Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
Wal Mart: Noch zwei Schritte bis zur Baisse

Allgemein herrscht die Meinung vor, dass die Betreiber klassischer Allround-Supermärkte in wenigen Jahren teilweise verschwunden sein werden und die Überlebenden kaum noch Gewinn erzielen können, weil ihnen der Online-Handel das Wasser abgräbt. Als die riesige US-Handelskette Wal Mart im Herbst 2017 mitteilte, dass der von vielen vorher mit Kopfschütteln quittierte Versuch, sich auch im Onlinebereich zu etablieren, außerordentlich erfolgreich ablaufe und man bereits auf Platz drei der Online-Händler in den USA vorgedrungen sei, schoss diese Aktie nahezu senkrecht nach oben.

Dieser Chart auf Wochenbasis zeigt, dass Wal Mart damals zwischen Oktober und Februar zu einer wahren Kursrakete wurde, weil viele ihre vorher negative Sicht revidierten. Heute sieht das anders aus. Im Gegenteil: Das Chartbild ist für die Bullen brandgefährlich. Und dass, obwohl Wal Mart am 15. November eigentlich mit auf den ersten Blick guten Quartalsergebnissen aufwarten konnte.

Der Gewinn lag über, der Umsatz nur marginal unter den Prognosen. Doch diese Zahlen wurden, nach einem anfänglichen Plus zum Anlass genommen, um zu verkaufen. Und seither fällt Wal Mart stetig weiter, taumelt auf die erste von zwei äußerst wichtigen Supportzonen zu. Wieso?

Expertenmeinung: Weil die Marktteilnehmer zwar zur Kenntnis nehmen, dass es gelang, in dem berichteten dritten Quartal bis Ende Oktober (Wal Marts Geschäftsjahr endet jeweils am 31. Januar) einen Zuwachs im Online-Handel von 43 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal zu erreichen. Aber das ist den Akteuren zu wenig, weil man dieses Plus mit immensen Investitionen erkaufen muss.

Die Befürchtung, dass diese Online-Offensive große Probleme für den Konzern nur ein wenig auf der Zeitachse nach hinten schiebt, ist wieder da. Und die Bären dürften sich hier ebenfalls wiedereingestellt haben, immerhin ist diese charttechnische Konstellation für sie äußerst verlockend. Sie sehen in diesem längerfristigen Chartbild, dass die Aktie knapp unter dem Hoch zu Jahresbeginn scharf nach unten gedreht hat und damit auf ein großes Doppeltopp zusteuert.

Die erste entscheidende Zone, um das Abwärts-Momentum noch zu intensivieren, findet sich im Bereich 90/93US-Dollar. Dort bilden die obere Begrenzung des 2015er-Aufwärtstrendkanals, das Jahreshoch 2015 und die 200-Tage-Linie eine markante Kreuzunterstützung. Würde es den Leerverkäufern gelingen, Wal Mart durch diese Zone nach unten zu drücken, läge die nächste entscheidende Zone bei 79 zu 82 US-Dollar.

Dort läge das bisherige 2018er-Jahrestief und, von unten kommend, die untere Begrenzung des vorgenannten 2015er-Aufwärtstrendkanals. Würde Wal Mart dort durch gehen, wäre das riesige Doppeltopp vollendet und der Weg nach unten erst einmal frei. Eine Chance, die sich das Bären-Lager wohl kaum entgehen lassen wird, insbesondere, wenn man durch einen weiter schwachen US-Gesamtmarkt den nötigen Rückenwind erhalten würde.

Chart vom 21.11.2018, Kurs 94,17 US-Dollar, Kürzel WMT | LYNX Online Broker

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