Nordex Aktie aktuell Nordex: Die Luft wird zwar dünner, aber ein bisschen wäre noch da

News: Aktuelle Analyse der Nordex Aktie

von |
In diesem Artikel

Nordex
ISIN: DE000A0D6554
|
Ticker: NDX1 --- %

---
EUR
---% (1D)
1W ---
1M ---
1Y ---
Zur Nordex Aktie

In den letzten Wochen meldete der Windkraftanlagenbauer Nordex einen Neuauftrag nach dem anderen. Das hat die Marktteilnehmer unübersehbar beeindruckt, denn über die vergangenen zwei Handelswochen hat die Aktie sagenhafte 30 Prozent zugelegt. Und ginge es alleine nach der Charttechnik, müsste mit der Rallye noch nicht Schluss sein.

Sie sehen in diesem längerfristigen Chart auf Wochenbasis, dass der Kurs zum Ende der vorvergangenen Woche knapp über die Widerstandszone 11,45/11,70 Euro hinaus gelaufen war und per Freitag auch noch das Hoch vom Herbst 2019 bei 13,10 Euro überwand. Damit wäre der Weg nach oben zunächst bis an die Parallele zur mittelfristigen Aufwärtstrendlinie frei, die in dieser neuen Handelswoche bei 14,05 Euro verläuft.

Das ist nicht die Welt, aber es ist nicht sicher, dass diese Linie wirklich als Widerstand fungieren wird, weil sie nur durch einen Punkt als obere Begrenzung des Aufwärtstrends definiert, sprich in ihrer Relevanz nicht bestätigt ist. Ein markanterer und zugleich noch weiter entfernt liegender Widerstand und damit ein potenzielles, kurzfristiges Kursziel ist das Hoch vom Juli 2019 bei 14,95 Euro. Aber kann eine Aktie, die in den letzten Jahren immer wieder von Leerverkäufern „abgeschossen“ wurde, kaum dass die Anleger wieder Vertrauen gefasst hatten, wirklich auf einmal so stark und weit laufen?

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Nordex Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Ein solcher Sinneswandel ist nicht ungewöhnlich, aber man sollte dennoch äußerst behutsam und vorsichtig bleiben, denn der Faden, an dem sich die Aktie höher hangelt, könnte dünn sein. Der Haken bei dieser Sache ist: Man weiß nicht, wie dünn er ist. Das könnten die Ergebnisse des dritten Quartals klären. Aber der Termin für die Vorlage der Bilanz ist erst am 13. November. Und sollten vorläufige Ergebnisse vorgelegt werden, dürften diese auch eher Ende Oktober anstehen. Kurzfristig bleibt daher die entscheidende Frage offen:

Was bleibt angesichts der markant gestiegenen Auftragseingänge am Ende in der Kasse hängen? Das weltweit agierende Unternehmen hatte, das wurde in der Bilanz zum ersten Halbjahr offensichtlich, sehr mit den Einschränkungen durch die Virus-Pandemie zu kämpfen. In den ersten sechs Monaten des Jahres stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um grandiose 100 Prozent, aber man zahlte drauf: Die EBITDA-Marge lag bei -3,5 Prozent, wodurch trotz verdoppeltem Umsatz aus einem Gewinn von 17,1 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2019 ein Verlust von 70,8 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2020 wurde.

Wenn dieses Problem im dritten Quartal im Griff war und Nordex in der Perspektive deutlich macht, dass die Marge auch weiterhin positiv bleiben dürfte, kann die Aktie allemal noch einiges nach oben zeigen. Sollte dieses momentan von manchen Akteuren scheinbar verdrängte Margenproblem aber weiter existieren, kann es schnell vorbei sein mit dieser Rallye. Ein Stoppkurs knapp unter der März-Aufwärtstrendlinie (in dieser Woche im Bereich 10,65/10,70 Euro) wäre daher als „Fallschirm“ unbedingt ratsam.

Chart vom 09.10.2020, Kurs 13,50 Euro, Kürzel NDX1 | Online Broker LYNX
Sie möchten Aktien aus unserem Börsenblick einfach, schnell und professionell handeln?

