Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
K+S: Wenn dieser Abstieg enden soll, muss er genau jetzt enden

Die Hoffnung, dass der Gewinn im Jahr 2018 deutlich höher ausfallen würde, trug die Aktie des Düngemittel- und Salzproduzenten K+S in diesem Jahr im Hoch auf fast 26 Euro. Die Erkenntnis, dass aus einem viel höheren Gewinn ein nur minimal höherer Gewinn werden wird, drückte die Aktie auf 15 Euro. Wobei auffällig ist, dass die Aktie dadurch auch die Handelsspanne des Jahres 2017 unterboten hat, so dass die Bewertung über das Kurs/Gewinn-Verhältnis jetzt relativ niedrig ist.

Was vor allem deswegen bemerkenswert ist, weil das Unternehmen zwar im Sommer zu hohe Prognosen der Analysten korrigierte, aber diese mit der Bilanz des dritten Quartals am 15. November lieferte, erneute Enttäuschung nicht „organischer“ Natur war, sondern auf der anhaltenden Dürre basierte, die dazu führte, dass K+S seine Kaliförderung deutlich reduzieren musste. Solange man nicht davon ausgeht, dass das derzeitige Niedrigwasser zum Dauerzustand wird, könnte man eigentlich einen gewissen Optimismus an den Tag legen.

Von dem, dieser Chart auf Wochenbasis lässt da keine zwei Meinungen zu, aber weit und breit nichts zu sehen ist. Aber wenn, dann wäre ein Eingreifen derer, die hier auf steigende Kurse setzen, genau jetzt zwingend erforderlich. Denn mit dem in dieser Woche markierten Verlaufstief von 14,98 Euro steht diese Aktie schon mit anderthalb Beinen über dem Abgrund.

Expertenmeinung: Bei 15,03 Euro findet sich das Tief des Jahres 2013 als erst einmal letzte Unterstützung. Diese Linie hielt erst einmal, aber mit 15,41 Euro hat sich K+S alles andere als einen komfortablen Puffer zu diesem Punkt aufgebaut. Das Problem der Bullen bzw. der Vorteil der Bären in Bezug auf diese Linie bei 15,03 Euro ist: Darunter gähnt der Abgrund. Man müsste schon ins Jahr 2006 zurückgehen, um tiefere Kurse zu finden. Und Wendemarken, die weit mehr als zehn Jahre zurückliegen, werden kaum noch als Unterstützungen fungieren.

Auch, wenn es wirkt, als würde diese Baisse von K+S langsam zu einer Übertreibung: Wenn die Aktie diese Linie von 15,03 Euro bzw. das Wochen-Verlaufstief von 14,98 Euro auf Schlusskursbasis hinreichend deutlich brechen sollte, wäre erst einmal wieder Luft nach unten. Dass K+S dann langsam als „billig“ einzustufen wäre, mag zwar sein … aber wo sich ein dann wahrscheinlicher, erneuter Abwärtsimpuls fangen würde, ist nicht vorhersehbar, so dass es verwegen wäre, im Fall eines Bruchs dieser „letzten Unterstützung“ auf Verdacht ins fallende Messer zu greifen und einzusteigen.

Chart vom 21.11.2018, Kurs 15,41 Euro, Kürzel SDF | LYNX Online Broker

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