Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
Dow Jones: Dieser Handelstag zeigt die wahren Gefahren

Zweitweise, kurz nach Handelsbeginn, hatte der Dow Jones stattliche 350 Punkte im Plus gelegen. Am Ende schloss er 245 Zähler im Minus … und war damit noch gut davongekommen. Denn in ihrer Angst, dass der in seiner Dynamik immer mehr zunehmende Abstieg, der eine Stunde nach dem Handelsstart einsetzte, zum Handelsende in einen Crash münden könnte, hielten offenbar einige große Adressen eine Viertelstunde vor dem Handelsende mit allem, was da war, dagegen und erreichten, dass der Dow Jones in dieser letzten Viertelstunde unfassbare 320 Punkte zulegte.

Was heißt: Ohne diese Verzweiflungskäufe hätte er über 550 Punkte im Minus geschlossen … mindestens. Bemerkenswert dabei war, dass es keine unmittelbaren Auslöser für diesen Abverkauf gab. Und es fiel indes auf, dass Aktien, die noch vor kurzem als unantastbare Überflieger galten, plötzlich massiv auf den Markt geworfen werden. Beim Nasdaq war das z.B. amazon.com, beim Dow Jones Boeing oder Microsoft. Dies und dieser beschleunigte Abverkauf ohne unmittelbaren Grund zeigt, wie riskant die Lage an der Wall Street in diesen Tagen ist, denn:

Expertenmeinung: Dadurch wird deutlich, wie groß das Volumen ist, das da immer noch gerne längst ausgestiegen wäre, es aber nicht ist. Und es zeigt, dass die computergesteuerten Handelsprogramme jetzt mehrheitlich bärisch sind. Gegen diese rasant und emotionslos agierenden Systeme anzukommen ist schwierig. Dass die „Computer“ den Daumen senken ist, wenn sie auf chart- und/oder markttechnischer Basis arbeiten, kein Wunder.

Nach drei Tests der 200-Tage-Linie zwischen April und Juli folgte am 11. Oktober der vierte. Viermal binnen weniger Monate die 200-Tage-Linie anzusteuern, das alleine ist schon ungewöhnlich. Aber der Dow Jones konnte sich nicht effektiv nach oben absetzen.

Der fünfte Test erfolgte vergangene Woche – und der ging daneben. Und dass der Index gestern schon über dem Tageshoch des Freitags und über der runden 25.000 Punkte-Marke angekommen war, dann aber noch deutlich unter der derzeit bei 25.141 Punkten verlaufenden 200-Tage-Linie abdrehte und dann binnen weniger Stunden in der Spitze über 900 Punkte wegbrach, macht deutlich:

Die Linie des geringsten Widerstands liegt auf der Unterseite. Und da jetzt, unter dem 200-Tage-Durchschnitt, die Zahl aktiver Short-Trader deutlich zugenommen hat, dürfte es gar nicht so einfach sein, die Akteure z.B. alleine mit überverkauften kurzfristigen markttechnischen Indikatoren wie dem hier abgebildeten RSI-Indikator davon abzuhalten, weiter in Richtung des bisherigen Jahres-Verlaufstiefs bei 23.346 Punkten Druck zu machen.

 

Chart vom 29.10.2018, Kurs 24.442,92 Punkte, Kürzel INDU

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