Erledigen Sie Ihre Aktiengeschäfte besser mit einem Depot über LYNX. Als renommierter Aktien-Broker ermöglichen wir Ihnen einen günstigen Aktienhandel direkt an den Heimatbörsen.

Informieren Sie sich hier über den Aktien-Broker LYNX.

--- ---

--- (---%)
Mkt Cap
Vol
Tageshoch
Tagestief
---
---
---
---

Displaying the --- chart

Heutigen Chart anzeigen


Ronald Gehrt, Chart- & Fundamentalanalyst | LYNX Börsenexperten
Nachricht schicken an Ronald Gehrt
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.

Vorherige Analysen der Nordex Aktie

Rein vom Umsatz her läuft es beim Windkraftanlagenbauer Nordex zwar hervorragend, immerhin gelang es, den Umsatz trotz der Corona-Einschränkungen im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf zwei Milliarden Euro zu steigern und damit zu verdoppeln. Aber die EBITDA-Marge (vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) lag bei -3,5 Prozent, kurz: Es entstand ein Verlust, man zahlte trotz der gestiegenen Umsätze drauf. Pessimisten würden einwenden, dass sich dieses Problem, insbesondere mit Blick auf die weltweiten Aktivitäten des Unternehmens, so schnell nicht erledigen werde. Optimisten würden dagegenhalten, dass die Perspektiven aber mit Blick auf die Konjunktur-Förderprogramme und ihre deutliche Tendenz zu Gunsten erneuerbarer Energien durchaus positiv seien.

Beide Seiten könnten Recht bekommen, aber in beiden Fällen würde man in den kommenden Monaten noch nicht wissen, ob das der Fall ist. Damit findet sich die Nordex-Aktie in einer Konstellation wieder, in der aus fundamentaler Sicht in beide Richtungen einiges möglich wäre. Was werden die Trader da tun – abwarten, bis klar ist, wie es mit der Profitabilität des Unternehmens weitergeht? Wohl kaum, man wird tun, was man in solchen Fällen immer tut: Man wird sich an den Signalen orientieren, welche seitens der Charttechnik generiert werden.

Expertenmeinung: Dahingehend zeigt unser Chart auf Wochenbasis, dass sich die Sache für die Bullen zwar äußerst zäh gestaltet, trotzdem wäre die Aktie im Moment näher an einem Ausbruch nach oben als an einem Bruch des im März etablierten Aufwärtstrends. Sie sehen, dass der Kurs seit mehreren Wochen eine bis ins Jahr 2018 zurück reichende Widerstandszone zwischen 11,45 und 11,70 Euro belagert. Per Mittwochabend wäre dadurch sogar die im April 2019 entstandene Abwärtstrendlinie bei aktuell 11,10 Euro überboten, aber zum einen ist die Woche noch nicht vorüber, zum anderen wäre der Ausbruch noch nicht signifikant. Entscheidend bleibt diese Widerstandszone 11,45/11,70 Euro:

Würde es gelingen, die Aktie über diese „Mauer“ zu hieven, würde alleine das dadurch generierte Kaufsignal die rein technisch orientierten Trader in Marsch setzen und mit steigenden Kursen auch die optimistische Variante von Nordex‘ Zukunftsperspektiven in den Vordergrund rücken. Sollte die Aktie jedoch abdrehen, stünde schnell die mittelfristig entscheidende Kreuzunterstützung aus März-Aufwärtstrend und 200-Tage-Linie bei 9,89 Euro im Fokus. Ein Bruch dieses Supports würde die bullischen Perspektiven der Aktie vorerst eliminieren und die Stimmung kippen. Ein Anlauf an das Ende Juni ausgebildete Zwischentief bei 8,45 Euro wäre dann keine Überraschung!

