Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.
Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Der US-Softwarekonzern Microsoft hat erneut sowohl Gewinn- als auch Umsatzerwartungen der Analysten im abgelaufenen Quartal übertroffen. Ein Gewinnanstieg von +28 % sowie ein Umsatzplus von mehr als +16 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum sorgten zunächst für positive Impulse, dennoch geriet die Microsoft-Aktie im nachbörslichen Handel deutlich unter Druck und verlor mehr als 5 %.
Maßgeblich profitierte der Konzern zuletzt von der KI-Dynamik durch frühe Investitionen in den ChatGPT-Entwickler OpenAI, doch genau hier liegt aktuell auch ein möglicher Bremsfaktor. Die Nachfrage nach KI-Diensten übersteigt die verfügbaren Kapazitäten, wodurch das Wachstum vorübergehend begrenzt werden kann. Anleger scheinen dieses strukturelle Nadelöhr derzeit kritischer zu bewerten – und damit auch die Tatsache, dass Teile des potenziellen Umsatzes kurzfristig nicht vollständig realisiert werden können.
Expertenmeinung: Aus technischer Sicht kann die negative Kursreaktion trotz starker Fundamentaldaten darauf hindeuten, dass ein Teil der positiven Erwartungen bereits im Kurs enthalten war.
Erst wenn es dem Unternehmen gelingt, Kapazitätsengpässe spürbar zu entschärfen, könnte sich die Marktstimmung wieder aufhellen. Bis dahin bleibt die Aktie anfällig für weitere Schwächephasen. Die Serie tieferer Hochs und tieferer Tiefs dürfte vorerst bestehen bleiben.
Aussicht: BÄRISCH
Microsoft Aktie: Chart vom 28.01.2026, Kurs: 481.63 USD, Kürzel: MSFT | Quelle: TWS
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 29.01.2026 um 7:54 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.
Vorherige Analysen der Microsoft Aktie
Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 13.01.2026 um 16:01 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
Viele Anleger lieben Geschichten über das nächste große Ding. Die wirklich großen Vermögen entstehen jedoch oft mit langweiligen Aktien wie Microsoft.
Warum Kreativität an der Börse überschätzt wird
Mit Microsoft gewinnt man als Anleger keinen Preis für Kreativität, doch das ist an der Börse auch kein erstrebenswertes Ziel. Es ist besser, auf bewährte und erfolgreiche Unternehmen zu setzen, als das nächste große Ding zu jagen.
Statt sich mit irgendwelchen Wunder-Unternehmen zu beschäftigen, wäre man besser gefahren, wenn man vor 5, 10 oder 20 Jahren Namen wie Microsoft oder McDonald’s gekauft hätte. Wir alle kannten diese Namen damals, doch die wenigsten Anleger haben sie seitdem auch im Portfolio.
Doch nichts hindert Sie daran, diese Unternehmen in den kommenden 5, 10 oder 20 Jahren im Portfolio zu haben. Die Vergangenheit ist natürlich kein Garant für zukünftigen Erfolg, aber eine Sache scheint sicher: Unternehmen, die in der Vergangenheit erfolgreich waren, sind es sehr viel wahrscheinlicher auch in der Zukunft – ganz im Gegensatz zu all den Rohrkrepierern der Vergangenheit.
Erfolg durch kluge Nachahmung
In der Wirtschaft erhält man übrigens auch keinen Preis für Kreativität. Erfindungen und neue Ideen sind eine tolle Sache, aber das Geld wird vor allem mit der Skalierung und Distribution von guten Ideen verdient.
Unternehmen, die bestehende Ideen kopieren und verbessern, sind oft erfolgreicher als die ursprünglichen Innovatoren, weil sie aus deren Fehlern lernen und mit geringerem Risiko agieren. Dieses Prinzip wird als Copycat-Theorie bezeichnet und Microsoft beherrscht es wie kaum ein anderes Unternehmen in der Branche.
Der Grundstein des Konzerns ist Nachahmung. Das Unternehmen hat vieles nicht selbst erfunden, versteht es aber, Erfolgsmodelle zu erkennen und dann auf den fahrenden Zug aufzuspringen.
Das galt bereits für das erste wichtige Produkt des Unternehmens. Als IBM in den frühen 80er-Jahren ein Betriebssystem für seine erste Personal-Computer-Serie (den IBM PC) benötigte, bot es Microsoft an.
