Börsenblick

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Aktienanalyse:
Sektorstudie Silberaktien: Wheaton, Pan American und First Majestic Silver

Aktuelle Analyse der Wheaton Precious Metals Aktie

Notenbanken überfluten die Welt mit billigem Geld. Kein Wunder, dass Anleger reale Werte und Sicherheit suchen.
Das ist auch der Grund, warum die Preise von Sachwerten stetig steigen: Immobilien, Aktien, Kunst und eben auch Edelmetalle.

In Sachen Edelmetallen gefällt mir Silber mit am besten. Das Kursverhältnis zwischen Gold und Silber ist auf einem historischen Höchstwert. Silber ist also vergleichsweise günstig. Gleichzeitig stagnieren die Fördermengen und ein Großteil wird auch wirklich von der Wirtschaft nachgefragt. Bei Gold ist das kaum der Fall, das gelbe Metall wird vornehmlich für Schmuck und als Anlage verwendet.

Da liegt es nahe, auch die großen Silberproduzenten zu durchleuchten. Ganz oben auf dem Treppchen stehen Fresnillo, Glencore und KGHM.
In diesem Artikel möchte ich mich aber auf Unternehmen konzentrieren, bei denen Silber im Mittelpunkt steht und nach denen ich immer wieder gefragt werde.

First Majestic Silver

First Majestic betreibt sieben Minen in Mexiko und verzeichnete in den zurückliegenden zehn Jahren ein ordentliches Wachstum. Der Umsatz kletterte von 57 auf 308 Mio. USD.
Auf den ersten Blick eine erfreuliche Entwicklung. In Wirklichkeit wurde die Expansion aber teuer erkauft.

Das Unternehmen ist und war nie nachhaltig profitabel. Schon bei der Bruttomarge sieht es sehr durchwachsen aus. Daher muss man ständig neue Aktie ausgeben, die Zahl der ausstehenden Papiere erhöhte sich im betrachteten Zeitraum von 86 auf 199 Millionen Stück.
Darüber hinaus hat man inzwischen erhebliche Schulden. Ganze 152 Mio. USD schlagen zu buche.

Das ist geradezu das Gegenteil von dem, was man als Investor möchte. Dennoch wird das Unternehmen mit nahezu dem sechsfachen des Umsatzes bewertet. Der Kurs basiert vor allem auf Hoffnung.

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Pan American Silver

Pan American Silver betreibt auf dem amerikanischen Kontinent eine ganze Reihe von Minen.
Mit Blick auf die Zahlen wird auch sehr schnell klar, warum die Aktie sich langfristig stärkerentwickelt, als First Majestic.

Pan American hat eine bessere Kostenstruktur, höhere Margen und ist in den meisten Jahren profitabel. Doch auch hier ist der Kapitalbedarf hoch. Man hat 315 Mio. USD Schulden und ständig werden neue Aktien ausgegeben.

Es ist besser, so richtig überzeugend aber auch nicht – trotz der enormen Reserven und der niedrigen Produktionskosten von 3,35 USD je Unze. Wobei diese Angabe mit Vorsicht zu genießen ist. Wäre das wirklich alles, was man an Kosten hat, wäre das Unternehmen schließlich eine Gelddruckmaschine – ist es aber nicht.

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Wheaton Precious Metals

Wheaton hat die aufwändige und kapitalintensive Förderung ausgelagert und kauft Silber über langlaufende Verträge zu einem festen Preis.
Man hat die gleiche Upside wie Minen. Wheaton trägt aber ein wesentlich geringeres Risiko und benötigt gleichzeitig weniger Kapital. Es ist schlichtweg das bessere Geschäftsmodell.

Dadurch ist das Unternehmen nachhaltig profitabel und generiert höhere Gewinnspannen als nahezu alle Förderer.
Der Umsatz ist in den letzten zehn Jahren von 239 auf 794 Mio. USD gestiegen. Das Ergebnis kletterte von 0,38 auf 0,96 USD je Aktie.

In den meisten Jahren erwirtschaftete man einen erheblichen freien Cashflow. Seit 2011 zahlt man durchgehend eine Dividende, derzeit liegt die Rendite bei 1,20%.

Technische Einschätzung

Glücklicherweise ist Silver Wheaton auch aus technischer Sicht interessant. Die Aktie hat kürzlich den mehrjährigen Abwärtstrend überwunden und steht kurz vor einem möglichen Kaufsignal.

Gelingt ein nachhaltiger Anstieg über 30,30 und 31,30 USD, kommt es zu prozyklischen Kaufsignalen. Mögliche Kursziele liegen bei 37,50 und 40,00. USD.

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