HelloFresh Aktie aktuell HelloFresh: Schafft die Aktie die 100er-Marke?

News: Aktuelle Analyse der HelloFresh Aktie

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HelloFresh
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Zur HelloFresh Aktie

Nach der Bilanz des 1. Quartals kam es kurzzeitig zu Gewinnmitnahmen, aber seither ist die HelloFresh-Aktie wieder stark unterwegs und hat jetzt das bisherige Hoch vom Februar mit Schwung überboten. Was wäre da noch nach oben drin?

Wenn es nur nach den Analysten ginge, hätte die Aktie des Mahlzeiten-Services HelloFresh zwar das durchschnittliche, derzeit bei 85,50 Euro liegende Kursziel der Experten fast erreicht, aber einige Analysten sehen da deutlich höhere Levels. Das höchste unter den momentanen Kurszielen liegt bei 115,00 Euro. Eigentlich könnte die 100 Euro-Marke also durchaus fallen, zumal die Wachstumsstory zu passen scheint:

HelloFresh hatte 2020 bei Umsatz und Gewinn immens zugelegt, avisierte aber bereits früh im laufenden Jahr, dass das Wachstum kräftig bleiben werde, auch ohne den „Corona-Effekt“. Die Mitte April angehobene Gesamtjahresprognose spricht von einem Umsatzwachstum zwischen 35 und 45 Prozent bei einer EBITDA-Marge zwischen zehn und zwölf Prozent. Da passt also alles … oder nicht?

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur HelloFresh Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Wenn man nicht zu „nickelig“ ist, dann schon. Denn was man bemängeln könnte, ist die avisierte Marge vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA-Marge) von zehn bis zwölf Prozent. Die lag 2020 nämlich bei 13,4 Prozent, was bedeutet, dass der Gewinn in Relation zum Umsatzanstieg 2021 unterproportional zulegen wird. Daher erwarten die Analysten für 2021 im Schnitt auch keine nennenswerte Steigerung des Gewinns pro Aktie. Was wiederum bedeutet: Wer mit dem Ausbruch über das bisherige Rekordhoch auf Hausse setzt bzw. bestehende Long-Positionen ausbaut, setzt darauf, dass die Gewinndynamik 2022 wieder zulegen wird. Was möglich, aber letztlich noch nicht absehbar ist.

Da das Konzept, eine Art „Bausatz“ einer Mahlzeit zu liefern, die man sich vorher à la Carte ausgesucht hat, nicht mit einem normalen Mahlzeiten-Lieferkonzept wie z.B. bei Delivery Hero vergleichbar ist, ist es knifflig, für HelloFresh einen „gesunden“ Level beim Kurs/Gewinn-Verhältnis festzusetzen. Derzeit lägen wir hier um die 40. Nicht teuer, wenn die Gewinne 2022 und 2023 wieder durchstarten. Teuer, wenn es nicht so käme. Was tun?

Stopp nachziehen und dranbleiben wäre die sinnvollste Lösung. Das bullische Signal eines neuen Rekordhochs, das am Freitag generiert wurde, wurde durch die Anschlusskäufe des Montags gefestigt. Auf dem Weg zur runden 100 Euro-Marke wäre man damit also, nur ob man dort auch ankommt? Wer der Charttechnik und damit dem Trend folgt, plagt sich nicht mit solchen Fragen, sondern ist einfach Long dabei und zieht den Stoppkurs nach, wann immer das möglich ist. Und dafür ist jetzt natürlich ein idealer Moment:

Denn die durch den Ausbruch nach oben bezwungene, vormalige Widerstandszone zwischen 76,85 und 78,84 Euro ist dadurch zu einer Unterstützungszone geworden, die der Kurs nicht mehr allzu weit unterbieten sollte, denn käme es so, würde der Befreiungsschlag zur Bullenfalle und das zügige Einstreichen der Long-Gewinne ratsam.

HelloFresh-Aktie: Chart vom 07.06.2021, Kurs 82,26 Euro, Kürzel HFG | Online Broker LYNX
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Vorherige Analysen der HelloFresh Aktie

HelloFresh könnte unmittelbar vor dem nächsten Kaufsignal stehen. Wo liegen mögliche Kursziele und sind die derzeitigen Kurse überhaupt gerechtfertigt?

