Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
TecDAX: Die Bären reiben sich bereits die Hände

Ein Minus von 3,7 Prozent sieht man nicht alle Tage, auch nicht beim grundsätzlich recht volatilen TecDAX. Und das auch noch gleich als Einstieg in die Woche. Es scheint, als hätten sich einige auch große Investoren über das Wochenende Gedanken gemacht.

Über die Entwicklung in Washington und deren Einfluss auf die Perspektiven des weltweiten Wachstums … über die Halbleiterindustrie, deren Aktien schon wieder heftig unter die Räder kamen … über die Perspektiven des für viele der im TecDAX gelisteten Unternehmen so wichtigen Konsums. Das Resultat war deutlich. Und charttechnisch nicht zu unterschätzen.

Bis zum Oktober-Tief bei 2.471 Punkten oder zum bisherigen Jahrestief bei 2.406 Zählern wäre es zwar noch ein gutes Stück. Aber der Chart auf Wochenbasis zeigt:

Chart auf Wochenbasis vom 12.11.2018, Kurs 2.567,19 Punkte, Kürzel TDX

Der TecDAX wurde mit diesem Minus erst einmal genau da nach unten abgewiesen, wo er aus Sicht der Bullen auf keinen Fall drehen durfte. Und wo er aus Sicht der Bären unbedingt drehen musste. Dadurch scheiterte die Rückeroberung der 200-Tage-Linie ebenso wie die  der aus dem Herbst 2016 stammenden Aufwärtstrendlinie. Und es misslang zugleich, sich auf Wochenschlusskursbasis wieder über den 2014er-Aufwärtstrendkanal hinaus zu retten.

Dessen untere Begrenzung derzeit bei 2.070 Punkten verläuft. Und der Schwung, mit dem es zum Wochenstart abwärts ging, dürfte bei den Short-Sellern Vorfreude auslösen. Denn um ein solches Abwärts-Momentum umzubiegen, bräuchte das Lager der Käufer Argumente. Und außer einem abrutschenden Euro zum US-Dollar als potenzielle Stütze des Exports ist da nichts zu finden.

Gegen den Griff in dieses plötzlich so schnell fallende Messer spräche nicht zuletzt, dass auch die US-Börsen als potenzielle Lieferanten motivierender Vorlagen zum Wochenstart ins Wanken gerieten. Und was den TecDAX aus technischer Sicht angeht, sieht das kurzfristige Chartbild keineswegs besser aus als der Wochenchart:

Noch am Donnerstag in unmittelbarer Reichweite zur 200-Tage-Linie, jetzt auf einmal mit Schwung durch die 20-Tage-Linie gerutscht, ohne dass man dort hätte Gegenwehr beobachten können. Und das bei einer markttechnischen Konstellation, in der die kurzfristigen, schneller reagierenden Indikatoren wie der hier eingeblendete Stochastik-Oszillator durch die Rallye Ende Oktober bereits wieder nahe der überkauften Zone notieren.

Die Chance, dass es den Bären gelingt, die Unterstützungszone  2.406/2.433 Punkte, von der man sich im Oktober noch hatte fernhalten können, relativ zeitnah anzugehen, ist hoch. Und die Wahrscheinlichkeit, dass es gelingt, sie zu durchschlagen, zumindest nicht zu unterschätzen.

Chart auf Tagesbasis vom 12.11.2018, Kurs 2.567,19 Punkte, Kürzel TDX

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