HelloFresh Aktie Prognose HelloFresh: Werfen die letzten Anleger das Handtuch? Kursziel EUR 16?

News: Aktuelle Analyse der HelloFresh Aktie

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HelloFresh
ISIN: DE000A161408
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Chartanalyse
Basis 6 Monate bearish
Zur HelloFresh Aktie
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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: In meiner letzten Analyse hatte ich dem Hersteller von Kochboxen keine besonders guten Aussichten mit auf den Weg gegeben. Zu diesem Zeitpunkt befand sich die HelloFresh-Aktie zwar in einer netten Aufholjagd, doch wie so oft scheiterten die Bullen wenig später erneut an der 50-Tage-Linie, welche den Kursen in den letzten Monaten bereits des Öfteren Steine in den Weg legte.

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Dies kam wenig überraschend und sofort holten die Bären zu einer neuen Attacke aus. Mittlerweile sind die Kurse auf ein neues Jahrestief gefallen. Der bärische Trend und auch der nach unten gerichtete Trendkanal bleiben vorerst intakt und es gibt derzeit keine Anzeichen eines möglichen Trendwechsels.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur HelloFresh Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Werfen jetzt auch die letzten Anleger das Handtuch? Das würde es wohl brauchen, um einen wirklichen Trendwechsel auszulösen. Eine Art finalen Ausverkauf, welcher fast schon vertikal nach unten läuft. Dies mag zwar kurzfristig sehr schmerzhaft werden, könnte aber das Grande-Finale der Talfahrt darstellen.

Ob es dazu kommen wird, bleibt abzuwarten. Der nächste wichtige Support befindet sich bei 16.14 EUR. Hier startete die beeindruckende Rallye nach dem Corona Crash und zahlreiche Anleger werden sich noch an diesen Startpunkt erinnern. Vielleicht kann diese Marke den Hunger der Bären endgültig stillen.

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 23.09.2022 Kurs: 22.00 Kürzel: HFG | Online Broker LYNX
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Vorherige Analysen der HelloFresh Aktie

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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Selbst die recht starke Rallye im Zeitraum von Juli bis August konnte den Hersteller von Kochboxen nicht aus den Fängen der Bären befreien. Die Serie von tieferen Hochs und tieferen Tiefs setzte sich unentwegt fort. Mittlerweile hat die HelloFresh-Aktie sogar ein neues Jahrestief erreicht und der bärische Tenor bleibt erhalten.

Zwar gehörte das Papier vorige Woche im DAX zu den größten Wochengewinnern, doch alles in allem war dies lediglich der berühmte Tropfen auf den heißten Stein. Der Anstieg könnte sich dieser Tage eventuell weiter fortsetzen, doch eine nachhaltige Rallye ist hier nach wie vor nicht zu sehen. Der Trend bleibt vorerst weiter nach unten gerichtet.   

Expertenmeinung: Wie bereits während LYNX Live am Donnerstag erwähnt, ist mit einer Gegenreaktion nach oben zu rechnen. Dies haben wir im letzten halben Jahr schon des Öfteren zu sehen bekommen. Kurzfristig ist HelloFresh immer wieder gut für eine 20-Prozent-Rallye, doch spätestens rund um die zuletzt gebildeten Hochs, ging den Bullen bislang die Luft aus und die Bären schmetterten die Kurse immer noch eine Etage tiefer.

Vorerst sehe ich hier noch immer kein Licht am Ende des Tunnels, wenngleich ein Anstieg in die Region von 28 bis 30 EUR durchaus in den Karten stecken könnte.

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 09.09.2022 Kurs: 26.44 Kürzel: HFG | Online Broker LYNX
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Erst traf es Delivery Hero, jetzt wird auch HelloFresh in den MDAX absteigen. Das eine Jahr in der ersten Liga hat dem Unternehmen nicht gutgetan … aber eine Baisse fußt nicht darauf, in welchem Index ein Unternehmen notiert ist. Wo liegen die Probleme wirklich?

Als die Aktie des Kochboxen-Lieferanten HelloFresh im zweiten Halbjahr 2021 an der 100 Euro-Marke kratzte, war das eine Übertreibung gegenüber den realistischen Gewinnperspektiven des Unternehmens. Oder, wenn man es optimistischer formulieren wollte, man hatte einem stetigen und steilen Anstieg der Unternehmensgewinne zu weit vorgegriffen. Doch nachdem die Aktie diese Übertreibung korrigierte, sanken auch noch die Gewinnerwartungen … und der Abstieg ging weiter. Aber wie weit noch, jetzt, nachdem drei Viertel des Kurswertes vom Rekordhoch dahin sind?

