Adobe Aktie aktuell Adobe Inc.: Letzter Aufruf für die Bullen

News: Aktuelle Analyse der Adobe Aktie

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Adobe
ISIN: US00724F1012
Ticker: ADBE
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Zur Adobe Aktie

Die Aktie des Software-Entwicklers Adobe gehört nicht zur elitären „Clique“ der FAANG+M-Aktien, steht selten im Fokus der Schlagzeilen, ist eher ein stiller Star. Aber in der Spitze hat diese Aktie von Jahresbeginn an gerechnet bereits 60 Prozent zugelegt. Jetzt droht hier allerdings eine kräftige Korrektur, die das Gros dieses bislang grandiosen Kursgewinns zunichtemachen könnte, wenn die Käufer jetzt nicht umgehend zurückkommen.

Sie sehen im Chart, dass sich nach der steilen, im März etablierten Aufwärtsbewegung ein flacherer Aufwärtstrend etabliert hatte. Dieser Juli-Aufwärtstrend wurde Ende der Vorwoche getestet und hält bislang. Aber der Versuch, sich in von dieser aktuell bei 455 US-Dollar verlaufenden Linie nach oben abzusetzen, ist bisher nicht gelungen. Und das dürfte die Leerverkäufer, die Bären, anlocken, die derzeit hinsichtlich des Chartbildes auch die besseren Karten haben, denn:

Anfang September hatte ein potenziell bärischer „hanging man“ die Rekordjagd der Aktie beendet. Ein Erholungsversuch Mitte des Monats wurde durch ein „bearish engulfing pattern“ abgeschmettert. Dadurch etablierte sich eine kurzfristige Abwärtstrendlinie, an welcher die Adobe-Aktie am Mittwoch nach unten drehte und die Relevanz der Linie damit bestätigte. Diese Linie bildet jetzt im Verein mit der 20-Tage-Linie im Bereich 485/490 US-Dollar einen Kreuzwiderstand. Der Weg, um diese Hürde zu überwinden und damit die Gefahr einer Korrektur zu eliminieren, ist zwar nicht weit. Aber er muss trotzdem erst einmal angegangen werden: die Bullen sind gefragt.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Adobe Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Und zwingend wäre deren Eingreifen nicht. Denn all diesen Gipfelstürmern aus dem Technologiesektor wird ihr bisheriger Vorteil zur Bürde: Sie galten als von Lockdown und Rezession wenig bis gar nicht betroffen, Softwareunternehmen wie Adobe sogar als Profiteure. Doch wenn man jetzt die Karte der umfassenden konjunkturellen Erholung spielen will, dann sind die bislang im Schatten stehenden Aktien klassischer Industriebranchen diejenigen, die man jetzt haben müsste. Und Aktien wie Adobe hätten als „sicherer Hafen“ ausgedient, zumal der Kurs den Gewinnen zuletzt klar davongelaufen war.

Dem Plus der Aktie von in der Spitze ca. 60 Prozent steht die Prognose eines Gewinnanstiegs um 27 Prozent im laufenden Jahr gegenüber. Und selbst, wenn man sich auf die Schätzungen der Analysten für Adobes Gewinn 2021 stützen wollte, käme man da „nur“ auf 47 Prozent, die der Gewinn in diesen beiden Jahren insgesamt zulegen würde. Kurz: Die Aktie wurde durch diese Fokussierung der Investoren auf wenige krisensicher scheinende Aktien relativ teuer. Und diese Erkenntnis greift mit jedem Tag, den die Technologieaktien länger wanken, weiter um sich.

Wollen die Bullen hier noch einmal etwas bewegen, müssten sie also umgehend aktiv werden. Denn die Bären lockt ein markantes Kursziel in Form der Kreuzunterstützung aus 200-Tage-Linie und dem vormaligen rekordhoch vom Februar im Bereich von 385 US-Dollar, sobald Adobe das letzte Zwischentief mit Closings unter 450 US-Dollar eindeutig unterbieten sollte.

