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Aktienanalyse:
CompuGroup: Jetzt kommt es zum Schwur

Aktuelle Analyse der Compugroup Medical Aktie

CompuGroup Medical ist ein Unternehmen, das Software- und Kommunikationsservices für den medizinischen Bereich bietet. Ein Gebiet, in dem es seit Jahren zunehmenden Bedarf gibt, was sich in den konstant steigenden Umsätzen des Unternehmens niederschlägt. Und da man zu Recht davon ausgeht, dass der Bedarf an solchen Lösungen und Services in den kommenden Jahren eher zu- als abnehmen wird, waren die Investoren hier nur zu gerne bereit, Vorschusslorbeeren zu verteilen. Zwischen Dezember 2018 und Juli 2019 gelang der Aktie eine glatte Kursverdoppelung. Doch dann stellte sich heraus, dass auch die CompuGroup-Aktie keine Einbahnstraße ist.

Die Bilanz des zweiten Quartals, die am 8. August vorgelegt wurde, war eine Ernüchterung. Die Aktie eröffnete mit einer großen Kurslücke und sackte kräftig durch, weil der Gewinn weit unter den Erwartungen und dem des Vorjahresquartals zurückgeblieben war. Im September senkte die CompuGroup darüber hinaus noch die Gewinnprognose für das Gesamtjahr auf 175 bis 190 Millionen nach zuvor 190 bis 205 Millionen Euro. Doch damit war es auch getan mit den negativen Nachrichten. Ab diesem Zeitpunkt begann die Aktie wieder zu steigen. Und das am 7. November veröffentlichte Ergebnis des dritten Quartals barg keine Enttäuschungen, der im September wiederbelebte Aufwärtstrend setzt sich fort. Doch in den letzten Wochen geht es deutlich zäher voran. Der Grund findet sich im Chartbild:

Expertenmeinung: Die Aktie ist an die untere Begrenzung dieser im August entstandenen, breiten Kurslücke herangelaufen. Würde der Kurs in diese Zone zwischen 63,50 und 67,05 Euro eintreten, wäre die Chance hoch, dass die Aktie deren obere Begrenzung anläuft. Dass der Kurs seit Monatsanfang bislang vergebens dort anklopft, ist aber nachvollziehbar. Denn auch, wenn es sich bei den „bad news“ des Sommers nicht um eine nachhaltige Bremse im Wachstum handelt, so erinnert man sich doch, dass das im Juli bei 74,80 Euro erreichte Allzeithoch aus der Phase vor diesen Nachrichten stammt und der Gewinn im laufenden Jahr wohl nicht zulegen wird. Das soll sich 2020 wieder ändern, aber für den Moment läge das Kurs/Gewinn-Verhältnis der Aktie für dieses Jahr um 40 und damit schon relativ hoch. Aber:

Situationen wie diese lösen sich auf, wenn eine Seite aufgibt. Sollten all diejenigen, die aus vorstehenden Überlegungen heraus auf dem derzeitigen Kursniveau aussteigen, verkauft haben und die Käuferseite aktiv bleiben, wird dieser Sprung in die Kurslücke mit erstem Kursziel 67,05 Euro gelingen. Noch ist das aber offen. Und bleiben die Käufer weg, der Abgabedruck aber erhalten, kann es schnell ungemütlich werden. Die zuletzt den Anstieg begleitende 20-Tage-Linie nebst September-Aufwärtstrend können momentan kaum gehalten werden, weil sie von unten durch die seitwärts einschwenkende Handelsspanne hindurch laufen. Wichtiger ist daher die im Chart schwarz gehaltene 200-Tage-Linie. Die läuft momentan bei 59,41 Euro und sollte nicht nennenswert auf Schlusskursbasis unterboten werden, ansonsten wäre der Weg nach unten erst einmal wieder frei.

Chart vom 19.12.2019, Kurs 63,10 Euro, Kürzel COP | Online Broker LYNX Aktienempfehlungen

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