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Aktuelle Analyse:
K+S: Oh, oh … da läuft etwas schief!

Die am Donnerstag, den 14. März veröffentlichte Quartalsbilanz des Düngemittel- und Salzproduzenten K+S quittierten die Anleger mit einem kräftigen Kurssprung von elf Prozent. Kein Wunder, denn zum einen lagen Umsatz und Gewinn leicht über den Prognosen der Prognosen der Analysten, zum anderen fiel der Ausblick auf das laufende Jahr optimistisch aus.

K+S mochte den Fehler einer zu vagen Prognose, die 2018 zu herben Enttäuschungen durch zu hohe Analystenerwartungen geführt hatte, nicht wiederholen und wurde diesmal konkret: 2019 erwartet das Unternehmen ein EBITDA (Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) zwischen 700 und 850 Millionen Euro, also deutlich mehr als die 606 Millionen, die für 2018 erzielt wurden. Da konnte man nicht meckern – die Anleger griffen beruhigt zu.

Nicht zuletzt, weil man sich hier im Vorfeld keineswegs sicher war, dass das Zahlenwerk nebst Ausblick gut ausfallen würde, denn in den Tagen zuvor dominierte Abgabedruck die Aktie. So startete sie nahe dem unteren Ende einer seit November etablierten Kursspanne durch. Da passte alles. Zumindest anfänglich. Denn jetzt läuft da für die Bullen etwas schief. Sie sehen es im Chart:

Expertenmeinung: Statt umgehender Gewinnmitnahmen kamen moderate Anschlusskäufe, das war zunächst tadellos. Doch am Dienstag vergangener Woche produzierte die Aktie einen kleinen „Shooting Star“, bröckelte dann zwei Tage moderat ab und sackte am Freitag heftig durch. Damit ist K+S bereits wieder dort angekommen, wo die Aktie mit einem Aufwärts-Gap als Reaktion auf die Bilanzdaten gestartet war.

Diese Rücknahme der bullischen Reaktion ist gerade deswegen brenzlig, weil diese 2019er-Perspektive wirklich tadellos und die Reaktion der Analysten mehrheitlich positiv war. Doch wer da auf einmal dagegenhielt, hat aus charttechnischer Sicht keine schlechten Chancen, die vorgenannte, seit November zwischen 14,60 und 17,87 Euro etablierte Kursspanne nach unten zu durchbrechen. Denn K+S drehte dadurch am oberen Ende der Spanne nach unten. Und die wird zusätzlich dadurch als Widerstand verstärkt, dass dort die 200-Tage-Linie (aktuell bei 18,15 Euro) zusätzlich drückt.

Das könnte weitere Bären anlocken. Und Trader scheren sich eher selten um fundamentale Aspekte: Wenn K+S diese Kurslücke des 14. März schließen und weiter abrutschen sollte, wäre die Chance, dass den Bären der Ausbruch nach unten gelingt, daher gut. Da aber die Perspektiven von K+S durchaus nicht bärisch sind, sollten da nur risikofreudige, rein charttechnisch orientierte Trader erwägen, auf einen solchen Zug aufzuspringen!

Chart vom 22.03.2019, Kurs 16,20 Euro, Kürzel SDF | LYNX Aktienempfehlungen

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