Adobe Aktie: Chart vom 24.09.2020, Kurs 467,67 US-Dollar, Kürzel ADBE | Online Broker LYNX

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Ronald Gehrt, Chart- & Fundamentalanalyst | LYNX Börsenexperten
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Vorherige Analysen der Adobe Aktie

Adobe Systems ist der führende Anbieter von Software zur Bearbeitung digitaler Inhalte. Die bekanntesten Produkte sind sicherlich der Acrobat Reader und die dazugehörigen PDF-Dateien.

Darüber hinaus gehören auch Photoshop, Lightrooom, InDesign, Flash, Shockwave, Director, Creative Suite, Dreamweaver und VoCo zum Unternehmen.

Abo-Modelle und Cloud

Die Software von Adobe erfreute sich schon immer großer Beliebtheit. Das Problem war früher nur, dass das auch für Raubkopierer galt.

Programme wie Photoshop kosteten dereinst 1.000 USD aufwärts, was immer eine Hürde darstellte.

Seitdem Adobe allerdings auf Abo-Modelle umgestellt hat, sprudeln die Gewinne. Die Einstiegshürde ist passé und hat man sich erst in die komplexen und extrem leistungsfähigen Programme eingearbeitet, bleibt man auch dabei.

In Kombination mit der Cloud hat das zu einer regelrechten Explosion der Gewinnmargen geführt. Man muss schließlich keine physischen Datenträger mehr an den Mann bringen.
Mit wenigen Klicks sind Photoshop & Co. auf dem Rechner installiert und es kann losgehen.

Lizenz zum Gelddrucken

Das spült Monat für Monat Geld in die Kassen von Adobe und macht das Unternehmen zu einem hochprofitablen Marktführer mit enormem Cashflow.

Daher hatte ich die Aktie in der Vergangenheit immer wieder zum Kauf empfohlen.
Zuletzt hier, bei einem Kurs von 277 USD:
Adobe: Ziel Allzeithoch plus X?

Ende Februar schaffte es die Aktie auch in meine Einkaufsliste für den Crash 2020

Läuft

Seitdem hat sich der Aktienkurs mehr als erfreulich entwickelt. Gleiches gilt für das Geschäft. Am Vortag legte Adobe die Zahlen zum abgelaufenen Q3 vor.

Der Gewinn lag mit 1,99 je Aktie weit über den Erwartungen von 1,80 USD. Der Umsatz übertraf mit 3,23 Mrd. die Analystenschätzungen von 3,15 Mrd. USD ebenfalls.

Auf Jahressicht kletterte der Umsatz um 14% und das Ergebnis legte um 22% zu.

Der operative Cahflow erreichte mit 1,44 Mrd. USD ein Rekordniveau und alle Segmente trugen zum Wachstum bei.

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres verbuchte der Konzern einen Gewinnsprung von 45% auf 6,35 USD je Aktie.
Von Krise also keine Spur.

Trotzdem ist die Bewertung hoch und die Kursgewinne haben bereits viel vorweggenommen. Bei dieser Stärke ist der Weg des geringsten Widerstands dennoch aufwärts. Es gibt einfach keinen Grund, warum man die Aktie verkaufen sollte.

Chart

Über 500 USD könnte jetzt direkte wieder das Allzeithoch nahe 525 USD angesteuert werden.
Darüber liegen extrapolierte Kursziele bei 550 und 575 USD.

Antizyklische Anleger müssen hingegen auf einen Rücksetzer in Richtung 465-470 oder besser 440 USD hoffen.

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Chart vom 16.09.2020 Kurs: 497 Kürzel: ADBE - Tageskerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 16.09.2020 Kurs: 497 Kürzel: ADBE – Tageskerzen

Wie werden die großen Technologieunternehmen wohl im jetzt endenden zweiten Quartal abschneiden? Zumindest die Softwarebranche könnte gut durch die „Lockdown-Periode“ gekommen sein. Das deutet die Quartalsbilanz des Software-Riesen Adobe an. Denn die ist bereits da, wurde schon am 11. Juni vorgelegt, weil Adobe ein um einen Monat nach vorne verschobenes Geschäftsjahr hat (Geschäftsjahresende immer am 30.11). Das ist wohl kaum eine Vorlage für die Entwicklung des Gesamtmarkts, vor allem nicht für die konjunktursensiblen Branchen. Aber hier, bei Adobe, da läuft es!