Die Mitte August vorgelegten Ergebnisse des zweiten Quartals lassen zumindest vermuten, dass die Gewinne tendenziell erst einmal auf dem absteigenden Ast bleiben. Der Umsatz war zwar um gut 25 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen, der um Sonderfaktoren bereinigte EBITDA-Gewinn fiel jedoch um 7,5 Prozent. Und die Kundenbasis, die legte nur um 4,1 Prozent zum Vorjahr zu. Das ist nicht genug, um das Ruder schnell herumreißen zu können. Aber wäre denn nicht auch der derzeitige Gewinnlevel ausreichend, um die Aktie zu stabilisieren, sprich: Ist HelloFresh nach diesem Abstieg nicht langsam „billig“?

Expertenmeinung: Diese Frage könnte man dann mit „Ja“ beantworten, wenn der private Konsum schon Anfang 2023 wieder auf vollen Touren laufen würde, zugleich die Inflation zurückkommen und den Kostendruck für das Unternehmen senken würde und HelloFresh dadurch wieder kräftig steigende Gewinne erzielt. Dann wäre das momentan auf Basis der durchschnittlichen 2022er Analysten-Gewinnschätzungen bei 24 liegende Kurs/Gewinn-Verhältnis in der Tat „billig“. Für 2023 läge es sogar nur bei 15-16. Ein Schnäppchen … aber eben nur unter der Voraussetzung, dass sich die momentan massiv problematische Lage für den Konsum hierzulande, aber auch international, zügig auflösen und in ein Wachstumsumfeld übergehen würde. Dass das kaum jemand glaubt, sieht man am Verlauf der Aktie:

Seit November gab es zwar immer wieder mal scharfe Gegenbewegungen, aber der übergeordnete Abwärtstrend war zu keiner Zeit infrage gestellt. Dass die Aktie am Dienstag nach der Bekanntgabe des DAX-Abstiegs zulegte, ist eher eine Art „Reflex“ in der Erwartung, dass MDAX-Fonds und ETFs die Aktie bereits im Vorfeld ihres „Amtsantritts“ im MDAX am 19. September kaufen werden. Um ein bullisches Signal zu generieren, bräuchte es deutlich mehr.

HelloFresh müsste nicht nur über die im April etablierte Abwärtstrendlinie bei derzeit knapp 31 Euro hinaus. Nachdem der Kurs zur Monatswende ein neues Tief markiert hatte, bräuchte es auch einen Anstieg über das letzte, bei 33,12 Euro liegende Zwischenhoch, um diesen Trend immer tiefer liegender Zwischenhochs und –tiefs zu sprengen. Und angesichts der derzeitigen Stimmung unter den Verbrauchern und des Umstands, dass HelloFresh eine Dienstleistung anbietet, die in die Kategorie „not urgently needed“ gehört, wäre derzeit kein Szenario zu erwarten, das einen solchen Befreiungsschlag unterfüttern würde. Neue Tiefs wären hier weiterhin denkbar … eine Wende hingegen unwahrscheinlich.

HelloFresh-Aktie: Chart vom 06.09.2022, Kurs 24,96 Euro, Kürzel HFG | Online Broker LYNX
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Dass die Quartalsbilanz bei HelloFresh noch starke Bewegungen auslöste, war nicht selbstverständlich, immerhin hatte man bereits am 20. Juli vorläufige Zahlen präsentiert und die 2022er-Prognose kassiert. Wie die Reaktion gestern ausfiel, ist bemerkenswert, denn …

… sie machte deutlich, dass denen, die auf die Vollendung der Bodenbildung und die Rückkehr der Hausse setzen, andere entgegentreten. Die Short-Seller, d.h. die „Bären“, sind unübersehbar noch da und imstande, die Aktie dort abzufangen, wo es in Sachen bullischer Signale darauf ankäme. Was deutlich macht: Diese Messe hier ist noch nicht gelesen!