Durch die Decke

Hello Fresh ist für unsere Leser zu einer echten Erfolgsgeschichte geworden.

Bereits Ende 2019 hatte ich mich positiv zum Unternehmen geäußert. Damals noch zu einem Kurs von 18,60 Euro.
Bereits der Titel war sehr eindeutig. „HelloFresh bricht aus: Rasantes Wachstum

Seitdem ist viel passiert. Die Zeit vor der Pandemie wirkt fern.

Doch bereits damals zeichnete sich die Erfolgsgeschichte des Unternehmens und damit auch der Aktie ab.

Der Umsatz war binnen weniger Jahre von null auf 1,81 Mrd. Euro gestiegen. Es gibt nicht viele Unternehmen, denen das auch nur annähernd gelingt.
Weder in dieser Höhe noch in dieser Geschwindigkeit.

Warum erzähle ich Ihnen das? Diese Informationen sind für eine Einschätzung des Unternehmens essenziell.
Wir wollen schließlich keine Aktien kaufen, die reine Krisenprofiteure sind und deren Geschäft anschließend wieder kollabiert.

Beschleunigung

Da man auch zuvor eine gute Kundenbindung vorweisen konnte, bin recht zuversichtlich, dass man einen bedeutenden Teil der Kunden auch über die Corona-Zeit hinaus halten werden kann.

Sicherlich werden sich einige Kunden nach der Pandemie verabschieden, im Gegenzug werden andere hinzukommen.

Bisher hält der positive Trend jedenfalls an. Er hat sich sogar beschleunigt.

Im gerade abgeschlossenen Geschäftsjahr hat sich der Umsatz von 1,81 auf 3,75 Mrd. Euro mehr als verdoppelt.
Langsam schlagen sich die Skaleneffekte zunehmend nieder. Daher ist auch der Sprung in die Profitabilität gelungen.

Das Ergebnis legte von -10 auf +369 Mio. Euro zu. Das entspricht einem Gewinn von 2,09 Euro je Aktie.
Die operative Marge ist mit 11,7% für diese Branche bereits jetzt ordentlich.

Ich hatte in älteren Analysen auf die hohe Bruttomarge von über 60% verwiesen. Daran konnte man bereits früh erkennen, welches Potenzial vorhanden war.
Grob vereinfacht verkauft HelloFresh Lebensmittel zum dreifachen des Einkaufspreises.

Wenn’s läuft…

Aus all diesen Gründen und noch einigen mehr, hatte ich mich daher auch kürzlich nochmal klar positiv zum Unternehmen geäußert.

HelloFresh: Jetzt wieder Allzeithoch

Damals hatten wir das Tief recht gut erwischt. Inzwischen notiert die Aktie knapp 30% höher und ist wie erwartet an das Allzeithoch zurückgekehrt.

Tatsächlich notierte HelloFresh bereits vier Wochen nach der Analyse schon am Allzeithoch. Jetzt nimmt die Aktie erneut Anlauf.
Aus technischer Sicht stehen die Chancen nicht schlecht, dass es noch eine Etage höher geht.

Chart vom 25.05.2021 Kurs: 76,84 Kürzel: HFG - Tageskerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 25.05.2021 Kurs: 76,84 Kürzel: HFG – Tageskerzen

Gelingt ein nachhaltiger Ausbruch über 77 Euro, kommt es zu einem Kaufsignal mit extrapolierten Kurszielen bei 85 und 92 Euro.
Der Trendkanal würde sogar noch etwas mehr Raum bieten.

Antizyklische Anleger müssen hingegen auf einen Rücksetzer an die unteren Aufwärtstrendlinien hoffen.

Fällt die Aktie hingegen unter 60 Euro, ist das bullische Setup dahin.

Nachlassende Dynamik

Abschließend führen wir uns noch die jüngsten Geschäftszahlen, die nach der letzten Analyse vorgelegt wurden, zu Gemüte.

