Bayer Aktie Prognose Bayer: Vorsicht, die Aktie rutscht auf eine Schlüsselzone zu!

News: Aktuelle Analyse der Bayer Aktie

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Bayer
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Zur Bayer Aktie
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Ein „bullish engulfing pattern“ am Montag erweckte den Eindruck, die Bayer-Aktie werde wieder richtig durchstarten. Aber die Käufe stockten zu früh … und jetzt kommt erneut Druck auf, der das Risiko deutlich erhöht, dass die Aktie eine Schlüsselzone durchbrechen könnte.

Bayer ist, zumindest noch, diejenige Aktie, die unter den 40 DAX-Titeln im bisherigen Jahressaldo 2022 am besten dasteht. Doch die Telekom-Aktie, noch auf Platz 2, holt auf. Was andeutet, dass die Anleger in Richtung der zweiten Halbzeit 2022 noch mehr auf defensive Aktien setzen, weil ihnen schwant, dass die Rahmenbedingungen wohl kaum besser, leicht aber noch viel unerfreulicher werden könnten. Und das kann auch den monatelangen Höhenflug der Bayer-Aktie beenden.

Denn Bayer hat zwar im ersten Quartal herausragende Ergebnisse abgeliefert. Aber wie lange bleiben die noch stark? Anfang des Jahres war zu erwarten, dass große Konzerne die gestiegenen Energie- und Transportkosten noch abfedern können. Aber die Reichweite von vorab zu günstigeren Preisen gesichertem Material und Energie ist begrenzt. Auf der anderen Seite wird die Nachfrage wackliger. Vielleicht noch nicht im wichtigen Bereich CropScience mit seinen Dünge- und Pflanzenschutzmitteln. Aber selbst dort stellt sich die Frage: Wie lange ist da noch Wachstum möglich? Wie lange lassen sich Preise durchsetzen, die die gestiegenen Kosten überkompensieren? Es scheint, die Anleger beginnen sich hier, bei Bayer, diese Frage zu stellen. Und dass der Konzern diese Woche bereits mit dem zweiten Versuch abgeblitzt ist, eine Schadenersatzzahlung wegen der Glyphosat-Folgen in den USA über eine Berufung abzuwenden, macht die Stimmung nicht besser.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Bayer Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Und so konnte sich das „bullish engulfing pattern“, diese grüne Kerze des Montags, die die rote des Freitags komplett einhüllte und damit ein bullisches Signal generierte, nicht entfalten. Am Dienstag kamen zwar noch moderate Anschlusskäufe, gestern aber fiel die Aktie zurück und landete auf Platz 2 der größten Tagesverlierer im DAX.

Damit rückt die mittelfristig entscheidende Schlüsselzone, bestehend aus Februar-Hoch, Mai-Tief, mittelfristiger Aufwärtstrendlinie und 200-Tage-Linie, im Bereich zwischen 54,44 und 55,74 Euro gelegen, wieder in das unmittelbare Blickfeld der Trader. Und nicht nur sie. Denn würde diese Zone fallen, wäre damit ein großes Doppeltopp vollendet. Das, wenn es seine bärische Wirkung entfalten würde, Bayer mit Schwung aus dem vorderen Bereich der DAX-Performer werfen würde.

Die Bayer-Aktie müsste schnell über 63 Euro hinauskommen, die kurzfristige Abwärtstrendlinie und die 20-Tage-Linie dadurch überwinden, um aus dieser kritischen Situation herauszukommen. Aber wenn die Käufer nach einem „bullish engulfing pattern“ nicht zurückkommen, wann dann? Die Möglichkeit, dass sich hier eine hoch spannende Chance auf einen mittelfristigen Short-Trade ergibt, indem der Kurs unter 54 Euro fällt und damit diese Toppbildung besiegelt, ist mit dem gestrigen, schwachen Handelstag deutlich gestiegen.

Chart vom 29.06.2022, Kurs 57,62 Euro, Kürzel BAYN | Online Broker LYNX

 

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Vorherige Analysen der Bayer Aktie

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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Der Verkaufsdruck am deutschen Parkett hat sich seit Beginn des Monats Juni wieder deutlich erhöht. Der DAX hat zwischenzeitlich über 10% an Wert eingebüßt, doch es gab auch Aktien, welche sich in dieser Phase überaus gut halten konnten. So beispielsweise der deutsche Pharmakonzern.

