Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
Euro/US-Dollar: Schwacher Dollar erfreut und warnt zugleich

Das am Mittwoch um 20 Uhr präsentierte Protokoll der letzten US-Notenbanksitzung aus dem Dezember wäre grundsätzlich ein Argument für einen schwächeren US-Dollar und damit für einen anziehenden Euro/US-Dollar-Kurs. Denn dort wurde deutlich, dass eine recht hohe Anzahl der Mitglieder des für Zinsentscheidungen zuständigen Offenmarktausschusses (FOMC) dazu tendiert, ab jetzt mit weiteren Leitzinsanhebungen eher vorsichtig zu sein.

Darauf baut der Aktienmarkt, aber das ist ebenso ein Treibsatz für die Euro-Bullen bzw. US-Dollar-Bären. Denn wenn die Perspektive nicht mehr in Richtung höherer Renditen am Anleihemarkt weist, drückt das entsprechend der Logik der Devisenmarkt-Trader auf die Währung.

Doch andererseits ist dieser Anstieg des Euro zum US-Dollar zwar günstig für die US-Exporteure, zugleich aber auch ein Warnsignal für die Akteure am Aktienmarkt und damit ein recht janusköpfiges Signal, denn:

Expertenmeinung: Wenn die Devisentrader jetzt auf einen Ausbruch des Euro aus seiner Handelsspanne nach oben und damit auf einen Stopp des US-Zinsanstiegs setzen, dann rechnen sie auch mit einer Abkühlung des US-Wachstums, denn nur dann wäre damit zu rechnen, dass die Inflation nicht durch höhere Leitzinsen gebremst werden muss. Und das wiederum dürfte den Aktienmarkt-Bullen nicht gefallen.

Ob die Devisentrader indes Recht behalten, wird auch davon abhängen, wie man heute an der Wall Street die bis dahin dann bekannten Ergebnisse der USA/China-Verhandlungen werten wird. Sollte da der Eindruck entstehen, dass die Unsicherheiten für beide Nationen aus dem Weg geräumt sind, würde der Euro/US-Dollar-Kurs wohl erst einmal wieder nach unten abdrehen, weil dies die Wachstumsperspektive der US-Wirtschaft aufhellen würde. Wichtig wäre, dass der Kurs die derzeit erreichte, aber noch nicht bezwungene Widerstandszone 1,1510/1,1555 US-Dollar klar überwindet.

Dann wäre es gut möglich, dass Euro/US-Dollar über einen eventuellen Zwischenhalt im Bereich der (hier nicht so bedeutsamen) 200-Tage-Linie bei 1,1641 US-Dollar in Richtung der markanten Widerstandszone 1,1815/1,1850 US-Dollar läuft … aber dazu sollte das Währungspaar heute, als Reaktion auf die Erkenntnisse in Bezug auf die Handelskrieg-Verhandlungen, idealerweise erneut im Plus schließen.

Chart vom 09.01.2019, Kurs 1,1551 US-Dollar, Kürzel EUR.USD | LYNX Online-Broker

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