Adobe verdiente in diesem von Anfang März bis Ende Mai laufenden Quartal satte 2,45 US-Dollar pro Aktie. Das war nicht nur mehr als die durchschnittliche Analystenprognose (2,32 US-Dollar), es war viel mehr als die 1,83 US-Dollar, die im Vorjahresquartals unter dem Strich standen. Der Umsatz stieg auf 3,13 Milliarden US-Dollar (Vorjahr 2,74 Milliarden). Das sind ermutigende Ergebnisse, die entsprechend honoriert wurden. Unmittelbar vor der Vorlage der Zahlen am 11. Juni nach US-Handelsende hatten einige noch sicherheitshalber Gewinne mitgenommen, immerhin hatte die Aktie im Vorfeld bereits ein neues Rekordhoch markiert. Aber mit dem Rückenwind dieser Bilanz ging es am 12. Juni deutlich höher … und das auch noch an einem charttechnisch perfekten Punkt, denn:

Expertenmeinung: Die Gewinnmitnahmen im Vorfeld der Bilanzveröffentlichung führten den Kurs auf das vorherige, im Februar bei 386,75 US-Dollar markierte Hoch und damit auf eine äußerst wichtige Unterstützungsmarke zurück. Dass die Aktie genau dort wieder nach oben federte und schnell und deutlich über die zuvor nur kurz überbotene 400 US-Dollar-Marke lief, war ein äußert bullisches Signal. Dass diese erste Reaktion auf die Bilanz Anschlusskäufe nach sich zog, ebenfalls. Jetzt könnte es zwar zunächst einmal zu einer Korrektur kommen, denn im Verlauf der vergangenen Woche entstand ein „Evening Star“ im Chart, zugleich bewegen sich viele markttechnische technische Indikatoren auf Tagesbasis (hier im Chart der Stochastik-Oszillator) auf überkauftem Niveau. Aber ist damit auch das Ende der Hausse an sich eingeläutet?

Das muss keineswegs der Fall sein, denn zum einen sind die Perspektiven hinsichtlich Umsatz und Gewinn bei Adobe klar besser als für die US-Wirtschaft insgesamt. Zum anderen ist die Aktie im Fall einer Korrektur aus charttechnischer Sicht recht gut unterstützt. Oberhalb des alten Rekordhochs findet sich eine doppelter Leitstrahl, wie bei so vielen Technologie-Überfliegern bestehend aus der 20-Tage-Linie und der kurzfristigen Aufwärtstrendlinie. Und würde diese aktuell im Bereich 405/140 US-Dollar verlaufende Zone gebrochen, wäre da ja immer noch dieses Februar-Hoch bei 386,75 US-Dollar als markanter Support. Erst, wenn auch diese Linie fallen würde, wären die Bullen in der Tat erst einmal geschlagen. Aber momentan ist das noch kein Szenario, auf das man wetten sollte!

Adobe Inc. Aktie Chart vom 26.06.2020, Kurs 426,92 US-Dollar, Kürzel ADBE | Online Broker LYNX

 

Bevor der allgemeine Ausverkauf im Februar begann, hatte die Aktie des Software-Unternehmens Adobe einen neuen Verlaufsrekord von 386,75 US-Dollar erreicht. Das war am 20. Februar. Zeitweise rutschte der Kurs bis 255 US-Dollar ab, aber drei Monate nach diesem Rekordhoch klopft die Aktie bereits wieder an diese bisherige Bestmarke, hatte diese am Freitag bis auf 23 Cent erreicht. Auf Schlusskursbasis gerechnet hat die Aktie sogar schon ein neues Hoch erreicht, bezogen auf die Intraday-Kurse fehlt jetzt nur noch eine Winzigkeit. Geht Adobe über diese letzte Hürde?