Im ersten Quartal 2021 lag die Zahl der aktiven Kunden bei 7,28 Millionen und somit 74,2% über dem Vorjahresniveau.
Die Anzahl der Bestellungen hat sich ungefähr verdoppelt und der durchschnittliche Bestellwert ist auch gestiegen.

In Summe hat das dazu geführt, dass der Umsatz um 106% auf 1,44 Mrd. Euro zulegen konnte.
Der freie Cashflow legte von 111,3 auf 171,9 Mio. Euro zu, das EBIT von 46,6 auf 133,9 Mio. Euro.

Ausblick und Bewertung

Den Ausblick für 2021 wurde kürzlich abermals erhöht. Demnach stellt HelloFresh ein währungsbereinigtes Wachstum von 35-45% in Aussicht.
Man erwartet also ein hohes Wachstum, plant aber auch eine nachlassende Dynamik ein.
Das ist nachvollziehbar und eher tief gestapelt.

Im Mittel erwartet man einen Umsatz von 5,25 Mrd. Euro. Demnach läge das KUV Ende des Jahres bei 2,5.
Im Vergleich zu vielen anderen Wachstumstiteln ist das wenig.

Die gestern vorgelegte Bilanz zum ersten Quartal und der Ausblick auf das Gesamtjahr waren bereits Mitte April als vorläufiges Ergebnis gemeldet worden. Es gab also keine Überraschung – außer einer: Die HelloFresh-Aktie brach ein. Warum?

Umsatz und Gewinn waren in den ersten drei Monaten 2021 markant gestiegen, zugleich sieht der Mahlzeiten-Lieferservice ein starkes Umsatzwachstum zwischen 35 und 45 Prozent für das Gesamtjahr und eine starke Gewinnmarge auf EBITDA-Basis (vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) zwischen 10 und 12 Prozent. Wie kann es sein, dass ausgerechnet an einem solchen Tag die Aktie kippt … auch, wenn man diese Daten schon kannte?

Expertenmeinung: Womöglich gerade deswegen. Als die Vorab-Ergebnisse am Abend des 15. April über die Nachrichtenticker liefen, reagierte die Aktie am Folgetag zunächst mit einem Kurssprung. Dieser Anstieg reichte fast an den bisherigen Verlaufsrekord der Aktie, Mitte Februar bei 77,95 Euro markiert, heran. Doch schon im Verlauf dieses Tages kamen Gewinnmitnahmen auf, HelloFresh schloss unter dem Eröffnungskurs. Und in den beiden Handelstagen danach blieben Anschlusskäufe aus. Der Effekt der Zahlen war dadurch verpufft, die ersten Trader nahmen Gewinne mit. Und damit wurde es knifflig.

Denn natürlich hofften viele, dass die Aktie vielleicht doch wieder anzieht, wenn die endgültige Bilanz vorgelegt wird. Zumal der Kurs dafür mit einer Korrektur an die kurzfristige März-Aufwärtstrendlinie, verstärkt durch die 20-Tage-Linie, eine günstige Ausgangsbasis erreicht hatte. Und genau das blieb gestern aus.

Das mag einerseits darauf zurückzuführen sein, dass die Prognose nicht erneut angehoben wurde, wenngleich man darauf eigentlich, kaum drei Wochen nach den Vorab-Zahlen, nicht hätte hoffen dürfen. Aber vor allem war es wohl der insgesamt kippende Aktienmarkt, der, als die Käufe am gestrigen Morgen ausblieben, viele dazu bewog, hier lieber doch noch auszusteigen, solange man noch gute Kurse bekommt.