Microsoft entwickelte MS-DOS jedoch nicht selbst, sondern kaufte ein bestehendes System von Seattle Computer ein und passte es für IBM an. Dieser strategische Schachzug machte Microsoft zum Standardanbieter für PCs weltweit.
Kaum etwas erfunden, aber alles perfektioniert
Auch Windows war keine echte Neuerfindung, sondern übernahm zentrale Konzepte wie die grafische Benutzeroberfläche, die zuvor bei Xerox und später bei Apple entwickelt wurden. Microsoft erkannte das Marktpotenzial, standardisierte die Technologie und brachte sie über seine enorme Reichweite in den Massenmarkt.
Dieses Muster wiederholte sich über Jahrzehnte. Microsoft erfand weder Textverarbeitung noch Tabellenkalkulation, verdrängte mit Office jedoch Lotus 1-2-3 und WordPerfect. Der Internet Explorer folgte auf Netscape, Teams auf Slack, und Azure entstand als Antwort auf Amazons Cloud AWS.
In anderen Fällen kaufte Microsoft Marktführer direkt, etwa LinkedIn im Bereich beruflicher Netzwerke oder GitHub als zentrale Plattform für Softwareentwickler. Entscheidend ist nicht die ursprüngliche Idee, sondern die Fähigkeit, erfolgreiche Modelle früh zu erkennen, stark zu skalieren und tief in das eigene Ökosystem zu integrieren.
Das Unternehmen prägt Märkte nicht durch Erfindungen, sondern durch Timing, Kapitalstärke und Vertriebsmacht. Genau das macht Microsoft für Anleger so interessant.
Der entscheidende Unterschied
Solange es Microsoft immer wieder gelingt, Trends zu erkennen und Märkte zu erschließen, wird die Erfolgsgeschichte des Unternehmens wohl weitergehen. Wie wichtig das ist, zeigt das heutige Geschäft von Microsoft. Denn inzwischen dominiert die Cloud den Konzern und einstige Kernprodukte wie Windows spielen nur noch eine untergeordnete Rolle.
Bei den Verlierern der Geschichte ist das Gegenteil geschehen. Unternehmen wie Nokia, Yahoo oder MySpace dominierten zeitweise ihre Branche, verloren aber schlussendlich den Anschluss – alle gleichen Gründen.
Nokia war über Jahre der unangefochtene Weltmarktführer bei Mobiltelefonen. Das Unternehmen dominierte Hardware, Lieferketten und Markenwahrnehmung, verpasste jedoch den Übergang zum Smartphone.
Yahoo war einst das Tor zum Internet. Das Unternehmen dominierte das Suchmaschinengeschäft, Nachrichten und Online-Werbung, erkannte aber weder die Bedeutung algorithmischer Suche noch sozialer Netzwerke.
Ausblick und Bewertung
MySpace war vor Facebook das größte soziale Netzwerk der Welt, vernachlässigte jedoch das Nutzererlebnis und setzte stattdessen auf maximale Monetarisierung.
Wer sich auf bestehende Erfolge verlässt, statt neue Trends zu adaptieren oder zu kopieren, wird überholt. Microsofts Stärke liegt genau darin, dieses Schicksal über Jahrzehnte vermieden zu haben. Das Unternehmen ist ein König der Nachahmer.
Zuletzt hat die Aktie eine größere Korrektur vollzogen, wodurch die blended P/E von etwa 37 auf unter 32 gesunken ist. Damit ist Microsoft sicherlich kein Schnäppchen, aber warum sollte das Unternehmen auch eines sein?
Microsoft glänzt seit Jahren mit deutlich zweistelligen Wachstumsraten und daran dürfte sich so schnell auch nichts ändern.
Im aktuellen Geschäftsjahr 2026, das noch bis Ende Juni läuft, soll das Ergebnis um 18 % auf 16,05 USD je Aktie steigen. Das Wachstum bewegt sich auf einem Niveau, das mit den Vorjahren vergleichbar ist. Microsoft kommt demnach auf eine forward P/E von 29,7. In den letzten fünf Jahren lag die P/E durchschnittlich bei 35 und am absoluten Tief bei 23,5.
