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Aktuelle Analyse:
TecDAX: Zwei Schritte für die Wende … nur einer, um zu scheitern

Betrachtet man sich den TecDAX nur in der längerfristigen Darstellung auf Wochenbasis, trübt nichts die positive Erwartung, dass der Index gerade oberhalb mittelfristig entscheidender Unterstützungen eine blitzsaubere Bodenbildung vollzieht, die vollendet wäre, wenn die nahe liegende 200-Tage-Linie mit Schlusskursen über 2.710 Punkten bezwungen ist. Wenn man sich aber das kurzfristige Bild ansieht, stellt man fest: Das dauert verdächtig lange.

Chart auf Wochenbasis vom 08.03.2019, Kurs 2.626,86 Punkte, Kürzel TDX | LYNX Aktienempfehlungen

Ausgerechnet jetzt, so nahe davor, diese schon im Oktober begonnene Bodenbildung abzuschließen, scheint den Bullen entweder das Kapital oder der Mut auszugehen. Oder beides.

Es fällt offenbar zusehends schwerer, diese Schere zwischen steigenden Kursen und sich mehr und mehr eintrübenden Rahmenbedingungen zu ignorieren. Vor allem, seit am Donnerstag auch die EZB deutlich gemacht hat, dass die Lage problematisch genug ist, um einzugreifen, indem man dort die LTROs, die günstigen Kredite für europäische Banken, wiederbelebt, um sicherzustellen, dass für den Fall der Fälle genug Liquidität vorhanden ist.

Dass eine solche Entwicklung über kurz oder lang an kaum einem Unternehmen spurlos vorbeigeht, ist nahezu allen klar, auch den Bullen. Da hätte man es natürlich gerne, wenn jetzt, nachdem man den TecDAX an der so wichtigen oberen Begrenzung des langfristigen Aufwärtstrendkanals abgefangen hat, andere die Kohlen aus dem Feuer holen und weiter kaufen.

Aber wenn, sollte das zügig gelingen. Denn die markttechnischen Indikatoren sind weiterhin auf hohem Niveau, würden den Short-Sellern Rückenwind liefern, wenn die Kurse nach unten drehen. Und der Tageschart zeigt, dass sich der TecDAX an der ersten von zwei Widerstandszonen festgefahren hat, die genommen werden müssen, um den Befreiungsschlag zu erreichen.

Chart auf Tagesbasis vom 08.03.2019, Kurs 2.626,86 Punkte, Kürzel TDX | LYNX Aktienempfehlungen

Und das wäre ein Befreiungsschlag  im wahrsten Sinne des Wortes, denn wenn man sich den Wochenchart aus Sicht einer bärischen Traders ansieht, erkennt man, dass diese Verteidigung des Trendkanals den Haken hat, dass daraus so lange die rechte Schulter einer potenziellen, großen Schulter-Kopf-Schulter-Trendwendeformation würde, so lange der Index diese 200-Tage-Linie nicht klar unter sich gelassen hat.

Zwei Schritte müsste das bullische Lager jetzt zeitnah hinbekommen: Der TecDAX muss so schnell wie möglich über die Hochs vom Dezember und Januar bei 2.665/2.672 Punkten hinaus, an denen er im Verlauf der Vorwoche abgedreht hat. Und er muss als zweiten Schritt über die Widerstandszone aus der 200-Tage-Linie und dem schon seit Anfang 2018 als Widerstand dienenden Bereich 2.725/2.733 Punkte laufen.

Erst, wenn er diese Zone auf Schlusskursbasis bezwungen hätte, wäre die Kuh wirklich vom Eis. Zwei Schritte zum Erfolg .. .aber nur einer, um zu scheitern.

Denn dass der Index in den letzten Tagen mehrfach an der 20-Tage-Linie (am Freitag bei 2.606 Punkten) nach oben drehte, macht diese Linie zur kurzfristig entscheidenden Unterstützung.

Würde der TecDAX deutlicher unter der Linie schließen, kann das schon reichen, um die Bullen zu entmutigen und die Bären auf den Plan zu rufen. Dann könnte die Auffangzone 2.375/2.430 Punkte schnell wieder in den Fokus rücken … und mit ihr die Vollendung der Schulter-Kopf-Schulter-Formation.

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