Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
Euro/US-Dollar: “Trump-Peak” gebrochen!

Schwach und damit die US-Exporteure gegenüber den europäischen Unternehmen begünstigend war der US-Dollar ja ohnehin seit Jahresanfang nicht mehr. Aber jetzt wurde die im Februar bei 1,2557 US-Dollar pro Euro begonnene Abwärtsbewegung des Euro auf eine neue Stufe gehoben, bekommt immer mehr politische Färbung.

Der Euro geht schwächer, weil einerseits die EZB mit ihrer Zinswende zaudert, manche sogar vermuten, dass die schlicht ausbleiben wird. Und weil die EU für ausländische Investoren immer mehr wie ein unsicheres Investmentziel wirkt, angesichts des fruchtlosen Hin und Her beim BrExit und der absehbaren Zerreißprobe durch die gegen die EU-Sparvorgaben rebellierenden Italiener.

Das reduziert, so die Logik am Devisenmarkt, die internationale Nachfrage nach europäischen Anleihen und Aktien und damit auch die Nachfrage nach dem Euro. Auf der Gegenseite steht eine US-Notenbank, die unbeirrt weiter die Leitzinsen anheben dürfte und eine US-Regierung, die mit der Brechstange immer höheres Wachstum erzwingen will.

So betrachtet ist der Abstieg des Euro zum US-Dollar folgerichtig. Und mit dem Bruch des „Trump-Peak“ zum Start in die neue Woche hätte das Währungspaar aus charttechnischer Sicht allemal ordentlich Spielraum nach unten.

Expertenmeinung: Es ist interessant, dass diese Marke von 1,1299 US-Dollar pro Euro, die am frühen Morgen des 9. November 2016 als Reaktion auf den Wahlsieg von Donald Trump erreicht wurde, bevor der Euro wieder zurückfiel und sich der US-Dollar von dieser Nachricht erholte, jetzt, unmittelbar nach den Zwischenwahlen in den USA und damit der Halbzeit von Trumps Amtszeit unterboten wird.

Vorher hielt sich der Kurs seit Sommer 2017 eisern darüber, federte von diesem Level im August sogar noch einmal nach oben. Jetzt wirkt es, als würde man einpreisen, dass die US-Regierung den US-Dollar nicht mehr schwächer reden kann. Dass sich die US-Notenbank durchsetzt und die Inflation so anzieht, dass auch weiterhin Zinsanhebungen nötig werden. Ob das so kommt, ist offen, aber für die Trader im Augenblick auch nicht relevant.

Für technisch orientierte Trader zählt nur, dass der Kurs damit eben diese symbolisch so wichtige 1,1299 US-Dollar-Marke unterboten und damit ein neues Jahrestief markiert hat. Und Sie sehen es in diesem Chart auf Wochenbasis: Wirklich nennenswerte Unterstützungen finden sich nicht in unmittelbarer Nähe, die die Trader davon abhalten könnten, ihr Glück jetzt erst einmal auf der Euro Short-Seite zu versuchen.

Chart vom 12.11.2018, Kurs 1,1241 US-Dollar, Kürzel EUR.USD

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