Die Chancen stehen gut. Denn die Annahme, dass das Unternehmen von den Folgen des weltweiten „Lockdown“ kaum oder gar nicht betroffen ist, wäre begründbar. Adobes Produkte wie Photoshop, Acrobat oder Flash könnten durch den gestiegenen Anteil an im Home Office arbeitenden Personen verstärkt nachgefragt werden. Und die daraus resultierenden Lizenzeinnahmen könnten auf höherem Niveau verbleiben, weil nicht wenige große Unternehmen mitgeteilt haben, dass viele ihrer Mitarbeiter auch mittelfristig von zu Hause aus arbeiten können. Den Beweis bleibt Adobe zwar noch schuldig, weil die Ergebnisse des laufenden Quartals erst am 11. Juni erwartet werden. Aber für das bullische Lager ist das ja nur von Vorteil, denn:

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Expertenmeinung: Da gilt natürlich, dass die optimistischen Erwartungen deutlich gestiegener Gewinne so lange „richtig“ sind, bis man den Bullen das Gegenteil beweist. Damit hätte man bis Juni noch freie Bahn. Der Zeitpunkt der Bilanz ist dabei ungewöhnlich, das liegt daran, dass das Geschäftsjahr bei Adobe Inc. um einen Monat nach vorne versetzt ist, so dass das zweite Quartal hier Ende Mai und nicht Ende Juni zu Ende geht. Was auch bedeutet, dass die am 12. März vorgelegten Zahlen zum ersten Quartal keinen Anhalt geben können, wie sich Adobe im Zuge des „Lockdown“ geschlagen hat, weil das Quartal Ende Februar und damit (ausgenommen China) vor den umfassenden Einschränkungen endete. Aber:

Die Aktie läuft derzeit wie auf Schienen höher. Es wäre eher überraschend, wenn Adobe ausgerechnet an dieser letzten charttechnischen Hürde nachhaltig abdrehen würde, nachdem der Lauf des Kurses dorthin keinerlei Indizien zeigte, dass den Käufern Zuversicht und/oder Kapital ausgegangen wären. Zur Long-Seite gäbe es somit derzeit keine Alternative, nur sollte man darauf achten, sich konsequent unterhalb des mit der Aktie mitlaufenden, doppelten Leitstrahls in Form der März-Aufwärtstrendlinie und der momentan deckungsgleich mit dieser verlaufenden 20-Tage-Linie, derzeit bei 361 US-Dollar, mit Stoppkursen abzusichern.

Adobe Aktie Chart vom 22.05.2020, Kurs 385,26 US-Dollar, Kürzel ADBE | Online Broker LYNX

Das ist essenziell

Die Welt verändert sich, die menschliche Natur aber nicht. Daher wiederholt sich an der Börse auch alles, die Muster sind dieselben. Ich könnte heute exakt mit denselben Worten beginnen, wie im April 2018:

Die Aktienmärkte haben eine kleinere Korrektur von rund 10% vollzogen, beim Dax war es noch etwas mehr. Bisher nichts Ungewöhnliches, vor allem nach dem stetigen Anstieg im vergangenen Jahr. Ein Rücksetzer war überfällig und gesund.
Obwohl nicht viel passiert ist, geht bereits wieder die Angst um.

Damals war es der Handelskrieg, dann der Anleihenmarkt, zwischenzeitlich die invertierte Zinskurve. Heute ist es der Coronoa-Virus. Morgen und übermorgen wird sich ebenfalls etwas finden lassen.
Der einzige Unterschied zwischen damals und heute? Die Aktien, die ich damals vorgestellt hatte, stehen heute durchschnittlich 56% höher. Siehe Musterdepot 2 auf Guidants.
Mit einem klaren System kann man den Markt schlagen, man muss es nur durchziehen.

