Ceconomy Aktie aktuell Heute auf der Abschussliste: Ceconomy

News: Aktuelle Analyse der Ceconomy Aktie

In diesem Artikel

Ceconomy
ISIN: DE0007257503
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Zur Ceconomy Aktie

Ceconomy ist der Betreiber von Media Markt und Saturn. Der Konzern mit Niederlassungen in mehr als 30 Ländern entstand im Jahr 2017 durch die Aufspaltung der Metro AG.

Heute auf der Abschussliste

Kaum korrigiert der Aktienmarkt, stehen immer wieder dieselben Titel ganz oben auf der Abschussliste. Es sind Aktien wie die Deutsche Bank, Thyssen, Aixtron oder eben auch Ceconomy.
Woran liegt das?

Im Grund genommen ist es ganz einfach: Eigentlich ist jedem bewusst, dass es sich um Schrottaktien handelt, die man gar nicht anfassen sollte.

Es wird eben gezockt. Sobald der Markt aber korrigiert, werden diese Aktien als erstes abgestoßen.

Daraus können Sie übrigens auch etwas lernen. Werfen Sie jeden Tag einen kurzen Blick auf die Top- und Flop-Listen. Mit der Zeit bekommen Sie ein Gefühl dafür, welche Aktien zu den Loosern gehören.

Was ist passiert?

Eine andere Möglichkeit ist ein Blick in die Zahlen. Im Fall von Ceconomy reicht bereits ein kurzer Blick, um zu erkennen, dass der Konzern ernsthafte Schwierigkeiten hat.

Seit der Abspaltung 2017 ist der Umsatz von 22,16 auf 21,46 Mrd. Euro gesunken.

Man hat Probleme mit der Profitabilität. Die operative Marge tendiert gegen null und selbst die Bruttomarge liegt unte 10%. Das war übrigens auch schon bei der alten Metro der Fall.

Größere Schulden hat man zwar nicht, doch die Barmittel schmelzen seit Jahren dahin. Irgendwann werden sie aufgebraucht sein.

Aktuelle Lage

Die letzten Monate haben da nicht weitergeholfen. Die Kreditwürdigkeit des Konzerns beziffert Moody‘s auf Ba1, also Non-Investment-Grade, oder landläufig auch Junk.
Der Ausblick ist negativ.

Der Cashburn dürfte zuletzt umso höher gewesen sein. Bereits im ersten Halbjahr sank der Umsatz um 3,7%. Das EBIT halbierte sich nahezu und das Ergebnis rutschte von +0,37 auf -0,35 Euro je Aktie.

Das Problem daran ist, dass das Geschäftsjahr von Ceconomy im Oktober beginnt. Das bedeutet, dass diese Kennzahlen das Weihnachtsgeschäft enthält, aber Corona noch nicht.

Wie werden die nächsten Quartalszahlen ausfallen, die den Zeitraum April bis Juni abbilden? Am 13. August werden wir es erleben.
Profitabel war man ja zuvor schon nicht.

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Chart

Die Aktie ist klar Underperformer und befindet sich in einem langfristigen Abwärstrend. Übergeordnet ist alles unter 6,36 Euro bärisch.

Solange die Aktie nicht über 3,75 Euro ausbrechen kann, droht jederzeit ein Rückfall in Richtung 3,00 Euro.
Darunter sind Verluste bis 2,50 und 1,90 Euro wahrscheinlich.

Steigt die Aktie hingegen über 3,75 Euro, könnte eine Erholung in Richtung 4,25 Euro oder mehr einsetzen.

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Chart vom 24.07.2020 Kurs: 3,44 Kürzel: MEO oder CEC(1) - Wochenkerzen | LYNX Online BrokerChart vom 24.07.2020 Kurs: 3,44 Kürzel: MEO oder CEC(1) - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

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Vorherige Analysen der Ceconomy Aktie

Ceconomy, bis 2017 Teil des Metro-Konzerns und bestehend aus den Elektronik-Fachmarktketten Saturn und Media Markt, legte am Donnerstagmorgen das vorläufige Ergebnis des zweiten Kalenderquartals 2020 vor, das für Ceconomy dem dritten Geschäftsjahresquartal entspricht (Geschäftsjahresende 30.9.). Die Reaktion am Markt war positiv, denn ja, es hätte für Ceconomy durchaus schlimmer kommen können.

So fiel der Umsatz zwischen April und Juni im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ca. 8,4 Prozent, der bereinigte Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) soll in etwa auf Vorjahresniveau liegen, damals wurde ein Verlust von 43 Millionen Euro verbucht. Interessant war, dass Ceconomy in der am späten Vormittag veröffentlichten ad hoc-Meldung konkret aufzeigte, wie sich der Umsatz in den einzelnen Monaten entwickelt hatte. So war dieser im April, als noch der „Lockdown“ galt, um 43 Prozent im Vergleich zum April 2019 eingebrochen, lag dann aber im Mai drei, im Juni zwölf Prozent über Vorjahr. Damit konnten die „Lockdown“-Monate März und April nicht kompensiert werden, man sieht aber einen klaren Erholungstrend und wagte daher, die Prognose für das am 30. September endende Gesamt-Geschäftsjahr 2019/2020 zu konkretisieren. Der Umsatz dürfte nur leicht unter dem des Jahres 2018/2019 liegen, das EBIT sieht man im Bereich zwischen 165 und 185 Millionen Euro (2018/19: 213 Millionen).