Microsoft Aktie: Chart vom 13.01.2026, Kurs: 475,26 USD – Kürzel: MSFT | Quelle: TWS
Microsoft hat ein Doppel-Top ausgebildet und ist zur Unterstützung bei 470 USD zurückgekommen. Solange die Aktie nicht unter diese Marke fällt, könnte es jederzeit zu einer Erholung in Richtung 490 USD kommen. Darüber wird ein prozyklisches Kaufsignal ausgelöst, das einen erneuten Angriff auf das Allzeithoch wahrscheinlich macht.
Fällt die Aktie jedoch unter 470 USD, muss mit einer Ausdehnung der Korrektur gerechnet werden. Mögliche Kursziele auf der Unterseite liegen bei 434 und 388 – 408 USD.
Tiefere Kurse erscheinen aus heutiger Sicht unwahrscheinlich. Bei einem Kurs von 388 USD läge die P/E von Microsoft in etwa auf einem Niveau, das zuletzt am Tief der Crashs von 2020 und 2022 erreicht wurde.
Über den Autor
Tobias Krieg ist Chefanalyst bei LYNX Broker und Gründer von LongTerm-Value.
Er ist seit mehr als fünfzehn Jahren an der Börse aktiv, davon mehr als eine Dekade als leidenschaftlicher Vollzeit-Investor. Geprägt durch Vorbilder wie Charlie Munger, Peter Lynch und Bill Miller ist Value Investing der Grundsatz und Growth at a reasonable Price der Wahlspruch.
Denn auch gute Unternehmen können schlechte Investments sein. Ein attraktiver Einstiegskurs zum richtigen Zeitpunkt ist absolut entscheidend.
Analysemethode
Die Aktienanalysen von TobiasKrieg basieren auf einer Kombination aus Charttechnik und Fundamentalanalyse. Dabei liegt der Fokus auf der Bewertung von Unternehmen anhand ihrer finanziellen Kennzahlen, wie z. B. KGV, Cashflow oder Eigenkapitalrendite, sowie auf der Identifikation von überdurchschnittlichen Wachstumspotenzialen zu einem attraktiven Einstiegskurs.
Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Neutral
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 19.11.2025 um 8:01 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die Korrektur des US-Softwareunternehmens setzte vor wenigen Wochen ein, nachdem die Marke bei rund 531 USD nicht mehr gehalten werden konnte. Mit dem Bruch dieser Unterstützung verstärkte sich der Abwärtsdruck spürbar. In der Folge verlor die Microsoft-Aktie sowohl die 20- als auch die 50-Tage-Linie. Kurz darauf bildete sich ein tieferes Tief – ein Hinweis darauf, dass sich der Trend wieder in einer neutralen bis leicht abwärtsgerichteten Phase befindet.
Die jüngsten Versuche der Bullen, die gleitenden Durchschnitte zurückzuerobern, blieben bislang erfolglos. Gestern erreichte das Papier nun eine zentrale Unterstützungszone: das Tief von Anfang September.
Expertenmeinung: An dieser Stelle könnte eine kurzfristige Richtungsentscheidung fallen. Sollte die Unterstützung halten, wäre eine Erholung in Richtung der 50-Tage-Linie denkbar. Kommt es jedoch zu einem Bruch dieses Levels, könnte der Verkaufsdruck weiter zunehmen – mit einem möglichen Rückfall in eine tiefere Konsolidierungszone.
Der Trend bleibt solange unter Druck, bis wieder stabile höhere Tiefs ausgebildet werden. Vorerst senke ich meine Einschätzung für Microsoft von „bullisch“ auf „neutral“.
Aussicht: NEUTRAL
Microsoft Aktie: Chart vom 18.11.2025, Kurs: 493.79 USD, Kürzel: MSFT
Über den Autor
Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.
Analysemethode
Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.
Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Long / Buy
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Neutral
Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Anfang September schien es so, als könnte die Aktie des bekannten Softwareunternehmens in eine tiefere Korrektur übergehen. Die 50-Tage-Linie wurde unterschritten, und die markante rote Kerze vom 5. September ließ auf eine mögliche Schwäche schließen.
Doch die Bullen verhinderten den Abverkauf und leiteten eine schrittweise Gegenbewegung ein. Inzwischen konnte sich die Microsoft-Aktie wieder oberhalb der psychologisch wichtigen Marke von 500 USD stabilisieren. Dort hat sich eine solide Basis gebildet, die nun die Grundlage für eine potenzielle Fortsetzung der Rallye darstellen könnte. Die Frage ist, ob die Käufer diesen Impuls konsequent aufgreifen werden.