Die Bayer-Aktie hat zwar auch einen kleineren Rückschlag hinnehmen müssen, konnte sich dennoch recht gut in Szene setzen und in dieser Phase ein höheres Tief gegenüber dem Vormonat bilden. Gleichzeitig scheinen die Bullen die im Chart eingezeichnete Unterstützungslinie nachhaltig verteidigen zu wollen. Sowohl zum Ende der vorigen als auch zum Beginn dieser Woche hat der Kaufdruck rund um die Marke von 60 EUR deutlich zugenommen. Der Trend bleibt somit vorerst in einer bullischen Gesamtlage.  

Expertenmeinung: Noch kann ich der Aktie positive Aussichten mit auf den Weg geben, doch eines ist völlig klar. Die Kurse dürfen die Marke bei 60 EUR keinesfalls nach unten verletzten.

Würde dies geschehen, könnte der positive Trend Gefahr laufen, exakt hier gebrochen zu werden. Positiv wiederum wären Schlusskurse über dem 20- als auch dem 50-Tage-Durchschnitt. Dies würde ein klares Kaufsignal mit sich bringen, welches die Aktie in Richtung neuer Jahreshochs katapultieren dürfte. Die kommenden Tage bleiben überaus spannend und Anleger können sich auf eine größere Bewegung der Kurse in jedwede Richtung einstellen.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 21.06.2022 Kurs: 61.86 Kürzel: BAYN | Online Broker LYNX
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Weiterhin führt Bayer die kurze Liste der DAX-Gewinner des Jahres 2022 an. Aber gehört die Aktie wirklich auf dieses hohe Niveau oder nährte hier bloß die Hausse an sich den Trend? Aktuell dreht Bayer unter dem bisherigen Jahreshoch ab … es wird enger für die Bullen.

Wollte man die Einschätzungen der Analysten als Wegweiser nutzen, würde man nicht gerade auf ein klares Bild treffen. Zwar liegt das durchschnittliche Analysten-Kursziel derzeit mit 77 Euro deutlich über dem derzeitigen Kurs und auch über dem bisherigen Jahreshoch von 67,99 Euro. Aber die Spanne der Kursziele ist verblüffend groß, sie liegt zwischen 55 und 106 Euro. Immerhin rät derzeit keiner der Experten zum Verkauf. Aber wo läge man denn nun richtig, was das Kursziel angeht? Drei Faktoren dürften die Richtung der Bayer-Aktie in den kommenden Monaten entscheidend beeinflussen:

Expertenmeinung: Als erstes wäre die Entwicklung zum Thema Glyphosat-Klagen zu nennen. Denn auch, wenn immer wieder gemeldet wurde, dass man da hinsichtlich weiterer Milliarden-Schadensersatzzahlungen wohl durch sei, ist die Sache noch nicht komplett vom Tisch und kann die Aktie immer wieder bewegen, je nach Nachricht in beide Richtungen.

Ein weiterer Brennpunkt ist die Entwicklung der weltweiten Nahrungsmittelversorgung. Die Bayer-Bilanz zum ersten Quartal fiel vor allem durch die immens guten Ergebnisse der Sparte CropScience so stark aus. Der Bedarf an Dünge- und Pflanzenschutzmitteln ist durch die gerissenen Lieferketten und die Erwartung, dass vor allem bei Weizen und Mais immense Versorgungsengpässe durch den Ukraine-Konflikt entstehen, stark gestiegen und führten zu massiv höheren Gewinnmargen. Aber wie lange lassen sich diese hohen Preise halten?

Und zuletzt sind die Konjunkturperspektiven entscheidend. Kann der Pharmabereich sich in einem Umfeld weiter steigender Kosten wirklich auf dem derzeitig sehr soliden Level halten? Wenn die Bayer-Aktie weiter zulegen, das bisherige Jahreshoch als Widerstand herausnehmen wollte, müssten die Anleger davon überzeugt sein, dass auch dieser Bereich des Konzerns gegen den Druck auf die Weltwirtschaft immun ist.

Momentan sieht es aber so aus, als würde die Zahl der Skeptiker zunehmen. Die Aktie hatte sich dem bisherigen Jahreshoch vom April bereits Ende Mai angenähert, sich dort dann aber festgefahren. Mit dem in den vergangenen Tagen wieder sehr schwachen Gesamtmarkt rutschte auch Bayer ab, verliert also zumindest im Moment seine relative Stärke. Noch ist das nur ein Warnsignal, zumal der Supportbereich 63/64 Euro noch hält. Aber:

Da offen ist, ob die Aktie da, wo sie notiert, auch hingehört, dieses Alleinstellungsmerkmal einer Top-Performance innerhalb des DAX also nicht unterfüttert ist, ist nach unten nichts unmöglich. Nicht zuletzt, weil Anleger ihre Markt-Exposition gerne durch Gewinnmitnahmen und nicht durch das Realisieren von Verlusten verringern. Und bei der Bayer-Aktie ist nun einmal eine Menge „Speck“ drauf.

