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Aktienanalyse:
Evotec: Relative Stärke und die Chance auf ein bullisches Signal

Aktuelle Analyse der Evotec Aktie

Auch die Aktie des Wirkstoff-Forschungsunternehmens Evotec wurde in den vergangenen Wochen in den Sog panischer Verkäufe gerissen. Allzu viel besser als der Gesamtmarkt hielt sie sich zunächst nicht. Aber der Kurs konnte auf Wochenschlusskursbasis wichtige Unterstützungen verteidigen, durch die z.B. der DAX ohne Halt durchgerutscht war: Die Tiefs vom Sommer/Herbst 2019. Und auf dieser Basis versucht sich die Aktie jetzt an der Wende.

Was den Gesamtmarkt angeht, wäre hinsichtlich einer wirklich tragfähigen Wende Skepsis angebracht, denn die Rahmenbedingungen lassen sich kurzfristig zwar optimistischer auslegen, haben aber das Potenzial, hartnäckig negativ zu werden und hinsichtlich der Gesamtwirtschaft noch so manche unangenehme Überraschung zu bieten. Doch dass sich Aktien bestimmter Branchen früher als andere aus dem Abwärts-Sog lösen und wieder zulegen könnten, wäre allemal denkbar … und im Fall von Evotec logisch nachvollziehbar. Denn ob Autoabsatz, Urlaubsreisen oder der Absatz von Unterhaltungselektronik sich schnell wieder erholen, ist davon abhängig, ob ein weltweiter Anstieg der Arbeitslosigkeit und von durch schwache Börsen entscheidend intensivierten Ersparnis-Verlusten stattfindet. Wichtige Medikamente jedoch müssen weiterentwickelt werden, das wird unabhängig von Stimmung und Möglichkeiten des Konsums stattfinden. Und damit wird Evotec als wichtiger Forschungspartner der Pharma- und Biotechkonzerne weiterhin genug zu tun bekommen.

Expertenmeinung: Am Donnerstagmorgen legte das Unternehmen eine tadellose Bilanz für 2019 vor. Umsatz +19 Prozent, Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen +29 Prozent. Und beides soll sich 2020 in etwa halten. Zwar blieb man auch bei Evotec im Licht der Unwägbarkeiten, welche die Pandemie mit sich bringt, beim Ausblick vorsichtig. Aber wer die Prognosen von Evotec über einige Jahre verfolgt hat, weiß: Da pflegt man ohnehin die Tugend kaufmännischer Vorsicht und gibt sehr, sehr konservative, vorsichtige Ausblicke. In den letzten Jahren hob man diese erst an, als absolut klar war, dass man das nicht würde zurücknehmen müssen.

Aber auch, wenn Evotec von der Branche her eine deutlich bessere Perspektive hätte als andere Unternehmen, muss trotzdem die Charttechnik den Beleg erbringen, dass genug andere Marktteilnehmer das ebenso sehen und es dadurch gelingt, an Charthürden vorbei zu kommen, an denen Gegenbewegungen in Abwärtstrends normalerweise enden würden, weil diese Zonen von den Leerverkäufern aktiv verteidigt werden. Sie sehen im Chart, worauf es bei dieser Aktie im Moment ankommen würde: Evotec ist von unten an die bis ins Jahr 2016 zurückreichende Aufwärtstrendlinie herangelaufen und kam bis Donnerstagabend dort erst einmal nicht vorbei. Diese bei 21,15 Euro verlaufende Hürde ist aber nur die erste von zweien. Noch wichtiger wäre die momentan bei 22,14 Euro verlaufende 200-Tage-Linie. Wenn diese beiden Widerstände überboten werden, steigt die Chance, dass sich Evotec nach oben absetzen könnte und im Fall eines erneuten Abwärtsschubs am Gesamtmarkt zumindest eine relative Stärke entwickeln, sprich sich besser halten würde.

Evotec Aktie Chart vom 26.03.2020, Kurs 20,63 Euro, Kürzel EVT | Online Broker LYNX

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