HelloFresh-Aktie: Chart vom 04.05.2021, Kurs 65,38 Euro, Kürzel HFG | Online Broker LYNX

Das deutliche Minus dieses Dienstags hat diesen kurzfristigen Aufwärtstrend gebrochen. Das allein wäre ungünstig, aber nicht wirklich dramatisch, hätte es zuvor nicht diesen vergeblichen Versuch gegeben, das bisherige Rekordhoch zu bezwingen. So dürften viele Akteure im Kursbild ein drohendes Doppelstopp erkennen. Das wäre zwar erst vollendet, wenn die HelloFresh-Aktie die Unterstützungszone 51,30/56,45 Euro und die innerhalb dieser Zone laufende 200-Tage-Linie durchbrochen hätte und damit das Zwischentief vom März unterboten wäre. Aber das erste Kursziel wäre jetzt erst einmal das obere Ende eben dieser Zone, d.h. das Hoch des Oktobers bei 56,45 Euro und die 200-Tage-Linie bei derzeit 55,76 Euro. Bis dahin könnte HelloFresh allemal zügig zurücksetzen, jetzt direkt in dieses „fallende Messer“ zu greifen, könnte somit ungut ausgehen.

Das Ergebnis des ersten Quartals und eine angehobene Prognose wurden am Freitag mit einem Kurssprung honoriert, doch die HelloFresh-Aktie blieb am alten Rekordhoch hängen. Aber da könnte noch ein zweiter Anlauf folgen.

Was kann man als Aktionär mehr wollen als solche Ergebnisse. Das, was HelloFresh zum ersten Quartal auf Basis vorläufiger Zahlen zu melden hatte, war ohne Wenn und Aber stark. Im ersten Quartal stieg der Umsatz des Mahlzeiten-Services um 114 Prozent gegenüber dem Vorjahr und lag mit 1,435 Milliarden Euro weit über der durchschnittlichen Analystenprognose von 1,174 Milliarden. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) wird in einer Spanne zwischen 155 und 165 Millionen Euro erwartet, klar mehr als die von den Experten im Schnitt vorher gesehenen 128,5 Millionen und weit über den 63,1 Millionen des ersten Quartals 2020.

Das starke Abschneiden in den ersten drei Monaten des Jahres veranlasste HelloFresh zur Anhebung der Gesamtjahresprognose. Statt den bislang prognostizierten 20 bis 25 Prozent soll der Umsatz jetzt zwischen 35 und 45 Prozent zulegen. Und was EBITDA-Marge angeht, hob HelloFresh das untere Ende der Prognosespanne an, hier sieht man jetzt eine Marge zwischen 10 und 12 Prozent nach zuvor 9 bis 12 Prozent. Warum fiel die Reaktion auf eine solche Meldung eher mager aus?

Chart vom 16.04.2021, Kurs 73,64 Euro, Kürzel HFG | Online Broker LYNX

Expertenmeinung: An den Analysten lag es nicht. Drei Analysten reagierten auf die am Donnerstagabend vorgelegten Zahlen bereits am Freitagmorgen, die neuen Kursziele dieser drei Experten lauteten auf 95, 105 und sogar 115 Euro. Bis dahin lag das durchschnittliche Kursziel bei 79 Euro, mit diesen drei Anhebungen schraubt es sich knapp über 95 Euro.

Rechnet man mit den Mittelwerten der neuen Unternehmens-Prognose, käme man auf einen EBITDA-Gewinnanstieg von etwa 24 Prozent. Bislang hatten die meisten Experten damit gerechnet, dass der starke Gewinn des Vorjahres durch die Reduzierung der Corona-Einschränkungen im Jahr 2021 zurückgehen werde, wenngleich nicht deutlich. So aber sieht die Perspektive schon anders aus … und würden die jetzt avisierten Ziele erreicht, läge das Kurs/Gewinn-Verhältnis der Aktie für das laufende Jahr knapp unter 30. Das ist geradezu günstig. Warum also brach die Aktie am Freitag nicht nach oben aus? Verlagerten die Anleger ihre Zweifel über die Wachstumschancen einfach auf 2022 und bleiben somit skeptisch?