In dem Artikel geht es aber nicht nur um gute Unternehmen und deren Aktien, sondern um den grundlegenden Umgang mit dem Auf und Ab der Börse.
Der Artikel hat heute dieselbe Gültigkeit wie damals. Vielleicht möchten Sie sich ja die Zeit nehmen.

Schlachtplan und Einkaufsliste für den Börsen-Crash

Brechen die Märkte weiter ein oder nicht? Sie sollten sich auf alle Szenarien vorbereiten und sie geistig bereits jetzt durchspielen.
Ich kann es nur wiederholen: Sie brauchen einen Schlachtplan.
Es wird Ihnen das Börsenleben ungemein erleichtern. Sie sind vorbereitet, wissen in jedem Fall, was zu tun ist und müssen nicht spontan oder emotional reagieren. Damit sind Sie einem Großteil der Anleger überlegen und können bessere Entscheidungen treffen.

Was steht aktuell auf der Watchlist?

Unter dem Strich ist nicht viel passiert. Kurstechnisch haben wir die Zeit nur wenige Monate zurückgedreht.
Quasi alle Aktien, die im zuvor verlinkten Artikel besprochen wurden, würde ich auch heute wieder empfehlen. Es sind überragende Unternehmen, aber der Preis muss eben auch stimmen.

Was steht also aktuell auf der Watchlist? Die damalige Nummer 1 ist es auch heute noch.

Amazon ist eine Maschine

Eine ausführliche Analyse finden Sie hier: Amazon packt den Hammer aus

Amazon ist übergeordnet bullisch und ein Outperformer, wie er im Buche steht. Grundsätzlich ist die Bewertung bereits auf diesem Niveau attraktiv.
Die Aktie läuft weitgehend in 100-USD-Schritten. Als antizyklische Kaufmarken bieten sich dementsprechend 1.900 sowie 1.800 und 1.700 USD an. Im Glücksfall auch 1.600 USD.

Sind Sie mit Ihrem Broker wirklich zufrieden? Ich bin bei LYNX.

Chart vom 27.02.2020 Kurs: 1.963 Kürzel: AMZN - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Intuitive Surgical: Für das Investorenherz

Intuitive Surgical ist der Technologieführer im Bereich Roboter-unterstützter minimalinvasiven Chirurgie.

Die minimalinvasive Chirurgie ist ein klarer Wachstumsmarkt. Steht diese Option zur Verfügung, entscheidet sich wohl kein Patient für einen regulären Eingriff. Die Anwendungsfelder werden immer zahlreicher und die Technologie dürfte auch in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen.

Das Zahlenwerk spricht eine klare Sprache. In den letzten zehn Jahren stieg der Umsatz von 1,41 auf 4,48 Mrd. USD. Das Ergebnis kletterte im selben Zeitraum von 1,98 auf 12,76 USD je Aktie.
Es geht mit enormem Tempo vorwärts und die Expansion finanziert sich aus dem laufenden Cashflow. Schulden oder Kapitalerhöhungen? Fehlanzeige. Das lässt das Investorenherz höherschlagen.

Man kann nur hoffen, dass die Aktie nochmal das untere Ende des Trendkanals ansteuert. Kurse um 500 USD würden einer forward P/E von 36 entsprechen. Dazu wäre ich bereit.

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Chart vom 27.02.2020 Kurs: 557 Kürzel: ISRG - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Progressive Corp: Kennen Sie nicht?

Sie kennen Progressive Corp nicht? Damit dürften Sie nicht alleine sein. Dem Unternehmen wird wenig Aufmerksamkeit zuteil, dabei handelt es sich um womöglich den besten Versicherer der Welt. Selbst Warren Buffet hat für den direkten Konkurrenten von Geico nur Worte des Lobes.

Schaut man sich die Zahlen an, wird klar warum. Während andere Versicherer zu kämpfen haben, gibt es bei Progressive nur eine Richtung.
Der Umsatz ist in den letzten zehn Jahren von 14,96 auf 36,29 Mrd. USD gestiegen. Der Gewinn kletterte von 1,06 auf 3,16 Mrd. USD.

