Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
Broadcom: Ist das erst der Anfang?

Broadcom einer der weltweit führenden Technologiekonzernen und in der heutigen Form durch den 2016 erfolgten Zusammenschluss mit Avago Technologies entstanden.

Der Konzern konzentriert sich vornehmlich auf die Entwicklung von integrierten Schaltkreisen Netzwerkkarten und -adaptern sowie Breitband-Infrastruktur. Die Produktion ist weitgehend ausgelagert.

Fusion geglückt?

Broadcom gehörte in den letzten zehn Jahren zu den großen Outperformern und profitierte, wie es sich für einen Zykliker gehört, stark überproportional von der wirtschaftlichen Erholung.

Der Gewinn konnte über Jahre hinweg in großen Schritten gesteigert werden. Dass massive Übernahmen zu erheblichen Problemen führen, haben wir oft genug erlebt, doch nicht in diesem Fall.
Die Integration von Avago Technologies positiv verlaufen.

Ein Haar in der Suppe gibt es aber dennoch, denn Schulden hat man bisher noch nicht getilgt. Die langfristigen Verbindlichkeiten belaufen sich nach wie vor auf rund 17,5 Mrd. USD.

Der Vorstand scheint Dividendenerhöhungen den Vorzug zu geben. Manche Anleger dürften das begrüßen, Andere kritisieren.

Ausblick und fundamentale Bewertung

Im kürzlich abgeschlossenen Geschäftsjahr ist Avago ein beeindruckendes Kunststück gelungen.

Der Umsatz konnte um 18% auf 20,85 Mrd. USD gesteigert und die Betriebsausgaben gleichzeitig gesenkt werden.
Dementsprechend ist der operative Gewinn regelrecht explodiert und von 1,83 auf 4,55 Mrd. USD gestiegen.

Das dürfte sich natürlich nicht wiederholen lassen, doch auch in den kommenden beiden Jahren soll der Gewinn um 9-15% p.a. zulegen.

Broadcom kommt derzeit auf eine P/E von 13,5 und eine forward P/E von 12,4.

In den letzten fünf Jahren lag der Wert durchschnittlich bei 14 und im Hoch auch teilweise über 20. Es ist also durchaus noch Potenzial vorhanden. Die Dividendenrendite liegt bei 3,76%.

Diese Gesamtkonstellation hat mich bereits vor einiger Zeit zu einer Kaufempfehlung bewogen. Die Aktie hat sich zunächst noch etwas Zeit gelassen, doch inzwischen liegen wir über 20% im Plus.

Charttechnik

Die in der letzten Analyse genannten Kursziele wurden abgearbeitet und übertroffen. Inzwischen notiert die Aktie wieder am Allzeithoch.

Trotz der positiven Fundamentaldaten ist die Aktie aus charttechnischer Sicht korrekturgefährdet. Nach 6 Wochen konstanter Aufwärtsbewegung, ist eine Korrektur schließlich keine Überraschung.

Eine erste mögliche Anlaufstelle auf der Unterseite läge bei 270 USD. Hier würden sich antizyklische Käufe anbieten. Noch attraktiver wäre der Bereich zwischen 256 und 260 USD. Kurse unter dieser Marke sind aus heutiger Sicht unwahrscheinlich.

Gelingt hingegen ein direkter Ausbruch auf der Oberseite, kommt es zu einem prozyklischen Kaufsignal mit Kursziel 300 USD.

Chart vom 19.02.2019 Kurs: 281,93 Kürzel: AVGO - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

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