Microsoft Aktie: Chart vom 29.09.2025, Kurs: 327.89 USD, Kürzel: MSFT | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Expertenmeinung: Neben der Charttechnik stützen auch fundamentale Faktoren die Aktie: Das Cloud-Geschäft und die KI-Initiativen treiben die Wachstumsstory weiter voran. Sollte es den Bullen gelingen, die Basis nachhaltig nach oben zu verlassen, könnten die Kurse erneut in Richtung der bisherigen Hochs steigen. Bleibt der Ausbruch hingegen aus, dürfte die Zone rund um die 50-Tage-Linie erneut getestet werden. Der Markt steht damit an einem spannenden Entscheidungspunkt. Vorerst bleibt die Gesamteinschätzung bullisch.
Aussicht: BULLISCH
Über den Autor
Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.
Analysemethode
Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.
Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Long / Buy
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Long / Buy
Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Fast zwei Wochen hat es gedauert, bis die Bullen ihre kurze Pause beendeten. Die letzte Aufwärtsbewegung bei Microsoft war stark, und nach den Quartalsergebnissen erreichte die Rallye vorerst ihren Höhepunkt. Viele Anleger nutzten die Gelegenheit, um Gewinne zu realisieren, wodurch sich die Microsoft-Aktie eine Verschnaufpause gönnte.
Wie in den vergangenen Monaten erwies sich die 20-Tage-Linie als stabiler Rückhalt. Genau hier griffen die Käufer wieder zu und sorgten für neuen Schwung. Im gestrigen Handel entfernte sich der Kurs deutlich vom gleitenden Durchschnitt – ein technisches Kaufsignal. Der übergeordnete Aufwärtstrend bleibt damit vorerst bestehen.
Expertenmeinung: Der Aufwärtstrend bleibt derzeit intakt. Gelingt nun ein nachhaltiger Ausbruch über das Allzeithoch bei 555.45 USD, könnte dies den Weg in Richtung 575 bis 585 USD öffnen.
Erste Unterstützungen liegen im Bereich der 20-Tage-Linie. Solange diese nicht unterschritten wird, trübt sich das Chartbild nicht ein. Die Bullen haben momentan die besseren Karten, weshalb ich der Aktie positive Aussichten zuschreibe.
Aussicht: BULLISCH
Microsoft Aktie: Chart vom 12.08.2025, Kurs: 529.24 USD, Kürzel: MSFT | Quelle: TWS
Über den Autor
Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.
Analysemethode
Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.
Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Long / Buy
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Long / Buy
Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Nachdem die US-Notenbank FED wie erwartet keine Änderung an der Zinspolitik vornahm, gab es an der Wall Street zunächst keine neuen Impulse. Doch dann veröffentlichte Microsoft seine Quartalszahlen und setzte damit ein starkes Zeichen. Dank der überzeugenden Entwicklung in den Bereichen Cloud Computing und Künstliche Intelligenz konnte das Technologieunternehmen die Analystenschätzungen übertreffen.
Der Gewinn stieg im Jahresvergleich um rund +24 %, der Umsatz legte um +18 % zu. Auch der Ausblick für das laufende Quartal wurde leicht angehoben – insgesamt ein überzeugendes Zahlenwerk. Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten: Im nachbörslichen Handel legte die Microsoft-Aktie um über 8 % zu und könnte damit einen neuen Impuls für den Gesamtmarkt liefern.
Expertenmeinung: Microsoft zeigt erneut, dass das Wachstumspotenzial im Bereich Künstlicher Intelligenz noch längst nicht ausgeschöpft scheint. Gerade dieser Geschäftsbereich könnte weitere positive Impulse erhalten.
Sollte die Kursbewegung heute bestätigt werden, ließe sich dies als technisches Kaufsignal interpretieren. Die bereits starke Aufwärtsbewegung der Aktie könnte sich dadurch weiter fortsetzen.
Aussicht: BULLISCH
Microsoft Aktie: Chart vom 30.07.2025, Kurs: 513.24 USD, Kürzel: MSFT | Quelle: TWS
Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.
Analysemethode
Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.