Man hat keine nennenswerten Schulden und Kapitalerhöhungen waren auch nicht notwendig, ganz im Gegenteil. Die Zahl der ausstehenden Papiere wurde im selben Zeitraum von 672 auf 587 Millionen reduziert.
Dadurch gestützt legte der Gewinn von 1,57 auf 5,34 USD je Aktie zu.

Bewertungstechnisch pendelt Progressive wie ein Uhrwerk um eine P/E von 15. Aktuell entspräche das einem Kurs von 78,75 USD. Werden die Prognosen erfüllt, sollte die Aktie 2022 bereits bei 93 USD stehen.
Kommt es jetzt zu einer Korrektur, wäre das Chance-Risiko-Verhältnis nahe 72 USD aussichtsreich.
Im Idealfall könnte man bei 60 USD nachlegen.

Chart vom 27.02.2020 Kurs: 79,65 Kürzel: PGR - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Adobe: Lizenz(en) zum Gelddrucken

Adobe Systems ist der führende Anbieter von Software zur Bearbeitung digitaler Inhalte. Die bekanntesten Produkte sind sicherlich der Acrobat Reader und die dazugehörigen PDF-Dateien.
Ausführliche Analyse: Adobe: Ziel Allzeithoch plus X?

Die beste Entscheidung, die Adobe jemals getroffen hat, war wohl die Umstellung auf ein Abo-Modell. Seitdem läuft es mehr als rund.
In den letzten fünf Geschäftsjahren ist der Umsatz von 4,79 auf 11,17 Mrd. USD gestiegen. Das Ergebnis ist von 2,08 auf 7,87 USD regelrecht explodiert.
Das Unternehmen ist eine Cashflow-Maschine.

Keiner Wunder also, dass die Aktie ein massiver Outperformer und notorisch hoch bewertet ist. Bei einem erwarteten Gewinnwachstum von 18-24% pro Jahr ist das aber auch angebracht.

Nach der letzten Analyse ging die Aktie vollkommen durch die Decke. Wer noch nicht investiert ist, kann nur auf eine Korrektur hoffen.
Mögliche Anlaufstellen liegen bei 336 sowie 300 – 315 und 276 USD.

Ihre Ordergebühren sind zu hoch? Mein Broker ist LYNX.

Chart vom 27.02.2020 Kurs: 346,60 Kürzel: ADBE - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Google: Man muss kein Genie sein

Ich könnte nicht mal schätzen, wie oft ich Google bereits empfohlen habe. Dafür bekommt man sicherlich keinen Preis für Innovation, aber eine ordentliche Performance im Depot.

Wer meine Seminare (derzeit sind alle Plätze vergriffen) besucht hat, wird auch folgenden Satz bereits kennen: Man muss kein Genie sein, um an der Börse gutes Geld zu verdienen. Man benötigt lediglich ein funktionierendes System. Ein Eckpfeiler von meinem System: Ich kaufe nur die besten Unternehmen der Welt. Warum sollte ich auch etwas anderes tun? Ich habe schließlich die Wahl. Einige dieser Top-Unternehmen kennt jeder, zum Beispiel Google.

Google war Ihnen auch vor zehn Jahren ein Begriff. In diesem Zeitraum ist die Aktie von 169 auf 1.369 USD gestiegen. Mehr muss man dazu nicht sagen. Jeder hätte damals und zwischenzeitlich zugreifen können. Es wäre geradezu egal gewesen, wann man gekauft hätte.

Nutzt man eine Korrektur, umso besser. Aktuell gibt es auch noch eine kleine Besonderheit. Die Aktie mit Stimmrechten und dem Ticker GOOGL ist günstiger als die Aktie ohne Stimmrechte und dem Ticker GOOG.

Antizyklische Gelegenheiten ergäben sich bei 1.270 – 1.300 und 1.200 USD. Im Idealfall bei 1.100 USD.

