Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
K+S: Gezielter Beschuss

Der MDAX kam am Dienstag kräftig unter die Räder. Und auf den vorderen Plätzen in der Verliererliste rangierte die Aktie von K+S, der früheren Kali & Salz. Was dieses Minus der Aktie von 2,56 Prozent so brisant machte, war das Fehlen nennenswerter, neuer Nachrichten. Und dass dieser kräftige Abschlag mehrere Tage mühsamer Stabilisierungsversuche mit einem Schlag zunichtemachte, unterstreicht: Die Bären haben diese Aktie weiterhin im Visier, streben den Bruch der bisherigen Jahrestiefs an. Und ein weiterer schwacher Tag würde reichen, um dieses Ziel zu erreichen.

Dass die Aktie knapp unterhalb der zügig als nächstliegender Widerstand heran laufenden 20-Tage-Linie abgewiesen wurde, unterstreicht, dass es sich hier in der Tat um gezielte Short-Attacken handeln dürfte, denn die 20-Tage-Linie ist ein typisches Niveau, an dem die Leerverkäufer ihre Position aktiv verteidigen. Und die Chance, dass sie damit erfolgreich sein werden, steht recht gut, denn:

Expertenmeinung: Dass K+S kurz vor den am 14. August veröffentlichten Quartalsergebnissen die Optimisten ausbremste, indem das Unternehmen eine eigene Gewinnprognose präsentierte, die deutlich unter der durchschnittlichen Erwartung der Analysten lag, bringt der Aktie ein „Loser-Image“ ein. Eine durch abrupt enttäuschte Erwartungen angeschlagene Aktie ist ein leichtes Opfer für Leerverkäufe. Diejenigen, die angesichts eines Stabilisierungsversuchs vorsichtig den Einstieg versuchen, sind da immer auf der Hut, haben normalerweise enge Stoppkurse gesetzt.

Gelingt es den Bären, die Aktie in die Zone dieser Stoppkurse zu drücken, würden die dadurch generierten Verkäufe zusätzlichen Druck erzeugen und Short-Trades damit schnell zum Erfolg führen. Und genau das dürften die Leerverkäufer anpeilen. Denn dass K+S das Tief vom November 2017 bei 18,92 Euro einigermaßen hielt, führte zu zögerlichen Käufen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass viele der Käufe knapp unterhalb des Tiefs des Bodenbildungsversuchs der letzten Wochen bei 18,77 Euro via Stop Loss abgesichert sind, ist hoch. Dieses Niveau will man zu durchbrechen versuchen, bis 18,81 Euro war man am Dienstag schon vorgedrungen. Sollte diese Attacke der Bären gelingen, läge das nächste Kursziel in der Region 17,26/17,59 Euro, wo im Jahr 2016 mehrere untere Wendepunkte entstanden waren.

Chart vom 04.09.2018, Kurs 18,98 Euro, Kürzel SDF

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