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Ceconomy Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Es hätte schlimmer kommen können, dürften sich einige im Angesicht dieser Vorab-Zahlen gesagt haben und griffen zu. Immerhin war die Aktie im Zuge des „Corona-Crashs“ von Mitte Februar bis Ende März von 5,21 auf 1,68 Euro weggebrochen. Seither hat der Kurs etwa die Hälfte dieser Abschläge wieder aufgeholt. Aber bedenkt man, dass man im März noch fürchtete, der Einzelhandel werde auf unbestimmte Zeit, aber sicher über mehrere Monate still stehen, wäre dieses gestern vorgelegte Ergebnis womöglich imstande, als Basis für die Fortführung der Erholung zu dienen. Wobei die Ceconomy-Prognose natürlich unterstellt, dass es nicht zu erneuten Schließungen käme, bevor das Geschäftsjahr am 30. September zu Ende ist. Dieser Unsicherheitsfaktor bleibt, hängt aber ja als Damoklesschwert über der gesamten Wirtschaft. So ganz einfach wird sich die Fortsetzung der Ende März begonnenen Erholung aber nicht gestalten, denn die aufkeimende Zuversicht trifft in Kürze auf markante, charttechnische Hürden.

Sie sehen im Chart, dass die Aktie Anfang Juni bei 3,70 Euro ein Zwischenhoch ausgebildet hatte und danach in eine Konsolidierung überging. An diesem Peak bei 3,70 Euro muss der Kurs zunächst einmal vorbei. Knapp darüber, bei 3,81 Euro, wartet schon der nächste markante Widerstand in Form der 200-Tage-Linie, darüber dann die Widerstandszone 4,15/4,33 Euro. Erst über 4,33 Euro wäre Ceconomy wieder in den Bereich zurückgekehrt, den man als „Prä Corona“-Zone ansehen könnte. Ob es gelingt, die Aktie über diese Hürden zu tragen, werden die kommenden Wochen zeigen, die Chance wäre zumindest da. Aber in einem derart unsicheren Umfeld ist es unumgänglich, das Risiko eines erneuten Abverkaufs einzukalkulieren, Long-Positionen konsequent nach unten abzusichern. Derzeit wäre die entscheidende Zone, die halten muss, die Kreuzunterstützung aus 20-Tage-Linie und Mai-Aufwärtstrendlinie. Würde die Aktie diese mit Schlusskursen unter 3,10 Euro durchbrechen, wäre die Chance auf eine Rückkehr auf „Prä Corona“-Levels zunächst vertan.

Ceconomy Aktie Chart vom 16.07.2020, Kurs 3,67 Euro, Kürzel CEC | Online Broker LYNX

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Man sollte ja denken, dass das laufende Weihnachtsgeschäft den Kurs der Ceconomy-Aktie stützt. Aber was wir da bisher sehen, ist eher ein blutarmes Aufbäumen in intakten Abwärtstrends. Schon vergangenes Jahr lief es so, die Aktie rutschte Richtung Jahresende immer weiter ab, statt in Vorfreude starker Umsätze und Gewinne zuzulegen. Der Grund liegt schlicht darin, dass kaum jemand dem Konglomerat aus Media Markt und Saturn starke Zahlen zutraut.

Die jüngste Quartalsbilanz nährte solche Hoffnungen auch nicht. Da das Geschäftsjahr bei Ceconomy am 30. September endet, war das Jahr 2018/2019 mit den jüngsten Zahlen abgeschlossen. Dazu wurden vorläufige Ergebnisse am 24. Oktober präsentiert. Die waren zwar vage, da hieß es nur, dass der Gewinn auf EBIT/EBITDA-Basis auf Vorjahresniveau läge und der Umsatz etwa 0,8 Prozent gestiegen sein soll. Aber das ist eben alles andere als umwerfend. Und diejenigen, die an diesem 24. Oktober zum Handelsstart zugriffen, weil sie hofften, genügend Akteure würden sich „es hätte schlimmer kommen können“ sagen, sahen sich getäuscht: Über den Eröffnungskurs dieses 24. Oktober bei 4,80 Euro kam die Aktie seither nicht mehr hinaus. Eine hoffnungslose Sache also, hier bullisch zu sein?