Ob die Abgaben so weit führen, dass dieses gerade entstehende Doppeltopp wirklich vollendet wird, ist natürlich derzeit noch offen. Dazu müsste Bayer das Zwischentief bei 55,28 Euro unterschreiten, das ist ein ziemlich langer Weg. Aber käme es so, läge das rechnerische, charttechnische Kursziel einer solchen Formation sogar knapp unter dem Dezember 2021-Tief von 43,90 Euro. Und es wäre nicht das erste Mal, dass ein Super-Performer massiv wegrutscht, der DAX liefert dafür in den letzten Monaten ja mit u.a. Delivery Hero, HelloFresh, Zalando, Sartorius, PUMA oder der Deutschen Post viele Beispiele. In diesen Rücksetzer Long einzusteigen oder zuzukaufen, dürfte also eher riskant sein.

Bayer-Aktie: Chart vom 10.06.2022, Kurs 63,56 Euro, Kürzel BAYN | Online Broker LYNX

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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Starke Fundamentaldaten auf der einen und negative Nachrichten im Zusammenhang mit dem Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat auf der anderen Seite, haben den Kurs des deutschen Pharmakonzern im Laufe der vorigen Woche ordentlich durchgeschüttelt. Nachdem es zuerst um mehr als 10% Richtung Süden ging, ergriffen die Bullen knapp oberhalb der Marke von 55 EUR erneut das Zepter und trieben die Kurse schnell wieder in die richtige Richtung. Dieses Niveau war ungemein wichtig, denn exakt hier startete die letzte Impuls-Welle im März, welche die Bayer-Aktie wieder auf neue Höhen brachte.

Zwar wurde die 50-Tage-Linie kurzfristig in Mitleidenschaft gezogen, kurz danach aber wieder zurückerobert. Die Warnung meinerseits Mitte April, dass die Kurse diesen Indikator bald wiedersehen könnten, kam zum richtigen Zeitpunkt. Ist nun der Punkt gekommen, um wieder bullisch zu werden

Expertenmeinung: Die Kursanstiege der letzten Tage waren überaus beeindruckend und steil. Einen guten Einstieg sehe ich aktuell daher noch nicht, da ein Stopp knapp unter der Marke von 55 EUR meines Erachtens etwas zu viel Risiko mit sich bringen würde.

Wenn sich eine kleine Zwischenkonsolidierung im Rahmen eines Wimpels oder einer Flagge bilden würde, wäre dies hingegen eine willkommene Einladung, sich dem nächsten Kaufsignal zu widmen. Derzeit gibt es nicht viele Papiere, die ein positives Gesamtbild zeigen. Somit dürfte das Interesse der Anleger an der Bayer-Aktie wohl weiterhin hoch bleiben.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 13.05.2022 Kurs 61.61 Kürzel: BAYN | Online Broker LYNX
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Mit einem stattlichen Plus von 5,75 Prozent wurde Bayer am Dienstag zum Tagessieger im DAX. Die Aktie drehte dadurch aus charttechnischer Sicht genau dort, wo sie drehen musste, um bullisch zu bleiben. Die Frage stellt sich: Bleibt das auch so?

Basis des Kursanstiegs war die Quartalsbilanz, die am Dienstag vor Handelsbeginn vorgelegt wurde. Bayer übertraf die Vorjahresergebnisse deutlich und schlug auch die durchschnittliche Prognose der Analysten, beim Umsatz solide, beim Gewinn sehr deutlich.

