse zumindest das Pivot-Hoch von Anfang März bei 413.05 USD nach oben durchbrechen, um wieder mehr Stabilität zu zeigen. Sollte dies nicht gelingen, könnten die Bären vorerst weiterhin das Bild prägen.

Aussicht: Neutral

Microsoft Aktie: Chart vom 18.03.2026, Kurs: 391.79 USD, Kürzel: MSFT | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Microsoft Aktie: Chart vom 18.03.2026, Kurs: 391.79 USD, Kürzel: MSFT | Quelle: TWS
Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

16.03.2026

Microsoft: Die vielleicht langweiligste Erfolgsstory der Börse — Tobias Krieg

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 16.03.2026 um 15:22 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Viele Anleger suchen an der Börse nach der nächsten großen Innovation. Doch das Geld wird oft damit verdient, die besten Ideen zu skalieren.

Wenn langweilige Aktien plötzlich spannend werden

Früher hatte ich in Analysen zu Google gerne darauf verwiesen, dass man für ein Investment in Alphabet sicherlich keinen Preis für Kreativität bekommt. Doch über Jahre hinweg war die Aktie erstaunlich niedrig bewertet. Meistens pendelte das KGV um einen Wert von 20 bis 25.
Das war so lange der Fall, bis sich das Narrativ an der Börse geändert hat, Alphabet zum KI-Gewinner erklärt wurde und der Kurs kurzerhand von 150 auf 300 US-Dollar gestiegen ist.

Microsoft gehört ebenfalls zu dieser Riege von Unternehmen. Für ein Investment bekommt man keinen Preis für Kreativität und als Autor kann man wenig erzählen, was nicht ohnehin bekannt wäre. Doch an der Börse ist Kreativität selten der entscheidende Faktor. Das große Geld wird meist mit langweiligen Unternehmen verdient, die jeder kennt.

Jeder kannte Alphabet schon vor 10 oder 15 Jahren. Jeder kannte PepsiCo oder Lindt & Sprüngli schon Jahrzehnte zuvor. Mit all diesen Aktien ließ sich über lange Zeit eine solide Rendite erzielen. Besonders dann, wenn man sie nach größeren Korrekturen gekauft hat.

Microsoft Aktie: Chart vom 16.03.2026, Kurs: 396,34 USD – Kürzel: MSFT | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Microsoft Aktie: Chart vom 16.03.2026, Kurs: 396,34 USD – Kürzel: MSFT | Quelle: TWS

Genau das ist aktuell bei Microsoft der Fall. Durch den jüngsten Rücksetzer ist die P/E auf 25 gesunken. Sollte der Gewinn im kommenden Geschäftsjahr, das bereits im Juli beginnt, wie erwartet um 15 % auf 19 USD je Aktie steigen, würde die P/E dadurch auf 20,8 sinken.

Im Verhältnis zu den vorliegenden Wachstumsraten und den Charakteristiken des Geschäfts scheint das vertretbar zu sein.
Langfristig pendelt die P/E von Microsoft um einen Wert von 29. In den letzten fünf Jahren lag die P/E im Durchschnitt sogar bei 35.

Was macht Microsoft eigentlich nicht?

Das Geschäftsmodell von Microsoft basiert vor allem auf dem Verkauf von Software, Cloud-Diensten und digitalen Plattformen. Ein großer Teil der Einnahmen kommt aus Abonnements wie Microsoft 365, bei denen Privatpersonen und Unternehmen regelmäßig für Programme wie Word, Excel und Outlook bezahlen.

Sehr wichtig ist auch die Cloud-Plattform Microsoft Azure, über die Unternehmen Rechenleistung, Speicher und KI-Dienste mieten.

Zusätzlich verdient Microsoft Geld mit dem Betriebssystem Microsoft Windows, das auf vielen PCs installiert ist, oft über Lizenzgebühren von Geräteherstellern.

Ein weiterer Bereich ist Gaming mit der Konsole Xbox und dem Abo-Dienst Xbox Game Pass.

Außerdem betreibt Microsoft die Business-Plattform LinkedIn sowie Werbung über die Suchmaschine Bing. Insgesamt kombiniert Microsoft also Softwareverkäufe, Abonnements, Cloud-Services und Plattformgeschäfte, um langfristige Einnahmen zu erzielen.

Warum Innovation überschätzt wird

Wir haben bereits gesehen, dass Kreativität an der Börse überschätzt wird. In der Wirtschaft wird Innovation überschätzt.

Neue Ideen sind wertvoll, doch das große Geld entsteht meist erst bei der Skalierung. Wer eine gute Idee weltweit vertreibt, verdient oft mehr als derjenige, der sie ursprünglich hatte. Unternehmen kopieren bestehende Modelle, verbessern sie und vermeiden die Fehler der Pioniere. Kaum ein Konzern beherrscht dieses Prinzip so konsequent wie Microsoft.