Expertenmeinung: Nicht unbedingt, wenngleich man sich nicht zu viel Hoffnung machen sollte, dass die Mehrheit hier falsch liegt. Aber gerade dieser stetige Abstieg bedingt natürlich die „Außenseiterchance“ der Bullen, weil ein kräftiger Impuls die Bären vor sich hertreiben, die Kurse durch schnelle Eindeckungen überrumpelter Leerverkäufer noch zusätzlich höher ziehen würde. Und aus charttechnischer Sicht gäbe es eine solche Chance jetzt. Sie sehen im Chart, dass Ceconomy in ein absteigendes Dreieck überging, nachdem die Aktie Anfang August zum zweiten Mal im Widerstandsbereich um 6,20 Euro gescheitert war. Momentan steht aber nicht die untere Begrenzung des Dreiecks bei aktuell 4,15 Euro unter Beschuss, sondern die obere Begrenzung, gestellt durch die August-Abwärtstrendlinie.

Würde diese aktuell bei 4,63 Euro verlaufende Hürde klar genommen, würde die nächste, markantere Widerstandslinie erst bei 5,07 Euro in Form der 200-Tage-Linie warten. Prozentual keine schlechte Perspektive, zumal sich die momentan klar bärische Stimmungslage mit einer solchen Rallye allein aufgrund eines solchen Kursanstiegs aufhellen würde; ein Aufwärtsimpuls reduziert gemeinhin Zweifel schnell. Allerdings sollte man, wollte man als risikofreudiger Trader eine solche Chance nutzen, auf den kommenden Dienstag achten. Denn da sollen die endgültigen Ergebnisse des Geschäftsjahres 2018/2019 vorgelegt werden. Und es ist zu vermuten, dass sich Ceconomy dann auch zum bisherigen Weihnachtsgeschäft äußert, so dass dieser 17. Dezember ein Sekt-oder-Selters-Tag für die Trader werden kann!

Ceconomy Aktie: Chart vom 09.12.2019, Kurs 4,62 Euro, Kürzel CEC | LYNX Online Broker

Seit Ceconomy, der Spinoff des METRO-Konzerns, der die Elektronikmärkte Saturn und Media Markt umfasst, aus dem MDAX in den SDAX abgestiegen ist, ist die Aktie aus dem Fokus vieler Anleger verschwunden. Was der Spannung keinen Abbruch tut. Nicht zuletzt aufgrund des dramatischen Absturzes im Jahr 2018 zeigt sich diese Aktie auf prozentualer Ebene sehr volatil. Der Kurs haussierte von 2,92 Euro zu Jahresbeginn auf 6,16 Euro Ende April, verteidigte im Zuge eines Rücksetzers die in diesem langfristigen Chart auf Wochenbasis blau gehaltene 200-Tage-Linie, lief Ende Juli erneut über sechs Euro … und dann ging für die Bullen alles schief.

Mitte August brach die Aktie scharf ein. Dadurch wurde der Kurs zum zweiten Mal in diesem Jahr an der super-massiven, bis in das Jahr 2012 zurückreichenden Widerstandszone zwischen 6,20 und 7,33 Euro abgewiesen, durchbrach die 200-Tage-Linie und vollendete im selben Aufwasch ein Doppeltopp. Höchststrafe für diejenigen, die auf die Wende nach oben gesetzt hatten. Und dieser erneute Selloff hatte auch seine Gründe:

Expertenmeinung: Am 13. August hatte Ceconomy, dessen Geschäftsjahr am 30. September endet, das Ergebnis des dritten Quartals vorgelegt. Der Umsatz blieb zwar mit 4,6 Milliarden auf Vorjahresniveau. Aber mit zehn Millionen Euro fiel das EBITDA sehr deutlich unter dem des dritten Geschäftsquartals des Jahres 2017/2018 aus, als da noch 26 Millionen hängengeblieben waren. Und ohne den Faktor der Abschreibungen, als EBIT gerechnet, kam sogar ein Minus heraus. -45 Millionen nach -30 Millionen im Vorjahr. Was schlechter war, als die Analysten im Schnitt erwartet hatten. Die Margen waren vorher schon fatal niedrig, jetzt scheinen sie am Boden. Mehrere Analysten senkten daraufhin ihre Kursziele … und die Trader den Daumen.

So gesehen mag es zwar manchen Hoffnung machen, dass der Kurs in der vorvergangenen Woche die 200-Tage-Linie und die Nackenlinie des Doppeltopps wieder überwunden hat. Aber solange die Ertragslage derart trübe ist und man nicht damit rechnen darf, dass sich daran kurzfristig viel zum Positiven bewegt, ist der Weg nach oben steinig und, sofern nicht etwas völlig Unerwartetes passiert, eine echte Aufwärtswende durch einen Anstieg über die Widerstandszone 6,20/7,33 Euro äußerst unwahrscheinlich. Sollte Ceconomy im Gegenzug aber unter 4,33 Euro schließen und damit das August-Tief unterbieten, wäre die Chance, dass das Allzeittief von 2,92 Euro getestet wird, keine allzu große Überraschung.

Chart vom 17.09.2019, Kurs 5,14 Euro, Kürzel CEC | Online Broker LYNX Aktienempfehlungen