Chart vom 09.09.2020, Kurs 11,40 Euro, Kürzel NDX1 | Online Broker LYNX

Ein Minus von sieben Prozent als Reaktion auf die am Donnerstagmorgen vorgelegte Halbjahresbilanz, das wirkt, als wären die Zahlen eine herbe Enttäuschung gewesen. Aber im Fall der Nordex-Aktie muss man diesen Abschlag in Relation zu dem Kursanstieg sehen, den die Aktie in den Tagen zuvor aufs Parkett gelegt hatte. Denn der war immens und hatte einen absolut nachvollziehbaren Auslöser. Die Aktie des Windkraftanlagenbauers hatte am Montag sagenhafte 20,8 Prozent gegenüber dem Vortag zugelegt. Der Grund:

Am Montag gab Nordex bekannt, dass man sich mit RWE geeinigt habe, dem Energieversorger das europäische Produktportfolio nebst dem Entwicklerteam zu überlassen … für den stolzen Preis von 400 Millionen Euro. Was nicht bedeutet, dass Nordex sich in Sachen Windräder aus dem europäischen Markt zurückziehen würde. Es geht hierbei um selbst entwickelte Projekte, die man bislang quasi „schlüsselfertig“ an Investoren verkauft hat. Dieser Bereich der Nordex Group wird für andere Regionen der Welt bei Nordex bleiben, nur die Europa-Projekte werden, sofern es seitens der Behörden keine Einwände geben sollte, jetzt  en bloc an RWE gehen. Mit dieser Summe, so Nordex, würde die eigene Kapitalstruktur erheblich gestärkt. Könnte die gestrige Halbjahresbilanz diesen Coup wirklich vergessen machen?

Expertenmeinung: Man wird es abwarten müssen, denn in der Tat wies das Zahlenwerk Licht und Schatten zugleich auf. Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr 2020 um über 100 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Doch der Gewinn von 17,1 Millionen Euro, der noch im ersten Halbjahr 2019 erreicht wurde, verwandelte sich diesmal trotz der immens höheren Umsätze in einen Verlust von 70,8 Millionen. Die Marge wurde negativ, fiel von ohnehin dünnen 1,7 Prozent im Vorjahr jetzt auf -3,5 Prozent. Anders formuliert: In den ersten sechs Monaten zahlte Nordex bei seiner Arbeit drauf. Grund sind laut Nordex die negativen Einflüsse der Corona-Pandemie. Und da wird sich jetzt weisen müssen, ob die Anleger diesen Druck als temporär und mit Masse vom Tisch ansehen oder auf Basis der Sorge vor einer zweiten Welle fürchten, dass das Unternehmen in diesem Jahr nicht mehr die Kurve kriegen wird. Aber:

Noch hat dieses gestrige Minus von knapp acht Prozent das Chartbild nicht nennenswert eingetrübt, der große Sprung nach oben, über die mittelfristige, bis Anfang 2019 zurückreichende Abwärtstrendlinie und die knapp darüber, bei 11,30 Euro, verlaufende Widerstandslinie, ist immer noch drin. Dort wäre Nordex im Vorfeld der Halbjahreszahlen fast durch gewesen. Aber solange der Kurs noch alle entscheidenden Unterstützungen über sich hat, kann es allemal noch zu einem zweiten Anlauf kommen. Am Donnerstag hielt die Aktie zum Handelsende die Kreuzunterstützung aus 20-Tage- und 200-Tage-Linie. Und selbst, wenn dieser Bereich unterboten würde, würde im Bereich 9,05 Euro (Stand der Linie am Donnerstag) die März-Aufwärtstrendlinie als Support warten, von welcher aus sich Nordex am Montag zu diesem 20-Prozent-Sprung aufgemacht hatte. Darunter würde es dann für die Bullen ungemütlich, aber noch hätten sie ihre Chance, das Ruder zügig herumzureißen.

Nordex Aktie: Chart vom 13.08.2020, Kurs 10,53 Euro, Kürzel NDX1 | Online-Broker LYNX