Der Grundstein des Unternehmens ist Nachahmung. Microsoft hat viele der Technologien, mit denen es heute Milliarden verdient, nicht selbst erfunden. Der Konzern versteht jedoch, wie kaum ein anderer, erfolgreiche Ideen früh zu erkennen und dann mit enormer Vertriebskraft zu skalieren.

Das begann bereits mit dem ersten großen Produkt. Anfang der 1980er Jahre suchte IBM ein Betriebssystem für seine neue Personal-Computer-Serie, den IBM PC. Microsoft lieferte die Lösung. Allerdings entwickelte das Unternehmen das System nicht selbst. Es kaufte ein bestehendes Betriebssystem von Seattle Computer Products, passte es an und brachte es als MS-DOS auf den Markt. Dieser Deal machte Microsoft zum Standardanbieter für PC-Betriebssysteme weltweit.

Der König der Nachahmer

Auch das spätere Flaggschiffprodukt Microsoft Windows war keine echte Neuerfindung. Die grafische Benutzeroberfläche war zuvor bereits bei Xerox und später bei Apple entwickelt worden.

Dasselbe Muster wiederholte sich in vielen anderen Bereichen. Microsoft erfand weder Textverarbeitung noch Tabellenkalkulation. Mit Microsoft Word und Microsoft Excel entstand jedoch ein Softwarepaket, das den Markt dominieren sollte. Die Bürosoftware Microsoft Office verdrängte frühere Marktführer wie Lotus 1-2-3 und WordPerfect. Heute ist Office – inzwischen als Cloud-Version Microsoft 365 – der Standard in Unternehmen weltweit.

Auch im Internetzeitalter folgte Microsoft diesem Muster. Der Browser Internet Explorer entstand als Antwort auf Netscape Navigator. Die Kollaborationsplattform Microsoft Teams folgte auf Slack. Und die Cloud-Plattform Microsoft Azure entstand als strategische Antwort auf Amazon Web Services von Amazon.

In anderen Fällen kaufte Microsoft erfolgreiche Plattformen einfach direkt. Das Karrierenetzwerk LinkedIn stärkte die Position im Unternehmensumfeld. Die Entwicklerplattform GitHub verschaffte dem Konzern direkten Zugang zur globalen Entwicklergemeinschaft.

Das macht Microsoft so besonders

Der entscheidende Punkt ist nicht die ursprüngliche Idee. Entscheidend ist die Fähigkeit, erfolgreiche Modelle zu erkennen, sie mit Kapital zu skalieren und tief in ein eigenes Ökosystem einzubetten. Genau das gelingt Microsoft seit Jahrzehnten.

Und das ist im Kern auch der Grund, warum Microsoft es seit Jahrzehnten schafft, an der Weltspitze zu bleiben.
Das Unternehmen ist dazu in der Lage, immer wieder neue Geschäftsbereiche zu erschließen und sie dann massiv zu skalieren.

Vor zehn Jahren spielte die Cloud kaum eine Rolle, doch inzwischen ist sie die wichtigste Säule und der größte Wachstumstreiber im Konzern.
Microsoft Azure gehört heute neben Amazon Web Services und Google Cloud zu den drei dominierenden Cloud-Infrastrukturanbietern der Welt.

Über den Autor

Tobias Krieg ist Chefanalyst bei LYNX Broker und Gründer von LongTerm-Value.
Er ist seit mehr als fünfzehn Jahren an der Börse aktiv, davon mehr als eine Dekade als leidenschaftlicher Vollzeit-Investor. Geprägt durch Vorbilder wie Charlie Munger, Peter Lynch und Bill Miller ist Value Investing der Grundsatz und Growth at a reasonable Price der Wahlspruch.
Denn auch gute Unternehmen können schlechte Investments sein. Ein attraktiver Einstiegskurs zum richtigen Zeitpunkt ist absolut entscheidend.

Analysemethode

Die Aktienanalysen von Tobias Krieg basieren auf einer Kombination aus Charttechnik und Fundamentalanalyse. Dabei liegt der Fokus auf der Bewertung von Unternehmen anhand ihrer finanziellen Kennzahlen, wie z. B. KGV, Cashflow oder Eigenkapitalrendite, sowie auf der Identifikation von überdurchschnittlichen Wachstumspotenzialen zu einem attraktiven Einstiegskurs.

18.02.2026

Microsoft: Wie tief geht es noch? — Achim Mautz

29.01.2026

Microsoft unter Druck – warum gute Quartalszahlen nicht reichen — Achim Mautz

13.01.2026

Microsoft: Ein König der Nachahmer — Tobias Krieg

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Microsoft testet Unterstützung — Achim Mautz

01.10.2025

Microsoft: Nimmt die Rallye wieder an Fahrt auf? — Achim Mautz

13.08.2025

Microsoft: Erste technische Kaufsignale seit den letzten Quartalsergebnissen — Achim Mautz

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Microsoft: Quartalszahlen übertreffen Erwartungen — Achim Mautz

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Microsoft: Geht der Aktie jetzt die Luft aus? — Achim Mautz