Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
TecDAX: Gefahr – aus dieser Mücke könnte ein Elefant werden

Das Minus von knapp einem Prozent war zwar nominal nicht unbedingt groß. Aber es kam für die Bullen unerwartet und genau am falschen Ort zur falschen Zeit. Und das, obwohl die Aktien mit den schlechten Nachrichten, konkret Bayer und BMW, im DAX zu finden waren und nicht im TecDAX.

Aber genau dieser Umstand lässt den Verdacht aufkommen, dass der plötzliche Abgabedruck keineswegs zufällig zustande kam, sondern die Bären, die sich in den letzten Wochen kaum gezeigt hatten, nur auf den richtigen Moment gewartet hatten, um die Bullen auf dem falschen Fuß zu erwischen. Der Chart auf Tagesbasis zeigt gut, worum es jetzt geht:

Der TecDAX hatte am Dienstag, präzise geführt durch die 20-Tage-Linie (was intensive Aktivität kurzfristiger Trader belegt), die wichtige Charthürde in Form der Monatshochs vom Dezember und Januar bei 2.665/2.672 überwunden. Damit war die erste Stufe einer mittelfristig relevanten Aufwärts-Trendwende geschafft.

Das führte am Mittwoch zunächst zu Anschlusskäufen, welche den Index genau an die Widerstände der zweiten Stufe führte: An die bei 2.704 Punkten verlaufende 200-Tage-Linie und die Widerstandszone 2.726/2.733 Punkte, deren Ursprung bis zum Jahresanfang 2018 zurück reicht. Aber genau dort wurde der TecDAX jetzt abgewiesen.

Noch besteht die Chance, diesen Ausbruch umgehend nachzuholen. Würde das gelingen, wäre die Wende doch noch vollendet, der Weg aus charttechnischer Sicht nach oben frei. Aber darauf sollte man besser nicht wetten, sondern abwarten, ob das wirklich gelingt, denn die Bären haben nicht allein deswegen ausgerechnet dort die Bremse angezogen, um diese mittelfristige Wende zu verhindern, es geht um deutlich mehr. Und das offenbart uns das längerfristige Bild, der TecDAX-Chart auf Wochenbasis.

Chart auf Wochenbasis vom 20.03.2019, Kurs 2.678,91 Punkte, Kürzel TDX | LYNX Aktienempfehlungen

Dort sehen Sie nämlich, dass im Fall, dass den Bären der Gegenangriff gelingt, ein Super-Short-Signal dabei herausspringen würde: eine große Schulter-Kopf-Schulter-Trendwendeformation. Denn genau auf dem aktuellen Level liegt die linke Schulter dieser im Moment noch rein potenziellen Formation. Diese linke Schulter ließ die Widerstände entstehen, an denen der Index gestern erst einmal abgewiesen wurde.

Würde es den Bären gelingen, den TecDAX an das Dezember-Tief bei 2.375 Punkten zu drücken, wäre die Nackenlinie der Formation erreicht. Und fiele er darunter, so wäre er mit der rechten Schulter an der 200-Tage-Linie gescheitert und würde neben der Vollendung der Schulter-Kopf-Schulter zugleich in den breiten, 2011 begründeten Aufwärtstrendkanal zurückfallen, dessen untere Begrenzung derzeit bei nur knapp 1.800 Punkten liegt.

Bislang ist das, was der Mittwoch zeigte, nur der winzige erste Ansatz eines solchen Szenarios. Aber das bullische Lager wäre gut beraten, alles daran zu setzen, damit die Bären aus diesem bisher nur als „Mücke“ daherkommenden Mini-Turnaround keinen Elefanten machen können.

Chart auf Tagesbasis vom 20.03.2019, Kurs 2.678,91 Punkte, Kürzel TDX | LYNX Aktienempfehlungen

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