Das sah vor zwei Jahren noch ganz anders aus: Derzeit stufen nahezu alle Analysten, die die Aktie beobachten, Nordex mit „Kaufen“ oder „Halten“ ein, das durchschnittliche Kursziel der Experten liegt mit 10,90 Euro deutlich über dem derzeitigen Kursniveau. Nordex war 2017/2018 heftig ins Wanken geraten, wurde vom einstigen Überflieger zum Lieblingsopfer der Short-Seller. Aber 2019 gelang eine überzeugende Stabilisierung. Und zumindest die Bilanz des ersten Quartals 2020 überzeugte, Umsatz und Gewinn legten gegenüber dem Vorjahresquartal deutlich zu. Wenn man sich ansieht, wie stark sich in den letzten Wochen so manche Aktie von Unternehmen hielt, die weit düstere Zahlen vorlegen mussten, fragt man sich natürlich, wo es bei Nordex klemmt? Immerhin notierte die Nordex-Aktie am Mittwoch im Tief auf einem Niveau, das sie im Zuge der ersten Eindeckungswelle im März auch schon erreicht hatte. Das ist mehr als dünn. Der Grund? Gut möglich, dass die Leerverkäufer sich wieder ihres Lieblings erinnert haben und erneut konsequent auf den Kurs drücken. Und ein Argument hätten sie immerhin: Nordex hatte Anfang Mai im Zuge der vorläufigen Zahlen zum ersten Quartal mitgeteilt, dass die Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie zu „erheblichen Unterbrechungen und Anpassungen in wesentlichen Teilen des Geschäfts geführt“ hätten. Das klingt nicht gut, keine Frage, aber: Expertenmeinung: Diese Beschränkungen sind in vielen Regionen bereits vorbei. Müsste Nordex also nicht längst wieder ungehindert arbeiten und verlorene Zeit aufholen können? Das werden erst die offiziell am 13. August anstehenden Zahlen zum zweiten Quartal zeigen. Das Problem ist, dass Nordex weltweit agiert, auch in Südamerika, wo das Virus derzeit heftig wütet, finden sich viele Projekte. Es ist also durchaus möglich, dass „Corona“ auch im zweiten Quartal und in den kommenden Monaten auf den Umsatz drückt. Unter dem Strich kommt Nordex aber dennoch bislang gut davon. Und immer wieder wurden in den vergangenen Wochen neue Aufträge an Land gezogen. Werden die Akteure bis zur Vorlage der neuen Quartalsbilanz die Füße stillhalten, erst mit einer klareren Faktenlage aktiv werden? Wohl kaum. Dafür ist die Aktie zu volatil, wird zu intensiv getradet. Daher dürfte eine charttechnische Entscheidung weit im Vorfeld der Bilanz anstehen, zumal der absteigende Keil, den Sie im Chart sehen, einer solchen Entscheidung Vorschub gibt. Sollte der Optimismus siegen, die Aktie mit Schlusskursen über 9,36 Euro den Ausbruch über die derzeit durch die 20-Tage-Linie verstärkte obere Begrenzung des Keils schaffen, wäre ein Anstieg des Kurses um die 20 Prozent möglich. Das Kursziel wäre dann die derzeit um 11,30 Euro verlaufende, übergeordnete Abwärtstrendlinie. Sollten die Bullen wegbleiben, dürfte jedoch ein neuer Versuch der Bären, die Aktie zu drücken, nicht lange auf sich warten lassen. Allerdings müsste Nordex schon durch die Supportzone 6,80/7,40 Euro rutschen, um für einen Short-Trade ein wirklich gutes Chance/Risiko-Verhältnis mitzubringen. Nordex Aktie Chart vom 01.07.2020, Kurs 8,76 Euro, Kürzel NDX1 | Online Broker LYNX Sie möchten täglich vor Börsenstart unsere Chartanalysen per E-Mail erhalten? Dann abonnieren Sie hier unseren Börsennewsletter mit aktuellen Börsennews.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die Aktie des deutschen Windkraftspezialisten Nordex erlebt gerade ein fulminantes Comeback. Nachdem der Titel, wie so viele andere, im März rund 50 Prozent an Wert verlor, konnte sich im April und Mai ein überaus stabiler Boden bilden. Das Ende dieser Bodenbildungsphase wurde mit dem Ausbruch am 27. Mai besiegelt. Dies war gleichzeitig auch das erste Mal seit längerer Zeit, dass die Nordex Aktie ein höheres Hoch generieren konnte. Der Abwärtstrend war somit Geschichte und die Aktie ging in eine neutrale Kaufphase über. Seither blasen die Bullen zum Angriff und die Kurse sind kaum noch zu stoppen. Expertenmeinung: Nun stellt sich natürlich die Frage, wie weit die Kurse noch steigen können. Langfristig wollen wir hier absolut keine Kursziele angeben, aber ein kurzfristiger Anstieg auf bis zu 11/11.50 EUR scheint wohl vorerst möglich. Hier befinden sich noch alte Unterstützungsebenen, die Ende Februar nach unten gebrochen wurden. Somit könnte hier ein vorläufiges Kursziel der Bullen sein. Wer aktuell investiert ist und mitunter nach einem guten Trailing-Stopp für seine Positionen sucht, könnte den kurzfristig recht steilen Anstieg mit einem Ein- oder Zwei-Tages-Tief als Stopp absichern. Die nächste Zwischenkorrektur könnte somit ideal abgefangen werden. Aussicht: BULLISCH Nordex Aktie Chart vom 05.06.2020 Kurs: 10.29 Kürzel: NDX1 | Online Broker LYNX