Sicher, man könnte argumentieren, dass die Aktie die gekappte Prognose längst eingepreist und damit „verdaut“ hat, in der die Umsatz- ebenso wie die Gewinnerwartung für 2022 unter dem Eindruck des unter den Erwartungen gestiegenen Umsatzes und des gegenüber Vorjahr gefallenen Gewinns im zweiten Quartal gesenkt wurden. Und das Verdauen lief ja, wie man im Chart sieht, nicht gerade unproblematisch ab. HelloFresh war gerade auf dem Weg gewesen, die April-Abwärtstrendlinie zu überwinden, als die Prognosesenkung einen Selloff auslöste, der den Kurs vom Tageshoch des 20. Juli bis zum Tief des übernächsten Handelstages gut 30 Prozent abstürzen ließ. Warum also jetzt noch aussteigen? Der Chart deutet an, warum:

Expertenmeinung: Als HelloFresh auf diese letztlich großenteils längst bekannten Ergebnisse hin gestern einen Satz nach oben machte, hatte die Aktie dadurch nicht nur einen für Gewinnmitnahmen ja nicht unattraktiven Tagesanstieg von gut zehn Prozent erzielt. Der Kurs war dadurch auch an die Abwärtstrendlinie angestoßen, die sich aus dem April-Hoch und dem vergeblichen Ausbruchsversuch vom Juli ergibt. Dass sie nicht „irgendwo in der Nähe der Linie“ wieder drehte, sondern genau an dieser am Montag bei 33,10 Euro verlaufenden Linie, macht klar: Das waren nicht nur normale Gewinnmitnahmen von Tradern mit kurzfristigem Zeithorizont, da dürften auch die Short-Seller aktiv verhindert haben, dass die Aktie nach oben davonzieht. Und man hätte dafür ja auch gute Argumente.

Denn wenn wir mal vergleichen, wo HelloFresh vor der Prognose-Senkung am 20. Juli notierte, sehen wir: Der Schlusskurs des 19. Juli lag bei 33,07 Euro. Das gestrige Tageshoch bei 33,12 Euro. Warum also sollte man die Aktie nicht verkaufen bzw. sogar Short gehen, wenn sie einen Kurslevel erreicht, an dem man so tun würde, als hätte es die enttäuschenden Zahlen des zweiten Quarttals, vor allem aber die Prognose-Senkung für das Gesamtjahr, nicht gegeben? Da es sie gibt und man im Juli angesichts dieser Fakten der Ansicht war, dass Kurse um 33 Euro immer noch hoch genug sind, um daraufhin auszusteigen, warum nicht auch im August?

Dementsprechend sollte man sich hüten, vorschnell die Aufwärtswende auszurufen. Erst, wenn HelloFresh dieses gestrige Tageshoch von 33,12 Euro deutlich und auf Schlusskursbasis überboten hätte, wäre da ein bullisches Signal entstanden. Und auch dann wäre es eines, das sich gegen die Ernüchterung eines schwächer als erhofft laufenden Geschäfts durchsetzen müsste.

HelloFresh-Aktie: Chart vom 15.08.2022, Kurs 30,82 Euro, Kürzel HFG | Online Broker LYNX
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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die frühere Euphorie in der Aktie des Herstellers von Kochboxen ist mittlerweile einer tiefen Depression gewichen und Anleger blicken auf ein Papier, dass schon seit Monaten einfach nicht mehr in die Gänge kommt. Die Serie von tieferen Hochs und tieferen Tiefs ist nach wie vor ungebrochen und die Bären bleiben vorerst am Drücker.

Das Unternehmen hat jüngst aufgrund der anhaltenden Krise in der Ukraine die Prognosen für das Gesamtjahr 2022 gesenkt und Anleger sehen hier nach wie vor kein Licht am Ende des Tunnels. Immer wieder gibt es interessante und attraktive Zwischenrallyes, doch diese hielten bislang immer nur wenige Wochen. Ein höheres Hoch wurde hierbei nie erreicht und dies wäre der entscheidende Punkt, um den Trend wieder in eine Kaufphase zu führen.  

Expertenmeinung: Solange dies nicht passiert, bleibt die HelloFresh-Aktie weiterhin in einer bärischen Gesamtlage. Das letzte Pivot-Hoch wurde bei rund 35 EUR gebildet. Erst wenn die Kurse darüber schließen würden, wäre der Weg nach oben frei.

Vorerst sieht es aber nicht danach aus und dementsprechend bleibt die Aktie für langfristig orientierte Anleger weiterhin ein No-Go. Kurzfristig orientierte Anleger könnten hingegen von den Zwischensprüngen partizipieren, doch mehr ist aktuell nicht drin. Daher stufe ich die Aussicht für das das Papier vorläufig wieder auf bärisch ab.

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 03.08.2022 Kurs: 28.85 Kürzel: HFG | Online Broker LYNX
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Gestern Nachmittag legte der Kochboxen-Lieferant HelloFresh überraschend vorläufige Ergebnisse zum zweiten Quartal vor und fügte diesen Zahlen noch eine aktualisierte Geschäftsjahres-Prognose hinzu. Die sich, wie der Chart zeigt, als kalte Dusche erwiesen.