Chart vom 27.02.2020 Kurs: 1.369 Kürzel: GOOGL - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Booking: Cashmaschine

Booking gehört zu den weltweit führenden Online-Reiseportalen. Das Unternehmen ist zum Branchenprimus aufgestiegen. Man hat das beste Produkt, eine starke Kundenbindung und außerordentlich hohe Margen.

Der Umsatz ist den letzten zehn Jahren von 3,09 auf 15,07 Mrd. USD gestiegen. Das Ergebnis hat sich selben Zeitraum nahezu verzehnfacht, von 13,49 auf 112,93 USD je Aktie.

Das Geschäft ist nicht kapitalintensiv und erwirtschaftet einen enormen Cashflow. Daher konnte man das Wachstum aus den laufenden Einnahmen finanzieren. Kapitalerhöhungen waren nicht notwendig und man hat auch keine Nettoschulden.

Ausführliche Analyse: Coronavirus-Hysterie: Booking auf Talfahrt

Dank Coronavirus ist die Aktie in die antizyklische Kaufzone zwischen 1.600 und 1.700 UDS zurückgekommen.
Darunter wäre der Bereich von 1.460 bis 1.360 USD interessant.

Auf der Suche nach dem optimalen Broker? Ich empfehle LYNX.

Chart vom 27.02.2020 Kurs: 1.630 Kürzel: BKNG - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Paypal: Alles auf Grün

PayPal ist einer der weltweiten Marktführer im Bereich digitaler und mobiler Zahlungsabwicklung.

Seit 2015 ist man eigenständig an der Börse notiert. In diesem Zeitraum kletterte der Umsatz von 9,25 auf 17,78 Mrd. USD und der Gewinn von 1,29 auf 3,10 USD je Aktie.
In dieser Art dürfte es weitergehen, denn auch im laufenden und kommenden Jahr werden Gewinnsprünge um 10-20% erwartet.

Das Unternehmen ist top positioniert, wächst schnell, ist hochprofitabel, erwirtschaftet einen enormen freien Cashflow und benötigt wenig Kapital. Was will man mehr?
Ausführliche Analyse: PayPal: Würde ich hier kaufen?

Für Antizykliker dürften die Unterstützungen bei 100 sowie 95 USD interessant sein.

Chart vom 27.02.2020 Kurs: 107,60 Kürzel: PYPL - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Tencent: China im Griff

Tencent ist ein Phänomen, einer der weltweit größten Internetkonzerne überhaupt und einer der Platzhirsche im Reich der Mitte und Südostasien. Zum Unternehmen gehören die Instant-Messenger WeChat, Weixin und QQ.

Es ist kaum vorstellbar, doch auf WeChat entfallen inzwischen rund zwei Drittel der gesamten mobilen Internetnutzung in China mit mehr als einer Milliarde monatlich aktiver Nutzer.
Die Möglichkeiten der Monetarisierung erscheinen langfristig geradezu grenzenlos. Mit dem Bezahldienst WeChat Pay hat man einen wichtigen Schritt in diese Richtung unternommen.

Zum Konzern gehören auch das soziale Netzwerk Qzone, Tenpay, QQ Wallet, Tencent Games, QQ Music, E Sports, Now Live Streaming, Interest Tribe, Tencent Classroom, Nextradio, QQ Browser, Tencent Maps, QQ Mail, Software-Anwendungen wie Pitu, Tencent AI Lab, Tencent Machine Learning und zuletzt natürlich Tencent Cloud.

All das war und ist nur möglich, weil die chinesische Regierung die internationale Konkurrenz aussperrt. Dadurch konnte Tencent den Umsatz in den letzten zehn Jahren von 1,78 auf 44,62 Mrd. USD steigern. Der Gewinn legte um den Faktor 15 zu.

Kunden von LYNX können die Aktie am US-Markt unter dem Tickersymbol TCEHY handeln. Dort sind Spread und Gebühren deutlich geringer als in Frankfurt.
Der Aufwärtstrend ist intakt, der Chart klar bullisch. Antizykliker müssen auf einen Rücksetzer in die Nähe von 42 USD hoffen.