Wochenlang dümpelte die Aktie des Windkraftanlagenherstellers Nordex seitwärts. Während es am Gesamtmarkt immer mal wieder heiß herging, blieb Nordex ein Mauerblümchen. Doch plötzlich zog die Aktie zur Wochenmitte an … welche umwerfende Nachricht hat das beeindruckende Plus von 11,14 Prozent ausgelöst? Keine, die das Unternehmen selbst betroffen hätte, im Gegenteil, da zeigten sich die Akteure zuletzt höchst desinteressiert. Denn obgleich die Bilanz des ersten Quartals, die Nordex am 11. Mai auf den Tisch legte, sehr gut ausgefallen war, bewegte sich der Kurs daraufhin kaum. Dieser Kurssprung hatte einen anderen Grund bzw. zwei, bei dem der eine aus dem anderen folgte. Zunächst sah man zur Wochenmitte auf einmal auffällige Verkäufe in Aktien, die in den vergangenen zwei Monaten hoch begehrt waren, weil diese Unternehmen hinsichtlich der Corona-Krise wenig betroffen waren oder sogar von der Problematik profitierten. Dadurch, dass langsam der Eindruck entsteht, dass die Lage schneller in den Griff kommen könnte als noch vor ein paar Wochen befürchtet, wurden solche Aktien gegeben. Nicht zuletzt, weil sie durch die massive Fokussierung auf diese wenigen Unternehmen oft reichlich überbewertet erscheinen. Dafür wurden diejenigen Aktien eingesammelt, die man zuvor als vorerst chancenlos eingestuft hatte. Dazu gehörte offenbar auch Nordex. Aber dass der Kursanstieg so markant ausfiel, hatte einen weiteren Grund: Expertenmeinung: Diese Käufe führten nämlich dazu, dass der Kurs endlich aus dieser wochenlangen Dreiecksformation nach oben ausbrach, die Sie im Chart sehen können. Und dadurch wurden Stop Loss-Käufe von Leerverkäufern ausgelöst, die den Anstieg noch intensivierten, zugleich dürften viele rein charttechnisch orientierte Trader auf den Zug aufgesprungen sein. Zu den Umschichtungen kam also noch dieses bullische Signal der Charttechnik hinzu. Aber Sie sehen im Chart auch, dass der Knoten damit noch nicht geplatzt ist, denn: Die Aktie lief zwar aus diesem Dreieck nach oben heraus, prallte aber zunächst an der nächsten Widerstandszone ab. Die findet sich im Bereich 8,55/8,85 Euro und rekrutiert sich aus dem Zwischentief des vergangenen Sommers. In dieser Zone hatte die Aktie schon einmal Ende März abdrehen müssen, so gesehen ist diese Hürde „nicht ohne“. Was aber auch bedeutet: Sollte es gelingen, auch noch über diese Widerstandszone hinaus zu laufen, wäre das ein markant bullisches Signal. Und aus rein charttechnischer Sicht wäre der nächste Widerstand dann erst die derzeit bei 10,23 Euro verlaufende 200-Tage-Linie. Nordex jetzt im Auge zu behalten, dürfte sich also lohnen. Nordex Aktie Chart vom 27.05.2020, Kurs 8,43 Euro, Kürzel NDX1 | Online Broker LYNX Sie möchten täglich vor Börsenstart unsere Chartanalysen per E-Mail erhalten? Dann abonnieren Sie hier unseren Börsennewsletter mit aktuellen Börsennews.

11. November 2019

Nordex: Geht da noch mehr?