Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
Brent Crude Oil: Zieht der Kurs jetzt etwa wieder an?

Das wäre natürlich der „Wost Case“ für alle, die auf billigeres Heizöl oder, in einigen Regionen, überhaupt auf Heizöl hoffen: Der Rohölpreis fällt kräftig, steigt aber hierzulande trotzdem, weil das Niedrigwasser auf den wichtigsten deutschen Flüssen das Transportvolumen deutlich reduziert, Knappheit hervorruft und die Preise durch die Decke gehen lässt. Und wenn der Nachschub wieder rollt, ist der Ölpreis schon wieder so weit gestiegen, dass Heizöl trotzdem nicht billiger ist. Kommt es etwa so?

Wenn man unterstellt, dass der Ölpreis absichtlich gedrückt wurde, um die US-Wähler pünktlich zur Wahl davon zu überzeugen, dass diese US-Regierung alles richtig macht, wäre das durchaus zu befürchten. Aber allzu wahrscheinlich wäre das nicht, denn seit sieben Wochen steigen die US-Lagerbestände permanent an. Eine solche Serie nonstop zulegender Lagerbestände gab es zuletzt Anfang 2017, als das US-Wachstum eher dünn war.

In Europa und Asien ist das Wachstum derzeit ebenso eher gedämpft, in einigen Bereichen sogar kritisch. Mit einer steigenden Nachfrage müsste man daher eher nicht rechnen. Auch nicht, was die Jahreszeit angeht, denn natürlich können sich die ölproduzierenden Länder auf die saisonalen Schwankungen problemlos einstellen. Und die OPEC?

Expertenmeinung: Gestern wurde gemeldet, die OPEC-Staaten wollten darüber diskutieren, für 2019 möglicherweise die Förderung herunterzufahren. Das könnte zwar dann wieder als Stütze für den Kurs dienen. Aber für den Moment kehrt sich die Logik um: Der Umstand, dass die OPEC darüber nachdenkt, impliziert ja, dass es derzeit Grund genug gibt, über eine Verknappung des Angebots nachzudenken, weil dort ein Überhang besteht.

Die Chance, dass Brent Crude Oil die jetzt sehr nahe gekommene, mittelfristig wichtige Supportzone um 70 US-Dollar nach unten durchschlägt, wäre also da. Auf der Oberseite sehen wir zwar eine kurzfristige Abwärtstrendlinie als nächstgelegenen Leitstrahl der Abwärtsbewegung. Aber die ist schlicht zu steil, um dauerhaft halten zu können … für Stoppkurse auf der Short-Seite würde sich eher die mittlerweile nach unten eingedrehte 20-Tage-Linie anbieten, die dem Kurs bei aktuell 77 US-Dollar langsam hinterherkommt.

Chart vom 07.11.2018, Kurs 72,01 US-Dollar, Kürzel COIL

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