Manche mögen so gedacht haben und den Anlauf an das im Februar bei 77,90 Euro markierte Rekordhoch genutzt haben, um Gewinne mitzunehmen, nachdem die Aktie in den Wochen zuvor deutlich angezogen hatte. Aber auch die am Freitag absolvierte Abrechnung an der Terminbörse könnte eine wichtige Rolle gespielt haben. Denn am Optionsmarkt konnte man sehen, dass einiges an Call-Optionen mit Basispreisen zwischen 74 und 80 Euro auslief. Wer die als sogenannter „Stillhalter“ verkauft hat, hätte einiges zu verlieren gehabt, wären diese Optionen so unmittelbar vor der am Freitag um 17:30 Uhr erfolgten Abrechnung deutlich ins Geld gekommen. Gut möglich also, dass das dazu führte, dass der Ausbruchsversuch erst einmal ausgebremst wurde. Gut möglich wäre damit aber auch, dass die Bullen jetzt, nachdem die Abrechnung am Terminmarkt über die Bühne ist, einen zweiten Anlauf unternehmen, den „Deckel“ zu sprengen und die Aktie über das bisherige Hoch von 77,90 Euro zu tragen.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Bereits Mitte März hatten wir den Hersteller von Kochboxen im Visier. Die Kurse der HelloFresh-Aktie konnten kurz zuvor das wichtige Support-Level bei 57.50 EUR, trotz kurzer Unterschreitung, nachhaltig verteidigen und zogen bereits kräftig an. Der Widerstand im Bereich bei rund 68 EUR war kaum zu übersehen und exakt hier nahmen zahlreiche Anleger die kurzfristigen Gewinne mit. Die Frage war nun, ob sich ein dringend benötigtes höheres Tief ausbilden kann. So wie es aussieht, hat sich dieses nun über der psychologisch wichtigen Marke bei 60 EUR gebildet und die Bullen unternehmen bereits erneut einen Versuch, den Widerstand nach oben zu durchbrechen. Im gestrigen Handel ist die Aktie erneut dort angekommen.

Expertenmeinung: Wir bekräftigen erneut unsere bullische Haltung auf die Aktie. Der Durchbruch Richtung Norden ist wohl nicht mehr aufzuhalten und somit könnte auch der Trend wieder in eine bullische Phase zurückkehren. Dennoch ist dieses Szenario noch nicht in Stein gemeißelt. Wichtig bleibt, dass das gebildete höhere Tief nicht mehr nach unten verletzt wird. Somit bleibt alles oberhalb der Ebene bei 60 EUR überaus produktiv. Schlusskurse darunter würden die Erholung bremsen und könnten zu einer Fortsetzung der Korrektur führen.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 07.04.2021 Kurs: 67.72 Kürzel: HFG | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Zu Beginn der vorigen Woche hatte ich die überaus attraktive Situation im Chart der HelloFresh-Aktie besprochen. Die Aktie hatte sich dem Support-Bereich bei 56/57 EUR genähert und es war anzunehmen, dass die Bullen hier eine mögliche technische Gegenreaktion nach oben einleiten würden. Gesagt, getan. Zwar ging es einen Tag später noch einen Deut tiefer, doch bildete sich danach ein recht eindrucksvoller Hammer. Dieser wurde durch eine weitere grüne Kerze tags darauf bestätigt und sorgte somit für ein technisch sauberes Kaufsignal. Die Bullen zündeten in Folge ein regelrechtes Kursfeuerwerk und sorgten für ein ordentliches Kursplus. Das erste Kursziel nach oben im Rahmen der technischen Gegenreaktion waren die gleitenden Durchschnitte der Perioden 20 und 50. Diese wurden mittlerweile erreicht – Chapeau!    

Expertenmeinung: Die Aktie hat von letzter auf diese Woche alles richtig gemacht. Nun aber wird die Lage etwas schwieriger für frische Einstiege, denn der Anstieg der letzten Tage war nicht ohne. Wenn die Party weitergehen soll, dann braucht HelloFresh dringend ein höheres Tief. Eine kleine Korrekturbewegung wäre demnach nicht unbedingt negativ, sondern könnte für einen nachhaltigen Anstieg überaus förderlich sein. Nach wie vor besteht nämlich die Gefahr, dass wir es hier lediglich mit einer technischen Gegenbewegung nach oben zu tun haben könnten. Aktuell heißt es also abwarten.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 15.03.2021 Kurs: 63.75 Kürzel: HFG | Online Broker LYNX