Börsenblick

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Aktienanalyse:
Gefahr im Verzug: Wal-Mart, Procter Gamble, McDonalds und Hershey

Aktuelle Analyse der Walmart Aktie

Die US-Indizes oszillieren nahe der Allzeithochs und dementsprechend sieht es bei vielen Aktien nicht anders aus.

Das wäre an sich kein Problem, doch es gibt eine ganze Reihe von hochkapitalisierten Aktien, die aktuell so teuer sind, wie nie zuvor.
Wir werden Ihnen einige Kandidaten zeigen, bei denen Gewinnmitnahmen das Gebot der Stunde sein dürften.

Gleichzeitig fehlt die marktbreite, was die Situation nur noch gefährlicher macht. Von den rund 8.000 in den USA gehandelten Aktien notiert mehr als die Hälfte unter dem SMA200.

Wal-Mart

Zur Visualisierung verwenden wir Fastgraphs* -Chart. Ich verwende das Tool tagtäglich selbst und kann es wärmstens empfehlen.

Die wichtigsten Daten im Fastgraphs-Chart:
Die schwarze Linie entspricht dem Aktienkurs.
Die blaue Linie der „normalen“ P/E der Aktie, also die durchschnittliche P/E die Vorjahre.
Die orange Linie ist die Referenz und entspricht einer P/E von 15.

Bei Wal-Mart ergibt sich ein typisches Bild. Langfristig gehen Unternehmensgewinn und Aktienkurs Hand in Hand.
Das ist eine ganz zentrale Erkenntnis.

Meistens pendelt der Kurs (schwarz) also um die blaue Linie.
Doch von Zeit zu Zeit kommt es zu Über- oder Unterbewertungen. Herrscht Optimismus und die Erwartungen sind groß, wird eine hohe P/E bezahlt.
Bei Wal-Mart war das beispielsweise 2004 der Fall. Damals lag die P/E bei 28. Anschließend entwickelte sich das Unternehmen zwar gut, Geld verdienen konnte man mit der Aktie dennoch nicht. Erst 2012 wurden neue Hochs erreicht.

Aktuell haben wir es mit einer ähnlichen Situation zu tun. Binnen einiger Monate hat sich die Aktie verdoppelt und die P/E ist von 12 auf 24 gestiegen.
Das zeigt, wie schnell sich die Stimmung ändern kann – das gilt aber in beide Richtungen.

Procter Gamble

Der Umsatz ist seit mehr als einem Jahrzehnt rückläufig und das Ergebnis steigt nur dank Buybacks.

Selbst mit Aktienrückkäufen ist Wachstum von Procter Gamble relativ gering. Dementsprechend sind hohe Bewertungen umso gefährlicher.

Die P/E von Procter ist innerhalb weniger Monate von 17 auf 27 gestiegen. Bei einem erwarteten Gewinnwachstum von 7-8% ist das eindeutig zu viel. Normalerweise pendelt die Aktie um eine P/E von 19.
Höher als derzeit, war die P/E seit der Jahrtausendwende nicht mehr

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McDonalds

Der Fastfood-Gigant befindet sich in einer ähnlichen Lage wie Procter Gamble. Der Umsatz ist seit mehr als einem Jahrzehnt rückläufig und das Ergebnis steigt nur dank Buybacks.

In der Vergangenheit pendelte die Aktie sehr zuverlässig in einer Bewertungsspanne, die einer P/E zwischen 15 und 20 entsprach.
Das kann man bei der starken Marke und der hohen Profitabilität durchaus rechtfertigen.

Aktuell liegt die P/E allerdings bei 26,5 und somit weit über den historischen Werten. Auch im Verhältnis zum erwarteten Gewinnwachstum ist das zu viel.

Hershey

Der Süßigkeiten-Hersteller war in den letzten Monaten ebenfalls sehr gefragt. Dadurch ist die P/E von 18 auf 27 gestiegen.

Das liegt weit über dem bereits grenzwertigen Normalniveau von 22 und ist im Verhältnis zum erwarteten Gewinnwachstum sehr viel.

Zuletzt war Hershey 2005 und 2014 derartig hoch bewertet. Anschließend dauerte es Jahre, bis neue Hochs erzielt wurden.
Das droht auch jetzt wieder.

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