Die im März ausgegebene Prognose für das Gesamtjahr wurde indes nicht angehoben. Da sah Bayer ein Umsatzplus von fünf, beim EBITDA-Gewinn von über sieben Prozent auf mindestens 12 Milliarden Euro. Da das EBITDA im ersten Quartal bereits 5,3 Milliarden betrug, könnte man sich wundern, weshalb man die Prognose nicht aufgestockt hat … daraus folgern, dass Bayer für den Rest des Jahres schwierigeres Fahrwasser erwartet … und das Ganze eher negativ sehen. Und einige sahen das wohl auch so, denn:

Expertenmeinung: Die Aktie machte zur Eröffnung keinen Satz nach oben, sondern rutschte in der ersten halben Handelsstunde sogar kurzzeitig ins Minus. Erst ab 9:30 Uhr begann der Kurs sukzessiv höher zu laufen, richtig Fahrt nahm er erst eine Stunde vor US-Handelsbeginn auf. Das schmälert den Kursgewinn zwar nicht, deutet aber an, dass es durchaus sein kann, dass weniger die Ergebnisse der Bilanz als die charttechnische Situation Basis der Käufe gewesen sein könnte. Und Letzteres kann deutlich kurzlebiger sein.

Chart vom 10.05.2022, Kurs 61,89 Euro, Kürzel BAYN | Online Broker LYNX

Wenn man sich den Chart ansieht, stellt man fest, dass Bayer wohl eher nicht zufällig ausgerechnet unmittelbar über der mittelfristig entscheidenden Unterstützungszone 56,84/57,73 Euro nach oben drehte. Wir sahen direkt nach Handelsbeginn eine abverkaufte, erste positive Reaktion, eine Aktie, die leicht ins Minus abglitt, obwohl der Gesamtmarkt am Morgen bereits Gewinne auswies … das war brenzlig. Wäre die Bayer-Aktie durch diesen Supportbereich 56,84/57,73 Euro gefallen, hätte man die nicht angehobene Prognose negativ gewertet und für den Bruch der Unterstützung verantwortlich gemacht. Es hätte Anschluss-Verkäufe geben können … alles natürlich nicht im Sinne des bullischen Lagers. Gut möglich also, dass es zu „Rettungskäufen“ der Bullen kam. Daher ist offen, wie es jetzt weitergeht.

Wir sehen, dass die Aktie nicht auf Tageshoch schloss. Der Aufwärtsdrang endete, als der Dax, durch eine wacklige Wall Street gebremst, seine Gewinne eingrenzte. Dennoch wurde im Tageshoch die Kurslücke geschlossen, die am 2. Mai durch die Dividendenausschüttung entstanden war. Wird jetzt weiter gekauft … oder dreht die Aktie wieder ab? Das vorauszusagen ist nicht möglich, aber die charttechnischen Ankerpunkte, auf die es jeweils ankäme, sind durch diesen gestrigen Tag definiert. Gelingt es, die Bayer-Aktie über das gestrige Tageshoch von 62,51 Euro zu heben und klar darüber zu schließen, würde die Kurslücke des Dividendenabschlags als Widerstand entschärft und weitere Käufe würden wahrscheinlicher. Sollte der Kurs jedoch abdrehen und im zweiten Anlauf doch noch durch die Unterstützungszone 56,84/57,73 Euro fallen, wäre das ein markant bärisches Signal, dem man sich besser nicht entgegenstellen sollte.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Bereits im April hatten wir uns die technische Situation im Chart der Aktie des deutschen Chemie- und Pharmaunternehmens angesehen. Nach der heftigen Übertreibung, welche die Bayer-Aktie im März durchlebte, wurde der Abstand zur 50-Tage-Linie zu groß und eine Korrektur musste her. Meiner Ansicht nach war ein Pullback hin zu diesem Indikator fast unvermeidlich und nun hat das Papier das anvisierte Kursziel im Bereich von 60 EUR tatsächlich erreicht.

Der erste Kaufimpuls im gestrigen Handel verpuffte zwar, doch angesichts der guten Vorgaben aus den USA, könnte von hier aus eine neue Rallye gestartet werden. Wichtig ist und bleibt, dass die Kurse den mittelfristigen Trendindikator nun möglichst nicht mehr nach unten durchbrechen.  

Expertenmeinung: Der Gesamttrend befindet sich nach wie vor in einer bullischen Phase. So wie es aussieht, könnte sich hier ein neues wichtiges Pivot-Tief bilden, was für den längerfristigen Trend ungemein wichtig wäre. Danach stünden die Chancen recht gut, dass die Aktie bald das bisherige Jahreshoch erneut erreichen könnte.

Darüber hinaus wären sogar neue Hochs denkbar. Kurzfristig sollte die 50-Tage-Linie als Support halten. Sollte dieser wider Erwarten doch gebrochen werden, wäre die nächste Anlaufstation der Boden bei 55 EUR.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 04.05.2022 Kurs: 61.07 Kürzel: BAYN | Online Broker LYNX