Eigentlich hätte man ja nicht erwarten dürfen, dass HelloFresh, das mit seinen Kochboxen einen nicht unbedingt billigen und vor allem nicht zum Grundbedarf der Konsumenten zählenden Service anbietet, in einem Umfeld, in dem geopolitische Spannungen, steigende Kreditkosten und eine aus dem Ruder gelaufene Inflation auf Gemüt und Geldbeutel der Verbraucher drücken, kräftig wachsen könnte. Im Gegenteil, man könnte sogar behaupten, dass man mit eher schwachen Zahlen hätte rechnen müssen.

So gesehen war das, was HelloFresh da am Mittwochnachmittag vorlegte, eigentlich ziemlich unspektakulär. Der Umsatz im zweiten Quartal ist nach diesen Vorab-Berechnungen von 1,56 Milliarden Euro im Vorjahresquartal auf jetzt 1,96 Milliarden Euro gestiegen, das um Sonderfaktoren bereinigte EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) wird um 140 Millionen betragen. Beides liegt gemäß HelloFresh sogar marginal über den Marktprognosen.

Aber aufgrund einer „signifikanten Veränderung der makroökonomischen Lage“ senke HelloFresh trotzdem die Gesamtjahresprognose, die seit Dezember 2021 bestand. Das währungsbereinigte Umsatzwachstum soll jetzt zwischen 18 und 23 Prozent liegen, da hatte man ursprünglich 20 bis 26 Prozent avisiert. Der Ausblick für das bereinigte EBITDA wurde von 500 bis 580 Millionen Euro auf 460 bis 530 Millionen zurückgenommen. Also eine Reduzierung der Gewinnerwartung von weniger als zehn Prozent … und eine Aktie, die daraufhin mit einem Minus von 9,41 Prozent aus dem Handel ging, nachdem sie am Tageshoch noch satte acht Prozent im Plus gelegen hatte: Wie geht das zusammen?

Expertenmeinung: Gar nicht, wenn man es logisch betrachten wollte. Zumal man ja wie gesagt eigentlich damit hätte rechnen müssen, dass HelloFresh eine Wachstumsprognose, die aus dem Dezember 2021 stammt, in einem Umfeld wie diesem nicht auf Dauer würde halten können. Dafür war diese Anpassung des Ausblicks nach unten sogar moderat – der Kurseinbruch war es nicht. Aber das dürfte eben der Punkt sein: Logisch sollte man eine Reaktion bei einer ehemaligen „In-Aktie“, die sehr stark von unerfahrenen Anlegern gekauft wurde, auch nicht angehen. Diese Reaktion war vor allem emotional befeuert … und damit ist auch, trotz der Vehemenz der Verkäufe, fraglich, ob dieser Selloff mittelfristig richtungweisend sein wird.

Unter dem Strich wäre die Aktie mit einem Kurs/Gewinn-Verhältnis von ca. 26 bis 27 für 2022 nach der angepassten Prognose nicht einmal teuer, sollte das Wachstum, wenn auch mit gebremstem Tempo, weitergehen. Wenn man sich überlegt, dass Marktteilnehmer Ende November noch fast 100 Euro für die Aktie zu bezahlen bereit waren und HelloFresh damals eindeutig überbewertet war, ließe sich jetzt konstatieren: Hier ist sehr viel, womöglich zu viel, Pessimismus im Kurs eingepreist. Aber:

Aus charttechnischer Sicht liegt das Kind jetzt eben erst einmal im Brunnen. Der Versuch, aus dem April-Abwärtstrend auszubrechen, wurde dadurch ins Gegenteil verkehrt, indem mit diesem Abverkauf sogar die kurzfristigen Aufwärtstrendlinien unterboten wurden. Damit wäre ein Test des bisherigen Jahrestiefs bei 27,02 Euro durchaus denkbar. Und dessen Unterschreiten zumindest nicht ausgeschlossen. Und da sich eine überzogen negative Sicht der Dinge ebenso hartnäckig halten kann wie blinder Optimismus, wäre es sinnvoll, erst dann an einen Long-Trade zu denken, wenn diese gestern nicht bezwungene Abwärtstrendlinie bei aktuell 33,20 Euro in einem nächsten Anlauf überboten wurde und damit klar wird, dass die Käufer sich von diesem Selloff nicht ins Bockshorn jagen ließen.

HelloFresh-Aktie: Chart vom 20.07.2022, Kurs 29,94 Euro, Kürzel HFG | Online Broker LYNX