Chart vom 27.02.2020 Kurs: 51,00 Kürzel: TCEHY - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Adobe Systems ist der führende Anbieter von Software zur Bearbeitung digitaler Inhalte. Die bekanntesten Produkte sind sicherlich der Acrobat Reader und die dazugehörigen PDF-Dateien.

Darüber hinaus gehören auch Photoshop, Lightrooom, InDesign, Flash, Shockwave, Director, Creative Suite, Dreamweaver und VoCo zum Unternehmen.

Die beste Entscheidung aller Zeiten

In dunkler Vergangenheit verkaufte Adobe seine Programme noch ganz regulär zu einem festen Preis. Für Photoshop und andere Produkte waren dann aber auch schnell hunderte, teilweise auch mehr als 1.000 USD fällig.

Die Produkte waren schon immer gut und wer sich erst in derart komplexe Programme eingearbeitet hat, bleibt auch dabei. Der Preis stellte aber eine enorme Hürde dar.

Daher gehörten Photoshop & Co. damals zu den am häufigsten raubkopierten Software-Programmen überhaupt. Mutmaßungen zufolge wurde es deutlich häufiger illegal genutzt, als gekauft.
Bei Millionen von Nutzern summiert sich das.

Die beste Entscheidung, die Adobe jemals getroffen hat, war daher wohl die Umstellung auf ein Abo-Modell. Die Hürde ist weg, man erreicht deutlich mehr Kunden und monatlich strömt Geld in das Kassen.

Da inzwischen alle Anwendungen bequem über die Cloud abgewickelt werden können, sind gleichzeitig die Kosten gesunken. Das Unternehmen ist zu einer Cashcow geworden.
Der Umsatz hat sich innerhalb weniger Jahre verdoppelt, der Cashflow vervierfacht.

Ausblick und Bewertung

Derartig gute Unternehmen geben selten nach, wenn nicht der gesamte Markt in die Tiefe rauscht. Dann sollte man aber auch zuschlagen.
Daher hatte ich die Aktie am 28.12.2018 zum Kauf empfohlen. (nur noch Teaser)
Anschließend legte die Aktie von 225 auf 313 USD zu.

In den letzten Wochen hat die Aktie wieder eine größere Korrektur vollzogen. Das Chance-Risiko-Verhältnis hat sich dadurch wieder verbessert.

Aktuell kommt Adobe auf eine P/E von 41 und eine forward P/E von 35,5. Das zeigt, dass im laufenden Geschäftsjahr wieder ein Gewinnsprung erwartet wird. Dennoch ist die Bewertung scheinbar grenzwertig, selbst bei der herausragenden Qualität des Unternehmens.

Das relativiert sich aber aus mehreren Gründen. Zuletzt hat man spürbar Schulden getilgt, inzwischen übersteigen die Barmittel die Verpflichtungen. Mehrfach wurden die Prognosen übertroffen, das Geschäftsjahr ist nahezu abgeschlossen und man kauft eigene Aktien zurück.

Darüber hinaus unterschätzt man mit dem Blick auf den gemeldeten Gewinn die wahre Profitabilität von Adobe. Nimmt man den freien Cashflow von 2020 als Grundlage, kommt man auf einen P/FCF von 26.

Mehr als 6.200 Trader & Investoren folgen mir und meinen täglichen Ausführungen auf Guidants.

Chart

Wie bereits angesprochen, hat Adobe eine größere Korrektur vollzogen. Die Unterstützung bei 260 USD hat gehalten, jetzt dreht der Wert.

Das erste Ziel einer Erholung läge bei 290 USD. Darüber käme es zu einem weiteren Kaufsignal mit Kurszielen bei 300 sowie 310 USD.

Ausgezeichnete Preise. Ausgezeichneter Service. Mein Broker ist LYNX.

Chart vom 31.10.2019 Kurs: 278,41 Kürzel: ADBE - Tageskerzen | LYNX Online Broker